{"id":13810,"date":"2018-08-28T11:57:21","date_gmt":"2018-08-28T09:57:21","guid":{"rendered":"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/?page_id=13810"},"modified":"2024-10-02T12:07:27","modified_gmt":"2024-10-02T10:07:27","slug":"nr-fachkonferenz-wissen-ist-macht-verbraucherjournalismus-zwischen-lebenshilfe-und-pr-gefluester","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/termine\/konferenzen\/fachkonferenzen\/nr-fachkonferenz-wissen-ist-macht-verbraucherjournalismus-zwischen-lebenshilfe-und-pr-gefluester\/","title":{"rendered":"nr-Fachkonferenz: Wissen ist Macht \u2013 Verbraucherjournalismus zwischen Lebenshilfe und PR-Gefl\u00fcster"},"content":{"rendered":"<h3>Verbraucherjournalismus: Basis f\u00fcr m\u00fcndige Entscheidungen<\/h3>\n<p><strong>Zusammenfassung der nr-Fachkonferenz \u201eWissen ist Macht \u2013 Verbraucherjournalismus zwischen Lebenshilfe und PR-Gefl\u00fcster\u201c<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Bericht von Renate Daum, Lena Sington, Christine Throl und Franziska Senkel (Fotos)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-13844\" src=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/08\/wissenistmacht-logo-300x240.png\" alt=\"\" width=\"165\" height=\"130\" \/><\/p>\n<p>Spielschleim f\u00fcr Kinder setzt unerlaubt viel gesundheitssch\u00e4dliches Bor ab, Apps \u00fcbermitteln Daten ihrer Nutzer, die f\u00fcr ihre Funktion gar nicht n\u00f6tig sind, dubiose Finanzanbieter aus Zypern ziehen Anlegern mit hochriskanten Gesch\u00e4ften das Geld aus der Tasche. Verbraucherjournalisten decken viele Themen von der Altersvorsorge bis zur Zahngesundheit ab, die das Leben ihrer Leser, Zuh\u00f6rer und Zuschauer unmittelbar betreffen. \u201eDie wissen, was sie an guten Recherchen in diesem Bereich haben\u201c, stellte Spiegel-Redakteurin Cordula Meyer bei der nr-Fachtagung \u201eWissen ist Macht \u2013 Verbraucherjournalismus zwischen Lebenshilfe und PR-Gefl\u00fcster\u201c am 16. November 2018 bei Stiftung Warentest in Berlin fest. Gemessen daran, \u201ehat Journalismus zu Verbraucherthemen einen gr\u00f6\u00dferen Stellenwert verdient, auch in der Branche selbst.\u201c Diese Kluft zwischen gro\u00dfem Publikumsinteresse, hohem Rechercheaufwand und manchmal geringer Wahrnehmung in den Redaktionen und der Branche war in mehreren Gespr\u00e4chsrunden und Workshops mit gut 100 Teilnehmern zur Lage der Branche, zu Praxisfragen und -f\u00e4llen und zu innovativen Ans\u00e4tzen zu sp\u00fcren. Auch Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest, hob die Bedeutung seri\u00f6ser Arbeit in diesem Bereich hervor, damit Verbraucher in der Lage sind, m\u00fcndige Entscheidungen zu treffen.<\/p>\n<p><strong>Umfeld hat sich massiv ver\u00e4ndert<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_14580\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Reichardt_MG_8413_web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14580\" class=\"wp-image-14580 size-medium\" src=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Reichardt_MG_8413_web-300x200.jpg\" alt=\"Alina Reichardt (Funke Medien)\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Reichardt_MG_8413_web-300x200.jpg 300w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Reichardt_MG_8413_web-768x512.jpg 768w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Reichardt_MG_8413_web-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Reichardt_MG_8413_web-1380x920.jpg 1380w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Reichardt_MG_8413_web-272x182.jpg 272w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Reichardt_MG_8413_web.