Recherche-Stipendien werden auch von anderen Organisationen vergeben, was das netzwerk recherche ausdrücklich begrüßt.

Aktuelle Ausschreibungen:

Journalismfund.eu – European Cross-border Grant

Journalismfund.eu provides research grants for European teams of journalists with a good idea for a cross-border investigation. Investigative journalists from across Europe who are planning a transnational collaborative story are invited to apply for a working grant. Teams consisting of at least two journalists from different European countries can apply for research grants for a cross-border story until Monday 20 November 2017 at 11.59 pm Brussels time. This is the only remaining deadline in 2017 for the cross-border grants. You can apply here: www.journalismfund.eu/apply

 

Republik und Project R legt Fond für Recherchen auf

Das neue Magazin „Republik“ unter dem Dach der Project R Genossenschaft legt für 2018 einen Fonds von 250.000 Schweizer Franken (rund 215.000 Euro) für „große Recherchen, Geschichten und Ideen“ auf. Informationen gibt es in einer pdf-Datei unter: drive.google.com/file/d/0B-EHBwErPmjBek5Ld0RweEo2eDA/view

 

Schöpflin-Stipendien – Stipendien für lösungsorientierten Journalismus

Die Noah Foundation vergibt in Zusammenarbeit mit der Schöpflin Stiftung Stipendien für lösungsorientierten Journalismus. Die Stipendien sollen Journalist*innen zwei Wochen Zeit geben, sich intensiv mit ausgewählten gesellschaftlichen Herausforderungen zu beschäftigen und erfolgversprechende Lösungsansätze zu recherchieren. Relevant sind Lösungen auf allen Ebenen: von technischen Neuerungen und Produkten über soziale Innovationen bis zu politischen Programmen oder Ansätzen weiterer zivilgesellschaftlicher Akteure. Die ersten beiden Schöpflin-Stipendien widmen sich den Themen „Familie 2020“ und „Einsamkeit“. Für jedes Stipendium stehen 2000 Euro zur Verfügung, die an jeweils eine/n Stipendiat*in (oder ein Team) gehen. Bewerbungsschluss ist der 10. September 2017. Nähere Informationen finden Sie unter: www.goodevents.eu/de/events/schoepflin-stipendien-fuer-loesungsorientierten-journalismus

 

Stipendien zum Thema Globale Gesundheit für freiberufliche Journalist*innen

Das European Journalism Centre (EJC) vergibt Stipendien zum Thema Globale Gesundheit für freiberufliche Journalist*innen, die in relevanten deutschen Medien veröffentlichen. Die Stipendien über jeweils mindestens 10.000€ (ggf. zzgl. Reisekosten) sollen die Präsenz der Thematik in deutschen Qualitätsmedien verstärken und einen Bezug zum Engagement Deutschlands in der Entwicklungszusammenarbeit herstellen. Die Frist für die letzte Bewerbungsrunde ist der 27. September 2017. Weitere Informationen unter: journalistenstipendien.org

 

Reporter-Akademie Berlin – Stipendien für Workshop und Werkstattgespräch

Die Reporter-Akademie Berlin vergibt gemeinsam mit ihren Partnern acht Stipendien im Wert von rund je 1.000 Euro an Journalistinnen und Journalisten bis zum Alter von 33 Jahren. Unser Ziel ist es, den Qualitätsjournalismus zu fördern und zentrale demokratische Werte zu
stärken. Das Stipendium umfasst die Teilnahme an den Intensiv-Workshops „Masterclass Reportage“ und „Gut leben als Freie/r“, die an der
Reporter-Akademie Berlin von dem vielfach ausgezeichneten deutschen Journalisten und Buchautor Michael Obert geleitet werden. Ebenfalls inbegriffen ist ein Werkstattgespräch im kleinen Kreis. Bewerbungsschluss ist der 10. Oktober 2017. Nähere Informationen finden Sie unter: www.reporter-akademie-berlin.de/#stipendien

 

