Newsletter Netzwerk Recherche 251 vom 28.11.2025

veröffentlicht von Greta Linde | 28. November 2025 | Lesezeit ca. 13 Min.

Liebe Kolleg:innen,

am 25. November hat sich der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen gejährt. Um dieses Datum herum interessieren sich viele Redaktionen für geschlechtsspezifische Gewalt und bringen Artikel, Beiträge oder Radiostücke dazu. Es ist schön, dass das Thema für ein paar Tage in den Fokus der breiten Berichterstattung rückt. Leider ist oft dann auch schnell wieder Ruhe. Dabei sind Gewalt, Misshandlungen, Demütigungen und systematische Unterdrückung Alltag vieler Frauen, Mädchen und Personen, die sich als weiblich verstehen.

Die extremste Form geschlechtsspezifischer Gewalt sind Femizide, die Tötung einer Frau, weil sie eine Frau ist. Als ich 2017 zum ersten Mal über Femizide recherchiert habe, fand man das im englischsprachigen Raum übliche Wort nicht einmal im Duden. In der Berichterstattung häuften sich gewaltverharmlosende Begriffe wie „Familiendrama” oder „Familientragödie”. Seit 2017 ist zum Glück viel passiert. 2019 hat sich die Deutsche Presseagentur dafür entscheiden, auf solche verharmlosenden Begriffe zu verzichten. 2020 hat die Duden-Redaktion das Wort aufgenommen. Viele Kolleg:innen verwenden heute ganz selbstverständlich den Begriff Femizid in ihrer Berichterstattung.

Doch es gibt noch Spielraum für Verbesserung. Ich wünsche mir etwa, dass Redaktionen sich das ganze Jahr für geschlechtsspezifische Gewalt interessieren (wie die freien Kolleg:innen des Selbstlaut-Kollektiv, die Femizide zu ihrem Jahresthema 2025 gemacht haben). Und zwar vor allem nicht für die Taten an sich, sondern für die strukturelle Dimension dahinter. Ich wünsche mir mehr Recherchen, die eben jene strukturellen Problemen beleuchten, die geschlechtsspezifische Gewalt in Deutschland begünstigen. Mehr Recherchen, in denen Betroffene zu Wort kommen. Und ich wünsche mir, dass Journalist:innen sich weniger die Frage stellen: „Warum hat er das gemacht?” (die Frage erübrigt sich durch die Definition eines Femizids) und sich dafür umso mehr fragen: „Wie hätte die Tat verhindert werden können?” oder „Was hat die Gewalt begünstigt?” oder noch: „Welche Stellen, Behörden oder Institutionen haben womöglich versagt?”.

Wenn Ihr gerade fünf Minuten Zeit habt, lest gerne den Medienleitfaden für die Berichterstattung über Femizide, den die Kolleginnen Karen Naundorf und Sonja Peteranderl gemeinsam mit mir und Henriette W., der Überlebenden eines Femizidversuches, 2023 geschrieben haben. Oder den Leitfaden der Kollegin Nikolia Apostolou für das Global Investigative Journalism Network. In beiden findet Ihr weitere Anregungen, wie eine noch bessere und sensiblere Berichterstattung gelingen kann.

Eure

Margherita Bettoni

Margheritas Tipps des Monats

Der Mann und das Mädchen

Es ist eine Recherche, die mich an mehreren Stellen empört hat: Der Liedermacher Konstantin Wecker hat vor mehr als zehn Jahren eine Beziehung mit einer Minderjährigen gehabt. Er selbst war damals 63 Jahre, sie 15. Die SZ-Kolleg:innen Lea Weinmann und Ralf Wiegand haben sich mit Johanna, der Betroffenen, mehrmals getroffen und das Geschehen rekonstruiert. Inzwischen hat Wecker die Beziehung zugegeben und sich dafür entschuldigt, obwohl er sich an vieles von der damaligen Zeit krankheitsbedingt nicht erinnern können will. Dabei leidet die mittlerweile 30-Jährige bis heute noch unter den Folgen. Es ist eine Geschichte, die viel über ungleiche Machtverhältnisse erzählt. Fragen zur Recherche – unter anderem warum die Autor:innen sich für das Wort „Beziehung” entschieden haben – beantwortet Lea Weinmann übrigens in diesem Instagram-Post.

Schwere Vorwürfe gegen selbsternannten Therapeuten

Es begann mit einer E-Mail. Der Hinweis darin: Ein Mann soll Kinder und Jugendliche sexuell belästigt und missbraucht haben. Er soll sie in einer niedergelassenen Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie im thüringischen Nordhausen behandelt haben – ohne über eine Approbation zu verfügen. Die MDR-Kolleg:innen Nina Böckmann, Julia Cruschwitz und Oliver Matthes sind dem Hinweis nachgegangen und haben den Fall in diesem bedrückenden TV-Beitrag rekonstruiert. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Mann wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs.

