Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

am 4. März will die SPD verkünden, ob sie eine GroKo möchte. Die Inhalte sind längst auf dem Tisch, der 177-seitige Entwurf für einen Koalitionsvertrag ist öffentlich; er wird das Leben von mindestens 80 Millionen Menschen für die nächsten vier Jahre bestimmen. Doch wer sich die Berichterstattung der vergangenen Wochen ansieht, der liest, hört, sieht vor allem Beiträge über Posten und Personen, nicht über Inhalte.

Wer bei den Verhandlungen den Längeren zieht, wie der neue Finanzminister heißt, wer Vorsitzende wird – das betrifft die meisten Bürger kaum. Viel spannender wären Recherchen und Analysen zu den großen Projekten der GroKo. Was wird für wen besser, was schlechter? Dieser Fokus auf den Bürger ist aufwändig, er braucht Fachwissen, Ausdauer und Recherche. Diesen Fokus gibt es viel zu selten.

Wie wichtig es ist, dass (Recherche-)Redaktionen sich auf die Anliegen aller Bürger konzentrieren, dass sie divers aufgestellt sind, dass sie nicht von weißen, in der Oberschicht sozialisierten Männern dominiert werden – das zeigt auch #metoo. In Deutschland reden wir fast ausschließlich über den Fall Dieter Wedel. Die Diskussion zu sexualisierter Gewalt ist verglichen mit den USA meilenweit zurück. Das liegt auch daran, dass hier bislang kaum jemand harte Recherchen dazu veröffentlicht hat. Ich bin der festen Überzeugung, dass dies anders wäre, hätten wir mehr Frauen im investigativen Journalismus – und mehr Frauen in journalistischen Führungspositionen. Auf der Jahreskonferenz des netzwerk recherche werden wir uns am 29./30. Juni diesen Herausforderungen widmen.

Die Schweizer stimmen am 4. März über ihren öffentlich-rechtlichen Rundfunk ab. Vor allem konservative Politiker und Aktivisten wollen mit der No-Billag-Initiative die Gebühren abschaffen. Derzeit scheint es laut Umfragen noch eine Mehrheit für den Rundfunk zu geben. Am öffentlich-rechtlichen System gibt es viel berechtigte Kritik, mehr Geld für Dokus und Recherchen statt für überteuerte Sportrechte ist ein einfaches Beispiel. Dennoch: Die Öffentlich-Rechtlichen sind eine Stütze und eine Errungenschaft, ohne die wir alle sehr viel schlechter informiert wären. Weniger Journalismus ist fast immer schlechter, als mehr Journalismus.

Es grüßen
Daniel Drepper,
Albrecht Ude

Ein neuer Aufbruch für Europa | Eine neue Dynamik für Deutschland | Ein neuer Zusammenhalt für unser Land. Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD. Entwurf Stand: 7.2.2018, 11:45 Uhr
www.tagesspiegel.de/downloads/20936562/4/koav-gesamttext-stand-070218-1145h.pdf
(PDF-Datei, 177 S., 2.781 KB)

[Anzeige]

Oxfam schreibt Recherchestipendien aus. Informationen unter https://www.oxfam.de/presse/recherche-stipendium

 

## Inhaltsverzeichnis.

01: Editorial

Abschnitt Eins: In Eigener Sache
02: No Trust - No News! Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz
03: Abgeschlossene nr-Stipendien
04: Grow-Workshop: Stipendiaten berichten über ihre Fortschritte

Abschnitt Zwei: Veranstaltungen
05: Podiumsdiskussion: Netzzensur in Russland - für Blogger und Journalisten wird es enger
06: Netzwerktreffen für Volontärsausbilder
07: Recherche, die Grenzen überschreitet: Cross-Border-Journalismus in Europa und im Saarland
08: FreeThemAll
09: Verleihung der BigBrotherAwards
10: OpenSCHUFA will Scoring-Algoritmen knacken

Abschnitt Drei: Nachrichten
11: Aufruf: Accounts in der iCloud löschen
12: Kein Lob: Deutschland auf Platz 7 des Schattenfinanzindex
13: Staatliches Hacking macht alle Geräte unsicher!
14: Neu & online: Journalistik - Zeitschrift für Journalismusforschung

Abschnitt Vier: Seminare, Stipendien, Preise
15: Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien
16: Nahaufnahme-Stipendium des Goethe-Institus
17: Förderung für technisch-innovative Projekte vom MIZ
18: Deutsch-Französische Journalistenpreis
19: Master Class Datenjournalismus für Journalisten aus Osteuropa und Deutschland
20: Lorenzo-Natali-Preis für Journalismus der EU-Kommission
21: Recherchepreis Osteuropa
22: Medienbotschafter Indien
23: Umsicht-Wissenschaftspreis
24: Basic Instinct: Kompaktseminar Recherche - Grundkurs
25: Recherchestipendium entwicklungspolitische Themen im Zeichen von Flucht und Migration
26: Praxis-Werkstatt von ProRecherche
27: pearls-Recherchestipendium für Journalisten
28: Seminare mit Recherchebezug

Abschnitt Fünf: Pressespiegel
29: Empfehlung [d. Red.]
30: Klage gegen das BND-Gesetz
31: Journalismus
32: Überwachung

Link-Index
Technische Hinweise
Impressum

[Ende Inhaltsverzeichnis].

## Abschnitt Eins: In Eigener Sache.

# 02: No Trust - No News! Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz .

netzwerk recherche hat zusammen mit Journalistenverbänden und Bürgerrechtsorganisationen Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz eingereicht. Internationale Journalisten wehren sich gegen Überwachungsbefugnisse des deutschen Auslandsgeheimdienstes. Nähere Informationen auf der Website "No trust, no news".

Das BND-Gesetz ist seit Anfang 2017 in Kraft. Die Große Koalition hatte sich zu einer grundlegenden Überarbeitung des Gesetzes entschieden, nachdem im Zuge des NSA-Skandals höchst fragwürdige Praktiken des BND bekannt geworden waren. Insbesondere die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung führte der Geheimdienst offensichtlich ohne ausreichende Rechtsgrundlage durch. Bei dieser Form der Massenüberwachung zapft der BND große Datenleitungen an und filtert sie mit sogenannten Selektoren. Dies können Wörter sein oder auch Telefonnummern und Email-Adressen von Personen, für die sich der BND interessiert. In der Vergangenheit war immer wieder bekannt geworden, dass der Geheimdienst dabei auch Journalisten im Visier hat. So enthüllte im Februar 2017 der Spiegel, dass der BND ab 1999 offenbar gezielt ausländische Journalisten von renommierten Medien überwachte, unter anderen von BBC, Reuters und der New York Times.