Wiederkehrende Ausschreibungen:

Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) bieten die Teilnahme am Forschungsalltag nach dem Modell des Journalist in Residence an. Dauer: Zwischen sechs Wochen und drei Monaten. Das Angebot umfasst: Arbeit an einem eigenen Rechercheprojekt; Möglichkeit zur Teilnahme an internen wissenschaftlichen Veranstaltungen; Begleitung durch eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler; Arbeitsplatz im Institut sowie Nutzung der Bibliothek und der Online-Recherchequellen für Sozialwissenschaftler. Förderhöhe / Vorraussetzung: 3.500 Euro pro Monat für die Dauer des Aufenthalts (Forschungs- und Recherchestipendium) plus Infrastruktur. Nähere Informationen finden Sie unter: www.mpifg.de/service/pressestelle/jir_de.asp

 

Recherchestipendien des Vereins Internationale Journalisten-Programme e.V. (IJP)

Neben zwölf Austauschprogrammen bietet der Verein Internationale Journalisten-Programme e.V. (IJP) gemeinsam mit den Arthur F. Burns Fellowships Recherchestipendien für Alumni der 12 IJP-AUstauschprogramme an. Das Programm wird finanziert aus Spenden von Goldman Sachs und der Ford Foundation. Weitere Mittel stammen aus dem Transatlantikprogramm der Bundesrepublik Deutschland, mit Mitteln aus dem European Recovery Program (ERP) des Bundeswirtschaftsministerium. Förderhöhe / Vorraussetzung: Bis zu 4.000 Euro. Angeregt werden Team-Projekte mit Journalisten aus verschiedenen Ländern, aber auch Einzelbewerbungen werden berücksichtigt. Erwartet wird eine transatlantische Perspektive. Nähere Informationen finden Sie unter: www.ijp.org/stipendien/research-grants/

 

Innovation in Development Reporting Grant Programme (IDR)
Das European Journalism Centre (EJC) vergibt, unterstützt von der Bill & Melinda Gates Foundation, das Stipendium „The Innovation in Development Reporting Grant Programme (IDR)“. Das Stipendienprogramm fördert kreative Konzepte der Berichterstattung über internationale entwicklungspolitische Themen. Förderhöhe: durchschnittlich 18.000 Euro. Nähere Informationen finden Sie unter: innovation.journalismgrants.org/

 

Journalisten vor Ort – Recherchestipendien

Das Stipendienprogramm „Reporters in the Field / Journalisten vor Ort“ wird von der Robert Bosch Stiftung und n-ost angeboten. Sie vergeben Recherchestipendien bis zu 5.000 € an Journalisten und Reporterteams, die vor Ort – in einem deutschsprachigen oder nicht-deutschsprachigen Land Europas – vertiefte Recherchen für eine herausragende, eigenständige Story ihrer Wahl unternehmen wollen. Wir Gefördert werden international gemischten Reporterteams, die gemeinsam ein grenzüberschreitendes Rechercheprojekt umsetzten möchten. Neben der finanziellen Förderung umfasst das Programm ein Workshop in Berlin (17-19. November), auf denen sich die Teilnehmer mit herausragenden Auslandsjournalisten über ihre Projekte und aktuelle Trends im internationalen Journalismus austauschen können. Bewerbungsschluss ist der 27. August 2017. Nähere Informationen finden Sie unter: www.bosch-stiftung.de/

 

Recherchestipendium zur Bearbeitung von entwicklungspolitischen Themen mit Fokus auf Ursachen und Folgen von Armut und sozialer Ungleichheit

Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam Deutschland vergibt 2017 zwei Recherche-Stipendien in den Sparten Hörfunk, Print und Online in Höhe von jeweils 2.500 Euro zum Thema „Die Auswirkungen der Marktmacht von Agrar- und Lebensmittelkonzernen auf die Arbeits- und Lebensverhältnisse in Entwicklungsländern“. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine unabhängige Medien-Jury. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30.4.2017. Weitere Informationen unter www.oxfam.de/presse/recherche-stipendium

