{"id":6019,"date":"2016-01-20T16:37:18","date_gmt":"2016-01-20T15:37:18","guid":{"rendered":"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/?p=6019"},"modified":"2023-07-13T13:04:22","modified_gmt":"2023-07-13T11:04:22","slug":"zeigt-her-eure-daten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/blog\/zeigt-her-eure-daten\/","title":{"rendered":"Zeigt her Eure Daten"},"content":{"rendered":"<h3>Wie transparent m\u00fcssen Datenjournalisten arbeiten?<\/h3>\n<div id=\"attachment_6031\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/notbrucelee\/8016200072\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6031\" class=\"size-medium wp-image-6031\" src=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2016\/01\/8016200072_36046a718f_z-300x224.jpg\" alt=\"M\u00fcssen Journalisten ihre Daten offenlegen? Oder gar gleich den verwendeten Programmcode? (Bild: Flickr\/justgrimes)\" width=\"300\" height=\"224\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6031\" class=\"wp-caption-text\">M\u00fcssen Journalisten ihre Daten offenlegen? Oder gar gleich den verwendeten Programmcode? Bild: Flickr\/justgrimes<\/p><\/div>\n<p>Von Kira Schacht<\/p>\n<p>Mal wieder drei Monate gewartet und vierzehn Mails an eine Beh\u00f6rde geschrieben, um schlie\u00dflich ein PDF-Dokument zu erhalten \u2013 mit f\u00fcnf veralteten, nicht verwertbaren Zahlen. Solche Situationen lassen Datenjournalisten fluchen. \u00d6ffentliche Daten m\u00fcssen einfach zug\u00e4nglich sein, fordern viele von ihnen, sonst seien sie nicht wirklich offen. Doch der Enthusiasmus f\u00fcr Transparenz flaut oft rapide ab, sobald das Recherchestadium abgeschlossen ist. Noch immer ist es nicht selbstverst\u00e4ndlich, dass Datenjournalisten ihre Methoden und Datens\u00e4tze oder gar den verwendeten Programmiercode \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich machen.<!--more--><\/p>\n<p>Dabei k\u00f6nnte man argumentieren, dass gerade Datenjournalisten besonders zur Transparenz verpflichtet sind. Schlie\u00dflich profitieren sie von offenem Zugang zu Daten. Auch der Datenwissenschaftler Brian C. Keegan argumentiert in seinem Text <a href=\"http:\/\/www.brianckeegan.com\/2014\/04\/the-need-for-openness-in-data-journalism\/\">&#8220;<\/a><a href=\"http:\/\/www.brianckeegan.com\/2014\/04\/the-need-for-openness-in-data-journalism\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Need for Openness in Data Journalism&#8221;<\/a>, Datenjournalisten h\u00e4tten eine besondere Verpflichtung zur Offenheit \u2013 mehr noch als Journalisten, die sich den klassischen Recherchemethoden ihres Berufsfelds bedienen.<\/p>\n<p><strong>Wissenschaft als Vorbild<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Keegan resultiert das aus der N\u00e4he des Datenjournalismus zur Wissenschaft, denn die Praxis beider Professionen \u00e4hnelt sich mitunter: In der Datenbeschaffung und -analyse verwenden Journalisten h\u00e4ufig Methoden, die aus der Wissenschaft stammen. Es liegt also nahe, sich nicht nur die Methoden, sondern auch die Maximen der Forschung abzuschauen, wie es auch Keegan in seinem Essay diskutiert. Zu den nachahmenswerten Prinzipien der Wissenschaft z\u00e4hlt er: Die freie Verf\u00fcgbarkeit und Reproduzierbarkeit von Erkenntnissen, die gr\u00fcndliche Absicherung der Ergebnisse und die Offenheit f\u00fcr Kritik.<\/p>\n<p>Einige Datenjournalisten f\u00fchlen sich dem Transparenzgedanken schon deshalb verpflichtet, weil Zahlen und Daten leicht den Eindruck vermeintlicher Objektivit\u00e4t erwecken. Das Potential zur Manipulation \u2013 ob absichtlich oder aus Versehen \u2013 ist daher gerade im Umgang mit Daten besonders hoch.