Newsletter Netzwerk Recherche, Nr. 154, 26.10.2017

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

in den vergangenen Wochen haben "New York Times" und "New Yorker" enthüllt, dass der Filmmogul Harvey Weinstein über Jahrzehnte hinweg offenbar Schauspielerinnen und Mitarbeiterinnen sexuell belästigt hat. Mehrere Frauen haben den Vorwurf erhoben, Weinstein habe sie vergewaltigt. Einige haben, so das Ergebnis von Recherchen, bis zu sechsstellige Summen bekommen, damit sie über Begegnungen mit Weinstein schweigen. Die US-Kollegen haben diese Vorwürfe gesammelt, dokumentiert, es ist frappierend, wie sich all diese Geschichten ähneln. Es gibt sogar einen Mitschnitt, auf dem zu hören ist, wie Weinstein agiert – die New Yorker Polizei hatte ein Model, das Weinstein beschuldigte, mit einem verdeckten Mikrofon ausgestattet.

Es ist dem Mut der Frauen, sich zu äußern, zu verdanken, dass diese Geschichte öffentlich geworden ist, es ist auch eine journalistische Leistung. Weinstein wurde entlassen, er wolle nun versuchen, seine "Dämonen in den Griff zu bekommen", erklärte er, die Vergewaltigungsvorwürfe dementiert er. Ob alles so war wie beschrieben, wird nun wohl auch Gerichte beschäftigen.

Die Enthüllung schmückt die Reporter, aber die Geschichte lässt den Journalismus nicht nur gut aussehen. Offenbar war Weinsteins Verhalten jahrzehntelang ein offenes Geheimnis in Hollywood. In einer Branche, die vom Tratsch lebt, in der es eine Nachricht ist, wenn eine Top-Schauspielerin sich eine Bluse eines neuen Designers kauft, muss es viele Mitwisser gegeben haben. Der Moderator der Oscar-Verleihung Seth Mac Farlane witzelte vor vier Jahren gerichtet an die Nominierten als beste Nebendarstellerin: "Glückwunsch, Ihr fünf Damen müsst nicht mehr so tun, als fühltet Ihr Euch von Harvey Weinstein angezogen." Wissendes, lautes Gelächter im Publikum. Danach passierte: Nichts. Jetzt wird gerätselt, ob Weinsteins Anwälte Medien gedroht hatten, die vor den aktuellen Enthüllungen Vorwürfe publizieren wollten. Der Sender NBC hatte zunächst abgelehnt, die Story jenes freien Autors zu veröffentlichen, die der New Yorker dann brachte. NBC rechtfertigte sich, es hätten da noch nicht alle Fakten vorgelegen.

Weiterlesen

Newsletter Netzwerk Recherche, Nr. 153, 19.09.2017

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

vor ein paar Tagen waren wir in Dortmund, beim ersten Campfire-Festival fuer Journalismus, das vom gemeinnuetzigen Recherchezentrum Correctiv organisiert wurde. Das Festival war der Gegenentwurf zu steifen Fachkonferenzen: Auf einer Campus-Wiese stand ein Zeltdorf, Gummistiefel und Regenjacke waren unentbehrlich, die Workshops waren kostenlos und offen fuer alle. Das Festival war ein Experiment, aus dem vielleicht tatsaechlich ein Lagerfeuer des Journalismus werden kann. Ein Ort, an dem Geschichten erzaehlt, wo Plaene geschmiedet werden, wo der Journalismus sich von seiner besten Seite zeigt.

Klar, wir sind befangen, wir engagieren uns ja selbst fuer den Non-Profit-Journalismus. netzwerk recherche hatte deshalb sechs Medienprojekte nach Dortmund eingeladen, die sich zuvor um ein Grow-Stipendium fuer Gruender im gemeinnuetzigen Journalismus beworben hatten. In einem Pitch traten sie gegeneinander an, unsere Jury kuerte vor Ort drei Stipendiaten. Ihre Projekte sind so vielfaeltig wie der gemeinnuetzige Journalismus: Das Projekt „MedWatch“ will medizinische ‚Fake News‘ entlarven, das „Ihme-Zentrum“ moechte Buerger fuer sein Medienprojekt in Hannover gewinnen, und das Portal „120minuten“ will mehr Recherche zum Thema Fussball ermoeglichen. Mehr zu den Vorhaben unserer Stipendiaten im Newsletter weiter unten.

