Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

es ist schon ein paar Jahre her, aber heute kommt es mir plötzlich vor, als sei es gestern gewesen: Auf der Bühne des Deutschen Schauspielhauses wurden die Großen des Journalismus geehrt. Die besten Schreiber, die besten Reporter, die besten Rechercheure, sie alle wurden ausgezeichnet mit dem Henri-Nannen-Preis. Im Jahr 2012, also vor sechs Jahren ergab sich dabei ein Bild, was schon damals nicht mehr ganz zeitgemäß wirkte: Ein Mann nach dem anderen betrat die Bühne und bekam die Trophäe. In der Kategorie Dokumentation wurden sogar gleich zwölf Kollegen, also zwölf Männer, ausgezeichnet. Unter Frauen schwankten wir im Small-Talk danach zwischen Wüten und Witzeln: ein Mann hätte es wohl alleine nicht geschafft, es mussten gleich zwölf sein. Aber genau das war das Bittere: es wirkte wie ein closed shop, als würden die Männer es im Vorfeld unter sich ausmachen. Frauen gehörten einfach nicht dazu, keine Chance.

Heute ist das anders. Denkt man. Dachte ich. Nach dem Nannen-Preis aber bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob und was genau eigentlich anders ist. Dabei hat sich der Preis seit 2012 geschüttelt und grundlegend verändert: Frauen in der Jury, weniger Chefs, mehr Macher und Macherinnen, vor allem in der Vorjury. Es gab ja auch in diesem Jahr wie in anderen Jahren zuvor überragende Frauen unter den Preisträgerinnen. Herzlichen Glückwunsch, Caterina Lobenstein! Herzlichen Glückwunsch, Souad Mekhennet! (Und herzlichen Glückwunsch allen anderen 15 ausgezeichneten Kollegen!)

Aber: im Investigativen waren es wieder fast ausschließlich Männer unter den letzten dreien. Es waren immerhin insgesamt 17 nominiert in der Sparte “Investigative Leistung” – 16 Männer, eine Frau. Es liegt nicht an der Jury, es fehlt schon an den Einreichungen. Viel weniger Frauen reichen ihre Arbeiten ein. Und noch davor: Viel weniger Frauen arbeiten überhaupt in den investigativen Teams. Warum bloß?

Wir haben so viele Frauen im Journalismus. Es starten mehr Frauen in den Beruf als Männer, weil beim Nachwuchs die Frauen besser sind als Männer. Es gibt ganz und gar überragende Investigativ-Frauen, die in der Spitze mitspielen. Auch können wir regelmäßig lesen, wie froh Medien sind, Frauen in der Führung vorzuzeigen. Aber in der Breite der Investigativ-Ressorts ändert sich letztlich offenbar wenig. Warum bloß?

Wer eine Antwort weiß, möge sie aussprechen. Es ist eine der Fragen, die uns auch bei unserer Jahreskonferenz am 29./30. Juni in diesem Sommer in Hamburg beschäftigen wird. Mal wieder. Sie beschäftigt uns schon seit Jahren. Aber einen befriedigenden und ehrlichen Austausch darüber hatten wir aus meiner Sicht bislang nicht.

Mit der Metoo-Debatte ist dieser Austausch aber dringlicher geworden. Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Auf den ersten Blick natürlich nichts. Auf den zweiten Blick ein bisschen mehr. Denn es geht in beiden Fällen auch darum, in welcher Rolle Frauen sind und in welcher sie gesehen werden. Ob sie ernst genommen werden. Oder eben doch nicht richtig dazu gehören und nichts zu sagen haben.

Am Schluss noch dieses: Es lebe eine ganz besondere KollegIN, es lebe Daphne Caruana Galizia!

Dem Projekt Forbidden Stories um den Franzosen Laurent Richard sei Dank, dass ihre Arbeit und ihre Recherchen auch nach ihrem Tod weiterleben. Es gibt keinen besseren Trost und keine bessere Entgegnung. Daphne bleibt ein Vorbild und sie bleibt bei uns.

Es grüßen

Julia Stein,
Albrecht Ude

## Inhaltsverzeichnis.

01: Editorial

Abschnitt Eins: In Eigener Sache
02: Jetzt anmelden zur nr-Jahreskonferenz 2018
03: Global Investigative Journalism Conference in Hamburg: 25. bis 29. September 2019

Abschnitt Zwei: Veranstaltungen
04: Buchvorstellung und Podiumsdiskussion – Fake News gestern und heute .
05: Local Media Innovation Day .
06: Hass und Hetze im Netz – was tun? .
07: EIJC / DataHarvest – Programm veröffentlicht .

Abschnitt Drei: Nachrichten
08: Neues Transparenzregister zu Firmeneignern: noch viel Nachbesserungsbedarf .
09: Jurist des Bundeskanzleramts stellt Auskunftsanspruch der Presse infrage .
10: AfD-Netzwerk und neue politische Allianzen im Bundestag .
11: Informationsfreiheitsgesetz: Zahl der Anfragen deutlich gestiegen .
12: Wie das Gemeinnützigkeitsrecht politisches Engagement erschwert – Studie der OBS .
13: Twitter-Netzwerk der Bundestagsabgeordneten

Abschnitt Vier: Seminare, Stipendien, Preise
14: akatech Punkt – Preis für Technikjournalismus & Technikfotografie
15: Kompaktseminar “Über Medien informieren”
16: Fakes entlarven, Quellen klären: Verifikation von Social-Media-Inhalten
17: Medienpreis Bildungsjournalismus der telekom-Stiftung
18: Willi-Bleicher-Preis
19: Schwergewichte heben – Seminar zur kritischen Gesprächsführung von der FES
20: Seminare mit Recherchebezug

Abschnitt Fünf: Pressespiegel
21: Empfehlung [d. Red.]
22: Journalismus
23: Informationsfreiheit
24: Überwachung

[Ende Inhaltsverzeichnis].

