Newsletter Netzwerk Recherche, Nr. 159, 26.03.2018

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

es ist wieder passiert. Mitten in Europa – im EU-Land Slowakei. Ein Journalist wird ermordet. Ján Kuciak mit einem Schuss in den Bauch, seine Freundin Martina Kusnirova mit einem Schuss in den Hinterkopf. Es war eine Hinrichtung.

Ján Kuciak recherchierte – wie auch seine im Dezember letzten Jahres im EU-Land Malta ermordete Kollegin Daphne Caruana Galizia – über Korruption und organisierte Kriminalität in den politischen Führungszirkeln. Auch wenn in beiden Fällen weder Auftraggeber noch alle Details der Morde feststehen, ist eines gewiss: Weder Daphne Galizia noch Ján Kuciak sind “Zufallsopfer” eines schlimmen Verbrechens. Beide sind tot, weil sie manchen Leuten wohl zu neugierig waren. Weil sie mutige Journalisten waren. Weil sie ihren Beruf liebten.

Einen Beruf, den der langjährige – mittlerweile zurückgetretene – Ministerpräsident der Slowakei, Robert Fico, verachtete und bekämpfte. Kritische Journalisten waren für ihn “schleimige Schlangen”, “dreckige Huren” oder “dumme Hyänen”. Der Sozialdemokrat (!!!) attackierte verbal, andere (vielleicht dadurch ermutigt?) jetzt mit tödlicher Gewalt.

Diese verbalen Brandstifter gibt es in vielen Ländern. Regierungen in Polen, Ungarn, Russland oder den USA und vielen anderen Ländern haben keinerlei Skrupel, wenn sie gegen Journalisten hetzen. Und auch bei uns gehört diese Hetze offenkundig zur politischen DNA einiger Kreise – u.a. der AfD (“Lügenpresse”) oder Pegida (“Regierungshuren”). Erschreckend, dass sich auch einige (nicht nur ehemalige) Journalisten an dieser Treibjagd beteiligen.

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No Trust, No News: Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz eingereicht

notrustnonewsIm Bündnis mit Journalistenverbänden und Bürgerrechtsorganisationen hat netzwerk recherche Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz eingereicht, in der sich internationale Journalisten gegen Überwachungsbefugnisse des deutschen Auslandsgeheimdienstes wehren. Nähere Informationen auf der No trust, no news Website und in der Pressemitteilung unseres Bündnispartners Reporter ohne Grenzen:

Die Kläger sind überwiegend investigative Journalisten, unter anderem die Trägerin des alternativen Nobelpreises, Khadija Ismajilowa aus Aserbaidschan, und der mexikanische Investigativjournalist Raúl Olmos, der Teil des internationalen Reporter-Teams war, das die Paradise Papers ausgewertet hat. Auch die internationale Organisation von Reporter ohne Grenzen mit Sitz in Paris zählt zu den Klägern, die vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine Verletzung der Pressefreiheit und des Rechts auf geschützte Kommunikation geltend machen.

„Das Gesetz erlaubt es dem Bundesnachrichtendienst, Journalisten im Ausland praktisch schrankenlos zu überwachen und die Informationen mit anderen Geheimdiensten zu teilen. Das ist eine inakzeptable Einschränkung der Pressefreiheit, weshalb wir die Betroffenen bei ihrem Gang vor das Gericht unterstützen“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. „Projekte wie die Paradise Papers zeigen, dass investigativer Journalismus zunehmend in internationalen Kooperationen entsteht. Wenn der BND ausländische Journalisten überwacht, höhlt er damit auch das Redaktionsgeheimnis in Deutschland aus.“ Weiterlesen

Ein nachhaltiger Impulsgeber

Persönliche Erinnerungen an den großen politischen Journalisten Thomas Leif

Von Volker Lilienthal

Zuletzt waren wir am 19. September vergangenen Jahres in Frankfurt verabredet – zur Jurysitzung des Otto-Brenner-Preises. Seit 13 Jahren hatten wir dort zusammengearbeitet, immer auf der Suche nach den besten Hervorbringungen des kritischen Journalismus. Beim Wiedersehen in Frankfurt wollte ich ihm gratulieren zu seinem neuesten Film „Wahre Christen oder böse Hetzer? Spaltet die AfD die Kirchen?“, der fünf Tage zuvor Erstausstrahlung gehabt hatte.