 

Stipendienprogramm „Kartographen“ unterstützt recherche- oder investigativjournalistische Projekte zum Thema „Integration und Bildung“ mit bis zu 28.000 Euro

Das Stipendienprogramm „Kartographen“ (Stipendienprogramm von dem gemeinnützigen Verein „Fleiß und Mut e.V.“) will es Teams erfahrener JournalistInnen ermöglichen, umfassende Recherchen zu gesellschaftsrelevanten Themen zu unternehmen. Das Schwerpunktthema für 2017 lautet „Integration und Bildung“. Gefördert werden Teams sowohl von etablierten Medien also auch von Medien-Startups und aus der freien Szene. Nur recherche- oder investigativjournalistische Projekte können sich für den Zuschlag qualifizieren. Es werden nur Teams und keine Einzelpersonen gefördert. Pro Team werden bis zu 28.000 Euro ausgeschüttet. Anmeldeschluss ist der 3. Mai 2017. Weitere Informationen unter fleissundmut.org/ausschreibung-kartographen/

 

Recherchepreis Osteuropa

Der „Recherchepreis Osteuropa“ wird von Brot für die Welt und Renovabis zum vierten Mal vergeben, Partner ist das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung. Der „Recherchepreis Osteuropa“ ersetzt den früheren „Journalistenpreis Osteuropa“. Mit dem Stipendium sollen Journalistinnen und Journalisten die zeit- und reiseaufwändige Recherche und Produktion einer Printberichterstattung über Osteuropa ermöglicht werden. Unterstützt wird eine Reportage jährlich mit bis zu 7000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 17. März 2017. Weitere Informationen unter: www.brot-fuer-die-welt.de/presse/digitale-pressemappen/recherchepreis-osteuropa/.

 

n-ost Journalistenpreis

Mit dem n-ost-Reportagepreis zeichnet das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung erneut Journalisten aus, die hintergründige
Geschichten aus Osteuropa erzählen – lebendig und jenseits erwartbarer Klischees. Der n-ost-Reportagepreis wird in den drei Kategorien Text, Radio und Foto je ein Mal vergeben und ist mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Prämiert werden herausragende Reportagen aus Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas, die 2016 in deutschsprachigen Medien erschienen sind. Einsendeschluss: So., 05.02.2017; Preisverleihung findet Ende Juni 2017 in Berlin statt. Informationen zu Teilnahmebedingungen und zum Bewerbungsverfahren: www.n-ost.org/74-Reportagepreis.

 

Dart Awart 2017

Das Dart Center for Journalism & Trauma bittet um Einreichungen für die Dart Awards 2017. Es werden zwei Preise in Höhe von je 5000,- US Dollar vergeben. Die Dart Awards würdigen Stücke, die jenseits einfacher Berichterstattung mit der Komplexität des Traumas und der Auswirkungen von Gewalt und Tragödien auf Einzelpersonen, Familien und Gemeinschaften analysieren. Die Dart Awards versuchen, innovative, effektive, ethische und tiefgehende Berichterstattung über Traumata zu fördern. Bewerbungsende ist der 30. Januar 2017. Informationen unter dartcenter.org/resources/call-entries-2017-dart-awards

 

Deutsch-Polnische Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2017

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis prämiert Beiträge, die zwischen 1. Januar und 31. Dezember 2016 erstmalig in Deutschland und / oder in Polen publiziert wurden und über das jeweilige Nachbarland berichten. Der Preis wird in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen vergeben und ist jeweils mit 5.000 Euro dotiert, gestiftet von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Robert Bosch Stiftung, sowie drei deutschen und drei polnischen Partnerregionen. Einsendeschluss ist der 07. Mai 2017. Weitere Informationen unter: sdpz.org/aktuelles/ausschreibung-des-wettbewerbs-um-den-tadeusz-mazowiecki-journalistenpreis-Qeo66F