<\/p>\n<p><strong>Ehrlichkeit st\u00e4rkt das Vertrauen<\/strong><\/p>\n<p>Neben der Verpflichtung zur Offenheit, die aus der N\u00e4he zur Wissenschaft entspringt, birgt bereits die Berufsethik des Journalismus gute Gr\u00fcnde, Transparenz zu praktizieren. Wer von einem m\u00fcndigen Publikum ausgeht, der sollte es auch als m\u00fcndig behandeln und f\u00fcr die eigenen Aussagen Rechenschaft ablegen. Diese Form der Ehrlichkeit st\u00e4rkt zudem das Vertrauen der Leser, ein wertvolles Gut in einer f\u00fcr den Journalismus wirtschaftlich schwierigen Zeit.<\/p>\n<p>Verwendete Methoden sauber zusammenzustellen, kann au\u00dferdem schlicht f\u00fcr die eigenen Arbeitsabl\u00e4ufe von Vorteil sein. &#8220;Automate everything&#8221;, automatisiere alles, <a href=\"http:\/\/blog.apps.npr.org\/2014\/09\/02\/reusable-data-processing.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schreibt David Eads<\/a> vom Visuals-Team des US-amerikanischen National Public Radio. Das empfiehlt auch Datenjournalist Timo Grossenbacher vom Data-Team des Schweizer Radio und Fernsehen.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Yeah: Die Folien von <a href=\"https:\/\/twitter.com\/grssnbchr?ref_src=twsrc%5Etfw\">@grssnbchr<\/a> zum reproduzierbaren <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/ddj?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#ddj<\/a> stehen online, Link steht unten rechts <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/datenlabor15?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#datenlabor15<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/sfefrY2x1r\">pic.twitter.com\/sfefrY2x1r<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Christina Elmer (@ChElm) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ChElm\/status\/657863447925891072?ref_src=twsrc%5Etfw\">October 24, 2015<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Denn ist der Code reproduzierbar, kann beim n\u00e4chsten Mal der Computer allein die Arbeit machen, w\u00e4hrend der Journalist Kaffee trinkt. Zus\u00e4tzlich dient die Methodentransparenz als Selbstkontrolle: Wer wei\u00df, dass ihm nachher jeder auf die Finger schauen kann, arbeitet sauberer. Der Ansporn, h\u00f6here Qualit\u00e4t zu liefern, steigt deutlich.<\/p>\n<p>Wie die konkrete Umsetzung von Transparenz schlie\u00dflich aussieht, h\u00e4ngt zum einen von der Arbeitsweise der jeweiligen Journalisten ab, zum anderen aber auch von den Rahmenbedingungen, unter denen sie arbeiten.<\/p>\n<p><strong>Von der Quelle bis zum Quellcode<\/strong><\/p>\n<p>Der simpelste Ansatz sind schlichte Quellenangaben. Auch wer keinen Datenjournalismus betreibt, kann seine Aussagen in solcher Form belegen. Doch gerade wenn die Datenarbeit intensiver wird, ist der Erkenntnisweg von der Quelle zum Ergebnis nicht mehr unbedingt ohne weiteres nachvollziehbar. Ein Recherchelogbuch kann helfen, Methoden und Arbeitsschritte zu erl\u00e4utern. Ein gut geschriebenes Logbuch kann sogar zum eigenen Artikel werden, wie etwa bei einem <a href=\"http:\/\/www.theatlantic.com\/technology\/archive\/2014\/01\/how-netflix-reverse-engineered-hollywood\/282679\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">St\u00fcck von <em>The Atlantic<\/em> \u00fcber die Netflix-Mikro-Genres<\/a>.<\/p>\n<div id=\"attachment_6027\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230614040337\/https:\/\/www.propublica.org\/datastore\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6027\" class=\"size-medium wp-image-6027\" src=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2016\/01\/propblica_datastore-300x195.jpg\" alt=\"Der ProPublica Data Store bietet kostenlose und kostenpflichte Daten zum Download an und verlinkt Daten externer Quellen.