Statt dem BND künftig Schranken zu setzen, legalisierte die Bundesregierung die Praktiken mit dem neuen BND-Gesetz. Es schützt Menschen unterschiedlich vor Überwachung abhängig von ihrer Nationalität: Kommunikation von Deutschen darf der Auslandsgeheimdienst nicht abfangen, von EU-Bürgern unter Einschränkungen und von Nicht-EU-Bürgern immer dann, wenn es die "Handlungsfähigkeit Deutschlands" wahrt. Letzteres ist eine Quasi-Vollmacht, außerhalb der EU massenhaft Kommunikation zu filtern. Schutzrechte für Journalisten wie im verwandten Artikel 10-Gesetz oder der Strafprozessordnung fehlen vollständig.

Verschärft wird diese Problematik durch die ausdrückliche Ermächtigung, Informationen mit anderen Geheimdiensten zu teilen. So wird ein gefährlicher "Ringtausch" legalisiert, bei dem zum Beispiel der BND die Washington Post anzapfen könnte und mit der NSA tauscht, die "im Gegenzug" deutsche Medien abhört. Dagegen wehren sich die Journalisten nun mit ihrer Verfassungsbeschwerde. Es ist die einzige Möglichkeit, das Gesetz noch zu kippen, nachdem die Bundesregierung und der deutsche Bundestag massive Kritik ignoriert hatten. Unter anderem hatten drei UN-Sonderberichterstatter Deutschland kritisiert, weil die Regelungen nicht im Einklang mit internationalen Menschenrechtsstandards stünden.

Wenn Sie die Klage beim Bundesverfassungsgericht unterstützen möchten, spenden Sie bitte einen Beitrag zur Finanzierung dieser Kampagne mit dem Betreff "BNDG" an:
IBAN DE77100205000001546600
BIC BFSWDE33BER
Inhaber: Gesellschaft für Freiheitsrechte
Der Betrag kommt allen Partnerorganisationen zugute.

No Trust, No News: Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz eingereicht
Von Günter Bartsch. - netzwerk rechreche, 30.01.2018
netzwerkrecherche.org/blog/verfassungsbeschwerde-gegen-das-bnd-gesetz-eingereicht/

No Trust No News
notrustnonews.org/

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum BND-Gesetz:
www.reporter-ohne-grenzen.de/themen/internetfreiheit/kritik-am-bnd-gesetz

[s.a. Pressespiegel, #30]

# 03: Abgeschlossene nr-Stipendien .

Juliane Wiedemeier: Sozialwohnungsquote - eine Regel voller Ausnahmen

Juliane Wiedemeier hat ihr nr-Stipendium mit einer Veröffentlichung im Berliner Tagesspiegel abgeschlossen. Günstige Wohnungen, neue Grundschulplätze, mehr Grün: das alles entgeht Berlinern, weil sich lokale Politiker nicht an ihre eigenen Regeln halten. Zumindest nicht, wo einer der umstrittensten Investoren der Stadt baut. Das ist die Erkenntnis der Recherche von Juliane Wiedemeier. Über ein Jahr beschäftigte sie sich mit den Neubauvierteln des Baulöwen, der um die Jahrtausendwende über falsche Abrechnungen im sozialen Wohnungsbau, unsaubere Ausschreibungen und eine Verstrickung in den Berliner Bankenskandal in die Schlagzeilen geraten war. Erst seit ein paar Jahren baut er wieder große Projekte - bei denen sich die Berliner Politik nun Sozialwohnungen und Infrastruktur entgehen lässt. Zudem bezahlt die öffentliche Hand einen Teil des Schallschutzes für seine an Bahnflächen gelegenen Wohnungen und hält ihm lästige Bürgerbegehren vom Hals. Die ganze Geschichte wurde am 27. Januar 2018 im Tagesspiegel veröffentlicht:

www.tagesspiegel.de/berlin/wohnraum-in-berlin-sozialwohnungsquote-eine-regel-voller-ausnahmen/20892018-all.html

Uwe H. Martin: See aus Staub

Uwe H. Martin hat sein von der Olin gGmbH gefördertes und von nr betreutes Stipendium abgeschlossen. Thema seiner beindruckenden Multimedia-Reportage ist der Salton Sea in Kalifornien. Der war ein­mal ein amerikanischer Sehnsuchtsort, er lockte mehr Touristen an als der Yosemite-Nationalpark. Doch der See trocknet aus. Schon jetzt sind weite Teile nur noch eine stinkende Kloake voll toter Fische, an anderen Stellen weht der Wind Staubwolken vor sich her. Die Reichen sind längst nicht mehr hier, die, die geblieben sind, können es sich nicht leisten wegzuziehen. Ihre Kinder leiden unter Asthma. Der Salton Sea wird zur Gefahr für Gesundheit und Umwelt. Das Ergebnis der Recherchen ist im SPIEGEL (in der Bezahlversion) zu lesen - eine beeindruckende Story über die weitgehend unbekannte Ökokatastrophe.

magazin.spiegel.de/SP/2018/5/155477289/index.html?utm_source=spon&utm_campaign=centerpage

# 04: Grow-Workshop: Stipendiaten berichten über ihre Fortschritte .

Gemeinnützigkeit erlangt, öffentliche Diskussion in Gang gebracht, hochklassigen Kolumnisten verpflichtet – die von netzwerk recherche und der Schöpflin Stiftung unterstützten Gründer im gemeinnützigen Journalismus haben in den vergangenen Monaten schon viel erreicht. Bei einem Workshop in Berlin in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung und in Kooperation mit der FES-JournalistenAkademie berichteten sie jüngst über Fortschritte und Hürden bei der Realisierung ihrer Projekte.

Das gesundheitsjournalistische Portal MedWatch wurde vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt und hat nun erste Beiträge auf der Website veröffentlicht. Das hyperlokale Medienprojekt Ihme-Zentrum prägt den Diskurs über die Stadtentwicklung in Hannover maßgeblich mit und erregte mit seinen Recherchen überregional Aufmerksamkeit. Und der Fußball-Plattform 120minuten ist es gelungen, den namhaften Sportjournalisten Ronny Blaschke für eine Kolumne zum Thema Fußball und Menschenrechte zu gewinnen.

Bis zur Präsentation der Ergebnisse bei der Jahreskonferenz im Juni 2018 bleibt für die Grow-Projekte in den kommenden Monaten noch viel zu tun. Die Stipendiaten suchen insbesondere noch nach passenden Finanzierungsmodellen und probieren sich im Aufbau einer zahlungsbereiten Community. Um die Projekte dabei zu unterstützen, hatte netzwerk recherche sie zu einem Workshop zu Business-Fragen und Community Building nach Berlin eingeladen (Programm). Dort tauschten sich die Stipendiaten nicht nur untereinander aus, sondern erhielten hilfreiche Praxis-Tipps und Anregungen von den Referentinnen Tabea Grzeszyk (Hostwriter) und Luise Lange (Correctiv).