 

Milena Jesenská Fellowships 2017/2018 for journalists

Das Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) vergibt Recherche-Stipendien an Journalisten aus dem europäischen Raum (inklusive Türkei, Georgien, Armenien und Aserbaidschan), um sich intensiv einem freiem Thema und der Recherche zu widmen. Die Stipendiaten verbringen 3 Monate am IWM in Wien (Österreich) und erhalten 2.500 Euro monatlich, zusätzlich können Recherchereisen in die Nachbarländer mit bis zu 1.900 Euro beantragt werden. Bewerbungsfrist ist am 6. Februar 2017. Nähere Informationen zum Stipendium finden Sie unter www.iwm.at/fellowships/jesenska/ .

 

Tauchgänge in die Wissenschaft

Die Robert Bosch Stiftung und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina wollen mit dem Journalistenkolleg „Tauchgänge in die Wissenschaft“ Redaktionen mit einem exklusiven Programm für diesen Trend wappnen. Ein aktuelles Thema ist die forschungsgetriebene Veränderung unserer Informationsgesellschaft durch die Digitalisierung. Unter dem Titel Daten – Rohstoff der Zukunft? bieten wir Seminare für Journalisten an, die nicht aus dem Wissenschaftsressort kommen, sich aber zu wissenschaftlichen Hintergründen weiterbilden wollen. Das Kolleg richtet sich an nicht auf Wissenschaft spezialisierte, erfahrene Journalisten aller Medien, die sich möglichst effektiv zu wissenschaftlichen Hintergründen fortbilden möchten. Die Förderung umfasst neben fünf attraktiven Seminarveranstaltungen (à zwei bis drei Tage), die an renommierten Forschungsinstituten stattfinden, eine individuelle Beratung durch erfahrene Wissenschaftsjournalisten und ein Stipendium in Höhe von bis zu 3.000 € für individuelle Recherchereisen. Nähere Informationen unter www.tauchgaenge-wissenschaft.de

 

Marion-Gräfin-Dönhoff-Journalistenstipendium

Mit dem Marion Gräfin Dönhoff Journalistenstipendium erhalten fünf deutsche Journalisten die Möglichkeit, für zwei Monate in einer osteuropäsischen Redaktion (bei einem russischsprachigen Medium) als Gastredakteur zu arbeiten. Das Stipendium besteht aus einer einmaligen Zahlung von 3.800 Euro. Dieser Betrag soll Reisekosten, Verpflegung und der Unterkunft während des Auslandsaufenthaltes, Visa-Gebühren und Krankenversicherung decken. Nähere Informationen finden Sie unter: www.ijp.org/stipendien/doenhoff/

 

Masterclass Wissenschaftsjournalismus

Reporter-Forum e.V. und Robert Bosch Stiftung in­i­ti­ie­ren zum zweiten Mal die „Masterclass Wissenschaftsjournalismus“ – hier haben Journalistinnen und Journalisten die Chance, zukunftsweisende Arbeitstechniken zu erproben. Anschließend können sich die Teilnehmer auf 10 Stipendien in Höhe von bis zu 7.000 € für Freie und bis zu 4.500 € für Festangestellte bewerben. Nähere Informationen finden Sie unter: www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/1485.asp

 

Deutsches Institut für Menschenrechte schreibt Recherche-Stipendium für Journalistinnen und Journalisten zum Thema „Wirtschaft und Menschenrechte“ aus

Das Deutsche Institut für Menschenrechte schreibt ein Recherche-Stipendium zu wechselnden Themen aus. Das Institut will mit der Vergabe des Stipendiums Journalistinnen und Journalisten anregen, aktuelle Themen aus menschenrechtlicher Perspektive zu bearbeiten. Im Jahr 2016 ist das Thema „Transnationale Wirtschaftsverflechtungen und ihre Auswirkungen auf die Menschenrechte“ zu bearbeiten. Prämiert werden herausragende Recherche-Konzepte für journalistische Beiträge. In den Sparten Print, Online und Hörfunk werden Stipendien in Höhe von je 2.000 Euro vergeben. Bewerben können sich Journalistinnen und Journalisten, die in Deutschland leben und arbeiten sowie in deutschsprachigen Medien publizieren. Informationen und Bewerbungsformular:
www.institut-fuer-menschenrechte.de/presse/recherche-stipendium.html

