Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

vergangene Woche haben wir in gemütlicher Runde über lokale Recherche gesprochen. Bei unserer neuen Reihe „nr-insights“ gaben vier Lokaljournalist:innen Auskunft, wie sie für die Heidenheimer Zeitung, für die Aachener Zeitung und für die Sächsische Zeitung aufwändige Recherchen möglich machen.

Im Gespräch berichteten die vier von Unternehmern und Behördenchefs, die sich bei Chefredaktion und Verlag beschweren; von Drohungen; von Rechtsanwaltsschreiben. Und von Zerreißproben für persönliche Freundschaften. Denn wer seinen Protagonisten im Alltag immer wieder über die Füße läuft, sie aus der Schule oder dem Fußballverein kennt, der hat es sehr viel schwieriger als diejenigen, die über ferne DAX-Unternehmen oder Bundespolitiker berichten.

Alle vier waren sich einig, dass es für lokale Recherchen vor allem zwei Dinge braucht: Zeit. Und eine Verlagsleitung mit Rückgrat. Wer keine Zeit hat, Akten zu lesen und Protagonisten zur Not auch fünf-, sechs- oder siebenmal zu treffen, der kann keinen Machtmissbrauch aufdecken. Und wer keine Manager und Juristen hinter sich hat, denen bewusst ist, wie zentral gute Recherchen für ein lokales Medium sind, steht beim ersten Gegenwind schnell alleine da.

Die „nr-insights“ sind mein neues Lieblingsformat beim netzwerk recherche. Um der Vereinzelung während der Pandemie etwas entgegen zu setzen, organisieren meine Kollegen seit Januar ein monatliches Gespräch, für das sie kluge Reporter von ihrer Arbeit erzählen lassen. Durch den späten Beginn (immer 20:15 Uhr) kommt Wohnzimmer-Atmosphäre auf. Eine kleine Ersatzdroge für alle, die unsere Jahreskonferenz (die letzte ist jetzt schon 20 Monate her!) so vermissen wie ich.

Im Januar sprachen Klaus Ott und Holger Stark bei „nr-insights“ über ihren Umgang mit Quellen. Im Februar nun die Diskussion über Recherchen im Lokalen. Im März werden wir mit den Journalistinnen Astrid Geisler und Annette Ramelsberger über Recherchen zum Rechtsradikalismus sprechen. Es geht ums Grundsätzliche und es wird in den Gesprächen schnell konkret. Einen Haken hat das Ganze: Nur Mitglieder des netzwerk recherche können mitmachen.

Wer Lust bekommen hat, hier geht’s zum Aufnahme-Formular:
https://netzwerkrecherche.org/ueber-uns/mitglied-werden/

Es grüßen (selbstverständlich auch alle Nicht-Mitglieder)
Daniel Drepper
Albrecht Ude

[Eigenanzeige]

## Inhaltsverzeichnis.

01: Editorial

Abschnitt Eins: In Eigener Sache
02: Dritter Online-Stammtisch am 17.03.
03: Bitte vormerken: nr21 im Juni und Oktober
04: Fünfte Ausgabe von SEED erschienen
05: Recherchestipendiatin Petra Sorge beim Fetisov Journalism Award prämiert
06: Lokalblog Nürnberg: Konstruktiver Journalismus für Millenials

Abschnitt Zwei: Veranstaltungen
07: Jetzt unterschreiben für EU-weites Verbot biometrischer Massenüberwachung
08: DFN-Workshop „Sicherheit in vernetzten Systemen“
09: LiMA21 „Virale Solidarität“
10: „Fit For News“ für Schüler, Lehrer und Interessierte

Abschnitt Drei: Nachrichten
11: netzwerk recherche unterstützt zivilgesellschaftlichen Entwurf für ein Transparenzgesetz in Baden-Württemberg
12: Deutsche Übersetzung des Verification Handbook
13: Keine Überwachung von Journalisten durch den BND
14: Mitschnitt über visuelles Denken für Online-Recherchen
15: Qapito! – Quellen sicher erschließen
16: Journalisten und Schulen schließen sich im Kampf gegen Falschmeldungen zusammen
17: „Ich lass mir den Mund nicht verbieten!“

Abschnitt Vier: Seminare, Stipendien, Preise
18: Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien 2021
19: Ausschreibung: Sylke-Tempel-Fellowship 2021
20: next.media Hamburg fördert neue Content- und Technologieprojekte
21: Stipendien für grenzüberschreitende Recherchen
22: ProRecherche startet Webinar-Reihe
23: Seminare mit Recherchebezug

Abschnitt Fünf: Pressespiegel
24: Empfehlung [d. Red.]
25: Journalismus
26: „Fake News“
27: Überwachung

[Ende Inhaltsverzeichnis].

