Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

wir haben uns in unserem 20. Jubiläumsjahr auf die Suche nach uns selbst begeben – mit einer kleinen Rechercheübung: Wer sind wir eigentlich und wer sind unsere Mitglieder? Sehr viele kennen wir seit Jahren persönlich, weil sie sich immer wieder zu Wort melden mit ihren starken Recherchen und sich gemeinsam mit uns engagieren, bei unseren Tagungen und unseren Projekten. Jedes Jahr kommen neue hinzu. Aber einige kennen wir nur namentlich, aus unserem Mitgliederverzeichnis.

Unsere Vorstandskollegen Christina Elmer und David Hilzendegen haben unsere Kartei geplündert und jede Menge Erkenntnisse gewonnen. Zum Beispiel, dass wir maximal viele Andreas‘ bei uns haben. Genauso wie Michaels und Christians. Ziemlich banal, natürlich, aber es entsteht ein bestimmter Eindruck und er trügt nicht. Wir sind tatsächlich mehr Männer als Frauen. Fast sechzig Prozent unserer Mitglieder sind Männer, rund vierzig Prozent sind Frauen. Tendenz: Der Anteil der Frauen wächst, auch wenn die Männer noch eine ganze Weile in der Mehrheit sein dürften. Natürlich ist das nicht schlimm. Eigentlich ist es sogar gar keine schlechte Quote, wenn man bedenkt, wie gering der Anteil der Frauen in den Rechercheressorts doch immer noch ist. In jedem Fall haben wir uns in den letzten Jahren ziemlich verändert. Denn in den Anfängen waren 75 Prozent unserer Mitglieder Männer und nur 25 Prozent Frauen.

Wir haben nun auch unsere Foto-Archive geplündert und dank unserer Kollegen Manfred Redelfs, Günter Bartsch und Franziska Senkel Schätze gehoben. Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit stand allen Teilnehmern ins Gesicht geschrieben, als damals das netzwerk recherche in Simmerath-Erkensruhr gegründet wurde. In einem sagenhaft schmucklosen Ambiente. Gemeinsam richtete man den Blick auf ein damals visionäres Ziel. Denn erstmals schlossen sich Journalisten zu einem Netzwerk zusammen, um gemeinsam die eigenen Interessen durchzusetzen: bessere Rahmenbedingungen für Recherchen, eine Klärung, welchen Stellenwert Recherche hat, ein Verständnis des Handwerks und eine Verabredung darüber, es zu vermitteln und gemeinsam strukturiert zu recherchieren. Von Beginn an spielte Selbstkritik der eigenen Arbeit und Zunft eine große Rolle. Die Ziele von damals, sie gelten bis heute. Auch wenn sich so vieles verändert hat – auch wir uns, das netzwerk recherche.

Vor wenigen Tagen haben wir unser tausendstes Mitglied aufgenommen und gefeiert. Und die Hälfte dieser 1.000 Mitglieder haben wir allein in den vergangenen knapp sieben Jahren hinzugewonnen. In dieser Zeit haben wir uns neue Netzwerk-Partner und Recherche-Themen gesucht. Es geht schon lange nicht mehr nur um die Sicherheit des Staates, sondern inzwischen um eine ganz andere Vielfalt von Recherchethemen. Es geht auch nicht mehr nur um den wichtigsten Informanten, sondern häufig auch um die richtigen Fragen, wie wir an bestimmte Informationen kommen. Es geht um neue Recherchemethoden und datenjournalistische Tools. Es geht darum, wie sich Journalistinnen, Journalisten und Journalismus künftig finanzieren lassen werden. Und schließlich geht es auch um internationale Kooperationen. Für die Global Investigative Journalism Conference, zu der 1.700 Journalisten aus aller Welt nach Hamburg gekommen sind, sind wir gemeinsam mit vielen Partnern über uns hinaus gewachsen.

Eine weitere Zahl müssten wir allerdings geheim halten, nämlich die Anzahl derjenigen Mitglieder, die aus den ostdeutschen Bundesländern kommen. Läßt man mal Berlin außen vor, sind es nur 61. Einundsechzig. Von tausend. Das ist bitter. Unser Entschluss stand schon vor dieser Analyse fest: So bald es möglich ist, machen wir wieder eine Tagung im Osten. Mit den Planungen haben wir bereits begonnen.

Ein zweites Mal in Folge fällt nun aber unsere Jahrestagung in der bisherigen Form aus. Im Juni werden wir wieder eine virtuelle Tagung realisieren. Wir hoffen sehr, dass wir uns im Herbst dann endlich wiedersehen und unsere Jahrestagung nachholen können.

