Redaktionsbesuch bei 7 Tage

Living in the BOX
Neue Techniken, neue Herausforderungen

Redaktionsbesuch bei „7 Tage…“

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Die Produktionsmethoden beim Fernsehen ändern sich rasant. Heute schon werden in vielen Fernsehredaktionen Filme produziert, der Dreh und der Schnitt selbst organisiert.

Als eine der ersten Redaktionen im Norddeutschen Rundfunk hat die Redaktion von „7 Tage…“ diese neue Art der Produktion konsequent umgesetzt. Seit 2 Jahren drehen und schneiden die rund 30 Autoren und Autorinnen die Reportagen der 7 Tage…-Sendungen größtenteils unabhängig von den Produktionsgewerken des NDR. Der Dreh findet mit den redaktionsinternen Equipment statt, geschnitten wird in der Redaktion selbst. Das hat viele Vorteile: die kleinen Zweierteams werden in den 7 Tagen, in denen sie an dem Leben anderer Menschen teilnehmen, kaum als „Drehteam“ wahrgenommen. Dadurch entsteht eine Nähe, die das Aushängeschild der Sendung geworden ist. Auch der selbständige Schnitt kommt den Autoren und Autorinnen und am Ende auch der Qualität der Sendung zugute: das Team schneidet unabhängig von Produktionsachsen und somit exakt dann, wenn es für die Teams am besten passt. Diese neue Form der Herstellung von Dokumentationen stellt die Redaktion und die Teams allerdings vor ganz neue Herausforderung: wie und wer organisiert die Technik? Wie wird gewährleistet, dass die Autoren und Autorinnen auf den internen Schnittplätzen auch arbeiten können? Die 7 Tage…-Redaktion hat deshalb Methoden entwickelt, wie diese Produktionsaufgaben zu meistern sind. Das betrifft auch die Fragen einer bestmöglichen inhaltlichen Vorbereitung: wie gehe ich gut gewappnet auf Dreh? Wie sortiere ich den Wust an Drehmaterial? Wie baue ich die Reportage? Ziel der Redaktion ist am Ende aber vor allem eines: den Autoren und Autorinnen soll ein Höchstmaß an Freiheit und somit an Kreativität geschaffen werden.