nachgehakt – Textsammlung für die journalistische Praxis

nachgehaktAlle wissen, dass Behörden Auskunft geben müssen, egal ob sie zum Bund, zum Land oder zur Kommune gehören. Genauso sind auch öffentliche GmbHs und andere Firmen im Staatseigentum zur Offenheit verpflichtet. Doch was tun, wenn ein Oberbürgermeister schweigt, ein Amt nur Ausflüchte verteilt und ein kommunaler Geschäftsführer meint, er leitet eine Privatfirma? Das Handbuch „nachgehakt“ des netzwerk recherche liefert Antworten. Es zeigt, mit Hilfe welcher Gesetze man sein Recht erstreiten kann.

Der Herausgeber des Nachschlagewerkes, Prof. Udo Branahl, unterrichtet seit 1979 Medienrecht an der Universität Dortmund. Er gilt als einer der renommiertesten Presserechtler Deutschlands. Anhand von konkreten Fällen schlüsselt Branahl im Handbuch „nachgehakt“ auf, wie Journalisten ihr Recht auf Auskunft gegenüber staatlichen Behörden durchsetzen können. Egal auf welcher Ebene, von der Kreisverwaltung bis zum Bundesministerium. In der umfangreichen Dokumentensammlung kann zudem jeder Interessierte nachlesen, wie er Anträge richtig formuliert und mit Widerspenstigen Ämtern umgehen kann.

Dabei ist ein Erfolg oft überraschend einfach zu erreichen. Meist kann schon ein gut geschriebener Brief selbst eine verschlossene Behörde öffnen.

nachgehakt – Eine Textsammlung für die journalistische Praxis / Herausgeber: Prof. Udo Branahl. Redaktion: David Schraven. – 1. Auflage Juni 2008. – Bottrop : 2. Feder Verlags- und Vertriebs GmbH, 2008, 194 S.
ISBN: 978-3-9812408-0-1
Das Handbuch entstand in Zusammenarbeit mit dem netzwerk recherche und der Heinrich Böll Stiftung NRW. Der Druck des Buches wurde von der Stiftervereinigung der Presse gefördert.

Das Handbuch ist vergriffen. Das PDF kann hier eingesehen und heruntergeladen werden.

Ständig um weitere interessante Fälle erweitert wird es auf der Internetseit: www.nachgehakt-online.de .