Beide hoben die Bedeutung der Vernetzung und des Erfahrungsaustauschs mit anderen Start-ups beziehungsweise des Dialogs mit dem Publikum hervor.

MedWatch
medwatch.de/

Ihme-Zentrum
experimentihmezentrum.wordpress.com/

120minuten - Fußball, anders erzählt
120minuten.net/

Programm des Grow-Workshops am 9. Februar
drive.google.com/file/d/1uOjyZsVBPbZB-6dBrIjDQ8VuwF37-bOR/view

[Ende der Mitteilungen in eigener Sache].

 

## Abschnitt Zwei: Veranstaltungen.

# 05: Podiumsdiskussion: Netzzensur in Russland - für Blogger und Journalisten wird es enger .

Mo., 26.02.2018, 19 - 20:30 h, Wikimedia, Tempelhofer Ufer 23/24, 10963 Berlin.

Reporter ohne Grenzen lädt ein zur Podiumsdiskussion über Internetzensur in Russland. Die Plätze sind begrenzt, bitte per E-Mail anmelden. Programm und Kontakt:
www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/termine/termin/internetzensur-in-russland/

# 06: Netzwerktreffen für Volontärsausbilder .

Di., 06.03.2018, Hannover, Madsack-Campus.

dju in ver.di, DJV und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) laden ein zum ersten bundesweiten Netzwerktreffen aller Ausbildungsredakteure und -verantwortlichen an Zeitungen.

Details:
dju.verdi.de/service/veranstaltungen/++co++8d40831a-e4b2-11e7-b386-525400423e78

# 07: Recherche, die Grenzen überschreitet: Cross-Border-Journalismus in Europa und im Saarland .

Mi, 07.03.2018, 18:00-20:00 Uhr, Landesmedienanstalt Saarbrücken

Grenzüberschreitende Recherchen von investigativen Journalisten sorgen immer wieder für Schlagzeilen – sei es zu den Steuertricks großer Konzerne, der prekären Arbeit in Europa oder dem Einfluss der Mafia in Deutschland. Doch was passiert eigentlich, bevor die großen Schlagzeilen erscheinen? Wie lassen sich internationale Recherchen organisieren und methodisch strukturieren?

Der Abend ist Teil der bundesweiten Veranstaltungsreihe Reporterfabrik Lokaltermin, die von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird. Er wird vom gemeinnützigen Recherchezentrum CORRECTIV in Kooperation mit der Landesmedienanstalt Saarland angeboten.
Referentinnen sind Brigitte Alfter und Lisa Huth .

Weitere Informationen:
www.lmsaar.de/medienkompetenz/seminarprogramm-nach-datum/?mkz-action=details&seminarid=388

# 08: FreeThemAll .

Deniz Yücel ist frei. Nach einem Jahr in türkischer Haft ohne Anklage. Die taz hat gerade einen Text publiziert, den er heimlich in der Haft geschrieben hat.

Was nicht vergessen werden darf: Es sind weiterhin Journalisten in der Türkei in Haft. Aus dem einfachen Grund, weil sie Journalisten sind, die ihren Beruf machen. Die Platform For Independent Journalism | Bagimsiz Gazetecilik Platformu hat eine Liste ihrer Namen veröffentlicht: Es sind, Stand 8. Februar, 157 Journalisten. #FreeDeniz ist geschehen. #FreeThemAll steht noch aus.

Die Organisation P24, die sich für unabhängigen Journalismus in der Türkei einsetzt, hat eine Ausstellung zusammengestellt, um auch inhaftierten Journalisten abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit ein Gesicht zu geben und deren Schicksale an die Öffentlichkeit zu bringen.

Erstmals war die Ausstellung "Expression Interrupted!" 2017 im Europäischen Parlament in Brüssel zu sehen. Anlässlich der Leipziger Buchmesse 2018 holt das Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit sie nach Leipzig.

"EXPRESSION INTERRUPTED!" – Ausstellungseröffnung
Mi., 14.03.2018, 16 Uhr, Foyer der Leipziger Volkszeitung am Peterssteinweg 19, 04107 Leipzig

Über das Leben in türkischer Haft : Keine Geräusche, kein Tageslicht
Seit fast einem Jahr sitzt Deniz Yücel unschuldig in einem Istanbuler Gefängnis. Zwei Texte über die Bedingungen dort – heimlich von ihm geschrieben.
Deniz Yücel. - taz.de, 10.02.2018
www.taz.de/!5481058/

Platform For Independent Journalism | Bagimsiz Gazetecilik Platformu
Journalists in State of Emergency - 117
Journalist Cem Bahtiyar sent to prison over social media posts and news articles; 157 journalists are in prison across Turkey
platform24.org/en/articles/581/journalists-in-state-of-emergency---117

# 09: Verleihung der BigBrotherAwards .

Fr., 20.04.2018, Stadttheater Bielefeld.

Der Datenschutzverein DigitalCourage richtet erneut die "BigBrotherAwards", die Oscars für Datenkraken aus. Details zur Preisverleihung:
bigbrotherawards.de/ ,
digitalcourage.de/

# 10: OpenSCHUFA will Scoring-Algoritmen knacken .

Eine neue Organisation namens OpenSCHUFA will die Scoring-Algoritmen knacken. Denn diese Kriterien, nach denen die Kreditwürdigkeit von Menschen ermittelt wird, sind nach einem Gerichtsentscheid Betriebsgeheimnisse, also nicht transparent. OpenSCHUFA will das ändern und bittet daher um Geld- und um Datenspenden.

Organisationen wie die Schufa sind verpflichtet, auf Anfrage einmal jährlich gratis Auskunft über die eigenen Daten zu machen. Diese Daten will das Projekt anonymisiert auswerten. Unterstützt wird OpenSCHUFA von Algorithm Watch und von der Open Knowledge Foundation.

OpenSCHUFA - Wir knacken die SCHUFA
Verstärkt die SCHUFA Ungerechtigkeit? Wir wollen mit Deiner Unterstützung diese Frage untersuchen. Dafür bitten wir um Geld- und Datenspenden.
www.startnext.com/openschufa

Wir knacken die Schufa!
Die Schufa ist dazu verpflichtet, auf Anfrage einmal im Jahr eine kostenlose Auskunft über Ihren persönlichen Schufa-Score herauszugeben.
selbstauskunft.net/schufa

OpenSCHUFA – warum wir diese Kampagne machen
AlgorithmWatch, 15.02.2018
algorithmwatch.org/de/openschufa-warum-wir-diese-kampagne-machen/

OpenSCHUFA: Projekt will Scoring-Methoden rekonstruieren Update
Von Axel Kannenberg. - Heise Newsticker, 15.02.2018
www.heise.de/newsticker/meldung/OpenSCHUFA-Projekt-will-Scoring-Methoden-rekonstruieren-3970425.html

[Ende der Veranstaltungen].