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-14580\" class=\"wp-caption-text\">Alina Reichardt (Funke Medien) im Panel \u00bb Nur keinen erhobenen Zeigefinger mehr? &#8211; Ein Gespr\u00e4ch zur Lage des Verbraucherjournalismus\u00ab<\/p><\/div>\n<p>Alina Reichardt aus der Zentralredaktion der Funke Mediengruppe mit dem Schwerpunkt Ern\u00e4hrung, Gesundheit, Umwelt in Berlin berichtete in der Eingangsgespr\u00e4chsrunde zur Lage der Branche vom hohen Leserinteresse \u2013 samt schneller R\u00fcckmeldung. \u201eLeser lieben solche Artikel, Nutzer klicken sie im Internet\u201c, best\u00e4tigte Barbara Brandstetter, Professorin f\u00fcr Wirtschaftsjournalismus und Leiterin des Kompetenzzentrums Media &amp; User Experience an der Hochschule Neu-Ulm. Das h\u00e4tten Medienh\u00e4user auch schon vor Jahren festgestellt, es sei aber bei Lippenbekenntnissen zur St\u00e4rkung des Bereichs geblieben: \u201ePersonell hat sich aber wenig getan.\u201c<\/p>\n<p>Massiv ver\u00e4ndert hat sich das Umfeld. \u201eTests\u201c und \u201eEmpfehlungen\u201c von zweifelhafter Qualit\u00e4t sind im Internet \u00fcberall zu finden. Lutz Fr\u00fchbrodt, Professor f\u00fcr Fachjournalismus und Unternehmenskommunikation an der Hochschule W\u00fcrzburg-Schweinfurt verwies auf Vergleichsportale, die nicht immer unabh\u00e4ngig sind auch Influencer auf YouTube, die Produkte \u201etesten\u201c.<\/p>\n<p>Olaf Langner, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Chefsyndikus, Leiter Recht, Steuern und Verbraucherpolitik, sah aber auch Defizite im Verbraucherjournalismus selbst. Nur etwa ein Drittel der Beitr\u00e4ge sch\u00e4tzt er als gut recherchiert und pr\u00e4sentiert ein. Kritisch sieht er Beitr\u00e4ge mit markigen Schlagzeilen, die Verbraucher ohne sachlich gerechtfertigte Grundlage aufw\u00fchlen und verunsichern statt sie seri\u00f6s aufzukl\u00e4ren. Als Beispiel nannte er einem Online-Artikel, der ein Gerichtsurteil zu Zinsen zun\u00e4chst korrekt darstellte, sp\u00e4ter aber eine rei\u00dferische, in die Irre f\u00fchrende \u00dcberschrift erhielt.<\/p>\n<p>\u201eQuick and Dirty\u201c zu arbeiten funktioniere im Verbraucherjournalismus nicht, erg\u00e4nzte Brandstetter. Sie riet dazu, Grenzen aufzubrechen und zum Beispiel Projekte mit Datenjournalisten oder investigativen Journalisten zu verwirklichen.<\/p>\n<p>Gute Beispiele aus aller Welt pr\u00e4sentierte sie in einem eigenen Vortrag. Sie betonte, wie wichtig es ist, die Zielgruppe zu kennen. Daraus lie\u00dfen sich Prototypen identifizieren, die f\u00fcr eine Gruppe von Nutzern und ihr Verhalten stehen (Personas). Beliebte Formate seien Frage-Antwort-St\u00fccke, Beispielrechnungen, Listicles wie \u201eF\u00fcnf Gr\u00fcnde f\u00fcr\u2026.\u201c, Entscheidungsb\u00e4ume. Hilfreich seien Verlinkungen zu Studien oder Statistiken f\u00fcr Interessierte, wie es die New York Times vor dem Hintergrund Fake News tue. Gut eigneten sich auch multimediale Darstellungsformen wie Erkl\u00e4rvideos, interaktive Grafiken oder Chatbots. Daf\u00fcr gebe es viele, einfach anwendbare Tools. Das Abfragen von Daten der Leser und Darstellen in Grafiken oder Statistiken zeige Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Leser und biete die Chance, sie an sich zu binden.<\/p>\n<p><strong>Einem angeblichen Schweizer Geheimtipp auf der Spur<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_14576\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Picam_MG_8433_web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14576\" class=\"wp-image-14576 size-medium\" src=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Picam_MG_8433_web-300x200.jpg\" alt=\"Lars-Marten Nagel (Handelsblatt)\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Picam_MG_8433_web-300x200.jpg 300w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Picam_MG_8433_web-768x512.jpg 768w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Picam_MG_8433_web-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Picam_MG_8433_web-1380x920.jpg 1380w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Picam_MG_8433_web-272x182.jpg 272w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Picam_MG_8433_web.