{"id":18788,"date":"2020-01-27T16:00:35","date_gmt":"2020-01-27T15:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/?p=18788"},"modified":"2020-01-27T18:01:03","modified_gmt":"2020-01-27T17:01:03","slug":"zu-schoen-um-wahr-zu-sein-droht-das-ende-des-erzaehlens-im-journalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/blog\/zu-schoen-um-wahr-zu-sein-droht-das-ende-des-erzaehlens-im-journalismus\/","title":{"rendered":"Zu sch\u00f6n, um wahr zu sein! Droht das Ende des Erz\u00e4hlens im Journalismus?"},"content":{"rendered":"<p><em>Von Nicole Friesenbichler<\/em><\/p>\n<p>Bericht von der Tagung: <a href=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/termine\/konferenzen\/fachkonferenzen\/nr-fachkonferenz-jetzt-mal-ehrlich-was-journalismus-aus-den-taeuschungsfaellen-lernen-muss\/\">Jetzt mal ehrlich! Was Journalismus aus den T\u00e4uschungsf\u00e4llen lernen muss<\/a> (29.\/30.11.2019, Tutzing)<\/p>\n<p>Panel: Zu sch\u00f6n, um wahr zu sein! Droht das Ende des Erz\u00e4hlens im Journalismus?<\/p>\n<p>Was haben Journalismus und M\u00e4rchen gemeinsam? Bei beiden geht es ums Geschichtenerz\u00e4hlen. Aus diesem Grund er\u00f6ffnete Anette Dowideit, Chefreporterin des Investigativteams der <em>Welt<\/em> das Panel zur Frage \u201eDroht das Ende des Erz\u00e4hlens im Journalismus?\u201c mit der Einstiegsszene von H\u00e4nsel und Gretel der Gebr\u00fcder Grimm. W\u00e4hrend M\u00e4rchen fiktiv sind, sind journalistische Geschichten der Non-Fiction zuzuordnen. Zumindest galt dieses Prinzip bis zum 19. Dezember 2018, als die F\u00e4lscher-Aff\u00e4re um den Ex-<em>Spiegel<\/em>-Redakteur Claas Relotius bekannt wurde.<\/p>\n<p><strong>Neue Strukturen beim Spiegel<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_18326\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18326\" class=\"wp-image-18326 size-medium\" src=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_Amann-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_Amann-300x200.jpg 300w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_Amann-768x512.jpg 768w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_Amann-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_Amann-1380x920.jpg 1380w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_Amann-272x182.jpg 272w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_Amann.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-18326\" class=\"wp-caption-text\">Susanne Amann (Spiegel) bei der Fachkonferenz \u201eJetzt mal ehrlich! \u2013 Was Journalismus aus den T\u00e4uschungsf\u00e4llen lernen muss\u201c. Foto: Senkel<\/p><\/div>\n<p>\u201eRelotius war ein Ausnahmef\u00e4lscher, der bewusst und mit Vorsatz gef\u00e4lscht hat\u201c, sagte Susanne Amann, Managing Editor beim <em>Spiegel<\/em> und machte damit auch gleich zu Beginn klar, welche \u201eErsch\u00fctterung\u201c der Fall in dem Medienhaus ausgel\u00f6st hat. Die Konsequenz: Die Struktur der Dokumentationsabteilung, die alle Artikel vor dem Erscheinen noch einmal auf ihre Richtigkeit pr\u00fcfen soll, wurde inzwischen ver\u00e4ndert. Bis der Skandal aufflog gab es f\u00fcr das Gesellschaftsressort, in dem Relotius gearbeitet hat, nur einen Dokumentar, der alle Themen abdeckte. \u201eDas Gesellschaftsressort hat jetzt eine Ansprechpartnerin in der Dokumentation, die die Themen quasi direkt zu den verschiedenen Fachdokumentaren bringt\u201c, erkl\u00e4rte Amann. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrden die Gesellschaftsredakteure nun von Beginn der Recherche an von Fachdokumentaren betreut. Noch in Arbeit: Ein 75-seitiges Handbuch mit Richtlinien \u2013 vom Thema Compliance bis gendergerechte Sprache. Alle <em>Spiegel<\/em>-Autoren sollen das Buch bekommen. \u201eWir brauchen keine Leitlinien, um jemanden auf die Finger zu klopfen\u201c, stellte Amann klar. Es gehe eher um eine Art Selbstvergewisserung.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Verdichtung ja, aber die Kernaussage muss stimmen <\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_18327\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18327\" class=\"wp-image-18327 size-medium\" src=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_EndeErzaehlen-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_EndeErzaehlen-300x200.jpg 300w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_EndeErzaehlen-768x512.jpg 768w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_EndeErzaehlen-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_EndeErzaehlen-1380x920.jpg 1380w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_EndeErzaehlen-272x182.jpg 272w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_EndeErzaehlen.