Finanzierung unserer Jahreskonferenz

Unsere Jahreskonferenz ist für viele von Euch ein fester Termin in der Jahresplanung. Mit mehr als 800 Teilnehmenden ist sie die größte Journalismus-Konferenz in Deutschland. Eine Tagung, bei der Recherche-Methoden ebenso wie die großen Fragen unserer Branche besprochen werden. In diesem Jahr erwartet Euch eine besondere Jahreskonferenz, denn unser Verein feiert 2026 seinen 25. Geburtstag. Wir blicken zurück auf große Recherchen und wagen einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft des Journalismus. 

So sehr wir uns auf die Tage mit Euch in Hamburg freuen, gehört doch auch zur Wahrheit, dass die Jahreskonferenz ein enormer Kraftakt für uns ist. Das gilt zum einen für alle, die bei der Organisation mit anpacken. Das sind etwa 30 ehrenamtlich Engagierte aus dem Vorstand von Netzwerk Recherche und dem gesamten Verein, 75 Helping Hands vor Ort, über 200 Speaker, die Mitarbeitenden im NDR und das kleine hauptamtliche Team der Geschäftsstelle, wo alle Fäden zusammenlaufen. Wir arbeiten ohne Event-Agentur, da wir den Charakter der Jahreskonferenz als Tagung „von Journalist:innen für Journalist:innen“ erhalten möchten. 

Was uns die Jahreskonferenz kostet

Die Jahreskonferenz ist zudem ein finanzieller Kraftakt. Was viele von Euch wahrscheinlich nicht wissen: Die Veranstaltung ist für uns ein Minusgeschäft. Trotz der großartigen Unterstützung unserer langjährigen Partner und der zahlreichen Sponsoren schießt Netzwerk Recherche jedes Jahr einen fünfstelligen Betrag aus der Vereinskasse hinzu. Nur so schaffen wir es, die Ticketpreise im Vergleich zu anderen Konferenzen relativ niedrig zu halten, damit die Teilnahme möglichst nicht am Geld scheitert.

In Zahlen: Die Konferenz kostet uns rund 200.000 Euro pro Jahr. Einnahmen durch Tickets machen nicht einmal die Hälfte davon wett. Wir schreiben das nicht, um zu jammern („Alles ist teurer geworden!“), sondern wir möchten Euch gegenüber transparent machen, warum wir in den vergangenen Jahren die Ticketpreise moderat erhöhen mussten. In diesem Jahr haben wir uns entschieden, die Preise nicht zu erhöhen. Was allerdings einige von Euch bereits gemerkt haben: Wir müssen bei der Erstattung der Fahrtkosten unserer Referent:innen und der Anzahl der von uns bezahlten Hotel-Übernachtungen in Hamburg genauer hinschauen. Diese Positionen machen einen wesentlichen Teil unserer Kosten aus. Wir möchten dieses Angebot an unsere Referent:innen gleichwohl beibehalten, da die Jahreskonferenz sonst zu einer Veranstaltung wird, die man sich leisten können muss. So wie Pommesbude und Currywurst zur Jahreskonferenz gehören, möchten wir auch den Charakter des Treffens erhalten, bei dem sich alle Teilnehmenden auf Augenhöhe begegnen, unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen und voneinander lernen können.

Wie Ihr unterstützen könnt

Deshalb haben wir eine Bitte: Wenn es möglich ist, fragt bitte Euren Arbeitgeber, ob er bereit ist, ein Business-Ticket für Euch zu kaufen. Die Jahreskonferenz bietet zwei Tage intensive Fortbildung und Vernetzung, die sich auch für die Medienhäuser lohnen. Ihr könnt die Teilnahme an der Jahreskonferenz zum Beispiel als berufliche Weiterbildungsmaßnahme beantragen.

Weil die Tickets erfahrungsgemäß schnell weg sind, gibt es für Medienhäuser und andere Organisationen auch die Möglichkeit, als Sponsor aufzutreten. Damit würde Eure Redaktion oder Eure Institution nicht nur unsere Arbeit unterstützen und zum Gelingen der gesamten Jahreskonferenz beitragen, sondern sich auch Tickets sichern. Mehr Infos dazu findet Ihr hier.

Wir hoffen auf Euer Verständnis und blicken voller Vorfreude auf die gemeinsamen Tage in Hamburg!

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