[Anzeige]

Wahrheiten ausgraben – Recherche fördern – Netzwerke bilden

Werden Sie Mitglied im netzwerk recherche, erhalten Sie vergünstigten Eintritt zu den Konferenzen und unterstützen Sie die Forderung nach mehr Qualität in der Berichterstattung.

Aufnahmekriterien und Mitgliedsformular unter nrch.de/mitglied

 

## Abschnitt Drei: Nachrichten.

# 11: Aufruf: Accounts in der iCloud löschen .

Reporters without Borders (RSF) ruft Journalisten und Blogger weltweit auf, bis zum 28. Februar ihre Accounts bei der iCloud des Apple-Konzerns zu löschen. Grund ist, dass die Kontrolle der iClouds in China dann der Guizhou-Cloud Big Data (GCBD) übergeben wird, einer Firma, die Verbindungen zur Regierung der südchinesischen Provinz Guizhou hat. RSF sieht dadurch die Sicherheit der Daten (und damit auch der Informanten) nicht mehr als sicher an.

Eine neue Klausel der Nutzungsbedingungen ist eindeutig: "Apple and GCBD have the right to access (...) all user data (including content)."

Der Aufruf von RSF berührt ein großes Problem von Journalisten und Redaktionen: Die Nutzung von Webdiensten ohne Wissen und Kontrolle, was dort mit den Daten geschieht.

RSF urges journalists to quit Apple iCloud China by 28 February
rsf.org/en/news/rsf-urges-journalists-quit-apple-icloud-china-28-february

Reporter ohne Grenzen warnt eindringlich vor Apples iCloud in China
Von Leo Becker. - Mac & i, 08.02.2018
www.heise.de/mac-and-i/meldung/Reporter-ohne-Grenzen-warnt-eindringlich-vor-Apples-iCloud-in-China-3963388.html

Fragen an Webdienste, die man stellen sollte, ehe man sie nutzt
von Albrecht Ude
vg03.met.vgwort.de/na/afe8cba2051e4155a80ebede9a609344?l=http://www.ude.de/merkzettel/fragen-an-webdienste.pdf
(PDF, 2 S., 29 KB)

# 12: Kein Lob: Deutschland auf Platz 7 des Schattenfinanzindex .

Deutschland ist unter den unrühmlichen Top Ten des Schattenfinanzindex (Financial Secrecy Index, SHI), den das Tax Justice Network Ende Januar veröffentlicht hat. Beim Netzwerk Steuergerechtigkeit heisst es dazu: "Deutschland bleibt auch in diesem Jahr trotz einiger Reformbemühungen ein sicherer Hafen für Schwarzgeld aus der ganzen Welt. Es verschlechtert seinen Geheimhaltungswert sogar leicht und rückt damit von Platz acht auf Platz sieben vor. Große Schlupflöcher und eine nachlässige Durchsetzung von Steuer- und Anti-Geldwäschegesetzen gefährden deren Wirksamkeit."

Schattenfinanzindex 2018 - Die wichtigsten Schattenfinanzzentren TOP 10
netzwerksteuergerechtigkeit.files.wordpress.com/2018/01/3_top-10_deutsch.pdf
(PDF-Datei, 2 S., 609 KB)

Schattenfinanzindex 2018
netzwerk-steuergerechtigkeit.de/fsi2018/

Tax Justive Network
www.taxjustice.net/

Financial Secrecy Index
www.financialsecrecyindex.com/

# 13: Staatliches Hacking macht alle Geräte unsicher! .

Am 6. Februar, dem "Safer Internet Day" hat der Datenschutzverein DigitalCourage Bundestagsabgeordnete vor den Folgen von staatlichem Hacking gewarnt. Digitalcourage fordert ein Aufhebungsgesetz für Staatstrojaner und wird eine Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz zum staatlichen Hacking einreichen.

Staatstrojaner sind Spionage-Programme, die von Ermittlungsbehörden und Geheimdiensten auf Kommunikationsgeräten installiert werden. Die gesetzlichen Grundlagen heißen Quellen-Telekommunikations-Überwachung (Quellen-TKÜ) und Online-Durchsuchung. Entwickelt werden die deutschen Staatstrojaner von der "Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich" (ZITiS) in München sowie von Firmen wie der Gamma Group und DigiTask.

Die Schnüffelprogramme werden über Sicherheitslücken installiert. Polizei und Geheimdienste nutzen Schwachstellen in Mobiltelefonen, Computern und Tablets, durch die auch Kriminelle in die Geräte einbrechen können. Wie gefährlich das ist, haben die Verschlüsselungstrojaner "WannaCry" und "NotPetya" gezeigt.

Am 22. Juni 2017 hat der Bundestag die Strafprozessordnung geändert. SPD und CDU/CSU haben darin auf den letzten Metern ein Überwachungsgesetz versteckt: den erweiterten Einsatz von Staatstrojanern. Selbst die Bundesdatenschutzbeauftragte erfuhr davon erst im Nachgang. Das ist undemokratisch und hat eine öffentliche Debatte sowie kritische Stellungnahmen verhindert.

digitalcourage.de/blog/2018/staatstrojaner-warnbrief-an-bundestag

Brief an Bundestagsabgeordnete:
digitalcourage.de/blog/2018/staatstrojaner-warnbrief-an-bundestag-wortlaut

Geplante Verfassungsbeschwerde gegen Straatstrojaner unterstützen:
digitalcourage.de/staatstrojaner-stoppen

Erklärvideo zu Staatstrojanern:
vimeo.com/253789914 ,
vimeo.com/digitalcourage

# 14: Neu & online: Journalistik - Zeitschrift für Journalismusforschung .

"Journalistik" erscheint als Online-Publikation zu festen Terminen mit zitierbarer Ausgabenzählung und ist frei zugänglich. Bewusst als Herausgeberzeitschrift konzipiert, ist Journalistik nicht an akademische Institutionen gebunden. Eine inhaltsgleiche englische Version neben der deutschen gehört zum Konzept, die professionelle Übersetzung der Beiträge ins Englische gewährleistet die Möglichkeit einer internationalen Rezeption. Ermöglicht wird die neue Zeitschrift durch den Herbert von Halem Verlag und die Stiftung Presse-Haus NRZ.