Thomas Leif und Volker Lilienthal auf der Message-Fachtagung "Medienjournalismus – Probleme und Perspektiven" im April 2010. Foto: Andreas Lamm

Thomas Leif und Volker Lilienthal auf der Message-Fachtagung “Medienjournalismus – Probleme und Perspektiven” im April 2010.
Foto: Andreas Lamm

Ein Film, der abermals alle Qualitäten des großen deutschen Journalisten Thomas Leif offenbarte: interessiert in der Grundhaltung, offen in der Herangehensweise, kritisch im Ergebnis, recherchestark und filmisch mit sehr viel Sinn für das sprechende Detail. Zum Beispiel die optische Entdeckung eines „Adolf Hitler“ beschrifteten Aktenordners im Kellerregal eines AfD-Aktivisten. Nur ein Kameraschwenk, das genügte.

Auch in diesem Film trat Thomas selbst auf, als „Presenter“. Als er das im Mai 2005 zum ersten Mal gewagt hatte, in der TV-Dokumentation „Gelesen, gelacht, gelocht – vom Irrsinn der Beraterrepublik“, gab’s dafür nicht nur den Helmut-Schmidt-Journalistenpreis, sondern anfangs auch viel Spott in Fachpresse und Fernsehkritik. Leute, die vor einer Fernsehkamera selbst untergehen würden, sahen Unbeholfenheit und Narzissmus – das Übliche halt. Der AfD-Film, der Thomas’ letzter werden sollte, zeigte aber auch, was dieser Mann als Interviewer vermochte: kritisch zu fragen bei großer Geistesgegenwart, ohne an einem Leitfaden zu kleben, beneidenswerte rhetorische Beweglichkeit also, Mut zur krassen Konfrontation und dann aber doch auch das Talent, die so Überraschten und Brüskierten wieder einzufangen, einzufangen mit einem fortgesetzten eifrigen Nicken, als sei der Fragesteller nun doch geneigt, dem Befragten Glauben zu schenken. Die Erzählung in Gang halten, bis zum Selbstverrat – darum ging es ihm. Interview als Verführung – auch das kann erlaubt sein. Die Technik gehörte zu Thomas Leifs Recherchemethoden, und davon beherrschte er viele. Ihm für den AfD-Film mein Lob auszusprechen, dazu kam ich leider nicht mehr, denn schon an der Jurysitzung konnte er nicht mehr teilnehmen. Warum, das wussten wir damals noch nicht. Und mussten ahnungslos auch bei der Preisverleihung im November auf ihn verzichten. Anfang Januar erst verdichteten sich die Gerüchte und es herrschte traurige Gewissheit. Weiterlesen

nr trauert um Gründungsvorsitzenden Thomas Leif

Das netzwerk recherche trauert um seinen Gründungsvorsitzenden Prof. Dr. Thomas Leif.

“Thomas Leif war die Triebfeder für die Gründung von netzwerk recherche und als dessen Vorsitzender zehn Jahre lang maßgeblicher Impulsgeber des Vereins”, so nr-Vorsitzende Julia Stein. “Damit haben Thomas Leif und seine Mitstreiter etwas Bleibendes geschaffen. Wir empfinden Anerkennung und Dankbarkeit vor dieser großen Leistung.”

Die von Thomas Leif angestoßenen Debatten prägten und prägen das Selbstverständnis von netzwerk recherche. Ohne diese Diskurse wäre netzwerk recherche nicht die Organisation, die sie heute ist. In Leifs Amtszeit hat die Journalistenvereinigung unter anderem den Medienkodex veröffentlicht, dessen Passus “Journalisten machen keine PR” eine überfällige Debatte über die Trennung von Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit entfachte. Thomas Leif engagierte sich auch immer wieder für eine Stärkung des Recherche-Journalismus. Schon in den ersten Jahren nach der Gründung entwickelte sich deshalb die nr-Jahreskonferenz beim NDR in Hamburg zu einer der größten europäischen Tagungen für journalistische Recherche. Zahlreiche Fachtagungen und Publikationen wie die Reihe “nr-Werkstatt” entstanden auf Leifs Initiative.

Seine große Leidenschaft war immer die Recherche. Er war streitbar, stellte sich jeder Diskussion. Ungezählt sind die Stunden, die Thomas Leif ehrenamtlich für das netzwerk recherche gearbeitet hat. Dieses Verdienst bleibt. Und das netzwerk recherche wird ihm dafür immer sehr dankbar sein.

Volker Lilienthal über Thomas Leif: Ein nachhaltiger Impulsgeber. 

Offener Brief: Vorratsdatenspeicherung beenden!

Gemeinsam mit 22 weiteren Organisationen fordert netzwerk recherche die Parteivorsitzenden von FDP und Grünen dazu auf, im Zuge der Koalitionsverhandlungen die Vorratsdatenspeicherung abzuschaffen. Wie das Bündnis in einem offenen Brief beklagt, untergräbt die Vorratsdatenspeicherung “den Schutz journalistischer Quellen und beschädigt damit die Pressefreiheit im Kern”.  Weiterlesen

Recherchen im Darknet: nr-Stammtisch mit Daniel Moßbrucker

Datum: Mittwoch, 27. September 2017, 18:15 Uhr
Referent: Daniel Moßbrucker
Thema: Journalistische Recherche im Darknet
Ort: Correctiv (Singerstr. 109, 10179 Berlin).