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-14576\" class=\"wp-caption-text\">Referent Lars-Marten Nagel (Handelsblatt, rechts) im Panel \u00bbDen roten Faden finden &#8211; Strukturiert recherchieren am Beispiel Picam, einem Anlageskandal\u00ab<\/p><\/div>\n<p>In mehreren Workshops setzten Praktiker Schwerpunkte bei einzelnen Themen. Wie es gelingt, strukturiert zu recherchieren, schilderte Lars-Marten Nagel aus f\u00fcr das Investigativ-Team des Handelsblatts. Er ging einem angeblichen \u201eSchweizer Geheimtipp\u201c nach, der Anlegern mit einem ausgefeilten Handelssystem sagenhafte Renditen bescheren sollte. Wie das genau funktionieren sollte, blieb im Informationsmaterial des \u201ePicam Unternehmensverbunds\u201c vage. Bei einem Gespr\u00e4ch vor Ort hatte der Anbieter Antworten auf alle Fragen. In einem ersten Artikel trug Nagel daher Auff\u00e4lligkeiten zusammen. Viel sp\u00e4ter wurde offenbar, dass er mit seinen Zweifeln richtig lag: Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft.<\/p>\n<p>Nagel riet dazu, Dateien nach einem festen Ordnungssystem zu benennen, um sich auch noch lange nach Recherchebeginn leicht wieder aufzufinden. Wichtig ist es ihm, Firmenstrukturen aufzuzeichnen. Statt auf Papier tut er dies mittlerweile mit einer Software. Das hat den Vorteil, dass sich Ver\u00e4nderungen leicht darstellen lassen. Wenn seine Artikel fertig, aber noch nicht ver\u00f6ffentlicht sind, erstellt er eine \u201eFu\u00dfnotenversion\u201c: \u201eIch gehe den Text Absatz f\u00fcr Absatz durch und schreibe dazu, was meine Quellen und Belege sind.\u201c<\/p>\n<p>Einen roten Faden bilden oft Protagonisten, die sich \u00f6ffentlich \u00e4u\u00dfern. Gerade f\u00fcr Fernsehjournalisten sind sie wichtig, um trockene Themen in Fernsehbeitr\u00e4gen anschaulich zu erkl\u00e4ren. Die beiden Fernsehjournalisten Maja Helmer und Marcus Lindemann von der Fernsehproduktionsgesellschaft autorenwerk gaben einen Einblick, wie sie bei der Suche vorgehen. Sie fragen sich, an welchen Orten geeignete Protagonsiten sein k\u00f6nnten und wie sie sich bewegen. F\u00e4lle suchen dann zum Beispiel \u00fcber Verb\u00e4nde, Organisationen, pers\u00f6nliche Kontakte, Handzettel, Kleinanzeigenportale im Internet oder soziale Medien, vor allem Facebook. In Foren bitten sie gegebenenfalls den Administrator, Kontakte herzustellen. Die Google-Bildersuche nutzen sie, um an Kontaktdaten zu Bildern zu kommen.<\/p>\n<p>In zwei Workshops schilderte Britta Langenberg, Redakteurin vom Wirtschaftsmagazin Capital, wie aus sperrigen Themen spannende Magazingeschichten werden. Ein Thema mit Nutzwert f\u00fcr Verbraucher zu bearbeiten sei keine Ausrede, einen langweiligen Text abzuliefern, sch\u00e4rfte sie ihrem Publikum ein. Eine Magazingeschichte mit Nutzwert m\u00fcsse nicht nur pr\u00e4zise recherchiert, sondern auch gut konzipiert sein. Das Thema m\u00fcsse klar umrissen sein und der Artikel klare Antworten geben. Quellen f\u00fcr Themenideen und spannende Fallbeispiele bildeten Leserbriefe, Foren, Kommentare zu Artikeln. Die Autoren m\u00fcssten eine Vorstellung ihrer Zielgruppe haben, und eine gut begr\u00fcndete Haltung transparent und \u00fcberpr\u00fcfbar darstellen.<\/p>\n<p>Langenberg empfahl, \u201ein Strecken zu denken\u201c, also die Kombination aus Text, Grafiken, Tabellen und Schaubildern und deren jeweiliger Funktion im Blick zu behalten. Tipps und Ratschl\u00e4ge m\u00fcssen praktikabel f\u00fcr die Leser sein. Zahlen oder Tipps sollten aus dem Lauftext ausgelagert werden, sie st\u00f6ren den Lesefluss. Es lohnt sich, Anekdoten\/Kurioses zu sammeln, die sich beispielsweise als Einstiege eignen, etwa den Fall einer Boa Constrictor, die einen Wasserschaden ausl\u00f6st. Zitate sollten Bewertungen transportieren, nicht Erkl\u00e4rungen liefern. Bei der Auswahl von Experten sei deren Interessenslage zu ber\u00fccksichtigen und einzuordnen. Autoren sollten eigene Texte immer gegenlesen lassen, zur Not von Kollegen, wenn es keinen Textchef gebe. \u201eTextchefs sind nicht unsere Feinde\u201c, sagte sie und rief dazu auf, mit ihnen zusammenzuarbeiten und ihr Feedback zu nutzen.