Helpline

Journalist*innen helfen
Journalist*innen bei
mentalen Belastungen

Tel.: 030 - 7543 7633

F.A.Q.

Für wen ist die Helpline?

Die Helpline ist für alle Journalist*innen da – egal ob fest oder frei. Auch Kameraleute, Cutter*innen, Tontechniker*innen und alle, die an der Produktion journalistischer Inhalte beteiligt sind, können sich melden.

Mit welchen Themen darf ich mich bei der Helpline melden?

Du kannst mit uns über alles reden, was dich bedrückt oder stresst. Man muss kein*e Kriegsreporter*in sein, um psychisch belastende Situationen in unserem Job zu erleben. Unglücke, Verkehrsunfälle, Verbrechen, über die wir berichten, können uns nahegehen. Genauso die nicht endende Flut schrecklicher Bilder am Fotodesk. Auch intensive Recherchen zu heiklen Themen lassen uns nicht kalt. Gleiches gilt für Ärger mit Kolleg*innen oder Vorgesetzten, hohe Arbeitsbelastung, Übergriffe auf Demonstrationen, permanenter Rechtfertigungsdruck im Privaten, Zukunftssorgen, prekäre Arbeitsverhältnisse und, und, und. Jedes Thema ist wichtig! Wir nehmen dich und deine Sorgen ernst.

Anderen geht es bestimmt viel schlechter als mir. Nehme ich denen mit meinem Anruf nicht die Chance auf Hilfe?

Nein! Wenn dich etwas belastet, ruf uns an. Dein Anliegen ist genauso wichtig wie das aller anderen. Wir haben in den Sprechstunden ausreichend Kapazitäten, um alle Anrufe entgegenzunehmen.

Welche Expertise haben die Mitarbeiten der Helpline?

Bei der Helpline arbeiten speziell geschulte Kolleg*innen, die das, was dich belastet, aus eigener Erfahrung kennen oder zumindest nachvollziehen können. Wir bieten einen Peer-to-Peer-Support auf Augenhöhe an. Die Journalist*innen wurden von einer Psychologischen Psychotherapeutin auf ihren Einsatz vorbereitet und in Themen wie aktivem Zuhören oder Psychologischer Erste Hilfe trainiert. Unsere Peers diagnostizieren nicht und therapieren auch nicht. Sie sind keine Psycholog*innen. Aber sie hören zu und können bei Bedarf gemeinsam mit dir Lösungswege für dein Problem erarbeiten.