\" width=\"300\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2016\/01\/propblica_datastore-300x195.jpg 300w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2016\/01\/propblica_datastore-768x498.jpg 768w, https:\/\/netzwerkrecherche.org\/nr-termine-archive\/wp-content\/uploads\/sites\/19\/2016\/01\/propblica_datastore.jpg 936w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6027\" class=\"wp-caption-text\">Der <em>ProPublica<\/em> Data Store bietet kostenlose und kostenpflichte Daten zum Download an und verlinkt Daten externer Quellen. Bild: Screenshot <em>ProPublica<\/em> Data Store<\/p><\/div>\n<p>Wer noch weiter gehen m\u00f6chte, kann zus\u00e4tzlich die verwendeten Daten ver\u00f6ffentlichen \u2013 in roher oder bearbeiteter Form. Das erm\u00f6glicht interessierten Nutzern und Kollegen, eigene Nachforschungen anhand der Daten anzustellen. Die Datenverzeichnisse von <em><a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/news\/datablog\/interactive\/2013\/jan\/14\/all-our-datasets-index\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Guardian<\/a> und <\/em> <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230614040337\/https:\/\/www.propublica.org\/datastore\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>ProPublica<\/em><\/a> sowie der Weblog <a href=\"https:\/\/github.com\/fivethirtyeight\/data\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>FiveThirtyEight<\/em><\/a> sind gute Beispiele f\u00fcr dieses Modell. Auch im deutschsprachigen Raum verpflichten sich immer mehr Datenjournalisten dem Open-Data-Prinzip: Das <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/interaktiv\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interaktiv-Team der <em>Berliner Morgenpost<\/em><\/a> stellt etwa die Rohdaten seiner Beitr\u00e4ge \u00fcber Google Spreadsheets zur Verf\u00fcgung. Das <a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/news\/srf-data\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Data Team des<\/a> <em><a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/news\/srf-data\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schweizer Rundfunk und Fernsehen<\/a> (SRF)<\/em> ver\u00f6ffentlicht gleich alles bis hin zum Code <a href=\"http:\/\/srfdata.github.io\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">auf der Plattform Github<\/a>, wo Software-Entwickler ihre Projekte in Teamarbeit verwalten und zum Download verf\u00fcgbar machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Neben Google Spreadsheets und GitHub gibt es viele weitere M\u00f6glichkeiten, Transparenz zu implementieren. Eine davon ist <a href=\"http:\/\/jupyter.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Project Jupyter<\/a>: In sogenannten Notebooks lassen sich ausf\u00fchrbarer Code, Text und grafische Elemente in einem Dokument verbinden, um eine interaktive Methodenbeschreibung zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">I&#39;m <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ProjectJupyter?ref_src=twsrc%5Etfw\">@ProjectJupyter<\/a> fangirl &#8211; it&#39;s a great tool for journalists who want to learn programming <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/datenlabor15?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#datenlabor15<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/ddj?