<\/p>\n<p><strong>Verbrauchersch\u00fctzer im Schafspelz und sinnlose Siegel enttarnen<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_14571\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Fuchs_Luebke_MG_8469_web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14571\" class=\"size-medium wp-image-14571\" src=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Fuchs_Luebke_MG_8469_web-300x200.jpg\" alt=\"Verbrauchersch\u00fctzer im Schafspelz, sinnlose Siegel - wie man sie enttarnt\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Fuchs_Luebke_MG_8469_web-300x200.jpg 300w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Fuchs_Luebke_MG_8469_web-768x512.jpg 768w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Fuchs_Luebke_MG_8469_web-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Fuchs_Luebke_MG_8469_web-1380x920.jpg 1380w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Fuchs_Luebke_MG_8469_web-272x182.jpg 272w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Fuchs_Luebke_MG_8469_web.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-14571\" class=\"wp-caption-text\">Panel \u00bbVerbrauchersch\u00fctzer im Schafspelz, sinnlose Siegel &#8211; wie man sie enttarnt\u00ab mit Volkmar L\u00fcbke (Transfair e.V.), Christian Fuchs (die Zeit) und Moderatorin Maja Helmer (Autorenwerk)<\/p><\/div>\n<p>Eine ganz besondere Interessenslage haben Christian Fuchs von der ZEIT und Volkmar L\u00fcbke vom Verein Transfair bei vermeintlich unabh\u00e4ngigen Verbrauchersch\u00fctzern oder Patientenvereinigungen und sinnlosen G\u00fctesiegeln an die \u00d6ffentlichkeit gebracht. Christian Fuchs schilderte, wie er seit Jahren Tarnorgansationen entlarvt. Unternehmen und Lobbys gr\u00fcndeten Vereine und Arbeitskreise, um zum Beispiel angeblich unabh\u00e4ngig \u00fcber Gesundheitsthemen aufzukl\u00e4ren. In den Bereichen Medizin, Ern\u00e4hrung, Gesundheit gebe es besonders viele Tarnorganisationen. Die Namen g\u00e4ben keinerlei Hinweis darauf, wie seri\u00f6s oder unseri\u00f6s eine Organisation sei. Sein erster Blick gelte dem Impressum. Manchmal seien dort Personen zu finden, die f\u00fcr Kommunikations- und Werbeagenturen t\u00e4tig seien, an der Adresse sei zum Beispiel eine Niederlassung der Agentur zu finden. Einige Agenturen seien f\u00fcr mehrere solcher Organisationen t\u00e4tig. Karrierenetzwerke k\u00f6nnten Aufschluss \u00fcber solche Personen geben. Vielversprechend sei es auch, Geldfl\u00fcsse zu verfolgen. Er habe daf\u00fcr sogar vermeintliche Spender und Sympathisanten eingeschleust. Eine Anleitung zum Enttarnen solcher Vereine und Organsationen hat er auf <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-10\/lobbyismus-gesundheit-krankheitsbilder-industrie-tarnvereine-entlarven\">zeit.de ver\u00f6ffentlicht<\/a> . In seinem neuesten Fall schildert er, wie ein Rechtsanwalt mehrere Vereine aufgebaut hat, die sich f\u00fcr Anlegerschutzinteressen einsetzen sollten. Der Rechtsanwalt arbeitete zudem auch f\u00fcr Vereine und eine Partei mit deutlich rechtem Drall.<\/p>\n<p>Volkmar L\u00fcbke ist ehrenamtlich als Labelling- und Fairtrade-Experte aktiv. \u201eIch frage, ob hinter dem Siegel ein System steckt, das die behauptete Wirkung wirklich erreicht\u201c, sagte er. Wichtig: Der Zertifizierer m\u00fcsse unabh\u00e4ngig sein. Dazu verwies er auf Datenbanken, unter anderem von der Deutschen Akkreditierungsagentur sowie das Portal Siegelklarheit.de, das aus einem Projekt stammt, das vom Bundesministerium f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiiert und finanziert wurde. Umgesetzt hat es die Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Es komme darauf an, wie ein Siegelanbieter mit Verst\u00f6\u00dfen umgehe: \u201eWenn ein Anbieter sagt, dass es hundertprozentig nicht zu Verst\u00f6\u00dfen kommt, ist das unglaubw\u00fcrdig.\u201c Von \u201eSupersiegeln\u201c, die Siegel auszeichnen sollen, verspricht er sich nur einen begrenzten Nutzen: \u201eDas sind immer Kompromissl\u00f6sungen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Einsatz versteckter Kameras ist nicht immer zul\u00e4ssig<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_14570\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Dinig_Hanf_MG_8428_web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14570\" class=\"size-medium wp-image-14570\" src=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Dinig_Hanf_MG_8428_web-300x200.jpg\" alt=\"Von der Produktwarnung bis zur versteckten Kamera - Rechtliche Fragen rund um Tests und Co.