HerausgeberInnen der Journalistik sind Bernhard Debatin (Athens, Ohio), Petra Herczeg (Wien), Gabriele Hooffacker (HTWK Leipzig/München), Horst Pöttker (Dortmund/Hamburg) und Tanjev Schultz (Mainz).

Über "Journalistik" Ein Fachmagazin mit Herausgeberprinzip
journalistik.online/ueber-journalistik/

[Ende der Nachrichten].

 

## Abschnitt Vier: Seminare, Stipendien, Preise.

Fehlt ein Termin mit Recherchebezug? Bitte mailen Sie uns an
mailto:termine@netzwerkrecherche.de .

# 15: Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien .

Nominierungsfrist: Mi., 28.02.2018.

Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig vergibt alljährlich den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten "Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien". Er ist für Journalisten, Verleger und Medieninstitutionen in aller Welt gedacht, die sich mit Risikobereitschaft, hohem persönlichem Engagement, mit Beharrlichkeit, Mut und demokratischer Überzeugung für die Sicherung und Entwicklung der Pressefreiheit einsetzen.

Die Ausschreibung:
www.leipziger-medienstiftung.de/de/medienpreis/preis-f%C3%BCr-die-freiheit-und-zukunft-der-medien/ausschreibung-2017/

# 16: Nahaufnahme-Stipendium des Goethe-Instituts .

Bewerbungsschluss: Mi., 28.02.2018.

Die "Nahaufnahme" des Goethe-Instituts ermöglicht Kulturjournalisten aus den Bereichen Print, Online oder Radio, für drei bis vier Wochen ihren Arbeitsplatz mit einer Kollegin oder einem Kollegen im Ausland zu tauschen. Im Fokus der diesjährigen "Nahaufnahme" stehen Malaysia, Myanmar und die Philippinen.

Voraussetzung für die Bewerbung sind sehr gute Englischkenntnisse und eine mindestens dreijährige Berufserfahrung. Das Goethe-Institut übernimmt die Kosten für Reise, Unterbringung, die Übersetzung von Beiträgen und gewährt den Teilnehmenden zusätzlich ein Stipendium von 300,- Euro pro Woche. Der Reisezeitraum liegt zwischen September und November 2018. Die Verteilung auf die einzelnen Länder erfolgt durch das Goethe-Institut.

Die Bewerbung erfolgt per Mail an
nahaufnahme [at] goethe.de .

Einzureichen sind ein tabellarischer Lebenslauf, zwei ausgewählte Artikel/Beiträge der kulturjournalistischen Tätigkeit sowie ein kurzes Motivationsschreiben (ca. eine halbe DIN-A4-Seite).

Weitere Informationen:
www.goethe.de/de/uun/ver/clo.html?wt_sc=nahaufnahme

# 17: Förderung für technisch-innovative Projekte vom MIZ .

Das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) sucht Studierende, Absolventen und Start-ups in der Gründungsphase, die innovative Medienprojekte mit einem journalistischen Schwerpunkt umsetzen möchten. Gefördert werden technisch-innovative Projekte, die einen neuen Beitrag zur Erstellung und Verbreitung journalistischer Inhalte im Umfeld moderner digitaler Distribution leisten können. Wir fördern Studierende bis zu drei Jahre nach Studienabschluss und Start-ups im Gründungsprozess bzw. bis zu drei Jahre nach Gründung. Bewerben können sich Einzelpersonen oder Projektteams mit dem Wirkungskreis Berlin-Brandenburg. Insgesamt stehen 30.000 Euro pro Projekt zur Verfügung

Informationsabend am 28. Februar 2018 ab 18:00 Uhr im MIZ-Babelsberg
Verbindliche Anmeldung im MIZ-Online-Kalender:
www.miz-babelsberg.de/kalender?day=20180228

Einreichungen bis 11. März 2018 per Mail an
foerderung [at] miz-babelsberg.de
Beratungsgespräche voraussichtlich vom 19. bis 23. März 2018

Projektbeginn frühestens Anfang Mai 2018

Weitere Informationen:
www.miz-babelsberg.de/innovationsfoerderung-fuer-journalistinnen

# 18: Deutsch-Französischer Journalistenpreis .

Bewerbungsende: Do., 01.03.2018.

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis (DFJP) ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Der Preis zeichnet alljährlich Autoren oder Redaktionen aus, die in den vergangenen zwölf Monaten mit ihrer Arbeit in besonderer Weise zum besseren Verständnis der deutsch-französischen und europäischen Beziehungen beigetragen haben. Er wird in mehreren Kategorien vergeben: Video, Audio, Textbeitrag, Multimedia und Nachwuchspreis.

Weiteres:
dfjp.eu/aktuell/pressemeldungen/

# 19: Master Class Datenjournalismus für Journalisten aus Osteuropa und Deutschland .

Bewerbungsende: So., 04.03.2018.

Die Interlink Academy for International Dialog and Journalism bietet eine Data Journalism Master Class in Hamburg an. Teilnehmen können junge Journalisten aus osteuropäischen Ländern und aus Deutschland. Folgende Fertigkeiten werden vermittelt:
- Advanced data journalism,
- Advanced Excel functions,
- Scraping and data extraction with Python/BS4,
- Data wrangling with Python/Pandas,
- Infographics and the visualization of data,
- Working with geo data/QGIS,
- Extracting data from databases,
- International cross-border project management.
Details:
interlink.academy/master-class-in-data-journalism-2018/

# 20: Lorenzo-Natali-Preis für Journalismus der EU-Kommission .

Bewerbungen bis Fr., 09.03.2018.

Die Europäische Kommission hat den Lorenzo-Natali-Medienpreis 2018 ausgeschrieben. Mit dem Medienpreis werden Journalisten ausgezeichnet, die herausragend über Themen wie den Kampf gegen die Armut und die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekte der nachhaltigen Entwicklung berichten. Bewerbungen können in den Kategorien Internet, Print und audiovisuelle Medien eingereicht werden.

Weitere Infos:
ec.europa.eu/germany/news/20180205-Lorenzo-Natali-Preis_de

# 21: Recherchepreis Osteuropa .

Bewerbungsfrist: Sonntag, 18.03.2018.

der Recherchepreis Osteuropa ermöglicht herausragenden Journalisten die Recherche und Produktion aufwändiger Printreportagen aus Osteuropa. Das Stipendium in Höhe von bis zu 7.000 Euro wird von den Hilfswerken Renovabis und Diakonisches Werk Württemberg vergeben, n-ost ist Kooperationspartner des Recherchepreises.

www.n-ost.org/31-Recherchepreis-Osteuropa

# 22: Medienbotschafter Indien .

Bewerbungen bis Sa., 31.03.2018.

