Den Lokaljournalismus stärken

Du arbeitest im Lokaljournalismus und möchtest mehr über die investigative Recherche erfahren? Du möchtest zu einem lokalen Thema gründlich recherchieren und womöglich einen Missstand aufdecken? Dann bist Du richtig beim Fellowship Lokale Recherche.

Das Programm bietet die Möglichkeit, sich gezielt in investigativer Recherche weiterzubilden und ein eigenes Rechercheprojekt umzusetzen. Bis zum 16. September 2026 kannst Du Dich für unseren zweiten Jahrgang bewerben.

Um die Recherche im Lokaljournalismus zu stärken, hat Netzwerk Recherche 2025 zum ersten Mal ein Fellowship für Lokaljournalist:innen ausgeschrieben. Sechs Personen wurden im ersten Jahrgang gefördert. Hier gibt es einen Überblick über ihre Rechercheprojekte.

Das Fellowship Lokale Recherche wird ermöglicht durch die Madsack Stiftung, die Olin gGmbH und Einzelspenden an Netzwerk Recherche.

Freiraum für Weiterbildung

Noch bis zum 16. September 2026 läuft die Bewerbungsphase für das Fellowship Lokale Recherche.

Was bietet das Fellowship Lokale Recherche?

Das Fellowship ermöglicht eine mehrmonatige Fortbildung zur investigativen Recherche für Lokaljournalist:innen und besteht aus mehreren Bausteinen. Dazu gehören Recherche-Trainings zu den Grundlagen der investigativen Recherche, die Betreuung und Begleitung durch Mentor:innen, die Erfahrungswissen aus ihrer eigenen journalistischen Arbeit mitbringen, die Vernetzung im investigativen Journalismus sowie die finanzielle Förderung einer tiefgehenden Recherche im Lokaljournalismus.

Welche Fortbildungen erwarten Dich?

Zu Beginn des Fellowships erheben wir die wichtigsten Bedarfe der Fellows und bieten ein maßgeschneidertes Fortbildungsprogramm an, z.B. zu journalistischen Auskunftsrechten, zum Umgang mit Quellen, zur richtigen Konfrontation bei investigativen Recherchen oder Verdachtsberichterstattung. Die Fortbildungen werden in der Regel als Webinar angeboten.

Wie hoch ist die finanzielle Förderung?

Das Fellowship beinhaltet eine Pauschale zur Deckung der Lebenshaltungskosten in Höhe von 3.500 Euro pro Monat – für maximal sechs Monate. Die Dauer des Fellowships wird individuell festgelegt. Zusätzlich können bis zu 2.500 Euro pro Fellowship für notwendige Reisekosten und andere Recherchekosten übernommen werden.

Wie genau läuft das Fellowship ab?

Das Fellowship ist als Vollzeit-Programm konzipiert. Das bedeutet, dass Du Dich in Ruhe mit den Weiterbildungsangeboten und einem aufwändigen, investigativen Thema aus dem Lokalen beschäftigen kannst. An Deiner Seite stehen ein:e Mentor:in aus dem Netzwerk Recherche und das Team der Geschäftsstelle des Vereins, die Dich bei Deinen Fragen individuell beraten. In Absprache ist es auch möglich, das Fellowship in Teilzeit zu absolvieren.

Wer kann sich für das Fellowship bewerben?

Das Fellowship hat zwei Zielgruppen: Erstens richtet es sich an freiberuflich tätige Journalist:innen, die ein lokales Thema bearbeiten möchten. Zweitens sollen Redakteur:innen gefördert werden, die bei Lokalmedien beschäftigt sind.

Wer wählt die Bewerber:innen aus?

Die Jury besteht aus Stefanie Dodt (Netzwerk Recherche/ARD-TV-Korrespondentin, Studio Genf. – Vorsitzende der Jury), Jan Hollitzer (Thüringer Allgemeine), Silja Kummer (Heidenheimer Zeitung), Antonie Rietzschel (Leipziger Volkszeitung), Jonathan Sachse (Redaktionsnetzwerk Deutschland) und Oliver Schmetz (Aachener Zeitung).

Wie kann ich mich bewerben?

Bewerbungen sind bis zum 16. September 2026 möglich. Hier geht es zur Bewerbung.

Fragen und Antworten zum Fellowship Lokale Recherche und zum Bewerbungsverfahren haben wir in einem FAQ gesammelt.

Du hast weitere Fragen? Dann melde Dich gerne bei uns: lokales@netzwerkrecherche.de

Das Fellowship wird ermöglicht durch:

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