Bis dahin wird noch viel passieren und wir lassen uns von der Pandemie nicht unterkriegen. Am Mittwoch in einer Woche (28.04.) laden wir wieder zu einem neuen nr-insights, unserem Online-Stammtisch, ein. Dieses Mal geht es darum, „wie große Projekte in kleinen Teams entstehen“, im lokalen Datenjournalismus.

Und am internationalen Tag der Pressefreiheit, dem 3. Mai, startet das Netzwerk „Journalismus macht Schule“, in eine besondere Woche: Journalistinnen und Journalisten werden an Schulen in ganz Deutschland über ihre Arbeit sprechen. Darüber, wie man Informationen von Halbwahrheiten und „Fake News“ unterscheiden kann. Viele von uns werden dabei sein und aus dem Bündnis „JMS“ ist nach rund einem Jahr Arbeit inzwischen eine große Bewegung geworden.

Auf all diese Begegnungen freuen wir uns. Denn nichts motiviert uns so sehr für unsere Arbeit. Auch in den nächsten 20 Jahren!
Es grüßen

Julia Stein,
Albrecht Ude

Twitter-Thread zum 20. Vereinsjubiläum von Netzwerk Recherche:
https://twitter.com/nrecherche/status/1377868016952737795

 

## Inhaltsverzeichnis.

01: Editorial

Abschnitt Eins: In Eigener Sache
02: netzwerk recherche hat mehr als 1.000 Mitglieder
03: The New Sector: Projekt zur Vernetzung des gemeinwohlorientierten Journalismus in Europa gestartet
04: SEED-Newsletter Nr. 6 erschienen: Mehr Vielfalt im Lokaljournalismus
05: nr-insights – der Onlinestammtisch für nr-Mitglieder zu Datenjournalismus am 28. April
06: netzwerk recherche und GIJN suchen German Editor

Abschnitt Zwei: Veranstaltungen
07: Dataharvest
08: GIJC 2021 findet online statt
09: Film „Silence Radio“ als Kino on Demand mit Beteiligung der Kinos

Abschnitt Drei: Nachrichten
10: Zombie Vorratsdatenspeicherung
11: Reporter ohne Grenzen veröffentlicht Rangliste der Pressefreiheit 2021
12: OBS-Arbeitspapier „Wenn Politik Presse macht“
13: Lobbyranking der Bundesländer

Abschnitt Vier: Seminare, Stipendien, Preise
14: Fellowships des MIP.labors
15: BJV-Preis zum Tag der Pressefreiheit 2021
16: Gutenberg-Recherchepreis für Jungjournalisten
17: Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus
18: Howard G. Buffett Stipendium für Journalistinnen
19: Seminare mit Recherchebezug

Abschnitt Fünf: Pressespiegel
20: Empfehlung [d. Red.]
21: Journalismus
22: Informationsfreiheit
23: „Fake News“
24: Überwachung

[Ende Inhaltsverzeichnis].

## Abschnitt Eins: In Eigener Sache.

# 02: netzwerk recherche hat mehr als 1.000 Mitglieder .

Im April wurde das netzwerk nicht nur 20 Jahre alt, es wurde auch das 1.000 Mitglied aufgenommen. Aus diesem Anlass haben die Datenjournalisten und Vorstandsmitglieder David Hilzendegen und Christina Elmer die Mitgliederstruktur des netzwerks untersucht und vielfältig visualisiert:

Netzwerk Recherche feiert 1.000 Mitglieder
https://netzwerkrecherche.org/blog/netzwerk-recherche-feiert-1-000-mitglieder/

# 03: The New Sector: Projekt zur Vernetzung des gemeinwohlorientierten Journalismus in Europa gestartet .

Gemeinsam mit Partnern aus dem Journalismus (Arena for Journalism in Europe), der Wissenschaft (Hans-Bredow-Institut & Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen) und der Stiftungswelt (Schöpflin Stiftung) haben wir ein neues Projekt zur Vernetzung und Erforschung gemeinwohlorientierter Medien in Europa gestartet. Überall auf dem Kontinent entwickeln sich derzeit unabhängige Redaktionen, die versuchen jene Lücken zu schließen, die dort entstehen, wo sich privatwirtschaftliche Medien zurückziehen. Mit „The New Sector“, wie wir diese lebendige journalistische Gründerszene nennen, bringen wir die mutigen Macher zusammen: auf einer Karte, in einer Mailing-Liste und künftig auch in einem eigenen Netzwerk.