## Abschnitt Eins: In Eigener Sache.

# 02: Jetzt anmelden zur nr-Jahreskonferenz 2018 .

Die nr-Jahreskonferenz 2018 findet von Donnerstag bis Samstag, 28. bis 30. Juni, beim NDR Fernsehen in Hamburg statt. Das Programm geht im Mai online, Änderungen kann es wie üblich bis zur letzten Minute geben. Die Anmeldung ist jetzt möglich unter:
nrch.de/nr18

# 03: Global Investigative Journalism Conference in Hamburg: 25. bis 29. September 2019 .

Die Global Investigative Journalism Conference, die größte internationale Tagung für journalistische Recherche, findet nächstes Jahr in Hamburg statt. Veranstalter sind das Global Investigative Journalism Network, netzwerk recherche und die Interlink Academy – gemeinsam mit vielen Partnern und Unterstützern. Der Termin steht nun fest: Die Konferenz findet von 25. bis 29. September 2019 statt, in der Hafencity Universität und beim Spiegel.

nrch.de/gijc19

[Ende der Mitteilungen in eigener Sache].

## Abschnitt Zwei: Veranstaltungen.

# 04: Buchvorstellung und Podiumsdiskussion – Fake News gestern und heute .

Di., 24.04.2018, 18:30 h, Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin.

Was lehren uns die Erfahrungen mit den Desinformationskampagnen des Staatssicherheitsdienstes? Wie setzen autoritäre Regime Fake News heute für ihre Zwecke ein? Was müssen Journalisten tun, um Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen? Und wie kann man sich als einzelner gegen Fake News schützen? Journalisten, Historiker und Betroffene diskutieren an diesem Abend über ein altes neues Thema.

Es diskutieren:
– Lilo Fuchs, Opfer von Zersetzungsmaßnahmen der DDR
– Hans-Ulrich Jörges, Langjähriges Mitglied der Chefredaktion der Illustrierten “Stern”
– Sven Felix Kellerhoff, Leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte der Zeitung “Die Welt”
– Dr. Hubertus Knabe, Direktor Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
– Frank Rieger, Sprecher Chaos Computer Club

Moderation: Dr. Michael Borchard, Stellv. Leiter Hauptabteilung Wissenschaftliche Dienste/Archiv für Christlich-Demokratische Politik, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin

Mehr Infos:
www.kas.de/wf/de/17.77168/

# 05: Local Media Innovation Day .

Di., 24.04.2918, Düsseldorf.

Wie wird aus einer schlichten Idee ein handfestes Konzept mit schlüssiger Strategie? Wie findet man die richtigen Zielgruppen, ein gutes Team und ein erfolgreiches Geschäftsmodell? Darüber sprechen Digitalstratege Konrad Weber und Digitalunternehmer Marcus Bösch sowie Mediengründer unterschiedlicher Ausrichtung beim Local Media Innovation Day am 24. April in Düsseldorf. Im Anschluss dürfen alle Teilnehmer per “Design-Sprint” eigene Innovationen entwerfen. Die Teilnahme am gesamten Tag von 10 bis 17 Uhr am Startplatz Düsseldorf ist kostenlos, aber die Plätze sind limitiert und die Anmeldung ist verbindlich:

www.vor-ort.nrw/2018/04/05/local-media-innovation-day-24-april-duesseldorf/

# 06: Hass und Hetze im Netz – was tun? .

Do., 26.04.2018 18-20 h, Bücherhallen Hamburg, Hühnerposten 1, 20097 Hamburg.

Lokaltermin der Reporterfabrik in Hamburg: Woher kommt der Hass im Internet? Wie fühlt sich Hate Speech an? Wie können Betroffene sich wehren? Welche Rolle spielt der Journalismus? Und was kann man gegen die Verrohung und für eine bessere Debattenkultur im Netz tun?

Im Gespräch mit Anja Reschke und Richard Gutjahr wird versucht Lösungsansätze gegen Hass und Hetze im Netz zu finden. Moderiert wird der Abend von Julia Saldenholz.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen, zu diskutieren und sich zu vernetzen. Diese Veranstaltung richtet sich an Journalisten, Volontäre, Bürgerjournalisten, interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen, interessierte Akteure der Zivilgesellschaft.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehr Infos:
correctiv.org/correctiv/veranstaltungen/kalender/2018/4/26/hass-und-hetze-im-netz-was-tun/

# 07: EIJC / DataHarvest – Programm veröffentlicht .

Do.-So., 24.-27.05.2018 in Mechelen (Belgien)

Die European Investigative Journalism Conference / DataHarvest, “The most relevant networking event for investigative and data journalists in Europe” hat das diesjährige Programm online gestellt.

Wie in den Vorjahren werden auch bei der achten Dataharvest Kollegen aus ganz Europa zusammenkommen und den “State of the Art” vorstellen.

Das Programm:
eijc18dataharvest.sched.com/

[Ende der Veranstaltungen].