\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Dinig_Hanf_MG_8428_web-300x200.jpg 300w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Dinig_Hanf_MG_8428_web-768x512.jpg 768w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Dinig_Hanf_MG_8428_web-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Dinig_Hanf_MG_8428_web-1380x920.jpg 1380w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Dinig_Hanf_MG_8428_web-272x182.jpg 272w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Dinig_Hanf_MG_8428_web.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-14570\" class=\"wp-caption-text\">Stefan Hanf (MACONDO) und Nadine Dinig (\u00d6kotest) geben Antworten und Tipps zu rechtlichen Fragen<\/p><\/div>\n<p>Gerade bei kritischen Themen sind aber auch rechtliche Fragen zu beachten, etwa wenn Journalisten vor Produkten warnen oder versteckte Kameras einsetzen. Die Rechtsanw\u00e4ltin Nadine Dinig, die f\u00fcr \u00d6ko-Test t\u00e4tig ist, und der Fernsehjournalist Stefan Hanf von der Produktionsfirma Macondo, die unter anderem Beitr\u00e4ge f\u00fcr die ARD und das ZDF produziert, gingen in zwei Workshops auf spezielle Fragen ein, die im Verbraucherjournalismus wichtig sind. Dinig erkl\u00e4rte, dass Waren- und Dienstleistungstest neutral durchgef\u00fchrt werden m\u00fcssen. Die Auswahl der Testobjekte m\u00fcsse transparent, die Testmethoden sachkundig ausgew\u00e4hlt sein. Wichtig sei es auch, zu beschreiben und zu begr\u00fcnden, warum was wie bewertet wurde und die Getesteten vor der Ver\u00f6ffentlichung mit den Testergebnissen zu konfrontieren. Grunds\u00e4tze dazu lie\u00dfen sich Gerichtsurteilen entnehmen, unter anderem vom Bundesgerichtshof.<\/p>\n<p>Hanf erl\u00e4uterte, dass Aufnahmen mit versteckter Kamera nur zul\u00e4ssig seien, wenn ein gesteigertes \u00f6ffentliches Interesse bestehe und die Bilder nicht anders zu beschaffen seien. Es gehe dabei immer um eine Einzelfallunterscheidung. Dabei ist zu beachten, dass schon die Aufnahme selbst strafbar sein k\u00f6nne. Aufnahmen mit versteckter Kamera verletzten Pers\u00f6nlichkeitsrechte und Hausrechte. Daher sei die Recherche transparent zu dokumentieren und beispielsweise Nachweise zu sammeln, dass eine Drehgenehmigung beantragt und abgelehnt wurde.<\/p>\n<p>Tonaufnahmen seien grunds\u00e4tzlich verboten. Technisch sei in solchen F\u00e4llen die Aufnahme der eigenen Protagonisten mit einem speziellen Mikrofon m\u00f6glich, dass nur seine Stimme aufzeichnet, ein Stenograf erstelle ein Wortprotokoll. Hanf riet dazu, immer zu zweit mit versteckter Kamera zu arbeiten, anschlie\u00dfend fertigen beide zeitnah ein Ged\u00e4chtnisprotokoll \u2013 zum Beispiel anhand eines vorbereiteten, formularartigen Gespr\u00e4chsprotokolls \u2013 an. Am Telefon m\u00fcsse das Einverst\u00e4ndnis bei laufender Aufzeichnung eingeholt werden, falls jemand mith\u00f6re. Es reiche nicht, einer Person, die unerkannt bleiben soll, einen schwarzen Balken vor die Augen zu setzen. Auch an der Umgebung, Bekleidung oder Art sich zu Bewegen sei es m\u00f6glich, auf die Identit\u00e4t einer Person zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Brigitte Alfter, Autorin des Handbuchs \u201eGrenz\u00fcberschreitender Journalismus\u201c zum Cross-Border-Journalismus betonte, dass mittlerweile viele Entscheidungen, die Verbraucher betreffen, in Br\u00fcssel fallen. Multinationale Konzerne b\u00f6ten Produkte und Dienstleistungen weltweit an. Daher sei es an der Zeit, auch bei der Recherche \u00fcber nationale Grenzen zu schauen. Die allt\u00e4gliche Kooperation zwischen Journalisten aus verschiedenen L\u00e4ndern sei nicht nur bei gro\u00dfen F\u00e4llen wie den Panama-Papers von Vorteil. Konkurrenzdenken sei bei Journalisten aus verschiedenen L\u00e4ndern nicht n\u00f6tig. Es sei wichtig, die Organisationen und Abl\u00e4ufe in der EU zu kennen. Es gebe auch viele Einfallstore, an interessante Informationen zu kommen, da 28 L\u00e4nder vertreten seien, die selten in einem Thema einig sind. Alter warnte davor, es reiche nicht, einfach Artikel aus einer anderen Sprache zu \u00fcbersetzen. Erforderlich sei es, die Leserschaft und ihre Struktur im jeweiligen Land der Ver\u00f6ffentlichung zu kennen.