Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

“Wir suchen nach einer Frau mit Kind. Sie kommt idealerweise aus einem absolut verschissenen Land. (…) Die Figur für den zweiten Konflikt beschreibt Claas. (…) Dieser Typ wird selbstverständlich Trump gewählt haben.”

“Ein anderer Dokumentar schilderte der Kommission, dass ‘nicht selten’ kurz vor Druck Fakten vom Dokumentar so hingebogen werden sollten, dass ein Text ‘gerade eben nicht mehr falsch ist’, um eine These zu retten, die in einer Konferenz vorgestellt wurde.”

Der Spiegel hat am Freitag seinen 17-seitigen Relotius-Report veröffentlicht. Die oben zitierten Stellen sind für mich zwei der erschreckendsten Passagen. Weil sie zeigen, wie wenig Respekt einige beim Spiegel vor dem haben, was Carl Bernstein einmal “the best obtainable version of the truth” genannt hat – und dass Sound offenbar vor Fakten geht.

Jede Journalistin und jeder Journalist sollte den Relotius-Report lesen (oder zumindest die Zusammenfassung von Stefan Niggemeier). Nicht nur, weil der Report detailliert und schonungslos den Totalschaden Relotius nachzeichnet. Sondern weil er darüber hinaus viele weitere Probleme des Spiegels seziert – und damit auch von Teilen des Journalismus.

Wir brauchen mehr Handwerk, mehr Recherche, mehr Fakten und auch mehr Transparenz. Das lese ich aus diesem Report. Ich hoffe, dass wir Journalisten uns das zu Herzen nehmen.

Wir müssen uns Mühe geben, denn die Ansprüche wachsen. Zurecht. Gleichzeitig werden wir immer weniger gebraucht. Parteien, Unternehmen und Organisationen machen längst ihre eigene Kommunikation. Journalismus, der auf exklusiven Zugang zur Macht baut, ist auf einem schnellen Weg in den Tod. Das ist gut. Aber was kommt dann?

In einer Zeit, in der ein YouTuber mit einem 55-minütigen Video-Kommentar zehn Millionen Menschen erreicht, bleibt – Überraschung – vor allem eins: Recherche. Dinge enthüllen, die bisher nicht bekannt waren und für die wir Widerstände überwinden müssen, weil andere sie nicht enthüllt sehen wollen.

Über all das reden wir am 14./15. Juni, in Workshops und auf Podien, bei unserer Jahreskonferenz #nr19. Das Programm ist hier:
https://netzwerkrecherche.org/termine/konferenzen/jahreskonferenzen/nr-jahreskonferenz-2019/

Es grüßen
Daniel Drepper
Albrecht Ude

Der Fall Relotius – Abschlussbericht der Aufklärungskommission
https://www.spiegel.de/media/media-44510.pdf
(PDF-Datei, 17 S., 473 KB)

Warum der Relotius-Bericht für den “Spiegel” so verheerend ist
Stefan Niggemeier. – Übermedien, 24.05.2019
https://uebermedien.de/38508/warum-der-relotius-bericht-fuer-den-spiegel-so-verheerend-ist/

[Anzeige]

Jetzt bewerben! Hochdotierte Stipendien zu vergeben. Und zwar im Rahmen des »Kartographen«-Programms von Fleiss und Mut und der Stiftung Mercator. Anmeldeschluss: 31. Mai 2019, 24:00 Uhr Informationen unter: www.fleissundmut.org

Inhaltsverzeichnis.

01: Editorial

Abschnitt Eins: In Eigener Sache
02: nr-Leuchtturm 2019 für Juan Moreno
03: Jetzt anmelden zur netzwerk recherche-Jahreskonferenz 2019
04: Global Investigative Journalism Conference
05: Grow Fellowship: Noch bis zum 16. Juni 2019 bewerben!
06: Werkstattgespräche: Journalisten besuchen Schulen in Berlin und Brandenburg

Abschnitt Zwei: Veranstaltungen
07: Fachkonferenz “Exilland Deutschland – Herausforderungen in Wissenschaft, Kultur und Journalismus”
08: Verleihung der deutschen BigBrotherAwards
09: Global Fact 6
10: Hackathon hacking://local_media
11: Konferenz “Alternative Finanzierungsmodelle im Journalismus”
12: CfP – Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft

Abschnitt Drei: Nachrichten
13: Nach Veröffentlichungsverbot: Bundesinstitut für Risikobewertung mit IFG-Anträgen geflutet
14: Thüringen will Informationsfreiheitsgesetz zum Transparenzgesetz weiterentwickeln
15: Informationsfreiheitsgesetz: Verwaltungsgericht beanstandet die Gebührenpraxis des Innenministeriums
16: Zu den Strache-Videos
17: Grand Theft Europe
18: Kasseler Liste – eine Datenbank verbotener Bücher
19: Zum Fall Relotius
20: Material zum Video von Rezo
21: EU: Hardliner wollen “beschränkte” Vorratsdatenspeicherung
22: Drei neue Studien der Otto Brenner Stiftung
23: Fritz Wolf sieht fern

Abschnitt Vier: Seminare, Stipendien, Preise
24: Media Startup Fellowship 2019
25: Helmut Schmidt Journalistenpreis und Helmut Schmidt Journalisten-Nachwuchspreis
26: Webinar “Digitale Detektivarbeit”
27: Workshop “Train-the-trainer”
28: Seminare mit Recherchebezug

Abschnitt Fünf: Pressespiegel
29: Empfehlung [d. Red.]
30: Journalismus
31: Journalismus und PR
32: Informationsfreiheit
33: Fake News
34: Überwachung

[Ende Inhaltsverzeichnis].

## Abschnitt Eins: In Eigener Sache.

# 02: nr-Leuchtturm 2019 für Juan Moreno .

netzwerk recherche verleiht den “Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen 2019” an Juan Moreno.
Die Journalistenvereinigung würdigt damit die Aufdeckung der Relotius-Manipulationen durch den freien Spiegel-Reporter. “Juan Moreno hat seinen journalistischen Kompass und seine Unabhängigkeit beispielhaft bewiesen. Er hat hartnäckig und mutig gegen Widerstände im eigenen Haus recherchiert und dabei viel riskiert – um schließlich zu enthüllen, was lange niemand wahrhaben wollte”, so Julia Stein, Vorsitzende von netzwerk recherche.

Moreno hatte 2018 gemeinsam mit Relotius an einer Reportage über eine Bürgerwehr gegen Flüchtlinge in Arizona gearbeitet: Moreno recherchierte in Mexiko, den US-amerikanischen Part übernahm Claas Relotius. In dem unter dem Titel “Jaegers Grenze” am 16. November im Spiegel erschienenen Beitrag entdeckte Moreno Ungereimtheiten – und sprach die Ressortleitung darauf an. Die vertraute jedoch zunächst Relotius’ Erklärungen – und so entschied sich Moreno, auf eigene Faust und auf eigene Kosten in den USA zu recherchieren. Er wies nach, dass sein Co-Autor die Protagonisten nie getroffen hatte. Es war der Anfang einer einzigartigen Enthüllung, im Zuge derer die systematischen Fälschungen des Claas Relotius nach und nach aufgedeckt wurden.

“Juan Moreno setzte seine eigene berufliche Existenz aufs Spiel, um die Fälschungen beweisen zu können”, begründet der nr-Vorstand seine Entscheidung. “Mit ihm gibt es einen Aufrechten, der die jahrelangen und vielfältigen Fälschungen und Täuschungen aufgedeckt und somit zur Ehrenrettung des Journalismus beigetragen hat.”

Vergeben wird die Auszeichnung auf der zweitägigen Jahreskonferenz von netzwerk recherche beim NDR in Hamburg. Die Verleihung findet am 14. Juni 2019 um 16:45 Uhr statt. Die Laudatio wird die Journalistin und Autorin Julia Friedrichs halten.