She Was Deported in Error. Her Child Was Left Behind

Die New York Times beschäftigt sich mit dem Schicksal von Maribel Lopez. Lopez wurde im September festgenommen und binnen vier Tagen nach Guatemala abgeschoben – ohne ihren zweijährigen Sohn und in ein Land, in dem sie brutalen Missbrauch durch ihren Ex-Partner erfahren hatte. Dabei hätte Lopez nicht abgeschoben werden dürfen, ihr Asylverfahren war noch in der Berufungsphase. Der Fall steht für einen dramatischen Trend: immer schnellere, oft rechtswidrige Abschiebungen unter der Trump-Administration, die Familien wie die von Maribel Lopez auseinanderreißen.

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Aus dem Netzwerk Recherche

Lokale Recherche: neue Projektleiterin und Umfrage

Die Journalistin Maria-Mercedes Hering unterstützt seit dem 1. November das Team der Geschäftsstelle als Projektleiterin Lokaljournalismus. Sie hat Politikwissenschaft, Soziologie und Sozialwissenschaften studiert und ist Absolventin der Deutschen Journalistenschule München. Zuletzt war sie Redakteurin in der Digitalredaktion der Augsburger Allgemeinen. Maria-Mercedes Hering koordiniert unter anderem das Fellowship Lokale Recherche. Außerdem entwickelt sie neue Angebote, die Lokaljournalist:innen die Recherche erleichtern sollen. Dazu gehört der neue Support Desk, der mit Unterstützung der Zeit Stiftung Bucerius entsteht. An diese Anlaufstelle sollen sich Lokaljournalist:innen wenden können, wenn sie in der Recherche auf Herausforderungen stoßen und Fragen zu Handwerk, Tools oder journalistischer Ethik haben. Dafür seid auch Ihr gefragt: Welche Unterstützung könnt Ihr im lokaljournalistischen Alltag gebrauchen? Und in welcher Form? Macht mit bei der kurzen Umfrage und gestaltet den Support Desk mit.

Geförderte Recherche: Zug der Zerstörung

Mexikos „Maya-Zug“ sollte Tourismus und Entwicklung bringen – doch vor Ort zeigt sich ein anderes Bild: zerstörter Regenwald, beschädigte Höhlen, verschmutztes Grundwasser. Gleichzeitig profitieren Politiker:innen, Militär und kriminelle Netzwerke. Unsere Stipendiatin Sonja Peteranderl zeigt in ihrer Veröffentlichung im Magazin E+Z Entwicklung und Zusammenarbeit, wie eng Macht, Wirtschaft und organisierte Kriminalität in diesem Projekt verflochten sind. Die Recherche wurde vom Netzwerk Recherche und der OLIN gGmbH gefördert.

Save the date: NR-Fachkonferenz „Klug zweifeln & gut berichten“

Am 30. Januar 2026 findet die NR-Fachkonferenz zur Verdachtsberichterstattung in Hamburg beim Spiegel statt. Die Veranstaltung bietet fundierte Einblicke in die rechtlichen, ethischen und handwerklichen Herausforderungen dieser besonderen Form der Berichterstattung und eröffnet Raum für fachlichen Austausch und vertiefende Diskussionen. Die Anmeldung wird Anfang Dezember freigeschaltet, das Programm veröffentlichen wir Mitte Dezember. Weitere Infos unter nrch.de/verdacht.

GIJN Deutsch

Internationale Recherche des Monats: Scrap Wars

In einer gemeinsamen Recherche zeigen die Syrian Investigative Reporting for Accountability Journalism Association (SIRAJ) und El País, wie die Türkei ihre Stahlproduktion mit recyceltem Schrott aus Konfliktgebieten wie Syrien, Libyen oder Israel/Palästina finanziert. Die Reporter:innen legen offen, dass dieser Stahl oft unter Einsatz von Kinderarbeit oder unter gefährlichen Bedingungen gewonnen wird und – trotz der großen Bedeutung solcher Importe für die türkische Stahlindustrie – die Herkunft vieler Materialien intransparent bleibt.