Weitere Informationen unter:
http://www.thenewsector.org/

# 04: SEED-Newsletter Nr. 6 erschienen: Mehr Vielfalt im Lokaljournalismus .

Im aktuellen SEED-Newsletter zum Nonprofit-Journalismus gratulieren wir dem Team der Kontext Wochenzeitung in Stuttgart, die als Pioniere im gemeinnützigen Journalismus soeben den 10. Geburtstag der Zeitung gefeiert haben. Wir schauen auf Gründer in Düsseldorf, Nürnberg und Greifswald, die neue lokaljournalistische Projekte an den Start bringen, und porträtieren Sozioskop, ein wissenschaftsjournalistisches Format bei YouTube und Instagram. Außerdem präsentieren wir starke Recherchen aus gemeinnützigen Redaktionen und fassen das Wichtigste aus aktuellen Studien und der Medienpolitik zusammen. Die SEED-Ausgabe Nr. 6 kann hier nachgelesen werden:
http://nrch.de/seed6

Um keine Ausgabe zu verpassen, kann der SEED-Newsletter hier abonniert werden:
http://nrch.de/seedabo

# 05: nr-insights – der Onlinestammtisch für nr-Mitglieder zu Datenjournalismus am 28. April .

Mi., 28.04.2021, ab 20:15 h, online.

Der nächste digitale Stammtisch steht unter dem Titel „Datenjournalismus lokal – wie große Projekte in kleinen Teams entstehen“: Datenjournalismus ist mehr als nur bunte Karten und interaktive Grafiken. Es ist eine Form des Journalismus, der mit seinen Recherchemethoden völlig neue Themen und Ergebnisse zu Tage fördern kann, die oftmals extrem nah an den Leserinnen und Lesern sind. Denn Daten sind letztlich nichts anderes als abstrakte Wirklichkeit.

Um Datenjournalismus zu betreiben, braucht es keine großen Teams in überregionalen Häusern. Auch Einzelkämpfer:innen wie unsere drei Referent:innen schaffen erfolgreiche Projekte mit Mehrwert für Ihre Nutzer:innen und Häuser. Welche das sind, stellen wir in unseren nr-insights vor. Wir gehen der Frage nach, was es braucht, um im Lokalen und Regionalen DDJ zu betreiben. Und wir geben Tipps, wie man einen Anfang schafft. Zu Gast sind Jan Georg Plavec (StZN), Claudia Kohler (BR) und David Hilzendegen (Südkurier und nr-Vorstand), der Stammtisch wird diesmal moderiert von Christina Elmer (Spiegel und nr-Vorstand).

Die virtuellen Stammtische nr-insights sind ausschließlich für Mitglieder von netzwerk recherche vorgesehen. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung im April wurden den Mitgliedern bereits per Mail zugeschickt.

Vorankündigung: Am Mittwoch, 26. Mai ab 20.15 Uhr findet ein Gespräch zum Film „Der Maulwurf – Undercover in Nordkorea“ mit dem Regisseur Mads Brügger und der Journalistin, Autorin und Filmemacherin Fabienne Hurst statt (in englischer Sprache).

Alle Informationen zum Online-Stammtisch „nr-insights“ sind abzurufen unter http://nrch.de/insights

# 06: netzwerk recherche und GIJN suchen German Editor .

netzwerk recherche und das Global Investigative Journalism Network (GIJN) möchten ihre Zusammenarbeit stärken und gemeinsam grenzüberschreitende Recherchen, den Investigativ- und Datenjournalismus voranbringen. Dazu schaffen wir die Position des German Editors, der diese Themen für das deutschsprachige Publikum aufbereitet, Entwicklungen beobachtet und darüber auch für ein internationales Publikum berichtet. Es soll sich zunächst um eine freiberufliche Tätigkeit handeln, im Umfang von ca. 20 Wochenstunden. Zentral sind gute Kenntnisse im Umgang mit sozialen Medien, ein versierter Umgang mit der deutschen Sprache und sehr gute Englischkenntnisse. Außerdem wird ein gutes Verständnis des Investigativ- und Datenjournalismus erwartet. Die Ziele und Erwartungen orientieren sich an den Positionen anderer, bereits bestehender Regional Editors des GIJN:
https://netzwerkrecherche.org/blog/nr-und-gijn-suchen-german-editor/

Bewerbungen mit einem kurzen Anschreiben und Lebenslauf (je 1–2 A4-Seiten), gern mit eigenen Ideen für die Ausgestaltung der Tätigkeit, bitte bis 2.5.2021 per E-Mail an
gijn@netzwerkrecherche.de
oder über unser verschlüsseltes Formular, verlinkt unter
https://netzwerkrecherche.org/kontakt/

[Ende der Mitteilungen in eigener Sache].

## Abschnitt Zwei: Veranstaltungen.

# 07: Dataharvest 2021 – das Programm ist online .

Di., 18.05. – Do., 03.06.2021, online

Dataharvest – die Europäische Konferenz für investigativen Journalismus 2021 – wird wieder eine Online-Veranstaltung sein. Drei Wochen Konferenz- und Datenkompetenztraining, gefolgt von einer Reihe von Masterclasses in den Herbstmonaten.
Die Konferenzwochen haben übergreifende Themen:
1) Investigative Methoden,
2) Datenjournalismus und
3) Grenzüberschreitender Journalismus.
Diese Themen überschneiden sich natürlich, aber sie definieren dennoch einen Fokus für die Diskussionen.