## Abschnitt Drei: Nachrichten.

# 08: Neues Transparenzregister zu Firmeneignern: noch viel Nachbesserungsbedarf .

Als eine Konsequenz aus den journalistischen Enthüllungen über Steueroasen hatte die EU eine Transparenzpflicht für die wirtschaftlich Berechtigten von Firmen erlassen (“beneficial owners”). So sollten sich z.B. Steuerhinterzieher und zwielichtige Geschäftsleute nicht mehr hinter Briefkastenfirmen in Luxemburg oder auf Zypern verstecken können. Die EU-Vorgabe für entsprechende gesetzliche Regelungen (EU-Geldwäscherichtlinie) hat der ehemalige Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble noch vor der Bundestagswahl mit dem Transparenzregister umgesetzt. Schon vorher hatte netzwerk recherche Kritik an der ungenügenden Datenaufbereitung, einer nur eingeschränkten Suchmöglichkeit und der Eingrenzung des Nutzerkreises für die Datenbank geübt. Neben Polizei, Staatsanwaltschaft und Finanzbehörden können auch Journalisten das Portal nutzen, wenn sie sich vorher dafür registrieren und sich freischalten lassen.

Der stern-Journalist Hans-Martin Tillack hat das Portal kürzlich getestet, am Beispiel von Firmen, die in Deutschland Immobilien besitzen. Seine Erfahrungen mit den Datensätzen sind allerdings höchst ernüchternd: In den meisten Fällen sind die relevanten Informationen, die dort zu erwarten wären, gar nicht vorhanden. Nach wie vor scheint es möglich zu sein, dass Investoren sich hinter undurchschaubaren Firmengeflechten verstecken – und der tatsächlich wirtschaftlich Berechtigte bleibt weiterhin unklar. Abhilfe könnte schaffen, wenn das Portal nutzerfreundlicher und für jeden zugänglich würde. Denn so würde auch schneller auffallen, wo Lücken sind. Einzelne Behördenmitarbeiter sind dagegen mit den riesigen Datensätzen und ggf. unvollständigen Angaben offensichtlich überfordert. netzwerk recherche ist an weiteren Erfahrungen mit der Datenbank interessiert und bittet um kurze Mitteilung, wie sich das Portal bei der Firmenrecherche bewährt hat.

Transparenzregister:
www.transparenzregister.de/treg/de/start?3

Stern-Bericht: Printausgabe vom 5. April 2018 und online:
www.stern.de/politik/deutschland/tillack/das-neue-transparenzregister-ist-selbst-wenig-transparent-7929378.html

{Manfred Redelfs}

# 09: Jurist des Bundeskanzleramts stellt Auskunftsanspruch der Presse infrage .

Ein leitender Mitarbeiter des Bundeskanzleramts hat in einem Beitrag für das “Handbuch des Rechts der Nachrichtendienste” für die Abschaffung des Auskunftsanspruchs der Presse bei Bundesbehörden plädiert. Philipp Wolff vertritt in seinem Rechtskommentar die Auffassung, in einer Medienlandschaft, in der sich jeder dank neuer Technologien vernetzen und selbst informieren könne, habe die Gatekeeper-Funktion der “herkömmlichen Presse” an Bedeutung und Berechtigung verloren. Es sei daher verfassungsrechtlich nicht mehr zu rechtfertigen, wenn die Presse bessergestellt werde als ein engagierter Einzelner. Als Folgerung aus dieser Überlegung plädierte der Jurist, der zuletzt im Range eines Regierungsdirektors mit Geheimdienstfragen befasst war, für den Wegfall der presserechtlichen Ansprüche und eine Reduzierung auf das Jedermannsrecht nach dem Informationsfreiheitsgesetz. Würde sich diese Auffassung durchsetzen, wären die Rechte der Journalisten schon wegen der langen Bearbeitungsfristen nach dem IFG, der zahlreichenden Ausnahmenklauseln und der Gebührenregelung ausgehöhlt.

Der Rechtskommentar ist insofern bemerkenswert, als dass Wolff sich damit auch gegen die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts stellt, das zwar 2013 in einem stark kritisierten Urteil die Anwendbarkeit der Landespressegesetze auf Bundesbehörden abgelehnt und so mit einer jahrzehntelangen Praxis gebrochen hatte. Gleichzeitig hatte das Gericht aber die Sonderrecht der Presse unmittelbar aus Artikel 5 des Grundgesetzes hergeleitet – eine Argumentation, die der Geheimdienstexperte des Bundeskanzleramtes ablehnt. Wolff hat in den letzten Jahren als Vertreter des Bundes an den Sitzungen des NSU-Untersuchungsausschusses teilgenommen und dabei stets sehr genau auf größtmögliche Geheimhaltung geachtet. “Die Zeit” beschrieb seine Rolle in einem Artikel unter der Überschrift “Der Geheimhalter”, der “stern” nannte ihn den “Mann, der immer Nein sagt”.

Die neuerliche Debatte ist brisant, weil nach dem Urteil von 2013 immer noch eine Neuregelung des Auskunftsanspruchs bei Bundesbehörden aussteht, um Rechtssicherheit zu schaffen. netzwerk recherche fordert deshalb wie der DJV die Verabschiedung eines Bundespressegesetzes. Eine neuerliche Anfrage des DJV bei den Fraktionen der im Bundestag vertretenen Parteien hat vorige Woche ergeben, dass sich wie in den Vorjahren nur SPD, FDP, Grüne und Linke für eine solche Klarstellung aussprechen. Ohne die Unionsparteien, die schon frühere Vorstöße abgelehnt haben, bleibt es voraussichtlich bei der jetzigen Rechtslage. Immerhin erklärte Regierungssprecher Seibert, der Rechtskommentar des BKA-Juristen Wolff sei ein privater wissenschaftlicher Beitrag und spiegele nicht die Auffassung der Bundesregierung wider.