GIJC25 und GIJC27

Mehr als 1.500 Journalist:innen aus der ganzen Welt haben sich vor wenigen Tagen in Kuala Lumpur zur Global Investigative Journalism Conference (GIJC) getroffen. Viele Veranstaltungen der Tagung werden bereits auf der GIJN-Webseite dokumentiert und zeigen das ganze Spektrum der Sessions: In den Berichten geht es um Recherchen zur Wasserknappheit ebenso wie um Exiljournalismus oder um den Schutz für Whistleblower. Zur nächsten GIJC im Jahr 2027 müssen wir übrigens nicht so weit reisen: Sie wird in den Niederlanden stattfinden, wie bei der Konferenz in Malaysia enthüllt wurde.

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Nachrichten

Noch weniger Frauen in journalistischen Machtpositionen

Nach Jahren positiver Entwicklung sinkt der Frauenmachtanteil im Journalismus das zweite Jahr in Folge. Der gewichtete Frauenanteil bei deutschen Leitmedien liegt aktuell bei 37,8 Prozent. Besonders abgeschlagen sind Regionalzeitungen und Onlinemedien: Durchschnittlich haben die 30 reichweitenstärksten Onlinemedien einen Frauenmachtanteil von nur 16,7 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt der gemeinnützige Verein ProQuote, der seit über zehn Jahren die Frauenanteile in journalistischen Führungspositionen bei Leitmedien vergleicht. Der Quervergleich unter den neun untersuchten Tages- und Wochenzeitungen zeigt, dass Frauen an der Spitze der Medien, die sich bei politisch progressiven Ansichten verorten lassen (Spiegel, Zeit, SZ, Stern) höher repräsentiert sind, als bei jenen mit bürgerlich-konservativer Ausrichtung (FAZ, Focus, Bild, Welt).

Gemeinsam für demokratische KI

Über 75 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter die Plattform Abgeordnetenwatch, die neuen deutschen Medienmacher*innen und die Amadeu Antonio Stiftung, haben den Code of Conduct für eine demokratische KI unterzeichnet. Sie fordern Transparenz, Schutz vor Diskriminierung und das klare Bewusstsein, dass KI niemals neutral ist, sondern existierende Machtstrukturen widerspiegelt. Der Kodex zeigt, wie KI Prozesse unterstützen kann, ohne die demokratische Teilhabe zu gefährden.

Journalist:innen für Umfrage gesucht

Das European Centre for Press and Media Freedom (ECPMF) und das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld führen derzeit eine Studie zu Anfeindungen und Arbeitsbedingungen von Journalist:innen in Deutschland durch, um Handlungsbedarfe zum Schutz journalistischer Arbeit zu identifizieren. Die Teilnahme an der Umfrage dauert etwa 15 Minuten, ist freiwillig, anonym und unterliegt den geltenden datenschutzrechtlichen und ethischen Bestimmungen der beteiligten Institutionen.

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Veranstaltungen, Preise & Stipendien

Reisestipendien für (Nachwuchs-)Journalist:innen

Um die Aus- und Weiterbildung junger Journalist:innen zu fördern, vergibt die Heinz-Kühn-Stiftung sechswöchige bzw. dreimonatige Stipendien für Auslandsaufenthalte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Das Stipendium deckt Reisekosten sowie den Lebensunterhalt im Gastland ab. Bewerben können sich (Nachwuchs-)Journalist:innen unter 35 Jahren, die an entwicklungspolitischen Themen interessiert sind und ihren Lebensmittelpunkt in NRW haben. Mehr Infos gibt es hier, die Bewebung erfolgt per Mail an heinz-kuehn-stiftung@stk.nrw.de. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2025.

Erinnerung: Förderung für Software mit gesellschaftlichem Mehrwert

Der Prototype Fund unterstützt die Entwicklung von Open-Source-Software mit gesellschaftlichem Mehrwert. Einzelentwickler:innen und Teams können sich mit ihren Projekten für eine Förderung von bis zu 158.000 Euro bewerben. Der Prototype Fund möchte insbesondere Menschen, die in der Technologieentwicklung unterrepräsentiert sind, zur Bewerbung ermutigen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2025.