Mit dem Programm "Media Ambassadors India - Germany" der Robert Bosch Stiftung und des Zentrum für Medienkompetenz können indische und deutsche Journalisten die jeweils anderen Länder kennenlernen.

Deutsche Stipendiaten, die nach Indien reisen, nehmen an einem akademischen Kurs teil und erleben Arbeits- und Studienaufenthalte in namhaften Print-, Rundfunk-, Fernseh- oder Online-Redaktionen. In dem vierwöchigen Kurs, der speziell für das Programm konzipiert wurde und innerhalb des ersten Monats ihres Aufenthaltes stattfindet, erhalten die Stipendiaten eine fundierte Einführung in das moderne indische Leben und aktuelle Debatten. In den folgenden acht Wochen bietet ein Arbeits- und Studienaufenthalt in einer indischen Redaktion die einmalige Gelegenheit, einen fundierten Einblick in Indiens Medienpraktiken zu gewinnen und Kontakte zu indischen Journalisten zu knüpfen. Während dieser Zeit haben die Stipendiaten auch Zeit, eigene Forschungsideen zu verfolgen. Außerdem wird es eine Exkursion in eine ausgewählte Region in Indien geben, die mehrere Tage dauern wird.

Details zum Bewerbungsverfahren:
india.medienbotschafter.com/en/how_to_apply/how_to_apply/

# 23: Umsicht-Wissenschaftspreis .

Bewerben bis Sa., 31.03.2018.

Der Umsicht-Wissenschaftspreis des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik prämiert Menschen, die wissenschaftliche Ergebnisse der Gesellschaft in herausragender Weise zugänglich machen. Er wird in den Kategorien Wissenschaft und Journalismus verliehen und ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Im journalistischen Bereich sind die anschauliche und verständliche Wiedergabe eines gesellschaftlich und wissenschaftlich relevanten Themas sowie die Eigenständigkeit der Stellungnahmen wichtige Bewertungskriterien. Bewertet werden publizierte Einzel- und Gemeinschaftsarbeiten. Reine Konzepte, komplette Bücher sowie Fotoarbeiten können nicht beurteilt werden.

Details und Unterlagen:
www.umsicht.fraunhofer.de/de/presse-medien/2017/ausschreibung-umsicht-wissenschaftspreis-2018.html

# 24: Basic Instinct: Kompaktseminar Recherche - Grundkurs .

Do./Fr., 12./13.04.2018, Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn

Zu einer erfolgreichen Recherche gehören mehr als Talent und Intuition, und auf das Glück sollte man besser auch nicht dauerhaft vertrauen. Ebenso wichtig wie die "Bauchfaktoren" sind Methodik und Struktur. Wo beginne ich meine Recherche und welche Wege schlage ich bei der weiteren Informationsgewinnung ein? Welcher Quellen bediene ich mich und wie gehe ich mit ihnen um? Erfolgreiche Rechercheur_innen haben all diese Standards verinnerlicht und sie individuell ausgestaltet. Die Veranstaltung soll in komprimierter Form Einblick in diese Kernkompetenzen des journalistischen Handwerks bieten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf aktuellen praktischen Beispielen und einem Blick hinter die Kulissen erfolgreicher Recherchen.
- Grundzüge methodischer Recherche
- Management von Quellen
- Exemplarische Bearbeitung aktueller Themen

Weitere Informationen:
www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/220577/

# 25: Recherchestipendium entwicklungspolitische Themen im Zeichen von Flucht und Migration .

Bewerbungsfrist: Do., 15.04.2018.

Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam Deutschland vergibt 2018 zwei Recherche-Stipendien in den Sparten Hörfunk, Print und Online in Höhe von jeweils 2.500 Euro. Das diesjährige Thema lautet: "Entwicklung im Zeichen von Flucht und Migration. Welchen Einfluss hat das Ziel der Fluchtursachenbekämpfung auf die Ausrichtung der deutschen und europäischen Entwicklungszusammenarbeit?". Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine unabhängige Medien-Jury.

Weitere Informationen:
www.oxfam.de/presse/recherche-stipendium

# 26: Praxis-Werkstatt von ProRecherche .

Do., 19.04.2018, Tagungsstätte Bernhäuser Forst (Leinfelden-Echterdingen, Stetten)

Die Lehrredaktion ProRecherche veranstalt ihre nächste Praxis-Werkstatt in der Tagungsstätte Bernhäuser Forst in Leinfelden-Echterdingen (Stetten). Die Veranstaltung findet in Zuammenarbeit mit der JBB (Journalistische Berufsbildung, Arbeitsgemeinschaft von VSZV und DJV in Baden-Württemberg) statt. Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen der methodischen Recherche kennen. Sie erarbeiten mit den Dozenten Thomas Schuler und Wolfgang Messner und in der Gruppe ein Thema und einen Rechercheplan. Sie können auch eigene Themen einbringen. Das Seminar ist konzipiert für Volontäre, Redakteure und freie Journalisten aller Medien. Rechercheerfahrung ist von Vorteil, wesentlich sind Neugier und Einsatzwille.

Themen des ProRecherche-Workshops:
- Journalistische Recherche: Methode, Haltung und Ethik
- Umgang mit Quellen anhand von Textbeispielen
- Übungen zu eigenen Ideen: Vom Thema zur Geschichte
- Thesen finden und belegen
- Recherchepläne und -protokolle, Tipps zur Vorgehensweise
- Verifikation online und offline
- Recherchetechnik: Das Recherche-Interview
- Investigativ-Recherche: Rekonstruktion eines Fallbeispiels
- Auskunftsrechte und ihre Grenzen
- Presserecht: Was bedeutet Sorgfalt?
- Hinweise auf nützliche Informationsquellen
- Tipps für die effiziente Suche online

Details und Anmeldung:
www.vszv.de/investigativer-journalismus

# 27: pearls-Recherchestipendium für Journalisten .

Bewerbungsende: Mo., 30.04.2018.

Die Stiftung pearls-Potsdam Research Network vergibt ein Recherchestipendium von 1.000.- Euro für einen Aufenthalt an hochkarätigen Wissenschaftsinstituten im Potsdam Research Network an einen Journalisten, der zu Standortthemen wie Klima, Nachhaltigkeit, Energie, Ernährung, Digitalisierung, Kognitionswissenschaften oder anderen Netzwerkthemen recherchieren möchte.

Mehr Informationen:
www.pearlsofscience.de/home/pearls-recherchestipendium-fuer-wissenschaftsjournalistinnen.html

Liste der wissenschaftlichen Einrichtungen im pearls-Potsdam Research Network:
www.pearlsofscience.de/potsdam-research-network.html

# 28: Seminare mit Recherchebezug .

Mi./Do., 28./39.03., BJS, Knesebeckstrasse 74, 10623 Berlin
BJS: Wissenschaftsjournalismus
Dozentin: Annette Bolz (Wissenschaftsjournalistin, Redakteurin und Textchefin)
Preis: 380,- Euro
www.berliner-journalisten-schule.de/seminare/wissenschaftsjournalismus/

[Ende der Seminare, Stipendien, Preise].