Recherchen im Darknet

Stammtisch-Logo-Facebook-EventDas Darknet ist einer der letzten Teile des Internets, in dem Menschen noch immer anonym und geschützt vor geheimdienstlicher Überwachung kommunizieren können. Das lockt Gut und Böse an: Im Darknet gibt es unzählige Drogenshops, Waffenhändler bieten unverhohlen Schusswaffen an und Perverse tauschen kinderpornografische Bilder und Videos aus. Gleichzeitig nutzen Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und politisch Verfolgte das Darknet, um sich zu schützen und Proteste zu organisieren- gerade in Ländern wie China, in denen das Internet nahezu vollständig überwacht wird. Zum nr-Stammtisch gibt Daniel Moßbrucker Einblicke ins Darknet: Wie kommt man überhaupt ins Darknet? Wie aufwändig ist es, dort zu recherchieren? Und wie überzeugt man Menschen, die jahrelang unter Pseudonymen im Darknet auftreten, ihre Maske fallen zu lasen und sich im echten Leben mit Journalisten zu treffen?

Daniel Moßbrucker arbeitet als freier Journalist und Referent für Internetfreiheit bei Reporter ohne Grenzen. Er befasst sich vor allem mit den Themen Netzpolitik, Überwachung und Datenschutz. Daniel Moßbrucker hat gemeinsam mit der ARD-Journalistin Annette Dittert sieben Monate lang im Darknet recherchiert und im Januar eine 45-minütige „Story im Ersten“ über diese verborgene Welt veröffentlicht: „Das Darknet: Reise in die Digitale Unterwelt“

Der nr-Stammtisch findet im Anschluss an den Correctiv-Workshop „Zwischen Kriminellen und Freiheitskämpfern: Journalistische Recherche im Darknet“ mit Daniel Moßbrucker statt (Anmeldung noch möglich).

Lightning-Talk-Runde: Ihr habt ein aktuelles Projekt oder eine aktuelle Recherche, die Ihr gern anderen vorstellen möchtet? Dann sendet uns eine Mail mit Eurem Thema. Pro Stammtisch können bis zu 3 Projekte/Ideen/Recherchen vorgestellt werden. Jeder Vortragende hat 3,5 Minuten Zeit + 1,5 Minuten für Fragen.

Die Grow-Stipendiaten 2017: MedWatch, Ihme-Zentrum und 120minuten

Grow-Gewinner und -Jurymitglieder 2017 (von links): Hinnerk Feldwisch-Drentrup (MedWatch), Christian Humborg (Wikimedia Deutschland), Nicola Kuhrt (MedWatch), Lukas Harlan (Schöpflin Stiftung), Constantin Alexander (Ihme-Zentrum), Tabea Grzeszyk (Hostwriter), Thomas Schnedler (netzwerk recherche / Correctiv), Alexander Schramm (120minuten), Katharina Wiegmann (Perspective Daily). Foto: Ivo Mayr

Grow-Gewinner und -Jurymitglieder 2017 (von links): Hinnerk Feldwisch-Drentrup (MedWatch), Christian Humborg (Wikimedia Deutschland), Nicola Kuhrt (MedWatch), Lukas Harlan (Schöpflin Stiftung), Constantin Alexander (Ihme-Zentrum), Tabea Grzeszyk (Hostwriter), Thomas Schnedler (netzwerk recherche / Correctiv), Alexander Schnarr (120minuten), Katharina Wiegmann (Perspective Daily). Foto: Ivo Mayr

Drei journalistische Projekte sind am 7. September 2017 beim Campfire-Festival in Dortmund mit dem Grow-Gründer-Stipendium von netzwerk recherche und der Schöpflin Stiftung ausgezeichnet worden: das gesundheitsjournalistische Portal MedWatch, das hyperlokale Medienprojekt Ihme-Zentrum und die Fußball-Plattform 120minuten. Die Gewinner erhalten jeweils eine Starthilfe von 2.000 Euro sowie Know-How- und Vernetzungsangebote.

MedWatch heißt das gemeinnützige Online-Portal der Wissenschafts- und Medizinjournalisten Nicola Kuhrt und Hinnerk Feldwisch-Drentrup. Es steht für kritischen Gesundheitsjournalismus und will aufwändige Recherchen ermöglichen, zum Beispiel zu unseriösen Wundermitteln. Ein Fachbeirat unterstützt die Arbeit der beiden Gründer, sie orientieren sich am Leitbild der evidenzbasierten Medizin.

