Höhepunkte

Der Investigative

von Katharina Schmitz

Die Geschichte der im fünften Monat schwangeren Jessica Zeppa ist vielleicht typisch für das, was Andrew Lehrens Arbeit ausmacht: Recherchen an der Schnittstelle zwischen Investigativ- und Datenjournalismus. Zeppa musste sterben, weil in einem US-Militärkrankenhaus eine Sepsis – eine schwere Blutvergiftung– nicht erkannt wurde. Ein Einzelschicksal, das man nicht dramatisieren sollte, oder ein Indiz für die allgemein mangelnde Versorgung in Militärkrankenhäusern? Um die Frage zu beantworten, kämpften sich Andrew Lehren und sein Team durch Datenberge; Akten, in denen unerwartete Todesfälle verzeichnet…… Mehr...

Der Journalist als Programmierer? – Von Zaubertöpfen und Netzverstehern

von Lara Malberger

Als Sebastian Vollnhals auf der Jahrestagung des netzwerk recherche von „Klicki-Bunti-Seiten“spricht, deren maschinenlesbare Informationen sich mit eigens programmierter Software aus dem Internet fischen lässt, blickt er in die ratlosen Gesichter vieler Journalisten. Denn wenn Vollnhals von diesen Scraping-Programmen redet, dann redet er auch viel von Quellcodes und von Formaten wie html, csv, xml, json, rss und atom. Als Journalist komme man darum aber eben nicht herum – zumindest nicht, wenn man Daten für Geschichten sucht, die sonst keiner hat. Ein…… Mehr...

Der Spurensucher

von Marleen Halbach

Jeder ungeübte Internetnutzer hinterlässt Spuren im Datensumpf des WorldWideWeb, die sich nur schwer wieder verwischen lassen. Nur bei Sebastian Mondial scheint das anders zu sein: Privates über ihn ist kaum zu finden im Netz, schon sein Alter muss per Mail hinterfragt werden – gesetzt den Fall, der Suchende findet seine Adresse. Von den Spuren seiner Arbeit hat hingegen fast jeder schon einmal gehört: Mondial war einer der zentralen Figuren beim Investigativ-Projekt „offshore-Leaks“. Seit Jahren verdient er sein Geld mit dem…… Mehr...

Die digitale Büchse der Pandora

von Anastasiya Polubotko

Sei es im Sand, Matsch oder Schnee: Wo der Mensch auch hingeht, hinterlässt er sichtbare Spuren. Es lässt sich zurückverfolgen, wo er herkam, wo er hingeht. In der realen Welt kann er seine Spuren verwischen – im digitalen Internet ist das schwieriger. Spätestens seit dem NSA-Skandal lässt sich die permanente Massenüberwachung durch Behörden nicht mehr leugnen. Der Zugang zu privaten Telefonaten und E-Mails ist maschinell in Sekundenschnelle möglich. „Es ist wie die Büchse der Pandora. Sie wurde geöffnet, nun gibt…… Mehr...
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