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#ddj<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/mX78qGT8gu\">pic.twitter.com\/mX78qGT8gu<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Vanessa Wormer (@Remrow) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Remrow\/status\/657589320451235840?ref_src=twsrc%5Etfw\">October 23, 2015<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>In der Praxis ist Transparenz allerdings trotzdem kein Kinderspiel. &#8220;Realistisch gesehen&#8221;, schreibt Brian Keegan, &#8220;\u00e4ndern sich Praktiken nur, wenn es auch Anreize zur Ver\u00e4nderung gibt.&#8221; Daran mangelt es fast \u00fcberall. Zeit ist im Journalismus bekanntlich Geld, und die Zeit, die eine sorgf\u00e4ltige Aufbereitung der Arbeitsschritte fordert, rechnet sich oft nicht. &#8220;Wenn wir Kollegen helfen m\u00f6chten, dann muss der Code verst\u00e4ndlich und kommentiert sein. Und das ist tats\u00e4chlich Aufwand, den wir in einem so kleinen Team nicht leisten k\u00f6nnen&#8221;, schreibt etwa Julius Tr\u00f6ger vom Interaktiv-Team der <em>Berliner Morgenpost<\/em>. Seine Daten ver\u00f6ffentlicht das Team dennoch, die Methoden werden extra beschrieben. Auch beim <em>SRF<\/em>-Data-Team flie\u00dft routinem\u00e4\u00dfig zus\u00e4tzliche Arbeit in die ordentliche Aufbereitung des Codes.<\/p>\n<p><strong>Teamgeist statt Angst vor Ideendiebstahl?<\/strong><\/p>\n<p>Dabei ist fraglich, wie viel der &#8220;Durchschnittsleser&#8221; davon \u00fcberhaupt bemerkt. &#8220;Direkt haben wir noch nie Feedback von Lesern bekommen&#8221;, erz\u00e4hlt Timo Grossenbacher. &#8220;Es ist eher die Datenjournalisten-Szene, die auf so etwas reagiert.&#8221; Schlie\u00dflich sei, das m\u00fcsse man ehrlich sagen, die Bem\u00fchung um Transparenz und Reproduzierbarkeit auch ein St\u00fcck weit Profilierung im Kollegenkreis. Die Dynamik, die die Open-Data-Bewegung in der Datenjournalismus-Community verursacht, ist interessant zu beobachten. Wenn jeder von den Erfahrungen des Anderen profitieren kann, wird die Angst vor Ideendiebstahl ersetzt durch \u2026 Teamgeist? Profilierungsdrang? Eine neue Form des Konkurrenzdenkens? Vielleicht eher eine Mischung aus allem.<\/p>\n<p>Noch herrscht bei weitem keine Einigkeit \u00fcber die Frage, wie mit Daten im Journalismus umgegangen werden sollte. Die n\u00e4chsten Jahre werden wohl noch einige Tools und L\u00f6sungsans\u00e4tze kommen und wieder gehen sehen. Doch wer wei\u00df: Vielleicht kann der Datenjournalismus als Vorbild f\u00fcr andere Bereiche des Journalismus dienen. Denn hier beschr\u00e4nken sich Quellenangaben bis heute oft auf S\u00e4tze wie &#8220;Forscher haben herausgefunden \u2026&#8221;.<\/p>\n<p>Und vielleicht k\u00f6nnte sogar die Wissenschaft noch etwas vom Datenjournalismus lernen. Denn so vorbildlich transparent sie in ihren Idealen auch sein mag, so krankt sie doch an vielen Stellen. Erschreckend viele Studien sind nicht reproduzierbar, der Zugang zu Fachzeitschriften noch immer stark restriktiv. Auch das l\u00e4sst Journalisten bei ihrer Arbeit manchmal fluchen. Ein weiterer Grund also selbst nach der Maxime zu handeln: Willst du offene Daten, so mach deine Daten offen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie transparent m\u00fcssen Datenjournalisten arbeiten? Von Kira Schacht Mal wieder drei Monate gewartet und vierzehn Mails an eine Beh\u00f6rde geschrieben, um schlie\u00dflich ein PDF-Dokument zu erhalten \u2013 mit f\u00fcnf veralteten, nicht verwertbaren Zahlen. Solche Situationen lassen Datenjournalisten fluchen. \u00d6ffentliche Daten m\u00fcssen einfach zug\u00e4nglich sein, fordern viele von ihnen, sonst seien sie nicht wirklich offen. 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