{"id":13540,"date":"2018-07-08T12:00:51","date_gmt":"2018-07-08T10:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/?p=13540"},"modified":"2018-07-08T12:23:46","modified_gmt":"2018-07-08T10:23:46","slug":"nr18-trainingscamp-diskussionsforum-eckkneipe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/blog\/nr18-trainingscamp-diskussionsforum-eckkneipe\/","title":{"rendered":"nr18: Trainingscamp, Diskussionsforum, Eckkneipe"},"content":{"rendered":"<h4>Einen Preis f\u00fcr MeToo-Berichterstattung, einen Preis f\u00fcr einen verschlossenen B\u00fcrgermeister und jede Menge Workshops, Debatten und Gespr\u00e4che \u2013 das war die nr18.<\/h4>\n<p><strong><em>Ein R\u00fcckblick von Jonathan Gruber<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Der verstorbene Mitbegr\u00fcnder des Netzwerks\u00a0Recherche\u00a0Thomas Leif sagte einmal, recherchierende Journalistinnen und Journalisten seien keine einsamen W\u00f6lfe, sondern z\u00f6gen ihre St\u00e4rke aus der Arbeit im Team. Ende Juni traf sich dieses Team mal wieder zur Netzwerk-Recherche-Jahreskonferenz (nr18) in Hamburg.<\/p>\n<p>In \u00fcber 100 Veranstaltungen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem \u00fcber Frauen im Journalismus, die Zukunft des Lokaljournalismus und die N\u00e4he zur Politik, lernten in Workshops etwas \u00fcber investigative Recherche und Datenjournalismus und begegneten dabei allerlei bekannten und neuen Gesichtern.<\/p>\n<p>Vor allem neue weibliche Gesichter. Netzwerk-Recherche-Vorstandsmitglied Kuno Haberbusch erz\u00e4hlte, dass bei der ersten Konferenz vor 18 Jahren alle Referenten m\u00e4nnlich gewesen seien. In diesem Jahr lag der Frauenanteil auf den Podien immerhin bei 42 Prozent. Es war eines der gro\u00dfen Themen der nr18: die Rolle der Frau im Journalismus. Laut Angabe der Initiative Pro Quote war noch vor sechs Jahren bei der S\u00fcddeutschen Zeitung nur knapp jede 25. F\u00fchrungsperson eine Frau, mittlerweile sei es jede F\u00fcnfte. In der ARTE-Programmkonferenz sind die acht stimmberechtigten Mitglieder dagegen immer noch allesamt m\u00e4nnlich. Pro Quote dr\u00e4ngt auf ein 50:50-Verh\u00e4ltnis in den F\u00fchrungspositionen.\u00a0Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkb\u00e4umer sagte, sein Magazin habe genau solchen Druck von au\u00dfen gebraucht, um sich zu ver\u00e4ndern und mehr Frauen Verantwortung zu \u00fcbertragen (mehr zum Thema <a href=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/blog\/gleichberechtigung-faengt-in-der-journalistenausbildung-an\/\">im Beitrag von Isolde Fugunt<\/a>).\u00a0<!--more--><\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Datenvisualisierung: Sind Tortengrafiken ok? Muss die x-Achse immer bei Null anfangen? <a href=\"https:\/\/twitter.com\/lisacrost?ref_src=twsrc%5Etfw\">@lisacrost<\/a> zeigt bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/nr18?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#nr18<\/a> die spannendsten Kontroversen \u00fcber Datengrafiken in News: <a href=\"https:\/\/t.co\/vrbEB02uKE\">https:\/\/t.co\/vrbEB02uKE<\/a><\/p>\n<p>&mdash; ARDZDFmedienakademie (@ARDZDF_Akademie) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ARDZDF_Akademie\/status\/1013161274635640832?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 30, 2018<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/flightradar24?ref_src=twsrc%5Etfw\">@flightradar24<\/a> ist nicht nur f\u00fcr Nerds ein \u00e4u\u00dferst spannendes Recherchetool &#8211; meine Rede. Was <a href=\"https:\/\/twitter.com\/paldhous?ref_src=twsrc%5Etfw\">@paldhous<\/a> damit gemacht hat, ist sehr beeindruckend. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/spiesintheskies?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#spiesintheskies<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/nr18?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#nr18<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/depcaKZyMo\">pic.twitter.com\/depcaKZyMo<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Jannis Frech (@Kuempser) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Kuempser\/status\/1012691206667530247?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 29, 2018<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">&quot;Es ist inzwischen keine Frage mehr, dass wir Innovation brauchen&quot;, sagen <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ploechinger?ref_src=twsrc%5Etfw\">@ploechinger<\/a> und <a href=\"https:\/\/twitter.com\/herrhorn?ref_src=twsrc%5Etfw\">@herrhorn<\/a> bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/nr18?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#nr18<\/a> &#8211; nur: die Debatte in kleineren Redaktionen dreht sich leider immer noch um die Frage: wie mit teuren, innovativen Projekten auch Geld machen?!<\/p>\n<p>&mdash; Hanna S (@HannaSpanhel) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/HannaSpanhel\/status\/1012719605347995648?