Alle Details:
https://dataharvest.eu/ ,
https://dataharvest.eu/2021/04/06/the-dataharvest-program-is-out/

Programm:
https://dataharvesteijc21.sched.com/

# 08: GIJC 2021 findet online statt .

Mi.-Fr., 03.-05.11.2021, online.

Die Global Investigative Journalism Conference 2021, ursprünglich in Sydney (Australien) geplant, wird stattdessen vom 3. bis 5. November 2021 online stattfinden.

Die Präsenzveranstaltung in Australien wird um ein Jahr verschoben: Vom 14. bis 18. Oktober 2022 soll die internationale Konferenz in Sydney abgehalten werden, geben die Organisatoren – das Global Investigative Journalism Network und das Judith Neilson Institute for Journalism and Ideas – bekannt.

Nähere Informationen unter: https://gijn.org/2021/03/24/the-global-investigative-journalism-conference-goes-online-oct-2021-we-head-to-sydney-in-22/

# 09: Film „Silence Radio“ als Kino on Demand mit Beteiligung der Kinos .

Die Journalistin Carmen Aristegui erhält nach der Enthüllung eines Korruptionsfalls um den früheren mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto Morddrohungen. Auf Druck der Regierung werden sie und ihr Team entlassen. Aber Carmen schweigt nicht. Sie gründet eine eigene Nachrichtenplattform und setzt ihren lebensgefährlichen Kampf für Meinungs- und Pressefreiheit und gegen „Fake News“ fort.

Der Dokumentarfilm begleitet das Leben von Carmen Aristegui vier Jahre lang und gibt einen tiefen Einblick in die Arbeit des Journalismus und der damit verbundenen Gefahr.

Carmen Aristegui zählt zu den einflussreichsten Journalistinnen Lateinamerikas. BBC1 wählte sie unter die 100 wichtigsten Frauen weltweit. Für ihren Kampf um Pressefreiheit wurde sie vielfach ausgezeichnet.

Mexiko gehört zu den gefährlichsten Ländern für Journalisten weltweit. Nirgendwo wurden im vergangenen Jahr mehr Medienschaffende ermordet. Besonders gefährdet sind sie, wenn sie über Drogenkartelle, Korruption oder Machtmissbrauch berichten.

Website:
https://jip-film.de/silence-radio/

Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=NERp5FO9D9Q

[Ende der Veranstaltungen].

## Abschnitt Drei: Nachrichten.

# 10: Zombie Vorratsdatenspeicherung .

Am 14. Dezember 2005 beschloss das Europäische Parlament nach auffallend kurzer Diskussion die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung. Nationale Gesetze folgten. Provider wurden damit verpflichtet, die Metadaten der Kommunikation ihrer Kunden für sechs Monate auf Vorrat zu speichern (Telefonnummern, IP-Adressen, Standortdaten).

Gegen das 2007 beschlossene deutsche Gesetz wurden mehrere Verfassungsbeschwerden eingereicht. 2010 erklärte das Bundesverfassungsgericht die Vorschriften zur Vorratsdatenspeicherung für verfassungswidrig. 2014 hob gar der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Vorratsdatenspeicherungs-Richtlinie wegen Verstößen gegen die Europäische Grundrechtecharta auf. Und dennoch stimmte der Bundestag 2015 erneut für die „Einführung einer Speicherpflicht und Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten“. Mehrere Klagen beim Verfassungsgericht dagegen sind anhängig, derzeit ist die Umsetzung des Gesetzes durch die Bundesnetzagentur ausgesetzt.

Letzte Woche hatten sich die Regierungen der EU-Länder auf eine Position für neue sogenannte e-Datenschutzvorschriften geeinigt. Das Projekt ist besser bekannt unter dem Namen ePrivacy und kam seit vier Jahren nicht voran. Neue Regeln soll es für Internet-Telefonie, E-Mail, Messenger und Tracking geben. In Artikel 7 des Entwurfs findet sich jedoch, was der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber als „schweren Schlag für den Datenschutz“ bezeichnet: die Vorratsdatenspeicherung.