(Manfred Redelfs)

NSA-Untersuchungsausschuss: Der Geheimhalter
“Keine Details!”, “Dazu nur nichtöffentlich”. Wer im NSA-Ausschuss sitzt, hört die Stimme von Philipp Wolff. Des Mannes, der über die Geheimnisse der Regierung wacht.
Von Kai Biermann. – Zeit online, 02.11.2015
www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/nsa-bnd-nsaua-geheimdienst-ausschuss-wolff/komplettansicht

Der Wolff des Kanzleramts
Er ist der Mann, der immer Nein sagt. Der Transparenz verhindert, wenn er sie verhindern kann. Philipp Wolff ist der Vertreter des Kanzleramts im NSA-Untersuchungsausschuss. Wer ihn kennt, sagt, er sei sonst sehr nett.
Von Larissa Schwedes & Lutz Kinkel. – Stern.de, 05.11.2015
www.stern.de/politik/deutschland/nsa-untersuchungsausschuss–der-wolff-des-kanzleramts-6534798.html

# 10: AfD-Netzwerk und neue politische Allianzen im Bundestag .

Mit 92 Abgeordneten ist die AfD die größte Oppositionsfraktion im Deutschen Bundestag. Ihr stehen öffentliche Gelder für die parlamentarische Arbeit zur Verfügung. Sie stellt Personal ein, schafft Strukturen und baut ein Netzwerk auf. Die AfD, so eine Recherche, wird zum Scharnier zwischen extremer Rechter und bürgerlicher Mitte. Ehemalige Journalisten, Mitglieder anderer Parteien oder Schriftsteller arbeiten Seite an Seite mit Personen aus rechtsextremen Organisationen.

Die Ergebnisse der Recherche dokumentiert und visualisiert Die Tageszeitung (taz), gefördert wurde das Programm von der Otto Brenner Stiftung (OBS):

#netzwerkAfD – Die neuen Allianzen im Bundestag
Pressemitteilunge der taz vom 13.04.2018
www.taz.de/13042018/!166353/?x

Rechercheprojekt Netzwerk AfD : 300 rechte Helfer im Bundestag
Mehr als 300 Mitarbeiter hat die AfD eingestellt. Neonazis und Bürgerliche arbeiten gemeinsam in den Büros der Fraktion.
Von Malene Gürgen ; Christian Jakob ; Sabine am Orde. – Tageszeitung, 13.04.2018
www.taz.de/!5498386/

Rechercheprojekt “Das Netzwerk AfD”
www.otto-brenner-stiftung.de/sie-moechten/sich-ueber-aktuelles-informieren/detail/news/rechercheprojekt-das-netzwerk-afd/news-a/show/news-c/NewsItem/news-from/1/

# 11: Informationsfreiheitsgesetz: Zahl der Anfragen deutlich gestiegen .

Im Jahr 2017 haben die Bundesbehörden insgesamt 12.950 Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz erhalten. Das ist eine Steigerung um mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies geht aus der amtlichen Statistik zum IFG hervor, die das Bundesinnenministerium jährlich veröffentlicht. Ein Schwerpunkt der Anfragen waren wie in den Vorjahren die Geschäftsfelder des Finanz- und des Arbeitsministeriums, auf die zusammen rund die Hälfte der Anträge entfällt. Aber auch das Verkehrsministerium erhielt mit 1.327 eine hohe Zahl an Anfragen, was hauptsächlich mit der Dieselaffäre zusammenhängen dürfte.

Ungefähr in der Hälfte der Fälle wurde nach der Statistik des Innenministeriums der Informationszugang gewährt. Angesichts der hohen Ablehnungsquote ist die Zahl der Klagen mit lediglich 60 eher gering. Deutlich häufiger kommt es zu einer verwaltungsinternen Streitklärung im Zuge eines Widerspruchverfahrens (990 Fälle).

Trotz des erfreulichen Anstiegs der Antragszahlen, die für eine zunehmende Bekanntheit des Gesetzes sprechen, hinkt Deutschland bei der Selbstverständlichkeit von Behördenauskünften per IFG-Anfrage im internationalen Maßstab noch weit hinterher: In Großbritannien wurden im Jahr 2016, zu dem die letzte Jahresstatistik vorliegt, rund 45.000 Anträge gestellt, also bezogen auf die Bevölkerungszahl etwa viermal so viele wie in Deutschland. In den USA zählten die Behörden im letzten ausgewerteten Jahr 2016 sogar rund 790.000 Anträge. Bereinigt um die Bevölkerungszahl ist das sogar fünfzehn mal so viel wie in Deutschland.

Statistik des Bundesinnenministeriums:
www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/2017/ifg-statistik-2017.pdf;jsessionid=279FB7E1CE765179250F276EDD72F84A.2_cid364?__blob=publicationFile&v=2

Statistik für UK:
www.gov.uk/government/collections/government-foi-statistics#2017

Statistik USA:
www.justice.gov/oip/reports/fy_2016_annual_report_summary.pdf/download

(s.a. Pressespiegel)

{Manfred Redelfs}

# 12: Wie das Gemeinnützigkeitsrecht politisches Engagement erschwert – Studie der OBS .

Von den bundesweit gut 600 Finanzämtern entscheiden rund 370 über die Gemeinnützigkeit von Stiftungen, Vereinen und weiteren Körperschaften. Statt bürgerschaftliches Engagement großzügig zu fördern und rechtlich abzusichern, führt die aktuelle Praxis der Finanzämter beim Gemeinnützigkeitsrecht zu großer Rechtsunsicherheit. Das ist der zentrale Befund eines Arbeitspapiers der Otto Brenner Stiftung (OBS), das den Nachweis erbringt, dass gleiche Mustersatzungen von den Finanzämtern unterschiedlich behandelt werden: mal wird die Gemeinnützigkeit bestätigt, mal abgelehnt. Das Bundesfinanzministerium versuchte, die Studie zu verhindern, als es davon erfuhr – ohne Erfolg.