Mit Fellowships an amerikanische Elite-Unis

Mit dem Nieman Fellowship können Journalist:innen ein akademisches Jahr lang an der Harvard University studieren. Zusätzlich nehmen sie an Seminaren, Workshops und Konferenzen teil, um ihre beruflichen Fähigkeiten und Führungsqualitäten zu stärken. Die Stipendiat:innen erhalten 85.000 US-Dollar, eine Krankenzusatzversicherung (auch für die Familie, die ggf. mitkommt) und Kinderbetreuungsbeihilfe für Kinder unter 12 Jahren. 
Das Knight-Wallace Fellowship bietet ein achtmonatiges Studienprogramm an der University of Michigan. Außerdem werden die Stipendiat:innen mit 85.000 US-Dollar Stipendium sowie 5.000 US-Dollar für Umzugskosten unterstützt. Bei beiden Programmen dürfen Familienangehörige, die mitkommen, ebenfalls Kurse an der jeweiligen Universität belegen. Beide Bewerbungsfristen enden am 1. Dezember 2025.
Mit dem Yale World Fellowship können „außergewöhnliche Persönlichkeiten aus aller Welt und verschiedenen Fachbereichen“, u.a. Journalismus, vier Monate lang an der Yale University leben und an Podiumsdiskussionen teilnehmen, Vorlesungen und Seminare besuchen und sich vernetzen. World Fellows zahlen keine Studien- oder sonstige Gebühren und erhalten ein Stipendium für ihren Lebensunterhalt, Unterkunft, Reisekostenerstattung und Krankenversicherung.
Mit dem John S. Knight Journalism Fellowship können Journalist:innen ein akademisches Jahr lang an der Stanford University an „einem innovativen Projekt“ arbeiten. Das Stipendium umfasst zudem 125.000 US-Dollar. Diese beiden Bewerbungsfristen enden am 3. Dezember 2025.

Webarchivierung lernen

Webarchivierung kann Online-Quellen verlässlich sichern – selbst wenn Inhalte gelöscht oder verändert werden – und unterstützt so die Nachvollziehbarkeit und Belegbarkeit von Berichterstattung. Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin unterrichtet in Workshops, wie Medienschaffende Webseiten mit ihren Funktionalitäten archivieren können. Diese sind für alle Interessierten offen und es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Die nächsten Workshops finden am 3. und 4. Dezember 2025 statt. Am 5. Dezember findet außerdem ein Stammtisch Webarchivierung statt.

Hinschauen, verstehen, berichten: humanitäre Hilfe im Journalismus

Wie berichtet man über Krisen, ohne zu vereinfachen oder zu verzerren? Wie gelingt die Zusammenarbeit mit NGOs, ohne die journalistische Unabhängigkeit zu gefährden? Um das zu klären, laden die Aktion Deutschland Hilft und die RTL Journalistenschule am 10. Dezember ab 13 Uhr in Köln zum Austausch ein. Der Workshoptag richtet sich besonders an Nachwuchsjournalist:innen, Volontär:innen und Studierende der Journalistik, die mehr über die Realitäten humanitärer Arbeit und die Herausforderungen in der Krisenberichterstattung erfahren wollen. Anmeldung per Mail an presse@aktion-deutschland-hilft.de.

Erinnerung: Für European Press Prize bewerben

Journalist:innen, die in einem der 46 Länder des Europarats, einschließlich Belarus und Russland, tätig sind, können ihre Bewerbung für den European Press Prize 2026 einreichen. Der Preis wird in fünf Kategorien vergeben, die jeweils mit 10.000 Euro dotiert sind. Mehr Infos gibt es hier. Bewerbungsschluss ist der 14. Dezember 2025.

Journalismuspreis Humanitäre Hilfe

Junge Journalist:innen (21 bis 29 Jahre) aufgepasst: Die Aktion Deutschland zeichnet mit Unterstützung des Auswärtigen Amts mit dem „Journalistenpreis Humanitäre Hilfe“ herausragende journalistische Arbeiten zum Thema Humanitäre Hilfe aus. Im Rahmen des Preises werden nominierte Journalist:innen weltweit humanitäre Hilfsprojekte deutscher Hilfsorganisationen besuchen. Die Bewerbungsfrist endet am 18. Dezember 2025.

Bewerbungen Journalismuspreis der Verbraucherzentrale NRW geöffnet

Herausragende Medienbeiträge zu Verbraucherthemen mit NRW-Bezug zeichnet die Verbraucherzentrale NRW seit 2022 mit einem eigenen Preis aus. Für 2026 ist der Preis wieder in fünf Kategorien (jeweils dotiert mit 2.000 Euro) ausgeschrieben. Die Bewerbungen sind ab sofort bis zum 30. April 2026 möglich.

Fortbildungen

Zum Schluss

Willkommen im Stuhlkreis! Die gelungene, deutschsprachige Networking Session bei der GIJC25 wurde von Sarah Ulrich (GIJN, fünfte v.l.) und Thomas Schnedler (Netzwerk Recherche, siebter v.l.) geleitet. 

GIJC25 in Kuala Lumpur

Kontaktbörse: Bei einer deutschsprachigen Networking Session im Rahmen der Global Investigative Journalism Conference in Malaysia haben sich rund zwanzig Journalist:innen und Medienschaffende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz getroffen. Moderiert wurde die Runde von Sarah Ulrich (GIJN) und Thomas Schnedler (Netzwerk Recherche).

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