 

## Abschnitt Eins: In Eigener Sache.

# 02: Dritter Online-Stammtisch am 17.03. .

Hanau, Lübcke, NSU – eine Stadt, ein Name, eine Killertruppe. Alle drei Wörter (und noch viele mehr) stehen für schlimmste Verbrechen von Rechtsradikalen. Nach jeder Tat das gleiche Ritual: Entsetzen, Beileid – und das Versprechen, alles restlos aufzuklären. Nicht nur die Angehörigen der Opfer müssen immer wieder erfahren: Es ist ein leeres Versprechen.

Zu viele Fragen nicht geklärt, zu viele Hintergründe nicht ausgeleuchtet – oder gar verdrängt.

Umso wichtiger, dass Journalisten recherchieren, Strukturen und Verbindungen enthüllen, das Versagen, manchmal auch das Vertuschen der Ermittlungsbehörden offenlegen. Es ist erfreulich, dass es hierzulande einige Kollegen gibt, die an diesem Thema dranbleiben. Auch wenn es nicht gerade die Schlagzeilen bestimmt.

Annette Ramelsberger (SZ) und Astrid Geisler (ZEIT) beweisen seit Jahren durch ihre Kompetenz, ihre Hartnäckigkeit und bisweilen auch ihre Leidensfähigkeit, was Journalismus im besten Sinne leisten kann: Aufklärung und Einordnung.

Sie haben dafür schon viel Respekt und Anerkennung erhalten – und auch viele Preise.

Über ihre Erfahrungen reden sie jetzt in der neuen Ausgabe von nr-insight am 17. März ab 20.15 Uhr. Es ist ein Austausch über Gefahren bei der Recherche, über Anfeindungen, über Erkenntnisse hinter den Kulissen, über das Innenleben der rechtsradikalen Szene, über Erlebnisse mit Behörden – und über Erfahrungen im Gerichtssaal, wenn über die Täter verhandelt wird.

Der dritte digitale Stammtisch findet am 17. März zum Thema „Recherchen im Bereich Rechtsradikalismus“ statt. Aktuelle Informationen zu den Referent:innen finden Sie auf unserer Homepage unter:
http://nrch.de/insights

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltungsreihe nr-insights ausschließlich für Mitglieder des netzwerk recherche vorgesehen ist. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung werden den Mitgliedern des netzwerk recherche Anfang März per Mail zugeschickt.

# 03: Bitte vormerken: nr21 im Juni und Oktober .

Bitte vormerken: Da wir pandemiebedingt nicht damit rechnen, dass die nr-Jahreskonferenz im Sommer als Präsenzveranstaltung stattfinden kann, wird es am Sonnabend, den 26. Juni wieder einen Webinar-Tag geben.

Wir hoffen sehr, dass im Herbst offline wieder mehr möglich ist. Daher planen wir eine Präsenztagung am Freitag und Sonnabend, dem 1. und 2. Oktober in Hamburg (alternativ ebenfalls wieder online).

# 04: Fünfte Ausgabe von SEED erschienen .

Am 17. Februar ist die fünfte Ausgabe des nr-Newsletters zum Nonprofitjournalismus verschickt worden. In den Rubriken News, Drei Fragen, Rendezvous und Lese-Tipps analysieren wir aktuelle Entwicklungen, präsentieren starke Recherchen aus gemeinnützigen Redaktionen und informieren über Wissenswertes aus der Branche. Für das regelmäßige Update fassen wir das Wichtigste aus Ratgebern und Studien sowie aus Politik und Stiftungswelt zusammen. Die Ausgabe kann hier nachgelesen werden:
http://nrch.de/seed5

Um keine Ausgabe zu verpassen, kann der SEED-Newsletter hier abonniert werden:
http://nrch.de/seedabo

# 05: Recherchestipendiatin Petra Sorge beim Fetisov Journalism Award prämiert .

2019 haben wir die Recherche von Petra Sorge zu Kinderarbeit in Indien und der fragwürdigen Rolle von Unicef bei einer Studie zu diesem Thema gefördert. Nun wurde sie dafür mit dem 2. Preis des Fetisov Journalism Awards in der Kategorie „Contribution to Civil Rights“ ausgezeichnet.

Winners Announced for the Fetisov Journalism Awards 2020
https://fjawards.com/events/FJA-2020-winners-announcement ,

Second Prize, Category: Contribution to Civil Rights
Ankush Kumar, Bhavya Dore, Sadaf Aman, Petra Sorge (India/ Germany)
https://fjawards.com/finalists/47-ankush-kumar-bhavya-dore-sadaf-aman-petra-sorge/article

How Industry Bodies Are Using the NCPCR and UNICEF to Whitewash Accusations of Child Labour
The Caravan Magazine. – January 31, 2020
https://caravanmagazine.in/labour/industry-bodies-using-ncpcr-unicef-child-labour

Wie ausgerechnet Unicef half, Kinderarbeit zu verharmlosen
Die Kinderrechtsorganisation der Uno bescheinigt der indischen Granitindustrie, dass dort keine Minderjährigen ausgebeutet werden. Recherchen des SPIEGEL beweisen das Gegenteil.
Von Ankush Kumar, Ajachi Chakrabarti, Bhavya Dore und Petra Sorge. – Spiegel ($), 31.01.2020
https://www.spiegel.de/wirtschaft/wie-ausgerechnet-unicef-half-kinderarbeit-zu-verharmlosen-a-00000000-0002-0001-0000-000169240303

Stipendien & Preise › Recherche-Stipendien › Geförderte Beiträge
https://netzwerkrecherche.org/stipendien-preise/recherche-stipendien/gefoerderte-beitraege/

# 06: Lokalblog Nürnberg: Konstruktiver Journalismus für Millenials .

Konstruktiv, lokal, jung und online: Der „Lokalblog Nürnberg“ will Themen bearbeiten, die morgen noch relevant sind. Ob und wie sich das journalistische Pionierprojekt zu Geld machen lässt, könnte wegweisend für andere Projekte in Deutschland sein.
Von Christian Orth. – BR 24, 07.02.2021
https://www.br.de/nachrichten/bayern/lokalblog-nuernberg-konstruktiver-journalismus-fuer-millenials,SOF0dJT

Lokalblog Nürnberg wird seit 2020 von netzwerk recherche mit einem Grow-Stipendium für gemeinnützigen Journalismus gefördert.
https://netzwerkrecherche.org/ziele/gemeinnuetziger-journalismus/grow-stipendien/die-grow-gewinner-2020/

[Ende der Mitteilungen in eigener Sache].

## Abschnitt Zwei: Veranstaltungen.

# 07: Jetzt unterschreiben für EU-weites Verbot biometrischer Massenüberwachung .

Am 17. Februar 2021 startete das Bündnis „Reclaim Your Face“ eine offizielle Europäische Bürgerinitiative (EBI) zum Verbot biometrischer Massenüberwachung, also der maschinellen Gesichtserkennung und Verhaltensanalyse.

Die Initiative besteht aus mehr als 40 europäischen Organisationen, in Deutschland bisher der Chaos Computer Club, D64, Digitalcourage, Digitale Freiheit, die Gesellschaft für Informatik und kameras-stoppen.org.

Biometrische Daten sind hochsensible Informationen über unsere Körper und unser Verhalten. Es sind Daten über unsere Gesichter, Augen, Venen, Stimmen, unseren Gang und unser Verhalten. Dazu gehört beispielsweise, wie Menschen auf einer Tastatur tippen oder mit ihrer Augenbewegung ein Bild erfassen. Wir können anhand biometrischer Daten identifiziert und analysiert werden und wir können diese Daten nicht einfach ändern. Daher sind biometrische Daten besonders zu schützen.

