Du hast Fragen zum Investigativjournalismus Fellowship? Hier findest Du die wichtigsten Antworten. Falls Deine Frage nicht dabei ist, schreib uns einfach!
FAQ: Investigativjournalismus Fellowship
Du bist die richtige Person für dieses Fellowship, wenn Du:
- Migrationsgeschichte, Rassismus- oder Armutserfahrung mitbringst
- erste journalistische Erfahrungen hast (z. B. durch Studium, Praktika, Volontariat, freie Mitarbeit, Projekt)
- fürs gründliche, akribische Recherchieren brennst
- selbstständig arbeiten kannst (mit Begleitung durch die Redaktionen)
- fließend Deutsch sprichst
Alle Punkte sind Voraussetzung für eine Bewerbung.
Wichtig: Manche Redaktionen setzen zudem ein laufendes Studium während des Praktikums voraus (steht bei der jeweiligen Redaktion).
Du erhältst mindestens 1.300 Euro pro Monat (bestehend aus Praktikumsgehalt und NR-Stipendium) für Deinen Lebensunterhalt. Dazu kommt ein kleiner, individueller Zuschuss zu Deinen Wohnkosten, falls Du für das Praktikum umziehst. Die genaue Stipendienhöhe berechnen wir, sobald klar ist, wer bei welcher Redaktion bzw. bei welchem Medienhaus arbeitet.
Leider nein. Du brauchst gute bis sehr gute Deutschkenntnisse, weil die gesamte Redaktionsarbeit und Kommunikation im Medienhaus auf Deutsch läuft. Die Medienhäuser erwarten auch, dass Du im Laufe des Praktikums selbstständig an verschiedenen Aufgaben arbeiten kannst.
Nein. Die Praktikumszeiträume sind fest mit den teilnehmenden Redaktionen vereinbart und können nicht verschoben werden. Wähle im Bewerbungsformular bitte die Redaktion(en) aus, deren Zeiträume für Dich passen (Mehrfachauswahl möglich).
Dieses Fellowship richtet sich an angehende Investigativjournalist:innen mit Migrationsgeschichte, Rassismus- oder Armutserfahrung. Hier haben wir als Netzwerk Recherche und Neue deutsche Medienmacher*innen die größte Expertise.
Natürlich hat Vielfalt viele weitere Dimensionen: Behinderung, sexuelle Orientierung, Alter und mehr. All diese Gruppen sind in den Medien unterrepräsentiert. Andere Dimensionen fördern wir in anderen Programmen mit:
So zählen zu unseren Grow-Stipendant:innen zum Beispiel die inklusive Redaktion andererseits, in der Journalist:innen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt zusammenarbeiten, und das lokaljournalistische Projekt Einfach Heidelberg mit Nachrichten in leichter Sprache.
Ja! Das Programm steht allen offen. Die Praktika finden in Deutschland statt. Du brauchst also eine Arbeitserlaubnis für Deutschland.
Das wissen wir noch nicht und hängt von Förderungen ab. Bleib auf dem Laufenden: Abonniere unsere Newsletter unter nrch.de/newsletter und neuemedienmacher.de/newsletteranmeldung!