Die Finanzierung durch Stifter und Spender ist aber laengst nicht mehr nur ein Geschaeftsmodell fuer kleine Journalismus-Projekte und Medien-Start-ups. Juengst haben die altehrwuerdige New York Times und der britische Guardian angekuendigt, mit eigenen gemeinnuetzigen Organisationen in den USA um das Geld der Foerderer zu werben. Sie wollen sich so eine weitere Geldquelle erschliessen. Gruenden nun bald auch „Der Spiegel“ oder die „Sueddeutsche Zeitung“ gemeinnuetzige Tochter-Organisationen? Natuerlich, die Rahmenbedingungen in Deutschland unterscheiden sich stark von den USA. Aber wir sind sicher, dass deutsche Medienhaeuser und Stiftungen nun sehr genau beobachten werden, welche Erfahrungen die neuen Akteure in Amerika machen werden. Weiterlesen

Newsletter Netzwerk Recherche, Nr. 152, 18.08.2017

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ich komme nicht hinweg ueber eine Geschichte, die Ende Juni fuer ein paar kleine, aber immerhin bundesweite Schlagzeilen gesorgt hat: Eine franzoesische Familie, im Wohnmobil in Schleswig-Holstein unterwegs, wollte gern nach Sylt fahren. Statt den Zug zu nehmen, entschieden sich die vier, lieber selbst mit dem Fahrrad zu fahren. Der Fahrradweg ueber den Hindenburgdamm war immerhin bei Google Maps angegeben. Quasi einmal durchs Meer radeln, was fuer ein Abenteuer! Auch als die Familie ihre Mountainbikes ueber das Zufahrtstor der Strecke hieven musste, wunderte sie sich kaum. Selbst dann nicht, als sie auf dem mehr als 11 Kilometer langen Betriebsweg gar keine anderen Fahrradfahrer trafen. Sondern erst, als sie in Westerland von der Bundespolizei begruesst wurden. Smartphone ist Smartphone. Was kuemmert einen da die Realitaet?

Was hat das mit Journalismus zu tun? Natuerlich nichts, ausser, dass das auf den ersten Blick eine lustige Geschichte ist, die erzaehlt werden will. Bei der man kurz im Internet versackt, weil man auf viele weitere ulkige Google-Fehler und Anekdoten stoesst: Offenbar ist es naemlich gar nicht so aussergewoehnlich, dass Menschen dem Smartphone oder Google mehr Vertrauen schenken als ihrem gesunden Menschenverstand. Und als ihren eigenen Augen. Weiterlesen

Newsletter Netzwerk Recherche, Nr. 151, 18.07.2017

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

der Gipfel in Hamburg ist vorbei – endlich!
Die politische und juristische Aufarbeitung des Desasters beginnt – hoffentlich!

Es liegt auch an uns Journalisten, dass dieses Thema auf der Agenda bleibt und nicht im Sommerloch verschwindet oder von den verantwortlichen Politikern in Hamburg und Berlin durch Nichtstun oder gegenseitigen Vertrauensbekundungen „beerdigt“ wird. Zu viel ist passiert, zu viele Fragen sind laengst nicht beantwortet, manche noch nicht einmal gestellt. Also, liebe Kolleginnen und Kollegen – dranbleiben!

„Lieber Olaf, wir muessen reden“. Dieses Transparent auf einem Balkon in der Hamburger Schanze kennt mittlerweile jeder. Aber Redebedarf sollte es auch bei und unter uns geben. Denn da ist auch vieles passiert, was diskutiert werden muss.

