Datum: Mittwoch, 26. Oktober 2016 ab 19 Uhr
Gastrednerin: Silke Burmester, freie Journalistin, Kolumnistin und Autorin
Thema: Wie wirkt sich eine ständige Präsenz mit einer Kolumne auf die journalistische Arbeit aus
Ort: Correctiv (Singerstr. 109, 10179 Berlin).

Wir möchten Sie herzlich zur nächsten nr-Diskussionsrunde in Berlin einladen. Unsere Gesprächspartnerin am Mittwoch, dem 26. Oktober (ab 19 Uhr), ist Silke Burmester. Die Diskussion findet im Recherchebüro von Correctiv statt (Singerstraße 109, 10179 Berlin).

„Manchmal passiert es, dass Silke Burmester um einen Termin bittet. Für einen Artikel oder ein Interview. Und dass der Angefragte dann, meist so ein wenig verunsichert, fragt, ob sie denn mit ihrem Helm käme. Und dann muss Silke Burmester sagen, nein, ich will ja mit Ihnen über Ihre neue Geschirrlinie sprechen oder über den Ausbau von Kitaplätzen in Köln-Ost. Oder sie sagt, nein, dieser Artikel ist für Mare, das hat mit der taz nichts zu tun. Den Helm habe ich nur auf, sagt sie dann, wenn ich als taz-Kriegsreporterin unterwegs bin. Meist sind dann die Leute recht erleichtert.“
Aus „Rede zur Lage des Journalismus“, netzwerk recherche Jahrestagung 2013

Silke Burmester sei die „Queen der Kolumnen“, so das vom NDR verliehenes Etikett für die Journalistin, die auch Kolumnen für u.a. Spiegel Online (bis März 2014) und das medium magazin (bis 1/2014) verfasste. Für ihre feministische und kritische Sicht wurde sie von Gegnern auch als „Hasspredigerin“ bezeichnet. Sie erhielt für Ihre journalistische Arbeit mehrere Preise, engagiert sich für freien Journalismus und ist Mitglied bei „Pro Quote“ und „Freischreiber“.

Wir wollen mit Silke Burmester über Chancen und Risiken einer regelmäßigen Präsenz mittels Kolumnen für die journalistische Arbeit sprechen.
Seit 20 Jahren schreibt Silke Burmester als freie Journalistin für Zeitungen und Zeitschriften. Anfang Juli 2016 schrieb sie ihre letzte Kolumne als Kriegsreporterin. Ihre Themen: Medien und Gesellschaftspolitik. Ihre favorisierte Textform: die Glosse. Selbstwahrnehmung: „Ich habe mich hochgeschrieben.“ Zustandsbeschreibung: prekär aber glücklich.
Publikationen: „Das geheime Tagebuch der Carla Bruni“, „Beruhigt Euch!“ und aktuell „Mutterblues“.

Damit wir absehen können, wer am Stammtisch teilnehmen wird, bitten wir um eine kurze (aber verbindliche) Anmeldung per Mail an: stammtisch-berlin@netzwerkrecherche.de

Mit herzlichen Grüßen,
Johannes Altmeyer und Christoph Nitz

 

Ausblick auf die nächsten Berliner Stammtische:

30.11.2016: Julian Heißler
Recherche für Online

14.12.2016: Petra Sorge
Arbeiten im Ausland