Der mit 3.000 Euro dotierte Leuchtturm-Preis wird seit 2002 jährlich vergeben. Im vergangenen Jahr ging er an das MeToo-Rechercheteam der ZEIT und des ZEITmagazins, 2017 an den österreichischen Fernsehjournalisten Armin Wolf. Alle Preisträger und Laudationes sind dokumentiert unter:
https://netzwerkrecherche.org/stipendien-preise/leuchtturm/

# 03: Jetzt anmelden zur netzwerk recherche-Jahreskonferenz 2019 .

Die netzwerk recherche-Jahreskonferenz 2019 findet von Donnerstagabend bis Samstag (13. bis 15. Juni) wieder beim NDR Fernsehen in Hamburg statt. Rund 900 Journalisten werden dann über die Herausforderungen und Gefahren des Berufsstandes, aber auch über ihre Erfolge und Glücksmomente sprechen – über das “Abenteuer Recherche”, so das Motto der Tagung.

Das Programm steht weitgehend fest, Änderungen kann es wie üblich bis zur letzten Minute geben. Programm und Anmeldung unter:
http://nrch.de/nr19

Wir bitten alle Teilnehmer sich über unser Online-Programm Sched in den noch verbleibenden drei Wochen bis zur Konferenz für die Veranstaltungen einzutragen, die sie interessant finden und womöglich auch besuchen möchten. Wir können dann anhand der Teilnehmerpräferenzen eventuell noch kurzfristig die Räume für die besonders begehrten Veranstaltungen ändern, damit es zu keinen Überfüllungen kommt und möglichst viele Teilnehmer an den von ihnen favorisierten Panels teilnehmen können:
http://nrch.de/nr19prg

# 04: Global Investigative Journalism Conference .

Do.-So., 25.–29.09.2019, Hamburg.

1.200 Kollegen aus aller Welt werden zur Global Investigative Journalism Conference in Hamburg erwartet. Sie findet Ende September an der HafenCity Universität Hamburg und im Spiegel-Haus statt. Die Programmplanungen laufen. Noch bis zum 15. Juli kann man sich zum vergünstigten Early-Bird-Preis anmelden.

Anmeldung und Informationen unter
https://gijc2019.org/

# 05: Grow Fellowship: Noch bis zum 16. Juni 2019 bewerben! .

Vor wenigen Tagen hat netzwerk recherche das international ausgeschriebene Grow Fellowship bei der European Investigative Journalism Conference/Dataharvest in Mechelen präsentiert. Noch bis zum 16. Juni 2019 sind Bewerbungen möglich – auch von deutschen Journalisten! Das Grow Fellowship lädt zu einem grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch im europäischen Nonprofit-Journalismus ein, verbindet Trainings- und Beratungsangebote und beinhaltet den Besuch der Global Investigative Journalism Conference im September 2019 in Hamburg. Es soll zu konkreten Kooperationen anregen und helfen, eine europäische Community im Nonprofit-Journalismus aufzubauen. Ermöglicht wird das Grow Fellowship durch die Schöpflin Stiftung.

Alle Informationen:
https://netzwerkrecherche.org/growfellowship/

# 06: Werkstattgespräche: Journalisten besuchen Schulen in Berlin und Brandenburg .

Nach dem großen Erfolg in Bayern, sollen die auf Initiative der Süddeutschen Zeitung in Bayern durchgeführten Werkstattgespräche auch in Berlin und Brandenburg stattfinden: Journalisten besuchen Schulen in ihrer Region und stehen den Schülern in 90-minütigen Gesprächen Rede und Antwort. Der Mitschnitt eines solchen Gesprächs ist hier abrufbar:
https://www.sueddeutsche.de/service/werkstattgespraeche-die-sz-geht-in-die-schulen-1.4384550

Hintergrund: Bei vielen Bürgern macht sich angesichts der vielen Probleme in Deutschland und der Welt Verunsicherung breit. Wem kann man noch glauben? Gerüchte, die sich schnell und ungeprüft im Internet verbreiten, haben Konjunktur. Angesichts dieser Verunsicherung und des rasanten Wandels der Medienlandschaft wird die Medienbildung zunehmend wichtiger. Wie entstehen Informationen, wer prüft, was richtig ist, wer entscheidet, was in den Medien wie verbreitet wird? Die Werkstattgespräche dauern in der Regel zwei Schulstunden. Dafür bieten sich vor allem der Deutsch- oder Sozialkunde-Unterricht an. Wir wollen keine Vorträge halten, sondern beantworten nach einer kurzen Einführung die Fragen der Schülerinnen und Schüler.

netzwerk recherche unterstützt die Initiative und ruft Kollegen dazu auf, mitzumachen. Materialien zur Vorbereitung sind bereits vor. Wer daran Interesse hat, kann sich hier informieren und seine Bereitschaft zum Mitmachen bekunden:
http://nrch.de/wstg
Rückfragen bitte an guenter.bartsch@netzwerkrecherche.de

[Ende der Mitteilungen in eigener Sache].

[Anzeige]

  Helmut Schmidt Journalistenpreis  Mit dem Helmut Schmidt Journalisten­preis werden seit 1996 besondere Leistungen im Wirtschafts- und Finanz­journalismus ausgezeichnet. Der Preis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Für Journalisten bis 30 Jahre werden erstmals drei zusätzliche Förder­preise in Höhe von 15.000, 10.000 und 5.000 Euro vergeben. Stifter ist die ING in Deutschland.  Informationen und Bewerbung (bis 31. Juli): www.hsjp.de

## Abschnitt Zwei: Veranstaltungen.

# 07: Fachkonferenz “Exilland Deutschland – Herausforderungen in Wissenschaft, Kultur und Journalismus” .

Di., 28.05.2019, 11 – 17 Uhr, Körber-Stiftung, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg.
19 Uhr: Liao Yiwus Rede zum Exil (öffentlicher Abendvortrag)

Körber-Stiftung in Kooperation mit der Martin Roth-Initiative, der Philipp Schwartz-Initiative bei der Alexander von Humboldt-Stiftung und Reporter ohne Grenzen

Die Zahl der Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, ist im letzten Jahr erneut auf mittlerweile über 68 Millionen gestiegen. Unter ihnen sind viele, die in Wissenschaft, Kultur und Journalismus tätig sind und in Deutschland Schutz vor Verfolgung suchen. Wie können sie hier ihre Arbeit fortsetzen? Welche Unterstützung brauchen sie? Welche Modelle und Erfahrungen gibt es? Was lässt sich übertragen?

Es sprechen unter anderem der syrische Künstler Khaled Barakeh, die Gründerin der Academy in Exile Dr. Kader Konuk und der Journalist Bashana Abeywardena aus Sri Lanka. Zum Abschluss wird der chinesische Schriftsteller und Musiker Liao Yiwu die dritte Hamburger Rede zum Exil halten.

Das Programm und weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier:
https://www.koerber-stiftung.de/fileadmin/user_upload/koerber-stiftung/redaktion/tage-des-exils/pdf/2019/Exilland_Deutschland_Programm.pdf
(PDF-Datei, 1 S., 847 KB)

# 08: Verleihung der deutschen BigBrotherAwards .

Sa., 08.06.2019, Stadttheater Bielefeld

Spannend, unterhaltsam und gut verständlich werden die “Oscars für Überwachung” (Le Monde) an die größten Datensünder des letzten Jahres vergeben. Eine Jury aus prominenten Bürgerrechtlern verleiht jährlich diesen Datenschutz-Negativpreis an Firmen, Organisationen und Politiker. Von der Veranstaltung gibt es einen Livestream.

Alle Informationen:
https://bigbrotherawards.de/

# 09: Global Fact 6 .

Mi.-Fr, 19.-21.06.2019, Cape Town, Südafrika.