 

Journalist in Residence Fellowship

Stipendien für sechs- bis zwölfwöchige Aufenthalte am Berliner Wissenschaftszentrum für Sozialforschung (WZB) und dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung können fest angestellte Redakteure und freie Journalisten mit mehrjähriger Berufserfahrung, die regelmäßig Themen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft bearbeiten und die sich im Dialog mit den Forschern am Institut einem selbst gewählten Rechercheprojekt widmen möchten. Die aktuelle Ausschreibung des MPIfG finden Sie hier: www.mpifg.de/service/pressestelle/jir_de.asp bzw. www.wzb.eu/de/presse/journalists-in-residence

 

Recherchepreis für Wissenschafts- und Medizinjournalismus: Peter Hans Hofschneider-Recherchepreis

Ausgezeichnet werden journalistische Arbeiten und geplante Rechercheprojekte aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung, welche sowohl durch eine saubere Darstellung wissenschaftlicher Fakten als auch durch die Recherche politischer, wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Hintergründe überzeugen. Der Peter Hans Hofschneider für Wissenschafts- und Medizinjournalismus wird von der Stiftung experimentelle Biomedizin vergeben. Der Peter Hans Hofschneider für Wissenschafts- und Medizinjournalismus ist mit einem Betrag von CHF 20’000.00 dotiert, welcher in Form eines zweckgebundenen Recherchestipendiums (inklusive persönliches Honorar sowie Reise- und Sachkosten) ausgerichtet wird. Nähere Informationen finden Sie unter: www.recherchepreis-wissenschaftsjournalismus.ch/de/03.html

 

„Gutes Geld für gute Worte“ – Die „Wirtschaftswoche“ und das „Forum Qualitätsjournalismus“ (FQJ) schreiben gemeinsam Recherche-Stipendien für Journalisten zum Thema „Nachhaltige Wirtschaft“ aus. Finanziert wird das Programm von Paten aus Industrie, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Das Stipendien-Programm will den Nachhaltigkeitsjournalismus in Deutschland fördern – mit Recherchen zu relevanten und praxisnahen Themen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Klima, Energie, Mobilität, Innovation und Umwelt.

 

Fellowships für Datenjournalismus von Correctiv und der Rudolf Augstein Stiftung

In Rahmen des „Rudolf-Augstein-Fellowships für Datenjournalismus bei Correctiv“ sollen mindestens zehn Journalistinnen und Journalisten die Chance erhalten, ein datengetriebenes Rechercheprojekt zu verwirklichen. Das besondere dabei: Die Fellows können im Rahmen von Correctiv arbeiten und dabei auf die gesamten Ressourcen des Recherchebüros zugreifen.
Das Fellowship richtet sich vor allem an festangestellte und freie Journalisten aus Lokal- und Regionalmedien. Sie sollen bis zu zwei Monate temporäre Mitglieder der Correctiv-Redaktion werden. Sie erhalten Hilfe bei der Datensammlung, Datenpflege und Datenvisualisierung eigener Projekte. Die Veröffentlichung der erarbeiteten Geschichten erfolgt in Kooperation mit Correctiv. Das Programm ist mindestquotiert (mindestens die Hälfte der Fellowships wird an Frauen vergeben). Das Fellowship beginnt im Januar. Weitere Informationen: www.correctiv.org/neu-fellowships-fuer-datenjournalismus/

 