Am 3. März hat der Gerichtshof der Europäischen Union in einer Pressemeldung klargestellt: „Ein zu strafrechtlichen Zwecken dienender Zugang zu einem Verkehrs- oder Standortdatensatz elektronischer Kommunikationen, der es ermöglicht, genaue Schlüsse auf das Privatleben zu ziehen, darf nur zur Bekämpfung schwerer Kriminalität oder zur Verhütung ernster Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit gewährt werden.“

Das oberste europäische Gericht und das oberste deutsche Gericht erklären diese Form der Massenüberwachung für grundrechtswidrig, aber die Politik beschließt neue Gesetze. Grundrechte sind die Rechte der Bürger gegen den Staat! Das scheint man in Behörden, Ministerien und Kabinetten zu ignorieren.

#BlackBoxEU: Transparenzanfrage bei fragdenstaat.de zu den ePrivacy-Trilog-Verhandlungen:
https://fragdenstaat.de/en/r/212091
https://fragdenstaat.de/kampagnen/blackboxeu/

Rat legt seinen Standpunkt zu e-Datenschutzvorschriften fest:
https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2021/02/10/confidentiality-of-electronic-communications-council-agrees-its-position-on-eprivacy-rules/

Bundesdatenschutzbeauftragter kritisiert Position des Rats zur ePrivacy-Verordnung:
https://www.bfdi.bund.de/SiteGlobals/Modules/Buehne/DE/Startseite/Pressemitteilung_Link/HP_Text_Pressemitteilung.html

Gerichtshof der Europäischen Union: Pressemeldung 29/21 vom 02.03.2021
https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2021-03/cp210029de.pdf
(PDF-Datei, 3 S., 243 KB)

# 11: Reporter ohne Grenzen veröffentlicht Rangliste der Pressefreiheit 2021 .

Am Dienstag, 20. April 2021 veröffentlichte Reporter ohne Grenzen (RSF) die Rangliste der Pressefreiheit 2021. Sie spiegelt die Situation von Journalisten und Medien in 180 Ländern und Territorien wider. Wie die Auswertungen zeigen, verstärkte die Corona-Pandemie weltweit repressive Tendenzen. Dies trifft auch auf Deutschland zu. So hat der Druck, das Misstrauen und die Gewalt gegen Journalisten in Deutschland eine „noch nie dagewesene Dimension erreicht“. Reporter ohne Grenzen zählte mindestens 65 gewalttätige Angriffe im Zeitraum von Anfang Januar 2020 bis Ende März 2021 gegen Journalistinnen und Journalisten – die Mehrheit dieser Übergriffe „ereignete sich auf oder am Rande von landesweiten Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen.“ Neben diesen Vorfällen führte auch die Analyse der Gesetze und juristische Rahmenbedingungen in Deutschland zu einer Verschlechterung im Ranking der Pressefreiheit: Deutschland liegt nun auf Platz 13, statt wie im Jahr 2020 auf Platz 11.

Ausführliche Informationen zur Rangliste der Pressefreiheit 2021:
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste/rangliste-2021

# 12: OBS-Arbeitspapier „Wenn Politik Presse macht“ .

Gastbeiträge von Politikern zählen zum Standardrepertoire des Journalismus. Aus journalistischer Sicht nicht unumstritten. Medien erlauben dabei politischen Akteuren, ungefiltert ihre Agenda zu verbreiten. Das OBS-Arbeitspapier greift diese Fragen auf, um eine Debatte über den Umgang deutscher Medien mit Gastbeiträgen von Politikern anzustoßen. Autor Marvin Oppong unterfüttert seine Argumente im vorliegenden Diskussionspapier mit einer kursorischen Analyse von Gastbeiträgen in FAZ, SZ und Tagesspiegel.

Wenn Politik Presse macht : Gastbeiträge von Politiker*innen in ausgewählten Tageszeitungen
von Marvin Oppong. – OBS-Arbeitspapier ; 46, 25. März 2021

https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/wenn-politik-presse-macht/

Kostenfreies PDF:
https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/02_Wissenschaftsportal/03_Publikationen/AP46_Gastbeitraege_Politiker.pdf
(PDF-Datei, 48 S., 606 KB)

# 13: Lobbyranking der Bundesländer .

Transparency Deutschland hat das erste Lobbyranking der Bundesländer vorgestellt. Darin wird bewertet, ob ein Bundesland über ein verpflichtendes, öffentlich zugängliches Lobbyregister, einen legislativen Fußabdruck, eine Karenzzeit von drei Jahren für Regierungsmitglieder und eine vollständige Offenlegung von Nebentätigkeiten verfügt.

Im Ergebnis schneiden alle Bundesländer schwach ab. Fast alle erreichen weniger als die Hälfte der möglichen Punktzahl. Auf dem ersten Platz steht Thüringen, welches wesentliche Elemente eines legislativen Fußabdrucks und eine 18- bis 24-monatige Karenzzeitregelung eingeführt hat. Schlusslichter sind Berlin, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern, wo es derzeit keinerlei Regeln zum Lobbyregister, dem legislativen Fußabdruck oder zu Karenzzeiten gibt.