Mit drei unterschiedlichen Mustersatzungen hat die OBS das Vorgehen der Finanzämter untersucht. Das Ergebnis: Dieselben Sachverhalte wurden von den Finanzämtern unterschiedlich behandelt; auf gleiche Fragen wurden verschiedene Antworten gegeben. Der Praxistest unterstreicht, dass rechtliche Vorgaben nachgebessert werden müssen; die OBS-Studie präsentiert deshalb auch Handlungsempfehlungen.

“Engagiert euch – nicht?” – Die Finanzamtstudie der OBS
www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/engagiert-euch-nicht/

Zusammenfassung des Arbeitspapiers [PDF]
www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/02_Wissenschaftsportal/02_Infoseiten/Finanzamtstudie/Zusammenfassung_Studie_Gemeinnuetzigkeit.pdf
(PDF-Datei, 2 S., 299 KB)

Studie: “Wie das Gemeinnützigkeitsrecht politisches Engagement erschwert”
Pressemitteilung von Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), Otto Brenner Stiftung (OBS) und Allianz “Rechtssicherheit für politische Willensbildung”, 22.03.2018
www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/05_Presse/02_Pressemitteilungen/2018_03_22_PM_Gemeinnuetzigkeit.pdf
(PDF-Datei, 2 S., 220 KB)

# 13: Twitter-Netzwerk der Bundestagsabgeordneten .

Die Pollytix Strategic Research visualisiert das Twitter-Netzwerk der Bundestagsabgeordneten (MdB). Jeder MdB bei Twitter ist durch einen Punkt marktiert, Linien zeigen, wem der Abgeordnete selbst folgt und wer ihm. Die Daten zur Berechnung des Netzwerks werden jeden Monat von Twitter heruntergeladen. Die Informationen, die dargestellt werden, sind öffentlich zugänglich.

mdb.pollytix.de/

[Ende der Nachrichten].

## Abschnitt Vier: Seminare, Stipendien, Preise.

Fehlt ein Termin mit Recherchebezug? Bitte mailen Sie uns an
mailto:termine@netzwerkrecherche.de .

# 14: akatech Punkt – Preis für Technikjournalismus & Technikfotografie .

Einsendeschluss ist Di., 24.04.2018

Mit dem PUNKT zeichnet acatech seit 2005 hervorragenden Technikjournalismus aus. Prämiert werden in diesem Jahr Beiträge in den Sparten “Tageszeitung” sowie “Magazin/Zeitschrift/Wochenzeitung”, die Technik fundiert, verständlich, kreativ und kritisch auf den Punkt bringen. Beide Preise sind mit je 5.000 Euro dotiert. Die Beiträge müssen zwischen 24. Mai 2016 und 24. April 2018 erschienen sein.

Alle Informationen:
www.journalistenpreis-punkt.de/bewerbung-text/

# 15: Kompaktseminar “Über Medien informieren” .

Di.-Fr., 03.–06.07.2018 in Köln
Bewerbungsschluss ist der 6. Mai 2018.

Die Grimme-Akademie bietet in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk für 15 Nachwuchsjournalisten ein viertägiges Kompaktseminar an, das sich praktisch und theoretisch mit Medienjournalismus beschäftigt. Die Referenten aus der Branche (Print, TV, Hörfunk und Online) bieten einen Überblick über die wesentlichen Felder des Mediensystems, des Marktes und die Arbeit im professionellen Medienbetrieb.

Details:
www.grimme-akademie.de/h/termine/d/medienjournalismus/

# 16: Fakes entlarven, Quellen klären: Verifikation von Social-Media-Inhalten .

Mi. 30.05.2018, 10–18 h, Correctiv, Singerstr. 109, 10179 Berlin.

Verifikation ist manchmal Detektivarbeit, kann aber auch ganz einfach sein. Das Seminar vermittelt, wie man Inhalte findet, einschätzt und überprüfen kann – mit zahlreichen praktischen Übungen und Beispielen aus der Verifikation im redaktionellen Alltag. Dazu gehören verschiedene Recherche-Strategien, Tipps und Spezialtools zur umgekehrten Bildersuche, Metadaten-Analyse und Durchleuchtung von Social-Media-Profilen.

Referent ist Fiete Stegers, zuletzt Netzwelt-Redakteur beim NDR. Seine thematischen Schwerpunkte sind Netzpolitik, Datenschutz, Onlinejournalismus sowie (Soziale) Medien

Teilnahmegebühr: 69,- bis 179,- Euro

Mehr Infos und Anmeldung
www.eventbrite.de/e/fakes-entlarven-quellen-klaren-verifikation-von-social-media-inhalten-tickets-44367973804

# 17: Medienpreis Bildungsjournalismus der telekom-Stiftung .

Bewerbungsende: Do, 31.05.2018.

Eingereicht oder vorgeschlagen werden können Beiträge, die im Zeitraum vom 1. April 2017 bis 31. März 2018 veröffentlicht worden sind. Die beiden Hauptkategorien “Text” und “Audio/Video/Multimedia” sind mit insgesamt 26.000 Euro dotiert, der Nachwuchspreis mit bis zu 3.000 Euro. Neu in diesem Jahr ist, dass in den beiden Hauptkategorien jeweils ein zusätzlicher Preis für den besten Kurzbeitrag verliehen wird. Angesprochen sind hier insbesondere tagesaktuelle Medien.