Dass viele Medien gegen den ploetzlichen Entzug der Gipfel-Akkreditierung fuer 32 Kollegen protestieren – das ist gut. Dass man sich mit den eher hilflosen und vernebelnden Erklaerungen des Bundespresseamtes nicht abspeisen laesst, auch das ist voellig richtig. Allerdings sollten wir vor einem endgueltigen Urteil versuchen, weitere Hintergruende zu recherchieren, Widersprueche aufzudecken, die Verantwortlichen mit bohrenden Nachfragen unter Druck zu setzen. Solidaritaet ja, aber bitte keine vorschnellen Urteile. Unsere Empoerung ersetzt keine Recherche. Weiterlesen

Newsletter Netzwerk Recherche, Nr. 150, 29.06.2017

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Noch 87 Tage bis zur Bundestagswahl, gut zwoelf Wochen, der Wahlkampf laeuft an. Und wie jedes Mal wird die Politik in den Wochen vor der Wahl versuchen, uns Journalisten ihre Themen aufzudruecken. Mit Pressekonferenzen, mit inszenierten Hausbesuchen, mit Reformkonzepten.

Dem Programm der Politiker zu folgen, das ist einfach, das ist der Weg des geringsten Widerstandes. Und manchmal laesst es sich auch nicht vermeiden. Aber je oefter es uns gelingt, eigene Themen zu setzen, umso besser. Dafuer braucht es Recherche. Dafuer braucht es Haltung. Und dafuer braucht es das Verstaendnis, dass wir als Reporter nicht die Ueberbringer politischer Botschaften sind, sondern die Stellvertreter unseres Publikums.

Armin Wolf zeigt, wie dieses Verstaendnis in der Praxis aussehen kann. Der oesterreichische Fernsehmoderator hat in diesem Jahr vom netzwerk recherche den „Leuchtturm fuer besondere publizistische Leistungen“ verliehen bekommen. Wolf erklaert seine Arbeit in einfachen Worten. Er „konfrontiere Politiker mit kritischen Fragen, Gegenargumenten und Widerspruch. Danach sind wir im Idealfall alle informierter: ueber das Thema und auch den Politiker“. Weiterlesen

Newsletter Netzwerk Recherche, Nr. 149, 19.05.2017

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die US-Fernsehserie „The Wire“ gehoert zu den grossartigsten Gesellschaftsportraets ueberhaupt. Die fuenfte Staffel aus dem Jahr 2008 handelt vom Niedergang der Zeitungen. In einer Schluesselszene der ersten Folge ruft der Redaktionsleiter die Mitarbeiter im Newsroom zusammen. Er spricht von den sinkenden Anzeigenerloesen, den sinkenden Auflagen, den Sparvorgaben der Eigentuemer. Dann zaehlt er die Auslandsbueros auf, die geschlossen werden, und erwaehnt, dass man in der Personalabteilung Details der Abfindungsangebote erfahren kann. Zum Schluss sagt er: „Wir muessen ganz einfach Wege finden, mehr mit weniger zu tun.“

Der Autor der Serie, David Simon, ein ehemaliger Polizeireporter der „Baltimore Sun“, hat dazu einmal gesagt: „You don’t do more with less. You do less with less.“

Sehr viele Kollegen haben in den vergangenen zehn Jahren deprimierende Situationen wie diese erlebt: Vollversammlungen, auf denen Entlassungen, Stellenkuerzungen, Bueroschliessungen verkuendet wurden, erst kuerzlich beim Focus, bei der Berliner Zeitung und beim Berliner Kurier. Manche Redaktionen sind kaputtgespart worden, und dann ist es kein Wunder, dass Leser wegbleiben.

Keine guten Zeiten fuer guten Journalismus. Erst recht nicht fuer Journalismus, der noch besser werden will. Oder doch?

Weniger Ressourcen bedeutet: weniger Reporter, weniger Freiraum fuer Recherchen, gerade im Lokalen, wo es oft nur noch eine Zeitung vor Ort gibt. Weniger Ressourcen bedeutet auch: weniger Honorare fuer Freie, weniger Zukunftschancen fuer Berufseinsteiger. Weiterlesen

Newsletter Netzwerk Recherche, Nr. 148, 28.04.2017

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die Tuerkei ist einsame Spitze: Kein Land scheint verirrter – wenn es um die Pressefreiheit geht. Denn in keinem Land sitzen mehr Journalisten in Gefaengnissen ein. Es ist ein Rekord der Ungerechtigkeit und er offenbart die Brutalitaet der Tuerkei: Von weltweit etwa 200 inhaftierten Journalisten sitzen nach den Zahlen von Reporter ohne Grenzen allein ein Viertel in einem tuerkischen Gefaengnis.