Lobbyranking der Bundesländer
https://lobbyranking.de/

[Ende der Nachrichten].

## Abschnitt Vier: Seminare, Stipendien, Preise.

Fehlt ein Termin mit Recherchebezug? Bitte mailen Sie uns an
termine@netzwerkrecherche.de .

# 14: Fellowships des MIP.labors .

Aktuelle Bewerbungsfrist: Fr., 30.04.2021.

Das MIP.labor ist eine Ideenwerkstatt für Wissenschaftskommunikation zu Mathematik, Informatik und Physik. Es entwickelt neue Formate, um komplexe Sachverhalte dieser Fächer anschaulich zu machen, vor allem für junge Zielgruppen. Wissenschaftsjournalisten und andere Medienschaffende können sich für ein attraktives Fellowship-Programm bewerben.

Das ermöglicht es zwei etablierten Wissenschaftsjournalisten und einem Nachwuchstalent, sich ein halbes Jahr lang intensiv mit den Inhalten der Fächer Mathematik, Informatik und Physik auseinanderzusetzen.

Alle Details:
http://www.miplabor.de/#section-fellowship

# 15: BJV-Preis zum Tag der Pressefreiheit 2021 .

Einsendeschluss ist Mi., 05.05.2021.

Eine demokratische Gesellschaft funktioniert nur mit einer freien Presse. Deshalb vergibt der Bayerischer Journalisten-Verband (BJV) 2021 zum siebten Mal seinen Preis zum Tag der Pressefreiheit. Ausgezeichnet werden journalistische Werke (Karikatur, Foto, Video-/Audioclip oder Text), die sich herausragend mit dem Wert der Pressefreiheit auseinandersetzen. Der Preis ist mit 2.750 Euro dotiert. Zusätzlich wird noch ein Sonderpreis Junger Journalismus ausgelobt, der mit 1.000 Euro dotiert ist.

Die Teilnahmebedingungen und die bisherigen Preisträger:
https://www.bjv.de/pressefreiheit2021

# 16: Gutenberg-Recherchepreis für Jungjournalisten .

Die Bewerbungsfrist endet am 17.05.2021.

Der Gutenberg-Recherchepreis fördert junge Journalisten bis 35 Jahre, die sich auch im Zeitalter von Meinungswettstreit und Zielgruppenkommunikation dem klassischen journalistischen Grundsatz verpflichtet fühlen: Vor der Information steht die gründliche Recherche.

Er soll dazu ermuntern, in diesen ebenso schnellen wie meinungsoffensiven Zeiten die Kultur des Dicke-Bretter-Bohrens zu pflegen. Der Preis versteht sich sowohl als Ermunterung an Nachwuchsjournalisten als auch als Mahnung explizit an Lokal- und Regionalzeitungsverlage, aufwändige Recherchen möglich zu machen, ja auszubauen. Er ist mit 7.000, 5.000 und 3.000 Euro dotiert. Er wird getragen von der Lingen-Stiftung, Köln, und der VRM, Mainz.

Alle Details und Bewerbung
https://www.gutenberg-recherchepreis.de/

# 17: Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus .

Bewerbungsende: Mi., 30.06.2021

Die Ausschreibung zum Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus 2021 geht in die nächste Runde. Bis einschließlich 30. Juni werden Bewerbungen in den drei Kategorien Allgemein, Newcomer und Medienprojekt online entgegen genommen. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit, Anträge für ein Recherchestipendium einzureichen. Insgesamt wird ein Preisgeld von 47.000 Euro vergeben.

Informationen zu den Modalitäten und zu den Bewerbungsformularen:
https://www.otto-brenner-preis.de/otto-brenner-preis/teilnahmebedingungen-2021/

# 18: Howard G. Buffett Stipendium für Journalistinnen .

Der Howard G. Buffett Fund for Women Journalists, die erste Finanzierungsinitiative dieser Art, wurde mit einer Spende der Howard G. Buffett Foundation in Höhe von 4 Millionen US-Dollar eingerichtet und unterstützt Bildungsangebote, investigative Berichterstattung und Initiativen zur Medienentwicklung. Seit Januar 2020 nimmt der Fond für Journalistinnen fortlaufend Anträge an. Die Bearbeitung der Anträge dauert etwa drei Wochen. Er unterstützt Stipendiatinnen, um:

  • „Unterreportierte“, aber kritische globale Themen aufzudecken,
  • ehrgeizige Projekte zu verwirklichen, die traditionelle Medienberichte in Frage stellen,
  • Fachwissen in der Praxis zu entwickeln und Karrieren zu stärken,
  • Trainings- und Führungsmöglichkeiten wahrzunehmen, oder
  • unternehmerische Nachrichtenprojekte zu starten oder die Fähigkeiten dafür zu erwerben.