<\/p>\n<p><strong>Der Algorithmus belohnt Aufregerthemen, nicht n\u00fcchterne Information<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_14581\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Twitter_MG_8461_web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14581\" class=\"size-medium wp-image-14581\" src=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Twitter_MG_8461_web-300x200.jpg\" alt=\"Wie Twitter, YouTube und Co. den Verbraucherjournalismus ver\u00e4ndern\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Twitter_MG_8461_web-300x200.jpg 300w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Twitter_MG_8461_web-768x512.jpg 768w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Twitter_MG_8461_web-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Twitter_MG_8461_web-1380x920.jpg 1380w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Twitter_MG_8461_web-272x182.jpg 272w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Twitter_MG_8461_web.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-14581\" class=\"wp-caption-text\">Verbraucherjournalismus in Zeiten von Netflix, Bibi &amp; Michael Moore: Marcus Niehaves (WISO\/ZDF, links) und Christian Deker (NDR\/Funk) stellten ihr Alternativprogramm vor: @STRG_F-Reportagen und die WISO-Oma.<\/p><\/div>\n<p>Mehrere Gespr\u00e4chsrunden befassten sich zudem mit den Herausforderungen, vor denen der Verbraucherjournalismus steht. Marcus Niehaves, Redaktionsleiter der Verbrauchersendung WISO im ZDF, setzt stark auf soziale Medien. So hat WISO Auftritte bei Facebook und YouTube, auch Twitter wird genutzt. Er berichtete, dass sich die Nutzer der verschiedenen Kan\u00e4le stark unterscheiden. Er erl\u00e4uterte, wie der Algorithmus zum Beispiel von Facebook beeinflusse, welche journalistischen Beitr\u00e4ge erfolgreich seien. Es sei aber zu sp\u00e4t, um noch eine gro\u00dfe europ\u00e4ische Plattform als Gegenentwurf zu starten.<\/p>\n<p>Die Regeln setzten gro\u00dfe Konzerne, die Anbieter sozialer Medien. Als Beispiel nannte er das Format, \u201eWISO Tipp\u201c mit Tipps f\u00fcr die Nutzer, das in sozialen Netzwerken schlecht laufe. Die Nutzer l\u00e4sen das gerne durch und h\u00e4tten auch etwas davon, teilten solche Inhalte aber nicht. Sie diskutierten auch nicht dar\u00fcber. \u201eAlles, was aber zu Diskussionen f\u00fchrt, was provozierend ist, was zugespitzt ist, was vielleicht ein Aufregerthema ist, das leitet dann zu Diskussionen, das wird geteilt, da wird gewarnt davor \u2013 und das belohnt der Algorithmus\u201c, sagte Niehaves. Ein anderes Format, die \u201eWISO Oma\u201c mit dem \u201eOma-Trick\u201c, sei auf den ersten Blick unterhaltsam und biete Stoff zum Aufregen. Es werde unver\u00e4ndert vom Fernsehen \u00fcbernommen und laufe auf YouTube.<\/p>\n<p>Es wurde dar\u00fcber diskutiert, eine Art europ\u00e4isches YouTube zu etablieren, das mit sogenannten guten Algorithmen arbeite. Der Vorschlag komme aber \u201eein bisschen sp\u00e4t\u201c. Niehaves sehe es eher als Herausforderung, mitzumachen und Formen zu finden, die journalistischen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgen, aber auch im Blick haben, wie Medienkonsum heute funktioniere, auch bei der j\u00fcngeren Generation. Es werde nicht gelingen, dagegen zu arbeiten. Er sprach sich daf\u00fcr aus, authentisch zu berichten und die Zuschauer teilhaben zu lassen.