Der Global Fact-Checking Summit (Global Fact) ist die führende Konferenz zum Thema Fact-Checking weltweit. Global Fact wird vom Poynter International Fact-Checking Network organisiert und findet seit 2014 jedes Jahr statt.

Details:
https://gfworkshops.org/

# 10: Hackathon hacking://local_media .

Fr.-So., 05.-07.07.2019, Unperfekthaus, Essen.

Vor Ort NRW, das Journalismus-Lab der Landesanstalt für Medien, lädt zum zweiten Journalismus-Hackathon ein. Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an Menschen aus den Bereichen Journalismus, Softwareentwicklung, (UX)-Design und Business-Development. Unter dem Motto hacking://local_media können die Teilnehmer in Teams ihre innovativen Ideen für den (Lokal-)Journalismus in weniger als 48 Stunden in erste Prototypen umsetzen – und damit neue Impulse für den Journalismus setzen. Dabei werden sie von professionellen Innovations-Coaches begleitet und können viele Impulse für ihre Arbeit mitnehmen.

Weitere Informationen zum Programm und der Anmeldung gibt es unter:
https://www.vor-ort.nrw/2019/05/02/hackathon-hacking-local_media/

Rückblick zum Hackathon 2018:
https://www.vor-ort.nrw/2018/07/17/hacking-journalism-2018/

# 11: Konferenz “Alternative Finanzierungsmodelle im Journalismus” .

Sa., 06.07.2019, 9–19 Uhr, Berlin

Der Journalismus wird neu gedacht. Die alten Mechanismen funktionieren nicht mehr, deshalb müssen innovative Ansätze her. Vor allem was die Finanzierung angeht, braucht es Mut und Experimentierwillen. Und genau den bringen immer mehr Medien-Startups in Deutschland – und weltweit – mit.

Projekte wie “Republik” oder “Krautreporter” stellen zunehmend eine Alternative zu den traditionellen Medienangeboten dar. Deshalb ist es wichtig, sich weiter zu vernetzen und gemeinsam an neuen Projekten zu tüfteln. 2018 gab es bereits eine erste Konferenz zum Thema “Alternative Finanzierungsmodelle im Journalismus”. Jetzt soll es, mit Unterstützung des Bosch Alumni Networks, einen zweiten Aufschlag geben.

Eingeladen sind Unternehmer, die bereits ein Medien-Start-up führen und Journalisten, die das ernsthaft vorhaben.

Wer dabei sein möchte, bitte E-Mail (inklusive kurzer Motivation) an:
mailto:pauline@deine-korrespondentin.de
Den ausgewählten Teilnehmern werden ihre Reisekosten bis zu 75 Prozent erstattet (maximal 200 Euro). Eine zusätzliche Anmeldegebühr fällt nicht an. Die Konferenzsprache ist Deutsch.

Die Organisation übernimmt Pauline Tillmann, die 2015 das digitale Magazin “Deine Korrespondentin” gegründet hat.
https://www.deine-korrespondentin.de

# 12: CfP – Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft .

Deadline: So., 11.08.2019.

Das Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft bittet für seine dritte Jahrestagung, die am Do./Fr., 21./22. November 2019 an der Universität Leipzig stattfinden wird, Beiträge einzureichen. Das Thema lautet dieses Mal: Medien der Transformation – Transformation der Medien.
https://kritischekommunikationswissenschaft.wordpress.com/
Call for Papers:
https://kritischekommunikationswissenschaft.files.wordpress.com/2019/04/cfp-medien-der-transformation-transformation-der-medien.pdf
(PDF-Datei, 5 S., 77 KB)

[Ende der Veranstaltungen].

## Abschnitt Drei: Nachrichten.

# 13: Nach Veröffentlichungsverbot: Bundesinstitut für Risikobewertung mit IFG-Anträgen geflutet .

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat vor kurzem gerichtlich untersagen lassen, dass ein nach dem Informationsfreiheitsgesetz freigegebenes Gutachten im Netz veröffentlicht wird. Dabei handelt es sich um eine von der Behörde selbst erstellte Bewertung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat. Dieses per Urheberrecht erwirkte Veröffentlichungsverbot will Frag den Staat als Antragsteller nicht auf sich beruhen lassen und hat nicht nur den weiteren Klageweg beschritten, sondern auch dazu aufgerufen, massenhaft Anträge auf Zusendung des Gutachtens zu stellen. Die Hoffnung von Frag den Staat war, dass die Behörde daraufhin das Gutachten zur Veröffentlichung freigibt oder selbst ins Netz stellt.

Allerdings hat das BfR nun einen überraschenden Weg gefunden, einerseits den Pflichten nach IFG nachzukommen, andererseits an seiner Rechtsposition festzuhalten, das Urheberrecht würde einer für jeden zugänglichen Publikation entgegenstehen: Die bisher gut 39.000 Antragsteller erhalten gebührenfrei einen Zugangscode für einen eigens programmierten Teil der BfR-Website, über den sie eine Woche lang auf das Dokument zugreifen können. Eine Speicherung über die Website ist technisch erschwert.

Die Argumentation mit dem Urheberrecht ist auch deswegen strittig, weil es sich keineswegs um ein von Dritten erstelltes Dokument handelt, bei dem das Amt die Rechte dieses Dritten wahren müsste. Sondern es geht um einen vom BfR selbst erstellten Text. Wegen dieser Umstände ist es von allgemeinem Interesse, wie die Gerichte in diesem Streitfall entscheiden werden.

#Zensurheberrecht verhindern – Glyphosat-Gutachten selbst anfragen!
FragDenStaat
https://fragdenstaat.de/aktionen/zensurheberrecht-2019/

{Manfred Redelfs}

# 14: Thüringen will Informationsfreiheitsgesetz zum Transparenzgesetz weiterentwickeln .

Die rot-rot-grüne Regierung in Thüringen will das eher mittelmäßige Informationsfreiheitsgesetz des Landes zu einem Transparenzgesetz weiterentwickeln, das mehr Verpflichtungen zur automatischen Veröffentlichung enthält. netzwerk recherche hat dazu im Mai an einer Sachverständigenanhörung im Landtag teilgenommen und eine detaillierte schriftliche Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf vorgelegt.

Der Gesetzentwurf würde den Zugang zu Informationen der öffentlichen Stellen deutlich verbessern, reicht aber noch nicht an das Niveau in den Ländern Hamburg und Rheinland-Pfalz heran, wo es ebenfalls automatische Publikationspflichten gibt. Nötig sind noch Verbesserungen bei der Gebührenregelung und den Ausnahmeklauseln. Vor allem fordert netzwerk recherche, die Arten von Information präzise zu bezeichnen, die automatisch veröffentlicht werden müssen. Bisher ist in dem Gesetzentwurf nur von Informationen die Rede, die von “allgemeinem Interesse für die Öffentlichkeit” sind. Da solche Formulierungen einen breiten Interpretationsspielraum zulassen, plädiert netzwerk recherche für einen Regelungskatalog wie in Hamburg, der z.B. Gutachten und Studien oder auch Verträge der öffentlichen Hand jenseits einer Bagatellschwelle enthält, wie auch die Beteiligungsverhältnisse öffentlicher Unternehmen.

Wie wichtig es ist, die Veröffentlichungspflichten verbindlich und präzise vorzuschreiben, offenbarte die mehr als sechsstündige Anhörung anhand der Beiträge der Vertreter kommunaler Spitzenverbände: Die Kommunen beklagten, sie würden sich nicht in der Lage sehen, weiteren Verpflichtungen nachzukommen. Bei der Befragung durch die Abgeordneten mussten die Vertreter der Kommunen einräumen, dass ihnen bisher entgangen war, dass auch das alte Gesetz von ihnen schon verlangte, eine Reihe von Informationen aus eigener Initiative ins Netz zu stellen. Diese Verpflichtungen waren jedoch nur als Soll-Empfehlung formuliert – und deshalb von den Kommunen ignoriert worden.