Das Bündnis Reclaim Your Face konnte bereits zeigen, dass biometrische Daten von Menschen in ganz Europa systematisch gesammelt und missbraucht werden. In vielen Fällen geht das Bündnis erfolgreich gegen diesen Missbrauch vor.

In Deutschland wehrt sich das Bündnis unter anderem erfolgreich gegen polizeiliche Videoüberwachung in Köln und gegen die Überwachung durch die Gesichter-Suchmaschine Clearview AI:
https://kameras-stoppen.org/jahrelange-kennzeichenerfassung-und-ueberwachung-von-eingaengen-durch-die-polizei-illegal/
https://noyb.eu/de/clearview-ai-der-eu-illegal

Die Europäische Bürgerinitiative muss nun innerhalb eines Jahres eine Million Unterschriften in mindestens sieben EU-Ländern sammeln. Ist die Initiative erfolgreich, landet das Thema auf der politischen Tagesordnung, es gibt eine öffentliche Anhörung im Europäischen Parlament. Außerdem muss die Europäische Kommission ihr weiteres Vorgehen oder ggf. den Verzicht auf Folgemaßnahmen erläutern und einen Zeitrahmen zur Umsetzung der Maßnahmen nennen.

Die Europäische Bürgerinitiative ruft dazu auf, die Petiton „Reclaim Your Face“ online zu unterzeichnen:
https://reclaimyourface.eu/de/

# 08: DFN-Workshop „Sicherheit in vernetzten Systemen“ .

Mo.-Do., 15.-18.03.2021, online.

Die 28. DFN-Konferenz „Sicherheit in vernetzten Systemen“ findet dieses Jahr online statt. Die jährliche Konferenz ist die wohl wichtigste deutsche Konferenz zu Fragen der Computer- und Netzwerksicherheit. Die etablierte Veranstaltung ist technisch-wissenschaftlich ausgerichtet, die Themen sind aber auch für Journalisten und Redaktionen relevant.

Ein wichtiges Themengebiet in diesem Jahr ist die Post-Quanten-Kryptografie.

Programm und Anmeldung:
https://www.dfn-cert.de/veranstaltungen/Sicherheitskonferenz2021.html

# 09: LiMA21 „Virale Solidarität“ .

Mo.-Fr., 22.-26.03.2021 – online

Die Linke Medienakademie (LiMA) bietet Seminare zu den Themen journalistisches Schreiben, Öffentlichkeitsarbeit und Rhetorik, Social Media sowie Tools zur Erstellung und Bearbeitung von Grafiken und Videos uvm. an. Die LiMA21 wird als reiner Online-Kongress stattfinden

Alle Informationen und Programm:
https://www.linkemedienakademie.de/

# 10: „Fit For News“ für Schüler, Lehrer und Interessierte .

Wie und wo findet man verlässliche Informationen? Wie unterscheidet man sie von anderen Aussagen? Wie trennt man Tatsachen von Meinungen? Wie identifiziert man Quellen, wie recherchiert man verlässliche Informationen, wie überprüft man News und Bilder?

„Fit for News“ will das vermitteln. Es besteht aus neun modular aufgebauten Unterrichtseinheiten. Sie beinhalten Vorlagen für Arbeitsblätter, Schüler-Lehrer-Diskussionen und Gruppenarbeiten. Die technische Basis für die Einheit sind PowerPoint-Präsentationen, auf denen der Unterrichtsstoff ebenso wie Fallbeispiele präsentiert werden.

Eine Hälfte des Angebotes ist für Lehrer und Schüler gedacht, die andere Hälfte ist ein Selbstlernkurs für jeden Interessierten. Der Online-Kurs zeigt, wie man sich in der Nachrichtenflut zurechtfinden und zuverlässige von fragwürdigen Nachrichten unterscheiden kann. Ziel ist es, im Umgang mit Medien und Nachrichten Sicherheit zu geben. Wer alle fünf Lernschritte macht, erhält zum Abschluss ein Zertifikat. Die Gesamtdauer liegt bei etwa 45 bis 60 Minuten.