Deniz Yuecel ist einer von ihnen und er bringt uns diesen Wahnsinn zum Verzweifeln nah: Denn er ist einer von uns! Aber es ist alles noch viel schlimmer und eigentlich unvorstellbar: Deniz Yuecel ist „nur“ einer von etwa fuenfzig in der Tuerkei inhaftierten Journalisten. Und vielleicht sind es sogar viel mehr. Denn in Dutzenden weiteren Faellen laesst sich nach Angaben von Reporter ohne Grenzen ein direkter Zusammenhang der Haft mit der journalistischen Taetigkeit zwar nicht nachweisen, ist aber mehr als wahrscheinlich. Weitere Menschenrechtsorganisationen gehen von 140 inhaftierten Journalisten aus.

Der internationale Tag der Pressefreiheit, alle Jahre wieder der 3. Mai, ist schon lange ein Mahnmal fuer das Unrecht gegen Journalisten. Vor 24 Jahren hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen diesen Welttag der Pressefreiheit bestimmt. Er soll der Presse- und Meinungsfreiheit einen Status als Menschenrecht geben. Jede Journalistin, jeder Journalist – so die Forderung – muss das Recht haben, frei und ohne Angst berichten zu koennen. Seit es den Tag der Pressefreiheit gibt, werden wir einmal im Jahr darauf gestossen, wo dieses Menschenrecht missachtet wird oder wo es besonders gefaehrdet ist. Dieses Jahr ist eines der unheilvolleren Jahre. Auch oder gerade weil wir an Deniz Yuecel denken. Aber je schlechter die Nachrichten an diesem Tag, desto groesser auch die Dringlichkeit, die Pressefreiheit, dort, wo sie nicht gefaehrdet ist, auch zu nutzen! Naemlich bei uns. Vor der eigenen Haustuer. In der eigenen Redaktion. Gerade weil wir in Deutschland, einem Paradies der Pressefreiheit, leben! Weiterlesen

Newsletter Netzwerk Recherche, Nr. 147, 24.03.2017

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

es sind absurde, auch verstoerende Zeiten: Die dpa-Journalistin Kristina Dunz stellt auf der Pressekonferenz von Donald Trump und Angela Merkel in Washington zwei kritische Fragen – und wird dafuer von vielen Medien gelobt, im Netz gar richtig gefeiert.

Deniz Yuecel stellt im Februar 2016 auf einer Pressekonferenz von Angela Merkel und dem tuerkischen Ministerpraesidenten Ahmet Davutoglu in Ankara ebenfalls kritische Fragen. Er wird deshalb von der tuerkischen Regierung und ihren regierungstreuen Medien heftigst attackiert, geraet endgueltig ins Visier. Das Ergebnis ist bekannt: Seit Wochen sitzt er im Gefaengnis.

Seine erste Festnahme erfolgte bereits im Juni 2015 – ebenfalls wegen kritischer Fragen. Er hatte sie auf einer improvisierten Pressekonferenz am tuerkisch-syrischen Grenzuebergang Akcakale gestellt. Auf Anordnung des Gouverneurs der Provinz wurde er danach – zusammen mit drei anderen Journalisten – verhaftet.

Ermutigend zumindest, dass sich (nicht nur in Deutschland) so viele doch sehr unterschiedliche Verlage und Sender fuer die Freilassung von Deniz Yuecel engagieren. Und auch die deutsche Regierung lautstark protestiert.

Ermutigend auch, dass dabei immer wieder an die vielen anderen Journalisten nicht nur in der Tuerkei erinnert wird, die in vielen Laendern verfolgt, verhaftet oder gar ermordet werden. Und noch etwas ist gerade in diesen Tagen ermutigend: Dass es hierzulande Journalisten gibt, die sich in Organisationen wie (nicht nur) „Reporter ohne Grenzen“ engagieren. Die sich immer wieder weltweit auch um das Schicksal all jener Kollegen kuemmern, die gerade nicht in den Schlagzeilen sind, die aber ihre Freiheit, ihr Leben riskieren, weil sie Journalisten sind, weil sie Fragen stellen. Wir alle sollten solche Organisationen mehr unterstuetzen und deren Arbeit nicht nur routiniert zur Kenntnis nehmen. Weiterlesen

