Was wir suchen:
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Mit den Stipendien wollen wir Start-up-Projekte im Non-Profit-Journalismus unterstützen, die einen klaren Recherche-Schwerpunkt haben und die Gemeinnützigkeit anstreben.

  • Inhaltlich sind keine Grenzen gesetzt: Denkbar sind zum Beispiel ein lokaljournalistisches Online-Portal, das Lücken in der Berichterstattung vor Ort schließen möchte, oder ein umweltjournalistisches Watchblog, das sich investigativen Recherchen widmen möchte, so wie sich zum Beispiel netzpolitik.org auf die digitalen Freiheitsrechte und Netzpolitik oder das gemeinnützige Recherchebüro Correctiv auf die aufdeckende Recherche konzentrieren.
  • Bei den Projekten muss aber nicht zwingend die Erarbeitung journalistischer Inhalte mithilfe einer eigenen Redaktion im Mittelpunkt der Arbeit stehen. Auch die Entwicklung von effektiven Support-Werkzeugen für recherchierende Journalisten könnte Gegenstand des Projekts sein – so wie zum Beispiel die Hostwriter-Gründerinnen eine Online-Plattform geschaffen haben, über die Journalisten weltweite Kontakte zu Quellen und Kollegen knüpfen und kollaborative Recherchen organisieren können.

Die Start-up-Stipendien, die von Netzwerk Recherche und der Schöpflin-Stiftung vergeben werden, richten sich an Gründerinnen und Gründer im Non-Profit-Journalismus. Wer sich hingegen für ein Recherche-Stipendium für ein aufwändiges Recherchevorhaben bewerben möchte, findet hier weitere Informationen unseres Vereins.

Was wir bieten:

Die drei Start-up-Stipendiaten werden mit jeweils 2.000 Euro bei ihrer Gründung unterstützt. Neben der finanziellen Unterstützung bieten wir Know-how und Kontakte:

  • Know-how: Netzwerk Recherche wird die Stipendiaten zum einen journalistisch beraten. Zum anderen organisieren wir passgenaue Wissens-Vermittlung für die Gründer. Dabei werden wir auch internationale Best-Practice-Beispiele auswerten. (Unser Partner bei der Vergabe der Start-up-Stipendien, die Schöpflin-Stiftung aus Lörrach, verfügt über die Panta Rhea Foundation, die ebenfalls von der Familie Schöpflin gegründet wurde, über gute Kontakte zu US-amerikanischen Non-Profit-Organisationen im Journalismus.)
  • Kontakte: Wir werden die Stipendiaten außerdem mit der lebendigen Szene des Non-Profit-Journalismus und des Sozialen Unternehmertums vernetzen und Kontakte zu erfolgreichen Gründern und Experten in Deutschland herstellen.

Was wir erwarten:

Wir wünschen uns drei Dinge von den Bewerberinnen und Bewerbern:

  • Mit der Bewerbung reichen Sie bitte ein aussagekräftiges Exposé ein. In diesem Papier sollten Sie Ihre Projektidee vorstellen, die Marktlage analysieren, das Geschäftsmodell skizzieren, die angestrebte Rechtsform benennen und einen Zeit- und Budgetplan zur Realisierung des Projekts aufstellen. Bitte ergänzen Sie das Exposé mit einem vollständigen Lebenslauf bzw. mit den Lebensläufen der Mitarbeiter Ihres Teams.
  • Wenn Ihr Exposé der Jury gefällt, laden wir Sie ein, an der von uns geplanten Fachkonferenz zum Non-Profit-Journalismus am 28.10.2016 in Berlin teilzunehmen. Gekürt werden die Stipendiaten dann bei dieser Tagung: In einem Pitch stellen die eingeladenen Bewerber in kurzen Präsentationen ihre Projektideen der Jury und dem Publikum vor. Die Jury entscheidet am Konferenztag über die Vergabe der Stipendien als Anschubfinanzierung für die drei besten Ideen.
  • Mit etwas Glück und Geschick zählt Ihr Vorschlag dann zu den geförderten Ideen. Sie sollten in den folgenden Monaten ausreichend Zeit für die Entwicklung des Projekts einplanen. Bei der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche im Sommer 2017 werden Sie die Ergebnisse Ihrer Gründung präsentieren.

Die Jury:

Die Jury bilden Dr. Christian Humborg (Kaufmännischer Geschäftsführer Correctiv), Tabea Grzeszyk (Gründerin Hostwriter), Prof. Dr. Volker Lilienthal (Universität Hamburg, Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus), Marc Winkelmann (Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins enorm), Dr. Maren Urner (Gründerin Perspective Daily), Julia Stein (1. Vorsitzende netzwerk recherche), Tim Göbel (Geschäftsführender Vorstand Schöpflin-Stiftung) und Thomas Schnedler (netzwerk recherche).

Weitere Fragen? Dann schreiben Sie uns: nonprofit@netzwerkrecherche.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen!