Foto: Jörg Modrow (mediaserver.hamburg.de)

Foto: Jörg Modrow (mediaserver.hamburg.de)

Die Global Investigative Journalism Conference (GIJC) kommt erstmals nach Deutschland! Investigative Journalistinnen und Journalisten aus der ganzen Welt werden sich im Jahr 2019 in Hamburg treffen.

Das Netzwerk Recherche hatte sich gemeinsam mit der Interlink Academy for International Dialog and Journalism und dem Recherchezentrum Correctiv um die Ausrichtung der Tagung beworben – und diesen Wettbewerb gewonnen. Die GIJC ist die größte internationale Tagung für journalistische Recherche, alle zwei Jahre findet sie an einem anderen Ort statt.

„Wir freuen uns sehr, dass uns die Mitglieder des Global Networks ihr Vertrauen geschenkt haben“, so Julia Stein, Vorsitzende von netzwerk recherche und frisch gewähltes Mitglied des Board of Directors des Global Investigative Journalism Network (GIJN). „Gemeinsam mit unseren Partnern starten wir jetzt in zwei spannende, arbeitsreiche Jahre.“

Zu den Unterstützern der Konferenz zählt auch die Freie und Hansestadt Hamburg. Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Der kritische Journalismus gerät weltweit immer stärker unter Druck. Eine freie Gesellschaft braucht einen kritischen Journalismus. Die Medienstadt Hamburg nennt sich nicht umsonst Freie und Hansestadt. Wir sind daher stolz, gerade in diesen schwierigen Zeiten im Rahmen der Global Investigative Journalism Conference 2019 investigative Journalisten aus aller Welt in Hamburg herzlich willkommen heißen zu dürfen.“

Abgestimmt haben die Mitglieder des Global Investigative Journalism Network im Rahmen der GIJC 2017 in Johannesburg. Das GIJN ist der internationale Dachverband von insgesamt 155 Rechercheorganisationen weltweit.

netzwerk recherche ist Gründungsmitglied des GIJN, die weiteren deutschen Mitglieder sind die Interlink Academy und Correctiv. Mit im Rennen für die GIJC 2019 waren die Journalistenorganisationen OCCRP/SSE Riga/Re:Baltica mit Riga, das Instituto Prensa y Sociedad (IPYS) mit Lima und der Mary Raftery Journalism Fund mit Dublin.