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 29, 2018<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Wie Journalisten (und ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung) mit Daten und Statistiken ausgetrickst werden, zeigen Bj\u00f6rn Christensen von der FH Kiel und @p_seibt gerade in R3. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/nr18?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#nr18<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/ryyvD4lqpk\">pic.twitter.com\/ryyvD4lqpk<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Netzwerk Recherche (@nrecherche) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/nrecherche\/status\/1012734350226546688?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 29, 2018<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Full house bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ltrgoddard?ref_src=twsrc%5Etfw\">@ltrgoddard<\/a>: Mittels Python-Skript hat er aus 1.3TB gescrapten Darknet-Daten unz\u00e4hlige Email-Adressen ausgelesen \u2013 und zwar \u00fcber die \u00f6ffentlichen GPG-Schl\u00fcssel, die Darknet-Verk\u00e4ufer nachl\u00e4ssig ver\u00f6ffentlichten. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/nr18?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#nr18<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/WQnE5c2nSi\">pic.twitter.com\/WQnE5c2nSi<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Konrad Weber (@konradweber) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/konradweber\/status\/1012672942801608706?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 29, 2018<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Und auch spannend: &quot;Die Aufmerksamkeit des Publikums reicht maximal f\u00fcr 48 Stunden. Dann m\u00fcssen alle Geschichten des Projekts drau\u00dfen sein.&quot; <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/nr18?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#nr18<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/8kGhRHgYBD\">https:\/\/t.co\/8kGhRHgYBD<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Christina Elmer (@ChElm) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ChElm\/status\/1012695265256529923?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 29, 2018<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>https:\/\/twitter.com\/jsachse\/status\/1012676239738441731<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Gute Frage von T. von Bergen: \u201eWas sollten Journalisten \u00fcber Google und Facebook recherchieren, um etwas zu bewirken?\u201c <a href=\"https:\/\/twitter.com\/gutjahr?ref_src=twsrc%5Etfw\">@gutjahr<\/a>: \u201eWir brauchen einen Snowden aus dem inneren Zirkel von Zuckerberg oder Apple.\u201c <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/nr18?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#nr18<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Fiete Stegers |\u00a0@fiete@mastodon.social (@fiete_stegers) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/fiete_stegers\/status\/1012635904152887296?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 29, 2018<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Den Leuchtturm-Preis f\u00fcr besondere publizistische Leistungen verlieh Netzwerk Recherche in diesem Jahr an das MeToo-Rechercheteam der ZEIT, stellvertretend an Jana Simon, Annabel Wahba und Christian Fuchs. Sie berichteten \u00fcber Vorw\u00fcrfe der sexuellen N\u00f6tigung gegen den Filmregisseur Dieter Wedel.<\/p>\n<p>Laudatorin Anja Reschke sprach von der Aufgabe des Journalismus, Aufmerksamkeit auf wichtige Themen zu lenken, damit sich eine Gesellschaft weiterentwickeln k\u00f6nne: \u201eDas Team hat es geschafft, die MeToo-Debatte aus dem fernen Hollywood nach Deutschland zu holen. Der Artikel hat etwas in Bewegung gebracht, wovor wir viel zu lange die Augen verschlossen haben. Dabei haben die Autorinnen und Autoren kein Schwarz-Wei\u00df-Bild gezeichnet, sondern sich im Detail mit einem Skandal auseinandergesetzt, der symbolisch f\u00fcr ein gesellschaftliches Problem steht.\u201c (Die vollst\u00e4ndige Laudatio <a href=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/stipendien-preise\/leuchtturm\/leuchtturm-2018-fuer-das-metoo-rechercheteam-der-zeit\/laudatio-von-anja-reschke\/\">kann hier nachgelesen werden<\/a>.)<\/p>\n<p>Was vom einen mit einem Preis ausgezeichnet wird, wird von dem n\u00e4chsten misstrauisch be\u00e4ugt \u2013 denn immerhin handelte es bei den Zeit-Recherchen um Verdachtsberichterstattung. Dieter Wedel streitet bislang alle Vorw\u00fcrfe ab. Wie geht man als Journalistin, als Journalist mit Misstrauen um? Und was, wenn einem Teile des eigenen Publikums misstrauen? \u201eErkl\u00e4ren, erkl\u00e4ren, erkl\u00e4ren\u201c, lautete die einstimmige Antwort von Armin Wolf (ORF) und Susanne Wille (SRF) beim Panel \u201eDie Populisten und die Medien\u201c. Nur indem man Journalismus erkl\u00e4re, Recherchen erkl\u00e4re und transparent das eigene Vorgehen abbilde, k\u00f6nne man dem Misstrauen entgegenwirken. Viele w\u00fcrden vom Journalismus grunds\u00e4tzlich Objektivit\u00e4t verlangen, verst\u00fcnden aber nur solche Berichterstattung als objektiv, die mit ihrer eigenen Meinung \u00fcbereinstimme. Deshalb forderte Wille auch eine Abkehr vom aufgeladenen Begriff der journalistischen Neutralit\u00e4t: \u201eIch finde die Bezeichnung \u201asachgerecht\u2018 besser. Es bedeutet, die wichtigsten Argumente beider Seiten zu erkl\u00e4ren und abzubilden.