Otto Brenner Recherche-Stipendien für kritischen Journalismus

Die Otto Brenner Stiftung vergibt jährlich drei Recherche-Stipendien in Höhe von je 5.000 Euro. Die Ausschreibung der Stipendien erfolgt im Rahmen des Otto Brenner Preises für kritischen Journalismus, welcher von den Journalisten „gründliche Recherche statt bestellter Wahrheiten“ fordert und fördert. Die Stipendien werden jedes Jahr von der Jury des Otto Brenner Preises für geplante Arbeiten mit besonders hohem Rechercheaufwand vergeben. Zusätzlich zu der finanziellen Unterstützung werden den jeweiligen Stipendiaten erfahrene Journalisten als Mentoren zur Seite gestellt. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein ausführliches Themen-Exposé mit Kosten- und Zeitplan, der Lebenslauf des Antragstellers sowie der ausgefüllte Online-Bewerbungsbogen. Der Bewerbungszeitraum für die Stipendien ist identisch mit den anderen Kategorien des Otto Brenner Preises. www.otto-brenner-preis.de

 

Dreimonatiges China-Stipendium: „Medienbotschafter China-Deutschland”

Die Robert Bosch Stiftung schreibt in Kooperation mit dem International Media Center Hamburg (IMCH) ein dreimonatiges Auslandsstipendien für Journalisten aus Deutschland aus. Deutsche Journalisten mit sehr guten Englischkenntnissen können sich für ein dreimonatiges China-Stipendium bewerben. Das Stipendium umfasst monatlich 1.200 Euro sowie sämtliche mit dem Programm verbundene Reisekosten. Chinesischkenntnisse werden bei den Bewerbern nicht vorausgesetzt, sind aber von Vorteil. Zum Ablauf des Programms: Acht deutsche Stipendiaten absolvieren einen dreimonatigen Aufenthalt in China. Dieser beinhaltet einen medien- und landeskundlichen Lehrgang an der renommierten Tsinghua Universität in Peking sowie eine Hospitanz in einer Print-, Hörfunk-, TV- oder Online-Redaktion in Peking oder Shanghai. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des IMCH oder direkt auf der Homepage www.medienbotschafter.com.

 

Hörspielförderung der Film- und Medienstiftung NRW

Ge­för­dert wer­den kön­nen freie Au­to­ren, Kom­po­nis­ten und Pro­du­zen­ten, die ihren Wohn­sitz in NRW haben, deren Pro­jek­te in NRW rea­li­siert wer­den oder deren Pro­jek­te im be­son­de­ren kul­tu­rel­len In­ter­es­se Nord­rhein-West­fa­lens lie­gen. Außerdem können auch Se­mi­na­re und Work­shops, die sich mit dem Hör­spiel be­fas­sen, un­ter­stützt wer­den. Der Umfang der Förderung ist abhängig von der Größe des Projekts und liegt zwischen 3.000 und 7.500 Euro.

 

Reise- und Recherchestipendien der Karl-Gerold-Stiftung

Die Karl-Gerold-Stiftung wird neben Ausbildungsstipendien für angehende Journalisten künftig auch Reise- und Recherchestipendien für Volontäre und Jungjournalisten vergeben. Es werden maximal zwei Stipendien pro Jahr für Reiseaufenthalte im In- und Ausland mit einer Dauer bis zu vier Wochen und max. 5.000,00 € zur Deckung der Reisekosten vergeben. Interessenten könnten die näheren Bedingungen der Vergabe der Reisestipendien im Internetauftritt der Stiftung nachlesen (www.karl-gerold-stiftung.de).

 

Grenzgänger

Programm der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin: Autoren können Unterstützung erhalten bei Recherchen für Veröffentlichungen im deutschsprachigen Raum, die die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas sowie Nordafrikas als Thema grenzüberschreitend und für ein breites Publikum aufbereiten (Auflistung der Förderländer).

Weitere Recherche- und Reise-Stipendien

Weitere Recherche- und Reise-Stipendien für Journalisten finden Sie auch beim European Fund for Investigative Journalism (EFIJ), auf den Webseiten der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und beim journalist.