Details:
www.telekom-stiftung.de/projekte/medienpreis-bildungsjournalismus

# 18: Willi-Bleicher-Preis .

Einsendeschluss ist Do., 31. Mai 2018.

Die IG Metall in Baden-Württemberg verleiht 2018 zum siebten Mal den Willi-Bleicher-Preis für herausragende Berichterstattung aus der Arbeitswelt. Prämiert werden Print/Online-, TV- und Hörfunkbeiträge, die sich mit Trends der hiesigen Arbeitswelt und den Schicksalen ihrer Beschäftigten auseinandersetzen.

Die Ausschreibung:
www.willi-bleicher-preis.de/2018/ausschreibung.html

# 19: Schwergewichte heben – Seminar zur kritischen Gesprächsführung von der FES .

Mo.-Mi., 11.-13.06.2018 in Würzburg

Gesprächsführung ist hochkomplex, wenn es um die Vorbereitung eines biografischen oder themenspezifischen Austauschs geht. Inhaltliche, didaktische, athmosphärische und psychologische, mitunter auch rechtliche Kriterien sind zu berücksichtigen, ebenso persönliche Motive, die die Gesprächsführung beeinflussen oder die elementare Frage, ob der Versuch einer imaginären Zwiesprache mit dem potenziellen Gegenüber möglich bzw. erfolgversprechend ist. Wie viel darf man dem anderen abverlangen, wie viel von sich selber preisgeben, wo liegen die Grenzen eines guten Gesprächs? Diese und andere, zur kritschen Gesprächsführung grundlegenden Aspekte werden im Seminar thematisiert.

Zielgruppe sind journalistische Autoren, die sich die Begegnung mit geistigen oder kreativen Schwergewichten zutrauen, ein überdurchschnittlich ausgeprägtes Reflektionsvermögen, ernsthaftes Interesse an Personen der Zeitgeschichte sowie Originalität und ein gutes Gespür für Gegentrends mitbringen. Seminarleiter ist Jörn Jacob Rohwer, Publizist & Pädagoge, Berlin.

Alle Infos:
www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/220672/

# 20: Seminare mit Recherchebezug .

Berliner Journalistenschule (BJS): Datenjournalismus – Storytelling, Zahlen, Grafiken
Mo.-Mi., 02.-04.07.2017, jew. 9–17 h, Knesebeckstraße 74, 2. Etage, 10623 Berlin
Trainer sind Michael Hoerz, Sebastian Mondial und Marcel Pauly
Preis: 780,- Euro
www.berliner-journalisten-schule.de/seminare/datenjournalismus/

BJS: Investigative Recherche im Internet
Mo./Di., 30./31.07.2018, BJS, Knesebeckstrasse 74, 10623 Berlin
Dozent: Burkard Schröder (Journalist und Buchautor)
Preis: 380,- Euro
www.berliner-journalisten-schule.de/seminare/recherche-im-internet/

[Ende der Seminare, Stipendien, Preise].

## Abschnitt Fünf: Pressespiegel.

# 21: Empfehlung [d. Red.] .

“Westliche Demokratie” ist hohl: Reichtum regiert
Gedanken zu einer wenig beachteten und explosiven Regierungsstudie, die auf den Widerspruch zwischen Demokratie und konzentriertem Reichtum hinweist
Von Paul Schreyer. – Telepolis, 02.04.2018
www.heise.de/tp/features/Westliche-Demokratie-ist-hohl-Reichtum-regiert-4009334.html?seite=all

Systematisch verzerrte Entscheidungen? Die Responsivität der deutschen Politik von 1998 bis 2015
Bundesministerium für Arbeit und Soziales,
www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/a-305-4-endbericht-systematisch-verzerrte-entscheidungen.html

Armuts- und Reichtumsbericht: Die Originaldokumente zu Reichtum und Einfluss
Lobbycontrol, 25.04.2017
www.lobbycontrol.de/2017/04/armuts-und-reichtumsbericht-die-originaldokumente-zu-reichtum-und-einfluss/

# 22: Journalismus .

Insel des Schweigens
Die Ermordung der maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia löste Empörung aus. Trotz internationaler Ermittlungen ist der Fall bis heute ungeklärt. Was ist auf Malta los? Republik-Reporter stossen auf etliche Mordmotive, seltsame Zufälle – und Verbindungen in die Schweiz. “Mord auf Malta”, Teil eins.
Von Nina Fargahi, Sylke Gruhnwald, Ariel Hauptmeier, Tim Röhn (Text) und Pietro Masturzo (Bilder). – Republik.ch, 09.04.2018
www.republik.ch/2018/04/09/mord-auf-malta-teil-1

Falsche Fährten
Wer sind die Drahtzieher? Nach wochenlangen Recherchen wissen wir: Die Männer, die der Journalistin Daphne Caruana Galizia mutmasslich die tödliche Bombe ins Auto packten, wurden angestiftet – und das nicht vom Wirtschaftsminister. Unterwegs im Bombenparadies: “Mord auf Malta”, Teil zwei.
Von Nina Fargahi, Sylke Gruhnwald, Ariel Hauptmeier, Tim Röhn (Text) und Pietro Masturzo (Bilder). – Rebublik.ch, 10.04.2018
www.republik.ch/2018/04/10/mord-auf-malta-teil-2

IS war Steuerstaat
Datenjournalismus der New York Times zeigt, dass sich die Organisation weniger als bislang geglaubt mit Öl finanzierte
Von Peter Mühlbauer . – Telepolis, 08.04.2018
www.heise.de/tp/features/IS-war-Steuerstaat-4012780.html