Gesetzentwurf der Landesregierung:
https://forum.thueringer-landtag.de/sites/default/files/downloads/Gesetzentwurf_8.pdf

Stellungnahme von netzwerk recherche:
https://forum.thueringer-landtag.de/sites/default/files/sachverstaendige/Z6_2837.pdf

{Manfred Redelfs}

# 15: Informationsfreiheitsgesetz: Verwaltungsgericht beanstandet die Gebührenpraxis des Innenministeriums .

Das Verwaltungsgericht Berlin hat die Gebührenpraxis des Bundesinnenministeriums beim Informationsfreiheitsgesetz (IFG) in grundlegender Form beanstandet. Im konkreten Fall ging es um die Freigabe einiger weniger Textseiten, mit denen der damalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière auf einen Besuch im Berliner Facebook-Büro vorbereitet worden ist. Für die Freigabe verlangte das BMI 235,- Euro, basierend auf der Gebührentabelle der Behörde, die den Zeitaufwand für die Bearbeitung nach dem Kostendeckungsprinzip aufaddiert. Zwar dürfen nach dem IFG keine abschreckenden Gebühren erhoben werden. Doch dieser gesetzlichen Vorgabe kommt die Behörde nach, indem als Höchstgebühr 500,- Euro verlangt werden. Unter dieser Kappungsgrenze fallen nach bisheriger Praxis für die Bearbeitung linear 60 EUR pro Stunde bei einem Mitarbeiter des höheren Dienstes an. Das Gericht hat nun festgestellt, diese Berechnungsmethode führe zu einer unverhältnismäßigen Verteuerung einfacher Bearbeitungsvorgänge. Während es bei hohem Aufwand egal ist, ob 10 oder 20 Arbeitsstunden für die Bearbeitung nötig sind, da es immer bei 500,- Euro bleibt, erreichen gerade die einfachen Vorgänge sehr schnell nennenswerte Höhen. Um wieder eine Verhältnismäßigkeit herzustellen verlangen die Richter daher eine Abkehr vom linearen Kostendeckungsprinzip.

Bereits 2017 hatte das Oberverwaltungsgericht Berlin ein vergleichbares Urteil gefällt. Damals hatte das unterlegene Bundeswirtschaftsministerium auf die zugelassene Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht verzichtet und die eigene Gebührenordnung geändert. Auch andere Ressorts folgten diesem Vorbild – nicht jedoch das Bundesinnenministerium. Auch nach der Niederlage in der ersten Instanz hält das BMI an seiner Abrechnungspraxis fest und will nun eine endgültige Klärung durch das Bundesverwaltungsgericht anstreben.

Urteil des Verwaltungsgerichts:
https://www.heise.de/downloads/18/2/6/7/0/6/5/4/VG_Berlin_anonymisiertes_Urteil_in_Sachen_IFG-Gebuehren.pdf

{Manfred Redelfs}

# 16: Zu den Strache-Videos .

Leserreaktionen zu den Strache-Videos : “Könnt ihr nicht das ganze Material veröffentlichen?”
Von Bastian Obermayer und Frederik Obermaier. – Süddeutsche Zeitung, 21.05.2019 (Video, 3:43 min)
https://www.sueddeutsche.de/politik/strache-videos-recherche-leserfragen-1.4455611

Strache-Video und Meinungsfreiheit – zum grundrechtlichen Schutz der Veröffentlichung rechtswidrig erlangter Informationen
Mathias Hong. – Verfassungsblog, 22.05.2019
https://verfassungsblog.de/strache-video-und-meinungsfreiheit-zum-grundrechtlichen-schutz-der-veroeffentlichung-rechtswidrig-erlangter-informationen/

Ein Triumph der Aufklärung
Persönlichkeitsrechte? Quellenschutz? Die Veröffentlichung des Ibiza-Videos hat den “Spiegel” und die “Süddeutsche Zeitung” vor ethische Dilemmata gestellt.
Ein Kommentar von Bernhard Pörksen. – Zeit online, 21.05.2019
https://www.zeit.de/kultur/2019-05/ibiza-affaere-video-heinz-christian-strache-veroeffentlichung-journalisten

# 17: Grand Theft Europe .

Grand Theft Europe – Cross-Border Investigation
Wie Kriminelle den Bürgern Europas jedes Jahr 50 Milliarden Euro Steuergeld stehlen. Eine europaweite Spurensuche von 63 Journalisten aus 30 Ländern unter Leitung von Correctiv.
https://correctiv.org/top-stories/2019/05/06/grand-theft-europe/

Politik | Frontal 21 – Der große Betrug
Wie Kriminelle und Terroristen Europa plündern
Durch organisierten Betrug werden pro Jahr 50 Milliarden Euro aus den Steuerkassen europäischer Staaten erbeutet – mit Scheinfirmen, die Umsatzsteuer hinterziehen. Wer stoppt den Milliardenraub?
07.05.2019 (Video, 43 min.)
https://www.zdf.de/politik/frontal-21/der-grosse-betrug-vom-7-mai-2019-100.html

Comedy | NEO MAGAZIN ROYALE – Steuerraub
So wirst Du Millionär
Jeder, der schon mal eine Steuererklärung gemacht hat, weiß, das ist nicht ganz so einfach – ganz besonders gewiefte oder kriminell bewanderte Personen nutzen alle Lücken. Da musste Jan Böhmermann im NEO MAGAZIN ROYALE mal genauer hinschauen.
09.05.2019 (Video, 16 min.)
https://www.zdf.de/comedy/neo-magazin-mit-jan-boehmermann/steuerraub-100.html

# 18: Kasseler Liste – eine Datenbank verbotener Bücher .

Die globale Zensur dokumentieren und die Meinungsfreiheit zu verteidigen, das will die “Kasseler Liste”. Auf der Documenta 14 in Kassel präsentierte die argentinische Künstlerin Marta Minujín das “Parthenon der Bücher”, einen Tempelnachbau aus 67.000 zensierten Büchern. Dabei griff Minujín auf eine Liste zurück, die zuvor Germanisten der Universität Kassel erstellt hatten. Diese Liste ist mittlerweile auf über 120.000 Titel gewachsen und steht online. Die “Kasseler Liste” ist die grösste Datenbank verbotener Bücher weltweit. Abgeschlossen ist die Liste – leider – nicht: zensierte Bücher könnten auf der Website gemeldet werden.

Die Kasseler Liste
A Database of Censored Books
http://www.kasselerliste.com/

# 19: Zum Fall Relotius .

Der Spiegel hat den nach einer internen Untersuchung erstellten “Abschlussbericht der Aufklärungskommission zum Fall Relotius” veröffentlicht. “In seiner Verdichtung zeichnet der Bericht da ein verheerendes Bild”, so Der Spiegel. Lesen sollte man das Dokument mit Interesse, ohne Häme – sine ira et studio.

Auch schreiben Geschäftsführer Thomas Hass und Chefredakteur Steffen Klusmann: “Wir organisieren unsere Sicherungsmechanismen fortan so, dass sie auch nahtlos funktionieren, wir richten eine unabhängige Ombudsstelle ein, die etwaigen Hinweisen auf Ungereimtheiten nachgehen soll, und wir überarbeiten unsere Recherche-, Dokumentations- und Erzählstandards.
Die Kommission hat hierzu eine Reihe von Vorschlägen gemacht, zusätzlich arbeiten drei SPIEGEL-Teams an einem neuen journalistischen Regelwerk für unsere Marke.”
Man darf gespannt sein auf weitere Details.

Volker Lilienthal, Professor für Journalismus an der Uni Hamburg, hat mit seinen Studenten die Texte von Claas Relotius nachrecherchiert, die in der Financial Times Deutschland erschienen waren.

