Netzwerk Recherche und die Schöpflin Stiftung laden ein:

zu einer Tagung über Nonprofitjournalismus, neue Finanzierungsideen und das Verhältnis von Journalismus und Stiftungen.

  • WANN? Freitag, 21. September 2018
  • WAS? Fachkonferenz und Gründer-Camp mit Praxis-Workshops, Best-Practice-Beispielen, Diskussionen, Lightning Talks und dem Pitch um die Grow-Stipendien für Gründer im gemeinnützigen Journalismus
  • WO? TUECHTIG – gemeinnütziger Coworking-Space in den Osram-Höfen, Oudenarder Straße 16 (Gebäude D06), 13347 Berlin
  • WER? Journalisten, Stiftungen, Social Entrepreneure und alle Interessierten

Journalismus ist nicht umsonst. Das heißt: Investigative Recherchen sind nicht folgenlos. Sie zeigen Missstände auf, sie bringen Veränderungen voran und Mächtige zu Fall, sie stehen im Dienst der Gesellschaft. Dieser Journalismus lohnt sich, aber er ist auch aufwändig. Gemeint ist also auch: Er kostet Geld, das vielerorts knapp ist.

Über beide Aspekte wollen wir an diesem Tag sprechen – über die Orientierung des Journalismus am Gemeinwohl und den gemeinnützigen Journalismus ebenso wie über andere neue Finanzierungsideen für den Journalismus. Welche Rolle spielt der Nonprofitjournalismus inzwischen in der Medienwelt, nicht nur in Deutschland? Wie können Stiftungen journalistische Ideen und Recherchen fördern? Klub, Community, Crowd – wie werden aus Lesern zahlende Förderer? Welche alternativen Finanzierungsmodelle im Journalismus haben sich bewährt, welche Fehler wurden gemacht?

Diese Fragen stellen wir am Freitag, 21. September 2018, in Berlin in den Mittelpunkt. Der Tag ist Fachkonferenz und Gründer-Camp, bei dem Praxis-Workshops, Diskussionen, Lightning Talks und der Pitch um die Grow-Stipendien für Gründer im gemeinnützigen Journalismus miteinander kombiniert werden. Mit dabei sind Journalistinnen und Journalisten wie Elisa Simantke (Investigate Europe), Christian Schwägerl (RiffReporter), Tabea Grzeszyk (Hostwriter) und Leonid Klimov (Dekoder), aber auch Expertinnen und Experten wie Julia Herrnböck (Dossier/Universität Wien), Christopher Buschow (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Volker Lilienthal (Universität Hamburg) und Simon Jochim (Stiftung Entrepreneurship).

Wir erwarten zudem zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Stiftungen bei unserer Fachkonferenz, da – terminlich und inhaltlich abgestimmt – am Vorabend in Berlin die „FuckUp-Night“ des Expertenkreises Qualitätsjournalismus im Bundesverband Deutscher Stiftungen stattfindet. Dabei handelt es sich um eine nicht-öffentliche Veranstaltung, bei der die beteiligten Stiftungen die Lehren aus Fehlern und Scheitern in der Journalismusförderung diskutieren werden.

Die Fachkonferenz „Journalismus? Nicht umsonst!“ von Netzwerk Recherche e.V. wird ermöglicht durch die Schöpflin Stiftung.

Inhaltlich wird sie anknüpfen an die Gründertour 2017, den Tag des Nonprofitjournalismus im Jahr 2016 und die Fachkonferenz zum gemeinnützigen Journalismus im Jahr 2014.