Der zweite Stipendiat kommt aus Hannover: Constantin Alexander. Er startet rund um das Ihme-Zentrum ein hyperlokaljournalistisches Medienprojekt. Das Ihme-Zentrum ist ein Beton-Stadtviertel in Hannover, das in den 1970er-Jahren erbaut wurde und in der Stadtentwicklung als Problemfall gilt. Constantin Alexander, der selbst im Ihme-Zentrum lebt, will gemeinsam mit den Bewohnern und anderen Journalisten ein partizipatives Journalismus-Format zur Zukunft des Ihme-Zentrums entwickeln. Träger des Projekts ist der Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum.

Das dritte Stipendium ging an das Projekt 120minuten, hinter dem Alexander Schnarr, Endreas Müller und Christoph Wagner stehen. Die Webseite versteht sich als Plattform für Longreads über Fußball, für hintergründige und rechercheintensive Texte von verschiedenen Autorinnen und Autoren. Mit dem Grow-Stipendium wollen die Gründer ihr Projekt professionalisieren und neue Finanzierungsmöglichkeiten erkunden. Über Steady suchen sie bereits nach Unterstützern. Weiterlesen

Freiheit für Deniz

denizkorso14 journalistische Organisationen fordern in einem Offenen Brief an den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan die sofortige Freilassung von Deniz Yücel und den anderen aus politischen Gründen inhaftierten Journalistinnen und Journalisten in der Türkei. Yücel sitzt am 10. September bereits 209 Tage in Haft. Es ist sein 44. Geburtstag.

Die Unterzeichner, darunter die Recherche-Verbände journalists.network, netzwerk recherche und Correctiv sowie der Verein n-ost und die Gewerkschaft DJV, vertreten mehrere zehntausend Journalistinnen und Journalisten weltweit. Die Organisationen engagieren sich für unabhängigen und ausgewogenen Journalismus, fördern Recherchen und journalistische Reisen im In- und Ausland. Weiterlesen

netzwerk recherche wählt neuen Vorstand

Gewählt: Gert Monheim, Vanessa Wormer, Marc Widmann, Cordula Meyer, Jonathan Sachse, Renate Daum, Julia Stein, Christina Elmer, Frank Brendel und Daniel Drepper (von links). Foto: Wulf Rohwedder

Gewählt: Gert Monheim, Vanessa Wormer, Marc Widmann, Cordula Meyer, Jonathan Sachse, Renate Daum, Julia Stein, Christina Elmer, Frank Brendel und Daniel Drepper (von links). Foto: Wulf Rohwedder

Die Mitglieder von netzwerk recherche haben in ihrer Jahresversammlung am 9. Juni 2017 einen neuen Vorstand gewählt. Julia Stein (NDR) und Cordula Meyer (Der Spiegel) wurden als erste bzw. zweite Vorsitzende wiedergewählt, ebenso im Amt bestätigt wurde Schatzmeisterin Renate Daum (Stiftung Warentest). Als neuer Schriftführer gewählt wurde Marc Widmann (Die Zeit; bislang kooptiertes Vorstandsmitglied). Die bisherige Schriftführerin Christina Elmer (Spiegel Online) bleibt im Vorstand als Beisitzerin mit dem Schwerpunkt Datenjournalismus aktiv. Neue Beisitzer sind Daniel Drepper (Buzzfeed Deutschland) und Vanessa Wormer (Süddeutsche Zeitung). Als Beisitzer wiedergewählt wurde Gert Monheim (ehem. WDR die story). Als Kassenprüfer bleiben Frank Brendel (freier Journalist) und Jonathan Sachse (Correctiv) im Amt.

Der neu gewählte Vorstand wählte in seiner Sitzung am 11. Juni 2017 die folgenden Kolleginnen und Kollegen als kooptierte Mitglieder des Vorstands: Franziska Augstein (Süddeutsche Zeitung), Kuno Haberbusch (NDR), Egmont Koch (Autor und Produzent, bislang gewähltes Vorstandsmitglied), Vera Linß (Medienjournalistin), Manfred Redelfs (Greenpeace), Thomas Schnedler (Correctiv) und Albrecht Ude (freier Journalist und Recherchetrainer).

Den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Markus Grill (Correctiv), Bernd Kastner (Süddeutsche Zeitung) und Ulrike Maercks-Franzen (ehem. dju in ver.di) dankten die Mitglieder für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement.

Schluss mit Hetze im Netz?

Gerd Billen (2. von rechts) in der Diskussionsrunde bei #nr17 zum "Facebook-Gesetz"Ein neues Gesetz soll Hasskommentare und Beleidigungen in sozialen Netzwerken eindämmen. Was hat es damit auf sich? Und was sagen Facebook und die Bundesregierung dazu? Von Patricia Averesch und Lena Meerkötter, TU Dortmund  Weiterlesen

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