Hier ist der Abschlussbericht der Aufklärungskommission zum Fall Relotius
Thomas Hass, Geschäftsführer; Steffen Klusmann, Chefredakteur. – Der Spiegel, 24.05.2019
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fall-claas-relotius-abschlussbericht-der-aufklaerungskommission-a-1269110.html

Der Fall Relotius – Abschlussbericht der Aufklärungskommission
https://www.spiegel.de/media/media-44510.pdf
(PDF-Datei, 17 S., 473 KB)

Schädliche Neigungen
Schon früh begann Relotius mit dem Tricksen – seine Beiträge in der Financial Times Deutschland
Von Volker Lilienthal und Journalistik-Studierenden der UHH. – message online, 17.05.2019
http://www.message-online.com/schaedliche-neigungen/

# 20: Material zum Video von Rezo .

Die Zerstörung der CDU
Rezo. – Youtube, 18.05.2019
https://www.youtube.com/watch?v=4Y1lZQsyuSQ

Quellenliste
https://docs.google.com/document/d/1C0lRRQtyVAyYfn3hh9SDzTbjrtPhNlewVUPOL_WCBOs/preview#

YouTuber Rezo im Interview: “Ich sage nicht, dass die Verantwortung für alle Probleme bei der CDU liegt”
Von Yannick von Eisenhart Rothe. – bento, 22.05.2019
https://www.bento.de/nachhaltigkeit/youtuber-rezo-im-interview-ich-sage-nicht-dass-die-komplette-verantwortung-fuer-alle-probleme-bei-der-cdu-liegt-a-c842dada-fc71-49b0-9bf8-d654fe4dce37

Twitter-Hashtag
https://twitter.com/hashtag/RezoVideo

# 21: EU: Hardliner wollen “beschränkte” Vorratsdatenspeicherung .

Aktuell kämpft Digitalcourage mit einer Verfassungsbeschwerde gegen die anlasslose Speicherung von Telefon- und Internetverbindungen in Deutschland. In der Europäischen Union gibt es derzeit zwei neue Bestrebungen, die Kommunikation von allen Menschen ohne Anlass zu speichern. In der ePrivacy-Verordnung soll dazu eine Hintertür eingebaut werden. Und im Rat der Europäischen Union plant der Koordinator für die Terrorismusbekämpfung eine neue Massenüberwachung. Mit einer Transparenzanfrage hat Digitalcourage zwei großflächig geschwärzte Europol-Dokumente erhalten, die zeigen, wie die neue “beschränkte” Vorratsdatenspeicherung aussehen soll.
https://digitalcourage.de/blog/2019/beschraenkte-vorratsdatenspeicherung ,
https://digitalcourage.de/blog/2019/eprivacy-private-vorratsdatenspeicherung-durch-hintertuer

# 22: Drei neue Studien der Otto Brenner Stiftung .

Die Otto Brenner Stiftung (OBS) hat drei neue “Arbeitshefte” veröffentlicht, die aktuelle Medienthemen behandeln. Alle OBS-Arbeitspapiere könne als PDF-Dateien kostenfrei von der Website der Stiftung geladen werden.

Agenda-Setting bei ARD und ZDF?
Analyse politischer Sendungen vor der Bundestagswahl 2017
Von Marc Liesching, Gabriele Hooffacker
https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/agenda-setting-bei-ard-und-zdf/

Krimis, Kontroversen, Kochrezepte
Das Regionale in den Dritten der ARD – mit aktuellen Programmanalysen von rbb und SWR
Von Joachim Trebbe/ Eva Spittka
https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/krimis-kontroversen-kochrezepte/

Zwischen “Flüchtlingskrise” und “Migrationspakt”
Mediale Lernprozesse auf dem Prüfstand
Von Michael Haller
https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/zwischen-fluechtlingskrise-und-migrationspakt/

# 23: Fritz Wolf sieht fern .

Mission Wahrheit. Dramatischer Film über die dramatischen Tage, in denen die New York Times ihr Verhältnis zum amerikanischen Präsidenten neu justieren musste.
Von Liz Garbus. – ARD alpha, 24. / 25.5., 20:15-21:45 h
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/arte-doku-ueber-die-mission-wahrheit-journalismus-auf-speed/23458574.html

Das Salz der Erde. Über den bildgewaltigen brasilianischen Fotografen Sebastiao Salgado.
Von Wim Wenders. – NDR, 28.05.2019. 00:00 – 01:45 h
http://www.dassalzdererde-derfilm.de/ ,
https://www.spiegel.de/kultur/kino/das-salz-der-erde-von-wim-wenders-film-ueber-sebastiao-salgado-a-999746.html

RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit. Porträt der Richterin Ruth Bader Ginsburg, die am US-Supreme Court den Kampf um Frauenrechte voranbrachte.
Dokumentarfilm von Betsy West und Julie Cohen. – ZDF Info, 12.6.2019, 20:15-21:45 h
https://www.spiegel.de/kultur/kino/ruth-bader-ginsburg-kritik-zu-rbg-ein-leben-fuer-die-gerechtigkeit-a-1242905.html

Eldorado. Der bekannte Schweizer Regisseur drehte auf einem Flüchtlingsboot im Mittelmeer und erzählt von seinem eigenen biographischen Bezug zur Migration. Ein Film der in die Tiefe geht.
Von Markus Imhof. – BR, 19.6.2019, 22:45-00:15 h
http://www.eldoradoderfilm.de/ ,
https://www.br.de/presse/inhalt/pressemitteilungen/dox-eldorado-100.html

Verkaufte Götter. Film über afrikanische Masken und über Europäer, die in 200 Jahren Afrika von seinen kulturellen Schätzen leergeräumt haben.
Von Peter Heller. – Arte, 19.09.2019., 21:50-22:55 h
https://www.youtube.com/watch?v=1ZpzV8poFEM

[Ende der Nachrichten].

## Abschnitt Vier: Seminare, Stipendien, Preise.

Fehlt ein Termin mit Recherchebezug? Bitte mailen Sie uns an
mailto:termine@netzwerkrecherche.de .

# 24: Media Startup Fellowship 2019 .

Das Media Lab Bayern ist eine der ersten Adressen für Gründer im Journalismus. Noch bis zum 15. Juni 2019 kann man sich dort für das Media Startup Fellowship 2019 bewerben. Die Fellows arbeiten dann für neun Monate an Schreibtischen im Media Lab in München an ihrer Idee, erhalten Coachings, Workshops und bis zu 40.000 Euro Prototyping-Budget.

Mehr zum Media Startup Fellowship 2019:
https://www.media-lab.de/media-startup-fellowship

# 25: Helmut Schmidt Journalistenpreis und Helmut Schmidt Journalisten-Nachwuchspreis .

Einreichungen sind bis zum 30. Juni 2019 möglich

Bewerben können sich Journalisten und Autoren, die zwischen dem 1. Juni 2018 und dem 30. Juni 2019 in einem deutschsprachigen Medium einen verbraucherorientierten Beitrag über Wirtschafts- und Finanzthemen veröffentlicht haben. Auch Gemeinschaftsarbeiten, etwa von Projektteams, Ressorts oder Redaktionen, können eingereicht werden. Bewerber für den Nachwuchspreis dürfen sich zum Zeitpunkt der Bewerbung in keiner redaktionellen Festanstellung befinden und nicht älter als 30 Jahre sein.