<\/p>\n<p>Noch weiter geht Funk, ein Onlineprojekt von ARD und ZDF, das gar keinen Sendeplatz im Fernsehprogramm mehr hat, sondern nur f\u00fcr soziale Netzwerke produziert. Zu den Kan\u00e4len von Funk geh\u00f6rt Strg_F vom NDR f\u00fcr junge Erwachsene. Christian Deker hat daf\u00fcr zwei Beitr\u00e4ge \u00fcber die Hintergr\u00fcnde von Werbeclips gemacht, die schnelles Geld mit wenig Aufwand versprechen. Er zeigte Ausschnitte aus seiner preisgekr\u00f6nten Folge \u201eCFD-Trading: Wer sind die YouTube-Typen, die dich reich machen wollen?\u201c und machte darin deutlich, wie sich die Erz\u00e4hlweise von herk\u00f6mmlichen Fernsehbeitr\u00e4gen unterscheidet. Seine Recherchen f\u00fchrten ihn bis nach Zypern zu einem unseri\u00f6sen Anbieter hochriskanter Finanzwetten. Dabei lie\u00df er die Zuschauer an seinen Recherchen teilhaben. Er legte auch offen, dass sie zu einem Punkt in eine Sackgasse geraten schienen. Im Gegensatz zu den WISO-Formaten f\u00fcr die sozialen Medien erkennen Nutzer bei dem Strg_F-Beitrag aber nicht leicht, dass sie ein Angebot aus dem \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk vor sich haben.<\/p>\n<p><strong>Wenn das Produkt erkennt, dass es im Pr\u00fcflabor steht<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber neue Herausforderungen f\u00fcr Tests und Tester diskutierten Holger Brackemann, Leiter des Bereichs Untersuchungen bei Stiftung Warentest und J\u00fcrgen Steinert, Leiter des Testressorts bei \u00d6ko-Test. \u201eGr\u00f6\u00dftes Problem ist die Digitalisierung\u201c, sagte Brackemann. Produkte blieben durch Softwareupdates nicht konstant. Sie verrieten zudem viel \u00fcber ihre Nutzer. Produkte sind auch viel eher in der Lage festzustellen, dass sie getestet werden. Ein Saugroboter zum Beispiel m\u00fcsse eine andere Umgebung vorfinden als die in einer Norm beschriebene. Produktzyklen w\u00fcrden immer k\u00fcrzer. Ein wirkliches Problem seien unsichere Waren direkt aus Fernost, die nach Produktwarnungen verschw\u00e4nden und danach unter neuem Namen wieder auftauchten. Individualisierte Preise seien bisher eher in Einzelf\u00e4llen nachgewiesen worden. Eher sei zu beobachten, dass sich Preise sehr schnell \u00e4ndern, aber dann f\u00fcr alle Verbraucher.<\/p>\n<p>Steinert ging unter anderem darauf ein, dass die Unternehmensverantwortung zunehmend eine Rolle spiele, etwa die Umst\u00e4nden, unter denen ein Produkt hergestellt werde. Hersteller sollten in der Lage sein, ihre Produkte zur\u00fcckzuverfolgen bis an den Produktionsstandort, samt Kontrollen vor Ort. Er wies auch auf die Schwierigkeiten hin, herauszufinden, wie eine Kombination aus Schadstoffen wirke und wie mit immer neuen Problemstoffen umzugehen sei.<\/p>\n<div id=\"attachment_14579\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Rad_MG_8475_web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14579\" class=\"size-medium wp-image-14579\" src=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Rad_MG_8475_web-300x200.jpg\" alt=\"Andreas Baum und Michael Gegg (Tagesspiegel)\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Rad_MG_8475_web-300x200.jpg 300w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Rad_MG_8475_web-768x512.jpg 768w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Rad_MG_8475_web-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Rad_MG_8475_web-1380x920.jpg 1380w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Rad_MG_8475_web-272x182.jpg 272w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2018\/11\/Rad_MG_8475_web.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-14579\" class=\"wp-caption-text\">Andreas Baum und Michael Gegg stellen das Projekt Radmesser vor: mit Sensoren an den R\u00e4dern recherchieren \u2013 f\u00fcr mehr Sicherheit im Stra\u00dfenverkehr<\/p><\/div>\n<p>Ganz neue Wege beschreiten aber auch Journalisten. So nutzen sie unter anderem Sensoren, um neue Datenquellen zu erschlie\u00dfen. Andreas Baum und Michael Gegg pr\u00e4sentierten das Projekt \u201eRadmesser\u201c des Tagesspiegel. Sie haben Sensoren selbst entwickelt und gebaut, mit denen sich messen l\u00e4sst, mit welchem Abstand Autos Fahrr\u00e4der \u00fcberholen. Die