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## Abschnitt Fünf: Pressespiegel.

# 29: Empfehlung [d. Red.] .

Die Story im Ersten: Das Microsoft-Dilemma
"Wanna Cry" war ein Weckruf: Die Cyber-Attacke mit dem Erpressungstrojaner traf im Mai 2017 hunderttausende Rechner in mehr als 100 Ländern. Aber wie kann nur ein Schadprogramm gleichzeitig Unternehmen, Krankenhäuser und sogar Geheimdienste in der ganzen Welt lahmlegen? Die Antwort hat einen Namen: Microsoft.
Auch staatliche und öffentliche Verwaltungen von Helsinki bis Lissabon operieren mit der Software des US-Konzerns. Sie macht angreifbar für Hacker und Spione, verstößt gegen das europäische Vergaberecht, blockiert den technischen Fortschritt und kommt Europa teuer zu stehen. Darüber hat der Journalist Harald Schumann mit seinem Recherche-Team InvestigateEurope mit Insidern und Verantwortlichen in ganz Europa gesprochen.

Video "Das Microsoft-Dilemma" verfügbar bis 19.05.2018
www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/das-microsoft-dilemma-100.html

# 30: Klage gegen das BND-Gesetz .

Journalisten klagen gegen BND-Gesetz
Am Rande geht's um Pressefreiheit
Journalisten klagen beim Bundesverfassungsgericht gegen das BND-Gesetz. Es gefährde ihre Arbeit. Doch es geht um mehr.
Von Christian Rath. - taz.de, 06.02.2018
www.taz.de/!5479702/

Wegen Überwachung von Journalisten Verfassungsbeschwerde gegen BND-Gesetz
Internationale Investigativ-Journalisten klagen gegen das BND-Gesetz: Es gefährde die Pressefreiheit und höhle zudem das Redaktionsgeheimnis hierzulande aus.
Von Kurt Sagatz . - Tagesspiegel, 30.01.2018
www.tagesspiegel.de/medien/wegen-ueberwachung-von-journalisten-verfassungsbeschwerde-gegen-bnd-gesetz/20906510.html

BND-Massenüberwachung: Breites Medienbündnis legt Verfassungsbeschwerde ein
Von Stefan Krempl. - heise Newsticker, 30.01.2018
www.heise.de/newsticker/meldung/BND-Massenueberwachung-Breites-Medienbuendnis-legt-Verfassungsbeschwerde-ein-3954274.html

Verfassungsbeschwerde: BND-Überwachung bedroht Journalisten
Wo Geheimdienste mithören, kann es keine Pressefreiheit geben. Überwachung bedroht Journalisten und ihre Quellen gleichermaßen, und das deutsche BND-Gesetz trägt dazu bei. Daher hat ein breites Bündnis Verfassungsbeschwerde erhoben und hofft, dem Datenabgreifen des BND einen Riegel vorzuschieben.
Von Anna Biselli. - Netzpolitik.org, 30.01.2018
netzpolitik.org/2018/verfassungsbeschwerde-bnd-ueberwachung-bedroht-journalisten/

# 31: Journalismus .

Filterblasenschwäche : Wie rechte Trolle die Diskussion um einen ARD-Film kaperten
Von Laura Lucas. - Übermedien, 15.02.2018
uebermedien.de/25448/wie-rechte-trolle-die-diskussion-um-einen-ard-film-kaperten/

"Die Grenze zwischen Popkultur und Politik verschwimmt"
Social Media verändert den Beruf des Politikers. In Österreich zählt die Anekdote inzwischen mehr als der Kompromiss, sagt die Wiener Soziologin Laura Wiesböck.
Interview: Florian Gasser, Wien. - Zeit online, 01.02.2018
www.zeit.de/politik/ausland/2018-01/politische-kommunikation-social-media-oesterreich-interview/komplettansicht

"Goldene Blogger": Preise für Journalist Gutjahr und Bloggerin Hingst
Heise Newsticker, 30.01.2018
www.heise.de/newsticker/meldung/Goldene-Blogger-Preise-fuer-Journalist-Gutjahr-und-Bloggerin-Hingst-3953785.html ,
die-goldenen-blogger.de/

# 32: Überwachung .

Der Traum von schrankenloser Videoüberwachung
Ein von der CDU initiiertes Berliner Volksbegehren für mehr Videoüberwachung will eine Pauschalerlaubnis für das technisch Machbare durchsetzen
Von Michael Lohmann. - heise Newsticker, 30.01.2018
www.heise.de/tp/features/Der-Traum-von-schrankenloser-Videoueberwachung-3952482.html

[Ende des Pressespiegel]

#33: Link-Index .

01: Editorial
www.tagesspiegel.de/downloads/20936562/4/koav-gesamttext-stand-070218-1145h.pdf

02: No Trust - No News! Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz
netzwerkrecherche.org/blog/verfassungsbeschwerde-gegen-das-bnd-gesetz-eingereicht/ ,
notrustnonews.org/ ,
www.reporter-ohne-grenzen.de/themen/internetfreiheit/kritik-am-bnd-gesetz

03: Abgeschlossene nr-Stipendien
www.tagesspiegel.de/berlin/wohnraum-in-berlin-sozialwohnungsquote-eine-regel-voller-ausnahmen/20892018-all.html ,
magazin.spiegel.de/SP/2018/5/155477289/index.html?utm_source=spon&utm_campaign=centerpage

04: Grow-Workshop: Stipendiaten berichten über ihre Fortschritte
medwatch.de/ ,
experimentihmezentrum.wordpress.com/ ,
120minuten.net/ ,
drive.google.com/file/d/1uOjyZsVBPbZB-6dBrIjDQ8VuwF37-bOR/view

05: Podiumsdiskussion: Netzzensur in Russland - für Blogger und Journalisten wird es enger
www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/termine/termin/internetzensur-in-russland/

06: Netzwerktreffen für Volontärsausbilder
dju.verdi.de/service/veranstaltungen/++co++8d40831a-e4b2-11e7-b386-525400423e78

07: Recherche, die Grenzen überschreitet: Cross-Border-Journalismus in Europa und im Saarland
www.lmsaar.de/medienkompetenz/seminarprogramm-nach-datum/?mkz-action=details&seminarid=388

08: FreeThemAll
www.taz.de/!5481058/ ,
platform24.org/en/articles/581/journalists-in-state-of-emergency---117