Infos:
https://www.helmutschmidtjournalistenpreis.de/bewerbung/

# 26: Webinar “Digitale Detektivarbeit” .

Bayerischer Journalisten-Verband/Bildungs- und Sozialwerk: Digitale Detektivarbeit: Praxis-Webinar zur Verifikation von Quellen im Netz
Webinar, jeweils Mo. 01./08./15./22.07.2019,
Trainer sind Bernd Oswald und Thomas Mrazek
Preis: 95 Euro BJV-Mitglieder, 190 Euro Nichtmitglieder
https://www.bjv.de/termin/seminar/20181220-webinar-digitale-detektivarbeit-praxis-webinar-zur-verifikation-quellen-im

# 27: Workshop “Train-the-trainer” .

Mi.-So., 02.-06. Oktober 2019

Die Reporter-Akademie Berlin richtet erneut einen neuen Workshop “Train-the-trainer” aus. Der richtet sich an Journalisten, Fotografen und Filmschaffende, die als Trainer, Berater, Mediator oder Coach eigene Seminare halten oder halten wollen. In der einwöchigen Intensiv-Weiterbildung lernen Sie bei Michael Obert in Berlin, wie Sie als Medienschaffender auf hohem Niveau Ihre Kompetenzen weitergeben und ein eigenes Seminarkonzept entwickeln.

Infos und Anmeldung:
https://www.reporter-akademie-berlin.de/workshops/train-the-trainer/

# 28: Seminare mit Recherchebezug .

Akademie für Publizistik: Netzwerke aufbauen, Informanten finden
Mo., 03.06.2019, Hamburg, Akademie für Publizistik
Trainer: Peter Hornung
Preis: 320,- Euro
http://www.akademie-fuer-publizistik.de/seminare/alle-seminare/details/netzwerke-aufbauen-informanten-finden-1/

Akademie für Publizistik: Sicher kommunizieren mit Informanten
Di., 04.06.2019, Hamburg, Akademie für Publizistik
Trainer: Johannes Endres
Preis: 320,- Euro
http://www.akademie-fuer-publizistik.de/seminare/alle-seminare/details/sicher-kommunizieren-mit-informanten-1/

Akademie für Publizistik: Crashkurs Datenvisualisierung
Fr., 14.06.2019, Hamburg, Akademie für Publizistik
Trainer: Matthias Süßen
Preis: 320,- Euro
http://www.akademie-fuer-publizistik.de/seminare/alle-seminare/details/crashkurs-datenvisualisierung/

ARD.ZDF medienakademie: Datenvisualisierung für Bewegtbild, Print und Online – einfach und auf den Punkt
Mo./Di., 17./18.06.2019, Hannover, ARD.ZDF medienakademie
Trainer: Björn Schwentker
Preis: 690.- Euro
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51240

ARD.ZDF medienakademie : Datawrapper – das universelle Visualisierungstool
Di./Mi., 25./26.06.2019, Hannover, ARD.ZDF medienakademie
Trainer: Claus Hesseling
Preis: 800.- Euro
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51243

Akademie für Publizistik: Datenjournalismus
Mo./DI., 19./20.08.2019, Hamburg, Akademie für Publizistik
Trainerin: Marie-Louise Timcke
Preis: 470,- Euro
http://www.akademie-fuer-publizistik.de/seminare/alle-seminare/details/datenjournalismus-7/

Akademie für Publizistik: Fake News enttarnen
Mo.,26.08.2019, Hamburg, Akademie für Publizistik
Trainer: Julia Bayer
Preis: 320,- Euro
http://www.akademie-fuer-publizistik.de/seminare/alle-seminare/details/fake-news-enttarnen/

[Ende der Seminare, Stipendien, Preise].

## Abschnitt Fünf: Pressespiegel.

# 29: Empfehlung [d. Red.] .

Finland is winning the war on fake news. What it’s learned may be crucial to Western democracy
By Eliza Mackintosh ; Video by Edward Kiernan. – CNN
https://edition.cnn.com/interactive/2019/05/europe/finland-fake-news-intl/

How one country blocks the world on data privacy
The GDPR is the world’s toughest standard for data privacy. But nearly a year later, its chief enforcer has yet to take a single action against major tech firms like Facebook and Google.
By Nicholas Vinocur. – Politico, 24.04.2019
https://www.politico.com/story/2019/04/24/ireland-data-privacy-1270123

# 30: Journalismus .

Nach dem Bremer Bamf-Skandal : Ein Medienskandal?
Tausende Flüchtlinge, hieß es, hätten in Bremen illegal Asyl erhalten. Dann wurden es immer weniger. Was ist übrig und wie gehen Medien damit um?
Anne Fromm. – taz, 18.05.2019
http://www.taz.de/Nach-dem-Bremer-Bamf-Skandal/!5593166/

Vermeintliche Fehler in Bremen : “Bamf-Skandal” schrumpft weiter
Die Anzahl der vermeintlich fehlerhaften Asylbescheide der Bremer Außenstelle des Bamf ist weiter rückläufig. Die Ermittlungen gehen mit viel Aufwand weiter.
Stefan Simon. – taz, 24.04.2019
http://www.taz.de/!5586346/

VW-Chef als Chefredakteur : Poschardts “Welt” macht Volkswagen den Autohof
Stefan Niggemeier. – Übermedien, 08.05.2019
https://uebermedien.de/37933/poschardts-welt-macht-volkswagen-den-autohof/

Journalismus für die Mächtigen
Timo Rieg. – Telepolis, 06.05.2019
Eine Medienpolemik zur Auseinandersetzung mit Kevin Kühnerts Zeit-Interview
https://www.heise.de/tp/features/Journalismus-fuer-die-Maechtigen-4413550.html?seite=all

Studie “Verlorene Mitte”
Darf’s ein bisschen rechtsextremer sein?
Juliane Wiedemeier. – Übermedien, 30.04.2019
https://uebermedien.de/37786/mitte-studie-darfs-ein-bisschen-rechtsextremer-sein/

Österreich: FPÖ fordert Entlassung von ORF-Moderator Armin Wolf
Nach einem TV-Interview sieht sich die österreichische FPÖ diffamiert und will gegen den Moderator vorgehen. Journalisten und Verbände sehen die Pressefreiheit in Gefahr.
Von Daniel Tautz. – Zeit.de, 29.04.2019
https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-04/oesterreich-fpoe-politiker-rauswurf-armin-wolf-orf-forderungen

Die Wahrheit unter Zeitdruck
Von Nele Günther. – Kontext Wochenzeitung #419, 10.04.2019
https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/419/die-wahrheit-unter-zeitdruck-5822.html

Ausweg Stiftung? Ein Debattenbeitrag
meta_blog, 29.01.2019
https://www.meta-magazin.org/2019/01/29/ausweg-stiftung-fuer-wissenschaftsjournalismus-ein-debattenbeitrag/

# 31: Journalismus und PR .

Bayer: Monsanto hat Listen mit Kritikern in sieben Ländern erstellt
Der Saatgutkonzern Monsanto hat Namen kritischer Politiker, Wissenschaftlerinnen und Journalisten gesammelt, auch in Deutschland. Bayer will die Betroffenen kontaktieren.
ZEIT ONLINE, AFP, vk, 21.05.2019
https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2019-05/bayer-monsanto-kritiker-listen-fleishman-hillard

Eine Frage der Glaubwürdigkeit
Arbeitsethik Wenn Journalisten Veranstaltungen großer Unternehmen moderieren – sind Interessenkonflikte vorprogrammiert?
Kristina Auer. – 14.05.2019
https://www.freitag.de/autoren/kristina-auer/eine-frage-der-glaubwuerdigkeit

# 32: Informationsfreiheit .

Informationsfreiheit: Gericht zerpflückt Gebührenpraxis des Bundesinnenministeriums
von Tim Gerber. – Heise online, 01.05.2019
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Informationsfreiheit-Gericht-zerpflueckt-Gebuehrenpraxis-des-Bundesinnenministeriums-4411226.html

Antwort per Allgemeinverfügung: Glyphosat-Gutachten wird herausgegeben
von Arne Semsrott. – Frag den Staa, 06.05.2019
https://fragdenstaat.de/blog/2019/05/06/glyphosat-gutachten-antwort-allgemeinverfugung/