Idee: Viele Radfahrer haben Angst im Stra\u00dfenverkehr, weil sie das Gef\u00fchl haben, zu eng \u00fcberholt zu werden. Das Projekt sollte Daten sammeln, wie berechtigt die Sorge ist und wie oft der in der Stra\u00dfenverkehrsordnung vorgeschriebene Mindestabstand von 1,50 Meter unterschritten wird. Sie stie\u00dfen auf gro\u00dfes Interesse. Mehr als 2500 Leute wollten allein in Berlin mitmachen. Aus ihnen w\u00e4hlten die Initiatoren 100 Freiwillige aus, die ein m\u00f6glichst breites Spektrum an Fahrradfahrern abdecken. Eineinhalb Monate lang fuhren diese durch die Stadt. Das Projekt stie\u00df national und international auf gro\u00dfe Resonanz. Die Ergebnisse sollen sowohl multimedial als auch in der Printausgabe verarbeitet werden.<\/p>\n<p>Eine M\u00f6glichkeit, Daten auf die jeweiligen Nutzer zuzuschneiden, stellte Christina Elmer von Spiegel Online vor. Beim Pendler-Projekt nutzten die Journalisten die M\u00f6glichkeiten, die personalisiertes Storytelling bietet. Sie nutzten daf\u00fcr Daten, wer in Deutschland von wo nach wo mit welchem Verkehrsmittel pendelt. Schon der Einf\u00fchrungstext, den Nutzer zu sehen bekamen, variierte je nach Tageszeit. Die Nutzer gaben dann einige pers\u00f6nliche Daten ein, etwa zu ihrem Wohn- und Arbeitsort. Sie bekamen daraufhin einen Text und Grafiken angezeigt, der auf ihre spezielle Situation einging. So erfuhren sie, wie viele Menschen in ihrem Ort so wie sie pendeln. Das war auch auf einer Deutschlandkarte angezeigt. Die Redaktion und die Programmierer stellte das Projekt vor gro\u00dfe Herausforderungen. So mussten die Journalisten Textschablonen erstellen, die jede erdenkliche Variante umfassten. 300 Milliarden m\u00f6gliche Versionen erg\u00e4ben sich aus den Eingaben der Nutzer, rechnete Elmer vor. Die Ergebnisse seien auch interessant f\u00fcr die Forschung.<\/p>\n<p><strong>Fotoimpressionen<\/strong> (\u00a9 F.Senkel)<br \/>\n<div id=\"grid-gallery-10-22093\" data-gg-id=\"10\" data-title=\"Wissen ist Macht \u2013 Verbraucherjournalismus zwischen Lebenshilfe und PR-Gefl\u00fcster\" data-grid-type=\"2\" data-offset=\"5.3\" data-area-position=\"center\" data-icons=\"\" data-preloader=\"true\" data-width=\"auto\" data-height=\"215\" data-padding=\"0\" data-quicksand=\"disabled\" data-quicksand-duration=\"1800\" data-popup-theme=\"theme_6\" data-popup-type=\"pretty-photo\" data-popup-image-text=\"data-description\" data-popup-widthsize=\"auto\" data-popup-heightsize=\"auto\" data-popup-i18n-words=\"{&quot;close&quot;:&quot;schlie\\u00dfen&quot;,&quot;next&quot;:&quot;n\\u00e4chste&quot;,&quot;previous&quot;:&quot;vorherige&quot;,&quot;start_slideshow&quot;:&quot;Starte Slideshow&quot;,&quot;stop_slideshow&quot;:&quot;Stoppe Slideshow&quot;,&quot;image&quot;:&quot;Bild&quot;,&quot;of&quot;:&quot;von&quot;,&quot;prev&quot;:&quot;vorherige&quot;,&quot;cExpand&quot;:&quot;Erweitere&quot;,&quot;cPrevious&quot;:&quot;Vorheriges&quot;,&quot;cNext&quot;:&quot;N\\u00e4chstes&quot;,&quot;cExpandStr&quot;:&quot;Erweitere Bild&quot;,&quot;cRotate&quot;:&quot;Rotate&quot;,&quot;cDetails&quot;:&quot;Details&quot;}\" data-popup-slideshow=\"false\" data-popup-slideshow-speed=\"2500\" data-popup-hoverstop=\"true\" data-popup-slideshow-auto=\"false\" data-popup-background=\"\" data-popup-transparency=\"30\" data-popup-disable-history=\"\" data-popup-disable-changed-url=\"\" data-popup-border-type=\"\" data-popup-border-color=\"\" data-popup-border-width=\"\" data-popup-border-enable=\"\" data-fullscreen=\"false\" data-hide-tooltip=\"false\" data-caption-font-family=\"Default\" data-caption-text-size=\"140\" data-is-mobile=\"0\" data-caption-mobile=\"false\" data-hide-long-tltp-title=\"0\" data-caption-disabled-on-mobile=\"false\" data-popup-placement-type=\"0\" data-social-sharing=\"{&quot;enabled&quot;:&quot;&quot;,&quot;gallerySharing&quot;:{&quot;enabled&quot;:null,&quot;position&quot;:null},&quot;imageSharing&quot;:{&quot;enabled&quot;:null,&quot;wrapperClass&quot;:&quot; 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