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-18327\" class=\"wp-caption-text\">Panel \u201eZu sch\u00f6n, um wahr zu sein! Droht das Ende des Erz\u00e4hlens im Journalismus?\u201d mit Moderatorin Anette Dowideit (Netzwerk Recherche\/Die Welt), Stephan Lamby (Filmemacher &amp; Produzent) und Konstantin Richter (Journalist &amp; Romanautor). Foto: Senkel<\/p><\/div>\n<p>Ohne Verdichtung kommen Reportagen nicht aus. Das best\u00e4tigte Filmemacher Stephan Lamby, der bekannt ist f\u00fcr seine gro\u00dfen politischen Fernsehreportagen, zum Beispiel \u00fcber Angela Merkel oder zu komplexen Themen wie die Finanzkrise. \u201eBei Dokumentarfilmen haben wir etwa hundert Stunden Material. Da m\u00fcssen wir verdichten.\u201c Die Herausforderung sei es, bei dieser Verdichtung nicht zu manipulieren, sondern die Kernaussage herauszuarbeiten. Konstantin Richter, Romanautor und Journalist in einer Person, pl\u00e4dierte daf\u00fcr, dass es im Journalismus nicht prim\u00e4r um das Erz\u00e4hlen gehen sollte. Das habe er sich aus seiner Zeit in den USA bewahrt, wo er an der Columbia University Journalismus studierte und anschlie\u00dfend f\u00fcr die <em>Columbia Journalism Review<\/em> schrieb. \u201eIch habe da eine Art zu erz\u00e4hlen gelernt, die sehr, sehr eingeschr\u00e4nkt war.\u201c Viele Dinge, die in deutschen Reportagen gang und g\u00e4be seien, w\u00e4ren im amerikanischen Journalismus ein No-Go. Beispielsweise k\u00f6nne man in einer Reportage nicht schreiben, man h\u00e4tte sich im Ort umgeh\u00f6rt. \u201eIm Amerikanischen muss man ganz klar benennen, mit wem man gesprochen hat.\u201c Beschreibungen sollten sich zudem auf das \u00c4u\u00dfere beschr\u00e4nken und die Meinung des Autors d\u00fcrfe nicht zutage treten. \u201eDer Journalist ist kein K\u00fcnstler, sondern eine Art Dienstleister\u201c, erl\u00e4uterte Richter. Erz\u00e4hlmittel wie Personalisierung und Anekdoten w\u00fcrden nur dazu dienen, Informationen zu veranschaulichen.<\/p>\n<p><strong>Transparente Recherchewege<\/strong><\/p>\n<p>Katrin Langhans, die als eine von zwei Frauen als Redakteurin im Investigativ-Team der <em>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em> arbeitet, betonte auf dem Podium, dass journalistische Erz\u00e4hlungen auf fundierten Recherchen beruhen sollten. \u201eIch glaube, dass wir zum Teil mehr erkl\u00e4ren m\u00fcssen, wie Recherchen entstanden sind.\u201c Tools wie Infok\u00e4sten, die die Recherchewege beschreiben, w\u00fcrden den Leser*innen zeigen, dass sich ein Medium wirklich M\u00fche gemacht hat. \u201eIch bin ein gro\u00dfer Fan von Podcasts. Das kann eine super M\u00f6glichkeit sein, um den Leser an die Hand zu nehmen und die Recherche nachzuerz\u00e4hlen.\u201c Vor allem die junge Generation, die nicht unbedingt zu den Print-Stammkunden geh\u00f6rt, k\u00f6nne man dar\u00fcber erreichen.<\/p>\n<p><strong>Pl\u00e4doyer f\u00fcr neue Erz\u00e4hlformen<\/strong><\/p>\n<p>Das journalistische Erz\u00e4hlen sei auch nach dem Fall Relotius nicht vorbei, es m\u00fcsse sich aber ver\u00e4ndern \u2013 dar\u00fcber waren sich alle Diskussionsteilnehmer*innen einig. \u201eEs gibt gewisse Fehlentwicklungen beim Fernsehen\u201c, kritisierte Stephan Lamby. \u201eDer Markt entwickelt sich immer st\u00e4rker zu einem formatierten Erz\u00e4hlen.\u201c Er empfinde ein wachsendes Unbehagen, wenn man versuche, \u201edie Realit\u00e4t immer wieder in dieselben Gef\u00e4\u00dfe zu pressen\u201c. Durch neue Player wie Netflix sieht Lamby eine Chance, weil sie \u201eneue Formen des Erz\u00e4hlens erm\u00f6glichen, die sich nicht in klassische Formate pressen lassen\u201c. Er hoffe, dass eine bestimmte Art des Erz\u00e4hlens beim Fernsehen ausl\u00e4uft, wie beispielsweise in Scripted-Reality-Sendungen, in denen Protagonist*innen ihre eigene Geschichte nachspielen sollen. \u201eEs muss nicht immer alles gleich erz\u00e4hlt werden.\u201c Auch Erfolg oder Misserfolg sollten aus seiner Sicht nicht nur an den Einschaltquoten gemessen werden. Heutzutage g\u00e4be es andere Feedbackkan\u00e4le via Twitter und Co.