Bundesverwaltungsgericht lehnt Auskunftsanspruch ab: Kein Zugang zu Maas-Weisung im Fall netzpolitik.org
Legal Tribune Online, 22.05.2019
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bverwg-7c23-17-generalbundesanwaltschaft-informationsanspruch-ifg-netzpolitik-affaere-maas-weisung/

Auskunftsrechte : Transparenzregister mit Lücken
von Jonathan Sachse ; Frederik Richter. – Correctiv, 08.05.2018
https://correctiv.org/aktuelles/auskunftsrechte/2018/02/08/transparenzregister-mit-luecken

# 33: Fake News .

Desinformation vor der Europawahl
Science Media Center, 16.04.2019
https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/rapid-reaction/details/news/desinformation-vor-der-europawahl/

# 34: Überwachung .

No-Spy-Konferenz: Seehofers IT-Sicherheitsgesetz teilweise “unhaltbar bis irre”
Von Monika Ermert. – Heise Newsticker, 20.05.2019
https://www.heise.de/newsticker/meldung/No-Spy-Konferenz-Seehofers-IT-Sicherheitsgesetz-teilweise-unhaltbar-bis-irre-4426039.html

Bundesdatenschützer: Kritik an Darknet-Gesetz, will “Sicherheitsgesetz-Pause”
Ulrich Kelber hält das geplante Gesetz gegen Marktplätze im Darknet für zu weitreichend. Außerdem fordert er eine Pause für neue Sicherheitsgesetze.
Von Martin Holland. – Heise Newsticker, 20.05.2019
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesdatenschuetzer-Kritik-an-Darknet-Gesetz-will-Sicherheitsgesetz-Pause-4425762.html

Video: Is your vote for sale? Political advertisers think so
https://privacyinternational.org/video/2937/video-your-vote-sale-political-advertisers-think-so

Steps you can take to minimise the political ads you see online
Privacy International, 19.05.2019
https://privacyinternational.org/long-read/2913/steps-you-can-take-minimise-political-ads-you-see-online

Surveillance : China’s ‘data doors’ scoop up information straight from your phone
The security screeners scan more than your face, picking up MAC addresses and IMEI numbers
Masha Borak. – Abacus News, 07.05.2019
https://www.abacusnews.com/future-tech/chinas-data-doors-scoop-information-straight-your-phone/article/3009037

China: Human Rights Watch legt App für die Massenüberwachung offen
Polizisten in Xinjiang tragen Daten über die Bürger in einer App zusammen. Die informiert im Gegenzug über verdächtiges Verhalten, sagt Human Rights Watch.
von Martin Holland . – Heise Newsticker, 02.05.2019
https://www.heise.de/newsticker/meldung/China-Human-Rights-Watch-legt-App-fuer-die-Massenueberwachung-offen-4411974.html

Secure Connect: Tutanota startet Service für Whistleblower
Mit Secure Connect von Tutanota können Whistleblower ihr Material an Journalisten schicken. Die Kommunikation erfolgt verschlüsselt, die Handhabung ist einfach.
Daniel Berger 03.05.2019
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Secure-Connect-Tutanota-startet-Service-fuer-Whistleblower-4412298.html
https://github.com/tutao/tutanota

[Ende des Pressespiegel]

# 35: Link-Index .

01: Editorial
https://www.spiegel.de/media/media-44510.pdf ,
https://uebermedien.de/38508/warum-der-relotius-bericht-fuer-den-spiegel-so-verheerend-ist/

02: nr-Leuchtturm 2019 für Juan Moreno
https://netzwerkrecherche.org/stipendien-preise/leuchtturm/

03: Jetzt anmelden zur netzwerk recherche-Jahreskonferenz 2019
http://nrch.de/nr19 ,
http://nrch.de/nr19prg

04: Global Investigative Journalism Conference
https://gijc2019.org/

05: Grow Fellowship: Noch bis zum 16. Juni 2019 bewerben!
https://netzwerkrecherche.org/growfellowship/

06: Werkstattgespräche: Journalisten besuchen Schulen in Berlin und Brandenburg
https://www.sueddeutsche.de/service/werkstattgespraeche-die-sz-geht-in-die-schulen-1.4384550
http://nrch.de/wstg

07: Fachkonferenz “Exilland Deutschland – Herausforderungen in Wissenschaft, Kultur und Journalismus”
https://www.koerber-stiftung.de/fileadmin/user_upload/koerber-stiftung/redaktion/tage-des-exils/pdf/2019/Exilland_Deutschland_Programm.pdf

08: Verleihung der deutschen BigBrotherAwards
https://bigbrotherawards.de/

09: Global Fact 6
https://gfworkshops.org/

10: Hackathon hacking://local_media
https://www.vor-ort.nrw/2019/05/02/hackathon-hacking-local_media/ ,
https://www.vor-ort.nrw/2018/07/17/hacking-journalism-2018/

11: Konferenz “Alternative Finanzierungsmodelle im Journalismus”
https://www.deine-korrespondentin.de

12: CfP – Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft
https://kritischekommunikationswissenschaft.wordpress.com/ ,
https://kritischekommunikationswissenschaft.files.wordpress.com/2019/04/cfp-medien-der-transformation-transformation-der-medien.pdf

13: Nach Veröffentlichungsverbot: Bundesinstitut für Risikobewertung mit IFG-Anträgen geflutet
https://fragdenstaat.de/aktionen/zensurheberrecht-2019/

14: Thüringen will Informationsfreiheitsgesetz zum Transparenzgesetz weiterentwickeln
https://forum.thueringer-landtag.de/sites/default/files/downloads/Gesetzentwurf_8.pdf ,
https://forum.thueringer-landtag.de/sites/default/files/sachverstaendige/Z6_2837.pdf

15: Informationsfreiheitsgesetz: Verwaltungsgericht beanstandet die Gebührenpraxis des Innenministeriums
https://www.heise.de/downloads/18/2/6/7/0/6/5/4/VG_Berlin_anonymisiertes_Urteil_in_Sachen_IFG-Gebuehren.pdf

16: Zu den Strache-Videos
https://www.sueddeutsche.de/politik/strache-videos-recherche-leserfragen-1.4455611 ,
https://verfassungsblog.de/strache-video-und-meinungsfreiheit-zum-grundrechtlichen-schutz-der-veroeffentlichung-rechtswidrig-erlangter-informationen/ ,
https://www.zeit.de/kultur/2019-05/ibiza-affaere-video-heinz-christian-strache-veroeffentlichung-journalisten

17: Grand Theft Europe
https://correctiv.org/top-stories/2019/05/06/grand-theft-europe/ ,
https://www.zdf.de/politik/frontal-21/der-grosse-betrug-vom-7-mai-2019-100.html ,
https://www.zdf.de/comedy/neo-magazin-mit-jan-boehmermann/steuerraub-100.html

18: Kasseler Liste – eine Datenbank verbotener Bücher
http://www.kasselerliste.com/

19: Zum Fall Relotius
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fall-claas-relotius-abschlussbericht-der-aufklaerungskommission-a-1269110.html ,
https://www.spiegel.de/media/media-44510.pdf ,
http://www.message-online.com/schaedliche-neigungen/

20: Material zum Video von Rezo
https://www.youtube.com/watch?v=4Y1lZQsyuSQ
https://docs.google.com/document/d/1C0lRRQtyVAyYfn3hh9SDzTbjrtPhNlewVUPOL_WCBOs/preview#
https://www.bento.de/nachhaltigkeit/youtuber-rezo-im-interview-ich-sage-nicht-dass-die-komplette-verantwortung-fuer-alle-probleme-bei-der-cdu-liegt-a-c842dada-fc71-49b0-9bf8-d654fe4dce37
https://twitter.com/hashtag/RezoVideo