09: Verleihung der BigBrotherAwards
bigbrotherawards.de/ ,
digitalcourage.de/

10: OpenSCHUFA will Scoring-Algoritmen knacken
www.startnext.com/openschufa ,
selbstauskunft.net/schufa ,
algorithmwatch.org/de/openschufa-warum-wir-diese-kampagne-machen/ ,
www.heise.de/newsticker/meldung/OpenSCHUFA-Projekt-will-Scoring-Methoden-rekonstruieren-3970425.html

11: Aufruf: Accounts in der iCloud löschen
rsf.org/en/news/rsf-urges-journalists-quit-apple-icloud-china-28-february ,
www.heise.de/mac-and-i/meldung/Reporter-ohne-Grenzen-warnt-eindringlich-vor-Apples-iCloud-in-China-3963388.html ,
vg03.met.vgwort.de/na/afe8cba2051e4155a80ebede9a609344?l=http://www.ude.de/merkzettel/fragen-an-webdienste.pdf

12: Kein Lob: Deutschland auf Platz 7 des Schattenfinanzindex
netzwerksteuergerechtigkeit.files.wordpress.com/2018/01/3_top-10_deutsch.pdf ,
netzwerk-steuergerechtigkeit.de/fsi2018/ ,
www.taxjustice.net/ ,
www.financialsecrecyindex.com/

13: Staatliches Hacking macht alle Geräte unsicher!
digitalcourage.de/blog/2018/staatstrojaner-warnbrief-an-bundestag ,
digitalcourage.de/blog/2018/staatstrojaner-warnbrief-an-bundestag-wortlaut ,
digitalcourage.de/staatstrojaner-stoppen ,
vimeo.com/253789914 ,
vimeo.com/digitalcourage

14: Neu & online: Journalistik - Zeitschrift für Journalismusforschung
journalistik.online/ueber-journalistik/

15: Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien
www.leipziger-medienstiftung.de/de/medienpreis/preis-f%C3%BCr-die-freiheit-und-zukunft-der-medien/ausschreibung-2017/

16: Nahaufnahme-Stipendium des Goethe-Institus
www.goethe.de/de/uun/ver/clo.html?wt_sc=nahaufnahme

17: Förderung für technisch-innovative Projekte vom MIZ
www.miz-babelsberg.de/kalender?day=20180228 ,
www.miz-babelsberg.de/innovationsfoerderung-fuer-journalistinnen

18: Deutsch-Französischer Journalistenpreis
dfjp.eu/aktuell/pressemeldungen/

19: Master Class Datenjournalismus für Journalisten aus Osteuropa und Deutschland
interlink.academy/master-class-in-data-journalism-2018/

20: Lorenzo-Natali-Preis für Journalismus der EU-Kommission
ec.europa.eu/germany/news/20180205-Lorenzo-Natali-Preis_de

21: Recherchepreis Osteuropa
www.n-ost.org/31-Recherchepreis-Osteuropa

22: Medienbotschafter Indien
india.medienbotschafter.com/en/how_to_apply/how_to_apply/

23: Umsicht-Wissenschaftspreis
www.umsicht.fraunhofer.de/de/presse-medien/2017/ausschreibung-umsicht-wissenschaftspreis-2018.html

24: Basic Instinct: Kompaktseminar Recherche - Grundkurs
www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/220577/

25: Recherchestipendium entwicklungspolitische Themen im Zeichen von Flucht und Migration
www.oxfam.de/presse/recherche-stipendium

26: Praxis-Werkstatt von ProRecherche
www.vszv.de/investigativer-journalismus

27: pearls-Recherchestipendium für Journalisten
www.pearlsofscience.de/home/pearls-recherchestipendium-fuer-wissenschaftsjournalistinnen.html ,
www.pearlsofscience.de/potsdam-research-network.html

28: Seminare mit Recherchebezug
www.berliner-journalisten-schule.de/seminare/wissenschaftsjournalismus/

29: Empfehlung [d. Red.]
www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/das-microsoft-dilemma-100.html

30: Klage gegen das BND-Gesetz
www.taz.de/!5479702/ ,
www.tagesspiegel.de/medien/wegen-ueberwachung-von-journalisten-verfassungsbeschwerde-gegen-bnd-gesetz/20906510.html ,
www.heise.de/newsticker/meldung/BND-Massenueberwachung-Breites-Medienbuendnis-legt-Verfassungsbeschwerde-ein-3954274.html ,
netzpolitik.org/2018/verfassungsbeschwerde-bnd-ueberwachung-bedroht-journalisten/

31: Journalismus
uebermedien.de/25448/wie-rechte-trolle-die-diskussion-um-einen-ard-film-kaperten/ ,
www.zeit.de/politik/ausland/2018-01/politische-kommunikation-social-media-oesterreich-interview/komplettansicht ,
www.heise.de/newsticker/meldung/Goldene-Blogger-Preise-fuer-Journalist-Gutjahr-und-Bloggerin-Hingst-3953785.html ,
die-goldenen-blogger.de/

32: Überwachung
www.heise.de/tp/features/Der-Traum-von-schrankenloser-Videoueberwachung-3952482.html

[Ende des Link-Index].

#34: Technische Hinweise .

Der formale Aufbau dieses Newsletters folgt dem 'Text E-Mail-Newsletter Standard' (TEN S). Der Zweck dieses Standards ist es, in textbasierten E-Mail-Newslettern die Orientierung zu vereinfachen.

Die Startseite des TEN S ist:
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Die deutsche Uebersetzung des TEN S finden Sie hier:
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[Ende technische Hinweise].

#35: Impressum .

Newsletter Netzwerk Recherche
ISSN 1611-8871

Dieser Newsletter wird herausgegeben vom
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(Amtsgericht Berlin Charlottenburg, Vereinsnummer VR 32296 B).

Anschrift:
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Strasse 4, 10405 Berlin

Verantwortlich fuer alle Inhalte des Newsletter (V.i.S.d.P. und Verantwortlicher gemaess Paragraph 5 Telemediengesetz (TMG)): Julia Stein.
info@netzwerkrecherche.de ,
www.netzwerkrecherche.org/

Das netzwerk recherche e.V. hat das Ziel, den Recherche-Journalismus in Deutschland zu foerdern. Es vertritt die Interessen jener Kollegen, die (oft gegen Widerstaende in Verlagen und Sendern) intensive Recherche durchsetzen wollen. Ausserdem foerdert netzwerk recherche die Verbesserung von Aus- und Fortbildung im Bereich Recherche und tritt fuer die Verbesserung der Rahmenbedingungen fuer Recherche-Journalismus ein.

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Albrecht Ude {aude} : albrecht [at] ude.de
Textredaktion:
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[Ende des Impressum].

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