Bewerben können sich Journalistinnen aus der ganzen Welt. Das schließt alle Journalistinnen ein, die sich als Frauen identifizieren, was auch Transfrauen und nicht-binäre Menschen einschließt.
Professioneller Journalismus muss der Hauptberuf der Bewerberin sein.
Die Bewerberinnen müssen drei oder mehr Jahre Erfahrung im professionellen Journalismus haben.
Teams von Journalisten können sich bewerben, jedoch muss die Einreichung von einer weiblichen Journalistin stammen und ihr Team muss zu mindestens 50 Prozent aus Frauen bestehen.

Alle Details auf der Website der International Women’s Media Foundation:
https://iwmf.submittable.com/submit

# 19: Seminare mit Recherchebezug .

Bayerischer Journalisten-Verband (BJV): Darknet und Journalismus
Mo., 03. und 10.05.2021, 17-20 Uhr, Webinar
Trainer: Stefan Mey
Preis: 190.- Euro (95.- Euro DJV-Mitglieder)
https://www.bjv.de/termin/seminar/20210208-darknet-und-journalismus

ARD.ZDF medienakademie: Datenjournalismus – aus Statistiken werden Stories
Mo.-Mi., 17.-19.05.2021, online
Trainer: Claus Hesseling
Preis: 800.- Euro
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51233

ARD.ZDF medienakademie: Investigative Recherche, Rollenreportage, Undercover
Mo./Di., 07.-08.06.2021, Nürnberg, ARD.ZDF medienakademie
Trainer: Kim Otto
Preis: 690.- Euro
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51230

[Ende der Seminare, Stipendien, Preise].

## Abschnitt Fünf: Pressespiegel.

# 20: Empfehlung [d. Red.] .

Digitales Kunstwerk von Snowden bringt Millionenspende
Edward Snowden erzielte mit einem digitalen Kunstwerk (NFT) 4,6 Millionen Euro in einer Versteigerung. Der Erlös geht in die Stiftung Freedom of Press.
dpa via Heise Newsticker, 17.04.2021
https://www.heise.de/news/Digitales-Kunstwerk-von-Snowden-bringt-Millionenspende-6018716.html

# 21: Journalismus .

BKA-Kooperation mit Wirecard „Den Bock zum Gärtner gemacht“
Das Bundeskriminalamt hat nach BR-Informationen jahrelang eng mit dem Skandalkonzern Wirecard zusammengearbeitet. Die Bundesregierung verschwieg das – trotz konkreter Anfragen der parlamentarischen Opposition.
Von Arne Meyer-Fünffinger und Josef Streule. – Bayerischer Rundfunk, 14.04.2021
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/wirecard-sonderermittler-bka-101.html

# 22: Informationsfreiheit .

Best of Informationsfreiheit: Ein Sci-Hub für Nachrichten?
Der Umweg über Bibliotheksdatenbanken zu Paywall-Inhalten löst bei deutschen Verlagen Panik aus – mögliche Chancen oder drohende Gefahren erkennen sie nicht.
Von Arne Semsrott. – heise Newsticker, 27.03.2021
https://www.heise.de/meinung/Best-of-Informationsfreiheit-Ein-Sci-Hub-fuer-Nachrichten-6000093.html

RKI will keine Veröffentlichung von Geimpften-Studie
Das bundeseigene Institut will nicht, dass die Zusammenfassung von Erkenntnissen zum Übertragungsrisiko durch vollständig geimpfte Personen veröffentlicht wird.
Von Tim Gerber. – c’t Magazin, 06.04.2021
https://www.heise.de/news/RKI-will-keine-Veroeffentlichung-von-Geimpften-Studie-6006484.html

# 23: „Fake News“.

Expertin: Ohne Transparenz geht bei der Social-Media-Moderation nichts
Facebook oder Twitter sagen ihren Nutzern nur lückenhaft, warum sie Inhalte löschen oder verstecken. Der sich daraus ergebende Zensur-Vorwurf wiegt schwer.
Von Joan Donovan. – Technology Review, 06.04.2021
Joan Donovan ist Direktorin des „Technology and Social Change Research Project“ am Shorenstein Center der John F. Kennedy School of Government an der Harvard University.
https://www.heise.de/hintergrund/Expertin-Ohne-Transparenz-geht-bei-der-Social-Media-Moderation-nichts-6000129.html

# 24: Überwachung .

Gesetz verkündet: Bürgeridentifikationsnummer kommt
Mit der Verkündung des Registermodernisierungsgesetzes kann der Aufbau der digitalen Architektur beginnen, die das E-Government hierzulande voranbringen soll.
Von Ute Roos. – iX Magazin, 06.04.2021
https://www.heise.de/news/Gesetz-verkuendet-Buergeridentifikationsnummer-kommt-6006435.html

