Preisverleihung: Kooperation mit Otto Brenner Stiftung
© Christian von Polentz
Die Otto Brenner Preise sind zurück. Nach einer einjährigen Pause hat die Otto Brenner Stiftung erneut die renommierten Auszeichnungen für kritischen Journalismus ausgeschrieben. Die Stiftung lobt erstmals einen Preis für die beste lokale Recherche aus. Außerdem stärkt sie die Recherchestipendien, die im Rahmen des Preises vergeben werden, indem sie nun vier statt drei Stipendien vergibt und die Mittel von 15.000 auf 24.000 Euro erhöht. Netzwerk Recherche und die Otto Brenner Stiftung kooperieren bei der festlichen Preisverleihung. Sie wird als Auftaktveranstaltung zur NR-Jahreskonferenz am Donnerstag, 11.06.2026, in Hamburg stattfinden. Bewerbungen sind bis zum 04.03.2026 möglich.
„Der Otto Brenner Preis würdigt genau den Journalismus, der auch uns am Herzen liegt, indem er tiefgründige, unbequeme und gesellschaftlich relevante Recherchen auszeichnet. Den Ausbau der Recherchestipendien begrüßen wir sehr. Mit einer festlichen Preisverleihung am Vorabend der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche in Hamburg setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen für investigativen Journalismus in Deutschland“, sagt Daniel Drepper, 1. Vorsitzender von Netzwerk Recherche.
Beide Institutionen verbindet eine gemeinsame Geschichte. Vor zwanzig Jahren gaben der Journalist Thomas Leif, Mitgründer und seinerzeit Vorsitzender von Netzwerk Recherche, und Elke Eller, die damalige Geschäftsführerin der Otto Brenner Stiftung, gemeinsam den Impuls, einen solchen Preis für kritischen Journalismus im Jahr 2005 erstmals auszuschreiben.
Im Jahr 2026 werden drei Preise vergeben: Der Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus (dotiert mit 5.000 Euro), der Newcomer:innenpreis für engagierten Journalismus (3.000 Euro) sowie der neu geschaffene Preis für die beste lokale Recherche (3.000 Euro). Alle Informationen und das Bewerbungsformular finden sich auf der Webseite des Otto Brenner Preises.