<\/p>\n<p><strong>Mehr Demut und weniger Drehbuch<\/strong><\/p>\n<p>Dass die Zeit der vereinfachten Schwarzwei\u00df-Erz\u00e4hlung vorbei ist, best\u00e4tigte auch Susanne Amann vom <em>Spiegel<\/em>. Es gebe keine klare Dramaturgie mehr, in der es den einen Helden und den einen Schurken gibt. \u201eIch glaube, da m\u00fcssen wir ein bisschen dem\u00fctiger werden. Unsere Leser*innen sind klug genug, um zu wissen, dass die Welt nicht so einfach ist.\u201c Der neue Ansatz: \u201eDass wir uns als Autor*innen zur\u00fccknehmen, ein bisschen in den Hintergrund treten und daf\u00fcr genauer hinh\u00f6ren, was die Leute uns erz\u00e4hlen und was sie wirklich bewegt \u2013 ohne Drehbuch im Kopf. So, dass wir relativ ergebnisoffen und neugierig hinausgehen.\u201c Im digitalen Journalismus sieht Amann die Chance, anders und neu zu erz\u00e4hlen als bisher \u2013 vom Video bis zu animierten Grafiken. \u201eDas ist eine gro\u00dfe Spielwiese, die wir noch viel zu wenig nutzen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Transparente Formen des Erz\u00e4hlens<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_18333\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18333\" class=\"wp-image-18333 size-medium\" src=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_Langhans-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_Langhans-300x200.jpg 300w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_Langhans-768x512.jpg 768w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_Langhans-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_Langhans-1380x920.jpg 1380w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_Langhans-272x182.jpg 272w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2019\/12\/ehrlich19_Langhans.jpg 1772w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-18333\" class=\"wp-caption-text\">Katrin Langhans (Redakteurin im Investigativ-Team der S\u00fcddeutschen Zeitung). Foto: Senkel<\/p><\/div>\n<p>\u201eIch glaube, dass Journalisten manchmal mehr in unterschiedlichen Erz\u00e4hlformen und weniger in Schablonen denken m\u00fcssen\u201c, konstatierte auch Katrin Langhans von der <em>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em>. Bei der \u201eImplant Files\u201c-Recherche beispielsweise, die aufdeckte, dass fehlerhafte Implantate und andere Medizinprodukte f\u00fcr etliche Todesf\u00e4lle verantwortlich sind, baute die <em>SZ<\/em> unter anderem Kurzprotokolle ein. Dar\u00fcber hinaus gab es neben Reportagen und Features auch eine Zusammenstellung h\u00e4ufig gestellter Fragen mit entsprechenden Antworten (FAQ). \u201eIch glaube, dass wir Protagonist*innen oft zu wenig zu Wort kommen lassen und in Zukunft in kreativeren Formen denken sollten.\u201c Oral History beispielsweise \u2013 eine Methode der Geschichtswissenschaft, Zeitzeug*innen m\u00f6glichst frei aus ihrem Leben erz\u00e4hlen zu lassen, sodass sie selbst entscheiden k\u00f6nnen, was sie f\u00fcr wichtig halten \u2013 sei ein gutes Beispiel f\u00fcr eine andere Form des Erz\u00e4hlens. Laut Langhans ist es schade, dass die Reportage noch immer als <em>die<\/em> K\u00f6nigsdisziplin gelte und dass die meisten jungen Journalist*innen am liebsten \u201eSch\u00f6nschreiber\u201c werden wollen. \u201eDa haben wir als Branche auch eine gewisse Verantwortung, den Nachwuchs darauf zur\u00fcckzubesinnen, dass es im Journalismus auch darum geht, Inhalte in einer richtigen, guten Form zu erz\u00e4hlen.\u201c<\/p>\n<p>Von der These, dass Journalismus durch gutes, anschauliches Erz\u00e4hlen mehr Leser*innen gewinnen k\u00f6nne, h\u00e4lt Konstantin Richter wenig. Untersuchungen w\u00fcrden zeigen, dass das eine untergeordnete Rolle spiele. Es gebe Messungen, welche Artikel Leser*innen veranlassen w\u00fcrden, Abos abzuschlie\u00dfen. \u201eDie Ergebnisse sind oft nicht das, was sich die Redaktionen erhoffen oder erwarten.\u201c Die Reaktionen der Leser mehr zu ber\u00fccksichtigen sieht Richter als Chance f\u00fcr einen Ver\u00e4nderungsprozess im Journalismus. \u201eF\u00fcr die Zukunft muss man \u00fcberlegen, wie sich der Journalismus neu aufstellt, um Leser anzusprechen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Nicole Friesenbichler Bericht von der Tagung: Jetzt mal ehrlich! Was Journalismus aus den T\u00e4uschungsf\u00e4llen lernen muss (29.\/30.11.2019, Tutzing) Panel: Zu sch\u00f6n, um wahr zu sein! Droht das Ende des Erz\u00e4hlens im Journalismus? Was haben Journalismus und M\u00e4rchen gemeinsam? Bei beiden geht es ums Geschichtenerz\u00e4hlen. 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