\u201c<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">&quot;Leute m\u00fcssen ja meine Berichte auch einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen. Dieser Neutralit\u00e4tsanspruch im Journalismus ist doch absurd.&quot; <a href=\"https:\/\/twitter.com\/AnjaReschke1?ref_src=twsrc%5Etfw\">@AnjaReschke1<\/a> \u00fcber die private und \u00f6ffentliche Rolle als Journalist in sozialen Netzwerken. Jetzt bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/nr18?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#nr18<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Hannah Schifko (@madamekann) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/madamekann\/status\/1012642959161020416?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 29, 2018<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>https:\/\/twitter.com\/isicomeeasygo\/status\/1012654128621916160<\/p>\n<p>Sachgerechte, inhaltsstarke Berichterstattung ist auch das, was der Lokaljournalismus unbedingt ben\u00f6tigt, um zu \u00fcberleben. Das behauptet zumindest Benjamin Piel, Chefredakteur des Mindener Tageblatts. Zusammen mit Sabine Schicketanz, Chefredakteurin der Potsdamer Neuste Nachrichten diskutierte er \u00fcber die Zukunft des Lokaljournalismus. Schicketanz und Piel begreifen die Umsatzeinbu\u00dfen der vergangenen Jahre auch als Chance: \u201eUns hat der Prozess des Kleinerwerdens geholfen\u201c, sagte Schicketanz. Man w\u00fcrde nun zwar mit weniger Personal arbeiten, daf\u00fcr sich aber auch auf weniger Inhalte konzentrieren. Der Lokaljournalismus m\u00fcsse endlich ganz selbstverst\u00e4ndlich auch schwierige Geschichten recherchieren. Geschichten, die vielleicht zun\u00e4chst auf Widerstand in der Gemeinde prallen, aber auch wichtige Debatten ansto\u00dfen.<\/p>\n<p>https:\/\/twitter.com\/DanielaLottmann\/status\/1013175351642554374<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Simone Wendler, Lausitzer Rundschau: &quot;Wir erleben, dass es derzeit Mode wird, die Amtsbl\u00e4tter der Beh\u00f6rden zu benutzen, um Lokaljournalisten an einen \u00f6rtlichen Pranger zu stellen.&quot; <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/NR18?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#NR18<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Martin Kaul (@martinkaul) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/martinkaul\/status\/1013035256641974272?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 30, 2018<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Wie schwerwiegend solch Widerstand im Lokaljournalismus ausfallen kann, dass w\u00fcrdigte das Netzwerk Recherche mit seinem Negativpreis \u201eVerschlossene Auster\u201c. Als \u201eInformationsblockierer des Jahres\u201c wurde in diesem Jahr <a href=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/stipendien-preise\/verschlossene-auster\/verschlossene-auster-2018-fuer-harry-ebert-buergermeister-von-burladingen\/\">der B\u00fcrgermeister von Burladingen in Baden-W\u00fcrttemberg, Harry Ebert, ausgezeichnet<\/a>. Ebert missbrauchte das st\u00e4dtische Amtsblatt zur Stimmungsmache und Abstrafung von ungeliebten Journalistinnen und Journalisten und verweigerte ihnen grunds\u00e4tzlich Informationen. Einer Journalistin wurde gar der Zutritt zu st\u00e4dtischen Geb\u00e4uden verboten. Wie kann eine Lokalredaktion mit so einem Fall umgehen? Die Antwort des anschlie\u00dfenden Panels: per Schulterschluss mit anderen (\u00fcberregionalen) Redaktionen (Teamarbeit!) und mit Transparenz gegen\u00fcber dem eigenen Publikum. Warum antwortet der B\u00fcrgermeister nicht? Warum sollte er antworten? Wof\u00fcr brauchen wir die Informationen? Am Ende w\u00e4hlt dieses Publikum immerhin auch eine neue B\u00fcrgermeisterin oder einen neuen B\u00fcrgermeister.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Das war, wie immer, die wohl inspirierendste Journalismuskonferenz des Jahres: Dicht, ermutigend, handwerklich. Danke an die Macherinnen &amp; Macher der <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/nr18?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#nr18<\/a> beim <a href=\"https:\/\/twitter.com\/nrecherche?ref_src=twsrc%5Etfw\">@nrecherche<\/a>.<\/p>\n<p>&mdash; Martin Kaul (@martinkaul) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/martinkaul\/status\/1013097724902805504?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 30, 2018<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>https:\/\/twitter.com\/daniel_bouhs\/status\/1013373260820635648<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen Preis f\u00fcr MeToo-Berichterstattung, einen Preis f\u00fcr einen verschlossenen B\u00fcrgermeister und jede Menge Workshops, Debatten und Gespr\u00e4che \u2013 das war die nr18. 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