Datum: Freitag, 05.11.2010
Gastredner: Prof. Dr. Volker Lilienthal

Dicht gedrängt saßen die Besucher des Hamburger Stammtisches von netzwerk recherche im Hinterzimmer des “Gran Sasso”: Prof. Dr. Volker Lilienthal von der Universität Hamburg sprach über das Verhältnis von PR und Journalismus, Veränderungen, Risiken und Chancen. Eine wachsende Anzahl von PR-Journalisten steht den hauptberuflichen Journalisten gegenüber. “Journalisten sind auf PR angewiesen, sie kann aber immer nur der Impuls für eine weitergehende Recherche sein”, sagte Llienthal. Dass angehende Journalisten sich auch einmal mit PR auseinandersetzen, findet der Medienwissenschaftler aber nicht verwerflich: “Eine gewisse berufliche Orientierungsphase gehört während der Ausbildung dazu. Irgendwann muss man sich jedoch entscheiden, ob man PR oder Journalismus machen will”, so Lilienthal.
Eine intensive Diskussion entbrannte. Zu den Gästen dieses Stammtisches zählten unter anderen Medienwissenschaftler, Vertreter aus der PR, Lokaljournalisten, Jungjournalisten sowie netzwerk-recherche-Mitglieder vom NDR, Spiegel und Zeit.