Auszeichnung für besondere publizistische Leistungen – der Medienpreis des netzwerk recherche

Einmal pro Jahr vergibt das netzwerk recherche den Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen. Er zeichnet außergewöhnliche Recherchen aus, die für den öffentlichen Diskurs von großer Bedeutung sind.
Ausgezeichnet werden besonders Beiträge, die sich mit bislang unbeachteten Themen befassen. Kurzbeschreibung und Kriterien als pdf, (82 KB)

Über die Vergabe des Preises entscheidet der Vorstand von netzwerk recherche.

Leuchtturm-Preisträger:

  • 2016: Can Dündar für die mutigen Recherchen seiner Zeitung sowie für seinen Kampf um die Pressefreiheit
  • 2015: Ulrich Chaussy für seine jahrzehntelange Recherchen zum Oktoberfest-Attentat
  • 2014: Bastian Obermayer und Uwe Ritzer für ihre Recherchen über den ADAC
  • 2013: Michael Obert und Moises Saman für ihre außergewöhnlichen Reportage „Im Reich des Todes”. Den Leuchtturm-Sonderpreis erhält Jochen Wagner stellvertretend für alle Honorarkläger.
  • 2012: René Wappler (Spremberger Rundschau) und Wolfgang Kaes (Bonner General-Anzeiger) für ihre herausragende Leistungen im Lokaljournalismus.
  • 2011: Frankfurter Allgemeine Zeitung / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung für ihre Berichterstattung in der Guttenberg-Affäre
  • 2010: in diesem Jahr zu gleichen Teilen an Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D., Dr. Andreas Zielcke (Süddeutsche Zeitung) und Arno Luik (stern).
  • 2009: Reporterpool von NDR Info für seine kontinuierlichen Rechercheleistungen
  • 2008: Peter Merseburger für seine Augstein-Biografie und sein Lebenswerk
  • 2007: Andrea Röpke, Anton Maegerle und Thomas Kuban für die Recherchen der drei Journalisten in der rechtsextremen Szene
  • 2006: Hajo Seppelt und das Team der Radiosendung „Hintergrund Politik“ für die Berichterstattung über Doping in der ARD und der kontinuierliche kritische, hintergründige Journalismus
  • 2005: Ingolf Gritschneder und Georg Wellmann für die WDR-Story „Milliarden-Monopoly“ und Sonderpreis für Bildblog.de (Stefan Niggemeier und Christoph Schultheis) für die kontinuierliche kritische Beobachtung der Bild-Zeitung
  • 2004: Dr. Volker Lilienthal vom Evangelischen Pressedienst (epd) für die nachhaltigen Recherchen u.a. zur Schleichwerbung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen
  • 2003: Jürgen Dahlkamp für die Reportage über den Tod des Asylbewerbers Aamir Ageeb und den mit diesem Fall verbundenen Justizskandal
  • 2002: Christoph Lütgert und Siri Nyrop für die „Lipobay“-Recherchen