The ISIS Files
We unearthed thousands of internal documents that help explain how the Islamic State stayed in power so long.
By Rukmini Callimachi. Photographs by Ivor Prickett. – NYT, 04.04.2018
www.nytimes.com/interactive/2018/04/04/world/middleeast/isis-documents-mosul-iraq.html

“Weil Journalismus nicht objektiv sein kann”
Perspective Daily-Mitgründerin Maren Urner über die Zwänge und Grundlagen der Berichterstattung
Von Marcus Klöckner. – Telepolis, 06.04.2018
www.heise.de/tp/features/Weil-Journalismus-nicht-objektiv-sein-kann-4012238.html?seite=all

Warum Objektivität eine Fata Morgana ist
Von Maren Urner ; Han Langeslag. – Perspective Daily, 06.03.2018
perspective-daily.de/article/475/FkUJrOoc#/

“Medien reden von Objektivität und Neutralität, produzieren aber genau das Gegenteil”
Von Marcus Klöckner. – Telepolis, 01.03.2018
www.heise.de/tp/features/Medien-reden-von-Objektivitaet-und-Neutralitaet-produzieren-aber-genau-das-Gegenteil-3978378.html

Frank-Walter Steinmeier : Solide bleiben
Der Bundespräsident lädt ein zu einer Diskussion über “Fakt oder Fake”.
Von Holger Schmale. – Frankfurter Rundschau, 21.03.2018
www.fr.de/kultur/frank-walter-steinmeier-solide-bleiben-a-1472021

# 23: Informationsfreiheit .

Statistik der Informationsfreiheit: So viele Anfragen wie noch nie.
Von Arne Semsrott. – Netzpolitik.org, 03.04.2018
netzpolitik.org/2018/statistik-der-informationsfreiheit-so-viele-anfragen-wie-noch-nie/

Lobbyismus : Warum das neue Transparenzregister seinen Namen nicht verdient
Ein neues Transparenzregister soll offenlegen, wer die verborgenen Eigentümer deutscher Firmen sind und damit bei der Bekämpfung der Geldwäsche helfen. Aber die Regierung macht den Bürgern die Einsicht in das Register schwer – zur Freude von Lobbyisten.
Von Hans-Martin Tillack. – Stern, 06.04.2018
www.stern.de/politik/deutschland/tillack/das-neue-transparenzregister-ist-selbst-wenig-transparent-7929378.html

DJV fordert Regelung von Auskunftsansprüchen
Bild.de, 13.04.2018
www.bild.de/politik/inland/journalisten/djv-fordert-regelung-von-auskunftsanspruechen-55384218.bild.html

Geschäftsgeheimnisse: Justizministerium patzt beim Whistleblower-Schutz
Von Stefan Krempl. – heise Newsticker, 29.03.2018
www.heise.de/newsticker/meldung/Geschaeftsgeheimnisse-Justizministerium-patzt-beim-Whistleblower-Schutz-4009088.html

# 24: Überwachung .

Künstliche Intelligenz: Facebook sagt Nutzerverhalten voraus und verkauft damit Anzeigen
Von Stefan Krempl. – Heise Newsticker, 14.04.2018
www.heise.de/newsticker/meldung/Kuenstliche-Intelligenz-Facebook-sagt-Nutzerverhalten-voraus-und-verkauft-damit-Anzeigen-4024377.html

Facebook Uses Artificial Intelligence to Predict Your Future Actions for Advertisers, Says Confidential Document
Sam Biddle. – The Intercept, 13.04.2018
theintercept.com/2018/04/13/facebook-advertising-data-artificial-intelligence-ai/

Facebook-Chef vor US-Kongress : Da lacht das Silicon Valley
Harmlos und unwissend: Die amerikanischen Volksvertreter waren Mark Zuckerberg nicht gewachsen. Die wichtigen Fragen vermieden sie – während Facebooks Lobbyisten schon an Gesichter und Fingerabdrücke der Bürger wollen.
Kommentar von Jannis Brühl. – Süddeutsche Zeitung, 11.04.2018
www.sueddeutsche.de/digital/facebook-chef-vor-us-kongress-da-lacht-das-silicon-valley-1.3939212

How Facebook Helps Shady Advertisers Pollute the Internet
“They go out and find the morons for me.”
By Zeke Faux. – Bloomberg Businessweek, 27.03.2018
www.bloomberg.com/news/features/2018-03-27/ad-scammers-need-suckers-and-facebook-helps-find-them?mc_cid=9cf95c0d7f&mc_eid=93231716fc

Amnesty International: Menschenrechtler bezeichnen Apple als “Datenschutzverräter”
Von Leo Becker. – Heise Newsticker, 23.03.2018
www.heise.de/mac-and-i/meldung/Amnesty-International-Menschenrechtler-bezeichnen-Apple-als-Datenschutzverraeter-4002088.html

[Ende des Pressespiegel]

# 25: Link-Index .

02: Jetzt anmelden zur nr-Jahreskonferenz 2018
nrch.de/nr18

03: Global Investigative Journalism Conference in Hamburg: 25. bis 29. September 2019
nrch.de/gijc19

04: Buchvorstellung und Podiumsdiskussion – Fake News gestern und heute
www.kas.de/wf/de/17.77168/

05: Local Media Innovation Day
www.vor-ort.nrw/2018/04/05/local-media-innovation-day-24-april-duesseldorf/

06: Hass und Hetze im Netz – was tun?
correctiv.org/correctiv/veranstaltungen/kalender/2018/4/26/hass-und-hetze-im-netz-was-tun/