BND-Gesetz – Verpasste Chance für die Pressefreiheit
Reporter ohne Grenzen, 26.03.2021
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/verpasste-chance-fuer-die-pressefreiheit

Europäische Union – Dual-Use-Reform wichtig, greift aber zu kurz
Reporter ohne Grenzen, 26.03.2021
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/dual-use-reform-wichtig-greift-aber-zu-kurz

[Ende des Pressespiegel]

# : Link-Index .

01: Editorial
https://twitter.com/nrecherche/status/1377868016952737795

02: netzwerk recherche hat mehr als 1.000 Mitglieder
https://netzwerkrecherche.org/blog/netzwerk-recherche-feiert-1-000-mitglieder/

03: The New Sector: Projekt zur Vernetzung des gemeinwohlorientierten Journalismus in Europa gestartet
http://www.thenewsector.org/

04: SEED-Newsletter Nr. 6 erschienen: Mehr Vielfalt im Lokaljournalismus
http://nrch.de/seed6
http://nrch.de/seedabo

05: nr-insights – der Onlinestammtisch für nr-Mitglieder zu Datenjournalismus am 28. April
http://nrch.de/insights

06: netzwerk recherche und GIJN suchen German Editor
https://netzwerkrecherche.org/blog/nr-und-gijn-suchen-german-editor/ ,
https://netzwerkrecherche.org/kontakt/

07: Dataharvest 2021 – das Programm ist online
https://dataharvest.eu/ ,
https://dataharvest.eu/2021/04/06/the-dataharvest-program-is-out/ ,
https://dataharvesteijc21.sched.com/

08: GIJC 2021 findet online statt
https://gijn.org/2021/03/24/the-global-investigative-journalism-conference-goes-online-oct-2021-we-head-to-sydney-in-22/

09: Film „Silence Radio“ als Kino on Demand mit Beteiligung der Kinos
https://jip-film.de/silence-radio/ ,
https://www.youtube.com/watch?v=NERp5FO9D9Q

10: Zombie Vorratsdatenspeicherung
https://fragdenstaat.de/en/r/212091 ,
https://fragdenstaat.de/kampagnen/blackboxeu/ ,
https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2021/02/10/confidentiality-of-electronic-communications-council-agrees-its-position-on-eprivacy-rules/ ,
https://www.bfdi.bund.de/SiteGlobals/Modules/Buehne/DE/Startseite/Pressemitteilung_Link/HP_Text_Pressemitteilung.html ,
https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2021-03/cp210029de.pdf

11: Reporter ohne Grenzen veröffentlicht Rangliste der Pressefreiheit 2021
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste/rangliste-2021

12: OBS-Arbeitspapier „Wenn Politik Presse macht“
https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/informationsseiten-zu-studien/wenn-politik-presse-macht/ ,
https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/02_Wissenschaftsportal/03_Publikationen/AP46_Gastbeitraege_Politiker.pdf

13: Lobbyranking der Bundesländer
https://lobbyranking.de/

14: Fellowships des MIP.labors
http://www.miplabor.de/#section-fellowship

15: BJV-Preis zum Tag der Pressefreiheit 2021
https://www.bjv.de/pressefreiheit2021

16: Gutenberg-Recherchepreis für Jungjournalisten
https://www.gutenberg-recherchepreis.de/

17: Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus
https://www.otto-brenner-preis.de/otto-brenner-preis/teilnahmebedingungen-2021/

18: Howard G. Buffett Stipendium für Journalistinnen
https://iwmf.submittable.com/submit

19: Seminare mit Recherchebezug
https://www.bjv.de/termin/seminar/20210208-darknet-und-journalismus ,
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51233 ,
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51230

20: Empfehlung [d. Red.]
https://www.heise.de/news/Digitales-Kunstwerk-von-Snowden-bringt-Millionenspende-6018716.html

21: Journalismus
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/wirecard-sonderermittler-bka-101.html

22: Informationsfreiheit
https://www.heise.de/meinung/Best-of-Informationsfreiheit-Ein-Sci-Hub-fuer-Nachrichten-6000093.html ,
https://www.heise.de/news/RKI-will-keine-Veroeffentlichung-von-Geimpften-Studie-6006484.html

23: „Fake News“
https://www.heise.de/hintergrund/Expertin-Ohne-Transparenz-geht-bei-der-Social-Media-Moderation-nichts-6000129.html ,

24: Überwachung
https://www.heise.de/news/Gesetz-verkuendet-Buergeridentifikationsnummer-kommt-6006435.html ,
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/verpasste-chance-fuer-die-pressefreiheit ,
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/dual-use-reform-wichtig-greift-aber-zu-kurz

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