Newsletter Netzwerk Recherche, Nr. 146, 15.02.2017

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

gelegentlich sieht man die Gegenwart klarer, wenn man in die Vergangenheit blickt. Volker Ullrich von der „Zeit“ hat das dieser Tage getan und beschrieben, wie deutsche Journalisten im Jahr 1933 die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler kommentiert haben. Die Parallelen zu heute sind frappierend: Die meisten Medien rieten zum „ruhigen Abwarten“, Hitler werde sich einhegen lassen, das neue Amt werde einen maessigenden Einfluss ausueben.

Theodor Wolff zum Beispiel, Chefredakteur des „Berliner Tageblatts“ und einer der hellsichtigsten Koepfe seiner Zeit (nach dem auch heute noch ein renommierter Journalistenpreis benannt ist), schrieb am 31. Januar 1933: Die Deutschen seien stolz auf „die Freiheit des Denkens und des Wortes“, deshalb werde sich „seelischer und geistiger Widerstand“ regen und Hitler in die Schranken weisen. Der Chefredakteur der arbeitgebernahen „Deutschen Allgemeinen Zeitung“, Fritz Klein, schrieb: Der Fuehrer der NSDAP muesse nun beweisen, „ob er das Zeug zum Staatsmann besitzt“. Die meisten dachten und schrieben, die konservativen Buendnispartner haben ihn im Griff, man solle sich von Hitlers radikaler Rhetorik nicht blenden lassen. Selbst der Centralverein deutscher Staatsbuerger juedischen Glaubens erklaerte, nun gelte „ganz besonders die Parole: Ruhig abwarten!“

Die Diplomaten lagen kaum weniger daneben. So erklaert der US-amerikanische Generalkonsul in Berlin, George S. Messersmith, dass die Hitlerregierung nur eine Uebergangserscheinung hin zu stabileren politischen Verhaeltnissen darstelle. Dem franzoesischen Botschafter Andre Francois-Poncet erschien der neue Reichskanzler gar „matt und mittelmaessig“, eine Art Miniaturausgabe Mussolinis. Weiterlesen

Newsletter Netzwerk Recherche, Nr. 145, 20.01.2017

## Inhaltsverzeichnis.
Abschnitt Eins: In Eigener Sache
02: nr-Jahrestreffen am 9./10. Juni in Hamburg
03: Keine freie Hand fuer BND im neuen Bundesarchivgesetz!

Abschnitt Zwei: Veranstaltungen
04: Umfrage: Will die Bevoelkerung mehr Massenueberwachung?
05: Workshop „RADO – Ran an die Ostsee“
06: DFN-Workshop „Sicherheit in vernetzen Systemen“
07: Integration durch Medien – Aufgabe oder Auslaufmodell? Jahrestagung des Netzwerks Medienethik
08: „Alphabet des Ankommens“ – Workshop Comicjournalismus in Hamburg
09: Surveillance Studies Preise
10: Suchmaschinen-Kongress 2017
11: Dataharvest / EIJC 2017

Abschnitt Drei: Nachrichten
12: Spendenaktion und Crowdfunding-Projekt fuer Honkonger Snowden-Helfer
13: Security Without Borders will Journalisten und Menschenrechtlern helfen
14: US-Medien ruesten auf
15: US-Stiftungen profitieren indirekt von Trump-Wahl
16: Zwei neue Reuters-Publikationen
17: Konzernatlas von Germanwatch zum Download
18: OBS-Festrede von Mely Kiyak

Abschnitt Vier: Seminare, Stipendien, Preise
19: Vorschlaege fuer die Dart Awards gesucht
20: Theodor-Wolff-Preis 2017: Populismus
21: Journalismfund foerdert grenzueberschreitende Recherchen
22: Recherchepreis Osteuropa
23: Seminare mit Recherchebezug

Abschnitt Fuenf: Pressespiegel
24: Journalismus
25: „Fake-News“
26: Journalismus und PR
27: Informationsfreiheit
28: Bundesarchivgesetz
29: Ueberwachung

30: Link-Index
31: Technische Hinweise
32: Impressum

Nr. 145 vom 20.01.2017

Weiter