21: EU: Hardliner wollen “beschränkte” Vorratsdatenspeicherung
https://digitalcourage.de/blog/2019/beschraenkte-vorratsdatenspeicherung ,
https://digitalcourage.de/blog/2019/eprivacy-private-vorratsdatenspeicherung-durch-hintertuer

22: Drei neue Studien der Otto Brenner Stiftung
https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/agenda-setting-bei-ard-und-zdf/ .
https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/krimis-kontroversen-kochrezepte/ ,
https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/zwischen-fluechtlingskrise-und-migrationspakt/

23: Fritz Wolf sieht fern
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/arte-doku-ueber-die-mission-wahrheit-journalismus-auf-speed/23458574.html ,
http://www.dassalzdererde-derfilm.de/ ,
https://www.spiegel.de/kultur/kino/das-salz-der-erde-von-wim-wenders-film-ueber-sebastiao-salgado-a-999746.html ,
https://www.spiegel.de/kultur/kino/ruth-bader-ginsburg-kritik-zu-rbg-ein-leben-fuer-die-gerechtigkeit-a-1242905.html ,
http://www.eldoradoderfilm.de/ ,
https://www.br.de/presse/inhalt/pressemitteilungen/dox-eldorado-100.html ,
https://www.youtube.com/watch?v=1ZpzV8poFEM

24: Media Startup Fellowship 2019
https://www.media-lab.de/media-startup-fellowship

25: Helmut Schmidt Journalistenpreis und Helmut Schmidt Journalisten-Nachwuchspreis
https://www.helmutschmidtjournalistenpreis.de/bewerbung/

26: Webinar “Digitale Detektivarbeit”
https://www.bjv.de/termin/seminar/20181220-webinar-digitale-detektivarbeit-praxis-webinar-zur-verifikation-quellen-im

27: Workshop “Train-the-trainer”
https://www.reporter-akademie-berlin.de/workshops/train-the-trainer/

28: Seminare mit Recherchebezug
http://www.akademie-fuer-publizistik.de/seminare/alle-seminare/details/netzwerke-aufbauen-informanten-finden-1/ ,
http://www.akademie-fuer-publizistik.de/seminare/alle-seminare/details/sicher-kommunizieren-mit-informanten-1/ ,
http://www.akademie-fuer-publizistik.de/seminare/alle-seminare/details/crashkurs-datenvisualisierung/ ,
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51240 ,
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51243 ,
http://www.akademie-fuer-publizistik.de/seminare/alle-seminare/details/datenjournalismus-7/ ,
http://www.akademie-fuer-publizistik.de/seminare/alle-seminare/details/fake-news-enttarnen/

29: Empfehlung [d. Red.]
https://edition.cnn.com/interactive/2019/05/europe/finland-fake-news-intl/ ,
https://www.politico.com/story/2019/04/24/ireland-data-privacy-1270123

30: Journalismus
http://www.taz.de/Nach-dem-Bremer-Bamf-Skandal/!5593166/ ,
http://www.taz.de/!5586346/ ,
https://uebermedien.de/37933/poschardts-welt-macht-volkswagen-den-autohof/ ,
https://www.heise.de/tp/features/Journalismus-fuer-die-Maechtigen-4413550.html?seite=all ,
https://uebermedien.de/37786/mitte-studie-darfs-ein-bisschen-rechtsextremer-sein/ ,
https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-04/oesterreich-fpoe-politiker-rauswurf-armin-wolf-orf-forderungen ,
https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/419/die-wahrheit-unter-zeitdruck-5822.html ,
https://www.meta-magazin.org/2019/01/29/ausweg-stiftung-fuer-wissenschaftsjournalismus-ein-debattenbeitrag/

31: Journalismus und PR
https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2019-05/bayer-monsanto-kritiker-listen-fleishman-hillard ,
https://www.freitag.de/autoren/kristina-auer/eine-frage-der-glaubwuerdigkeit

32: Informationsfreiheit
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Informationsfreiheit-Gericht-zerpflueckt-Gebuehrenpraxis-des-Bundesinnenministeriums-4411226.html ,
https://fragdenstaat.de/blog/2019/05/06/glyphosat-gutachten-antwort-allgemeinverfugung/ ,
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bverwg-7c23-17-generalbundesanwaltschaft-informationsanspruch-ifg-netzpolitik-affaere-maas-weisung/ ,
https://correctiv.org/aktuelles/auskunftsrechte/2018/02/08/transparenzregister-mit-luecken

33: Fake News
https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/rapid-reaction/details/news/desinformation-vor-der-europawahl/

34: Überwachung
https://www.heise.de/newsticker/meldung/No-Spy-Konferenz-Seehofers-IT-Sicherheitsgesetz-teilweise-unhaltbar-bis-irre-4426039.html ,
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesdatenschuetzer-Kritik-an-Darknet-Gesetz-will-Sicherheitsgesetz-Pause-4425762.html ,
https://privacyinternational.org/video/2937/video-your-vote-sale-political-advertisers-think-so ,
https://privacyinternational.org/long-read/2913/steps-you-can-take-minimise-political-ads-you-see-online ,
https://www.abacusnews.com/future-tech/chinas-data-doors-scoop-information-straight-your-phone/article/3009037 ,
https://www.heise.de/newsticker/meldung/China-Human-Rights-Watch-legt-App-fuer-die-Massenueberwachung-offen-4411974.html ,
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Secure-Connect-Tutanota-startet-Service-fuer-Whistleblower-4412298.html ,
https://github.com/tutao/tutanota

[Ende des Link-Index].

## Impressum .

Newsletter Netzwerk Recherche
ISSN 1611-8871

Dieser Newsletter wird herausgegeben vom
netzwerk recherche e.V.
(Amtsgericht Berlin Charlottenburg, Vereinsnummer VR 32296 B).

Anschrift:
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Strasse 4, 10405 Berlin

Verantwortlich für alle Inhalte des Newsletter (V.i.S.d.P. und Verantwortlicher gemäss Paragraph 5 Telemediengesetz (TMG)): Julia Stein.
info@netzwerkrecherche.de ,
https://www.netzwerkrecherche.org/

Das Netzwerk Recherche e.V. hat das Ziel, den Recherche-Journalismus in Deutschland zu fördern. Es vertritt die Interessen jener Kollegen, die (oft gegen Widerstände in Verlagen und Sendern) intensive Recherche durchsetzen wollen. Ausserdem fördert Netzwerk Recherche die Verbesserung von Aus- und Fortbildung im Bereich Recherche und tritt für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Recherche-Journalismus ein.

Der Newsletter Netzwerk Recherche ist urheberrechtlich geschützt. Das Copyright liegt beim Netzwerk Recherche e.V.
Das Urheberrecht namentlich gekennzeichneter Artikel liegt bei deren Verfassern.

Bestellen können Sie den Newsletter hier:
netzwerkrecherche.org/newsletter-bestellen/ .

Bitte klicken Sie hier, um sich vom Newsletter abzumelden: [[UNSUB_LINK_DE]]

Die Redaktion erreichen Sie mit einer E-Mail an:
mailto:newsletter@netzwerkrecherche.de .
Editorials:Daniel Drepper, Kuno Haberbusch, Cordula Meyer, Julia Stein.
Redaktion:
Albrecht Ude {aude}
Textredaktion:
Thomas Mrazek {tm}
E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder verkauft. Sie werden ausschiesslich zum Versand dieses Newsletters verwendet. Eingehende E-Mails werden vertraulich behandelt.

Rechtlicher Hinweis:
Für den Inhalt von Webseiten, auf die in diesem Newsletter ein Link gelegt wird, ist das Netzwerk Recherche nicht verantwortlich.

[Ende des Impressum].

[Ende des Newsletter Netzwerk Recherche].