07: EIJC / DataHarvest – Programm veröffentlicht
eijc18dataharvest.sched.com/

08: Neues Transparenzregister zu Firmeneignern: noch viel Nachbesserungsbedarf
www.transparenzregister.de/treg/de/start?3 ,
www.stern.de/politik/deutschland/tillack/das-neue-transparenzregister-ist-selbst-wenig-transparent-7929378.html

09: Jurist des Bundeskanzleramts stellt Auskunftsanspruch der Presse infrage
www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/nsa-bnd-nsaua-geheimdienst-ausschuss-wolff/komplettansicht ,
www.stern.de/politik/deutschland/nsa-untersuchungsausschuss–der-wolff-des-kanzleramts-6534798.html

10: AfD-Netzwerk und neue politische Allianzen im Bundestag
www.taz.de/13042018/!166353/?x ,
www.taz.de/!5498386/ ,
as-netzwerk-afd/news-a/show/news-c/NewsItem/news-from/1/

11: Informationsfreiheitsgesetz: Zahl der Anfragen deutlich gestiegen
www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/2017/ifg-statistik-2017.pdf;jsessionid=279FB7E1CE765179250F276EDD72F84A.2_cid364?__blob=publicationFile&v=2 ,
www.gov.uk/government/collections/government-foi-statistics#2017 ,
www.justice.gov/oip/reports/fy_2016_annual_report_summary.pdf/download

12: Wie das Gemeinnützigkeitsrecht politisches Engagement erschwert – Studie der OBS
www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/engagiert-euch-nicht/ ,
www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/02_Wissenschaftsportal/02_Infoseiten/Finanzamtstudie/Zusammenfassung_Studie_Gemeinnuetzigkeit.pdf ,
www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/05_Presse/02_Pressemitteilungen/2018_03_22_PM_Gemeinnuetzigkeit.pdf

13: Twitter-Netzwerk der Bundestagsabgeordneten
mdb.pollytix.de/

14: akatech Punkt – Preis für Technikjournalismus & Technikfotografie
www.journalistenpreis-punkt.de/bewerbung-text/

15: Kompaktseminar “Über Medien informieren”
www.grimme-akademie.de/h/termine/d/medienjournalismus/

16: Fakes entlarven, Quellen klären: Verifikation von Social-Media-Inhalten
www.eventbrite.de/e/fakes-entlarven-quellen-klaren-verifikation-von-social-media-inhalten-tickets-44367973804

17: Medienpreis Bildungsjournalismus der telekom-Stiftung
www.telekom-stiftung.de/projekte/medienpreis-bildungsjournalismus

18: Willi-Bleicher-Preis
www.willi-bleicher-preis.de/2018/ausschreibung.html

19: Schwergewichte heben – Seminar zur kritischen Gesprächsführung von der FES
www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/220672/

20: Seminare mit Recherchebezug
www.berliner-journalisten-schule.de/seminare/datenjournalismus/ ,
www.berliner-journalisten-schule.de/seminare/recherche-im-internet/

21: Empfehlung [d. Red.]
www.heise.de/tp/features/Westliche-Demokratie-ist-hohl-Reichtum-regiert-4009334.html?seite=all ,
www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/a-305-4-endbericht-systematisch-verzerrte-entscheidungen.html ,
www.lobbycontrol.de/2017/04/armuts-und-reichtumsbericht-die-originaldokumente-zu-reichtum-und-einfluss/

22: Journalismus
www.republik.ch/2018/04/09/mord-auf-malta-teil-1 ,
www.republik.ch/2018/04/10/mord-auf-malta-teil-2 ,
www.heise.de/tp/features/IS-war-Steuerstaat-4012780.html ,
www.nytimes.com/interactive/2018/04/04/world/middleeast/isis-documents-mosul-iraq.html ,
www.heise.de/tp/features/Weil-Journalismus-nicht-objektiv-sein-kann-4012238.html?seite=all ,
perspective-daily.de/article/475/FkUJrOoc#/ ,
www.heise.de/tp/features/Medien-reden-von-Objektivitaet-und-Neutralitaet-produzieren-aber-genau-das-Gegenteil-3978378.html ,
www.fr.de/kultur/frank-walter-steinmeier-solide-bleiben-a-1472021

23: Informationsfreiheit
netzpolitik.org/2018/statistik-der-informationsfreiheit-so-viele-anfragen-wie-noch-nie/ ,
www.stern.de/politik/deutschland/tillack/das-neue-transparenzregister-ist-selbst-wenig-transparent-7929378.html ,
www.bild.de/politik/inland/journalisten/djv-fordert-regelung-von-auskunftsanspruechen-55384218.bild.html ,
www.heise.de/newsticker/meldung/Geschaeftsgeheimnisse-Justizministerium-patzt-beim-Whistleblower-Schutz-4009088.html

24: Überwachung
www.heise.de/newsticker/meldung/Kuenstliche-Intelligenz-Facebook-sagt-Nutzerverhalten-voraus-und-verkauft-damit-Anzeigen-4024377.html ,
theintercept.com/2018/04/13/facebook-advertising-data-artificial-intelligence-ai/ ,
www.sueddeutsche.de/digital/facebook-chef-vor-us-kongress-da-lacht-das-silicon-valley-1.3939212 ,
www.bloomberg.com/news/features/2018-03-27/ad-scammers-need-suckers-and-facebook-helps-find-them?mc_cid=9cf95c0d7f&mc_eid=93231716fc ,
www.heise.de/mac-and-i/meldung/Amnesty-International-Menschenrechtler-bezeichnen-Apple-als-Datenschutzverraeter-4002088.html

[Ende des Link-Index].

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