Dieser Kurs wurde vom Europäischen Institut für Journalismus- und Kommunikationswissenschaft (EIJK) in Leipzig entwickelt und von der Stiftung Neue Länder (SNL) sowie dem Landkreis Nordsachsen (Medienpädagogisches Zentrum MPZ+) gefördert. Das EIJK ist eine unabhängige gemeinnützige Einrichtung.

http://fitfornews.de/

[Ende der Veranstaltungen].

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## Abschnitt Drei: Nachrichten.

# 11: netzwerk recherche unterstützt zivilgesellschaftlichen Entwurf für ein Transparenzgesetz in Baden-Württemberg .

Damit auch Baden-Württemberg ein fortschrittliches und bürgerfreundliches Transparenzgesetz erhält, unterstützt netzwerk recherche einen Gesetzesvorschlag von Mehr Demokratie und Transparency International. In der zweiten Februarwoche haben die Organisationen einen komplett ausformulierten Entwurf samt Begründungstext in einer Online-Pressekonferenz vorgestellt sowie an den Landesbeauftragten für Datenschutz und die Informationsfreiheit übergeben. Zugleich wurde der Muster-Gesetzestext an alle Parlamentarier verschickt. Der Vorstoß hat zum Ziel, das eher schwache Informationsfreiheitsgesetz in Baden-Württemberg deutlich zu verbessern – und für dieses Reformprojekt noch vor den Landtagswahlen Mitte März Impulse zu geben. Die zivilgesellschaftliche Initiative fordert nach den Wahlen eine zügige Weiterentwicklung der Verwaltungstransparenz, nämlich von der Freigabe von Behördeninformationen nur auf Antrag hin zu einem Transparenzportal nach Hamburger Vorbild. So ließe sich der Informationszugang für die Bürger wesentlich vereinfachen, denn die öffentliche Stellen des Landes müssten von sich aus bisher interne Unterlagen im Internet veröffentlichen. Dazu gehören beispielsweise Gutachten und Studien genauso wie Liegenschaftspläne und Umweltmessungen zur Vorbereitung von Landtags- oder Gemeinderatsentscheidungen. Auch Verträge mit Dritten zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben wie bei der Müllentsorgung fallen darunter sowie bisher geheime Verträge von Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung, wie etwa städtischen Wohnungsbaugesellschaften oder der EnBW.

Der Vorschlag zielt darauf ab, das Landesgesetz von 2015, das einen deutlichen Kompromisscharakter trägt und durch viele Ausnahmeklauseln vom Grundsatz der Transparenz unterlaufen wird, endlich auf ein zeitgemäßes Niveau anzuheben. Ursprünglich hatte netzwerk recherche bereits 2013 einen eigenen Entwurf für ein Transparenzgesetz in Baden-Württemberg ausgearbeitet und in der Landespressekonferenz in Stuttgart vorgestellt.

Doch diese Anregung ließen die Regierungsparteien damals weitgehend unberücksichtigt. Nun gilt es, das Projekt erneut in die Koalitionsverhandlungen nach der Landtagswahl einzuspeisen. CDU und SPD haben bereits erklärt, dass sie keinen Anlass für eine Veränderung sehen, denn zunächst solle das bestehende IFG evaluiert werden. Daher wird es vor allem darauf ankommen, ob die Grünen, die in den Wahlumfragen klar vorn liegen, diese Weiterentwicklung zum Teil der Koalitionsvereinbarung machen oder nicht.

Zivilgesellschaftlicher Entwurf eines Transparenzgesetzes für Baden-Württemberg:
https://www.transparency.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/2021/Transparenzgesetz-fuer-Baden-Wuerttemberg.pdf
(PDF-Datei, 28 S., 1.349 KB)

{Manfred Redelfs}

# 12: Deutsche Übersetzung des Verification Handbook .

Der Landesanstalt für Medien NRW und der Arbeit des Journalisten Marcus Engert ist es zu verdanken, dass jetzt eine deutsche Übersetzung des bekannten „Verification Handbook“ vorliegt. Der Download ist kostenfrei:

Verification Handbook : Das Handbuch zur Überprüfung von Desinformation und Medienmanipulation. Deutsche Übersetzung im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW / Herausgegeben von Craig Silverman. Übersetzt von Marcus Engert
Düsseldorf : Landesanstalt für Medien NRW, 2021
https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/NeueWebsite_0120/Themen/Desinformation/Handbuch_Desinformation_deutsch_LFMNRW.pdf
(PDF-Datei, 144 S. 15.195 KB)

Das originale „Verification Handbook“ und zahlreiche Übersetzungen sowie Addenda:
http://verificationhandbook.com/

# 13: Keine Überwachung von Journalisten durch den BND .

Vor der Verabschiedung eines neuen Gesetzes über die Auslandsüberwachung des Bundesnachrichtendienstes (BND) fordert Reporter ohne Grenzen (RSF) mit der Kampagne #NotYourSource ein Ende der Überwachung ausländischer Journalisten.

Wegen der erfolgreichen Verfassungsbeschwerde von RSF und der Gesellschaft für Freiheitsrechte muss der Bundestag eine neue gesetzliche Grundlage für die Arbeit des Nachrichtendienstes schaffen, die weitreichendere Vorkehrungen zum Schutz vertraulicher Kommunikation vor staatlicher Überwachung vorsieht. Bereits im März dürfte der Innenausschuss über den Gesetzentwurf entscheiden. RSF sieht Medienschaffende und deren Quellen durch den neuen Gesetzentwurf weiterhin bedroht.

Kritik am BND-Gesetz
#NotYourSource-Kampagne
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/themen/internetfreiheit/kritik-am-bnd-gesetz

BND-Gesetz: Journalistischen Quellenschutz verbessern
dju in verdi, 19.02.2021
https://dju.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++3a2cb4c8-728a-11eb-a899-001a4a160100

# 14: Mitschnitt über visuelles Denken für Online-Recherchen .

Dieser GIJN-Mitschnitt eines Webinars von Henk van Ess zum Thema „Visuelles Denken in der investigativen Berichterstattung“ gibt Tipps, wie man Bilder auf Instagram findet, indem man nur das Datum und den Ort angibt, nach Instanzen eines Logos auf verschiedenen Websites sucht und mehr.

https://gijn.org/2021/01/26/henk-van-ess-on-visual-thinking-for-online-investigations/

# 15: Qapito! – Quellen sicher erschließen .

Mit dem Projekt „Qapito! – Quellen sicher erschließen“ will die Telekom-Stiftung die Quellen- und Beurteilungskompetenz von 10- bis 16-Jährigen stärken. Zielgruppen sind die Kinder und Jugendlichen selbst sowie Erwachsene, die sie auf ihrem Bildungsweg begleiten.

Für die Jugendlichen steht das Spiel „Facts & Fakes“ zur Verfügung, das ihnen Basiskompetenzen in der Quellenbewertung vermittelt.

Für Lehrkräfte an Schulen und Lernbegleiter in Jugendeinrichtungen und Bibliotheken entstehen im Projekt Materialien, mit denen sie Quellenkompetenz anhand von Beispielen aus den Naturwissenschaften (z.B. Klimawandel, Ernährung, Umweltschutz) effektiv zu vermitteln lernen. Das Material erarbeiten die Ruhr-Universität Bochum und die Technische Universität Dortmund bis Ende 2021.

Qapito! – Quellen sicher erschließen .
https://www.telekom-stiftung.de/aktivitaeten/qapito-quellen-sicher-erschliessen

Facts & Fakes
https://www.factsandfakes.de

# 16: Journalisten und Schulen schließen sich im Kampf gegen Falschmeldungen zusammen .

Mehr als 200 Journalisten, die sich ehrenamtlich für die Medienkompetenzkampagne „Lie Detectors“ engagieren, wenden sich in einem offenen Brief an die Staaten der EU. Kritische Medienkompetenz in europäischen Klassenzimmern soll gefördert werden.

Sie bringen in direktem Kontakt (Video oder persönlich) Schülern journalistische Fertigkeiten bei, die ihnen dabei helfen sollen, Fake News und einseitige Berichterstattung zu erkennen und zu verstehen, wie Journalismus funktioniert. Lie Detectors wurde für seine Arbeit ausgezeichnet und berät auch Regierungen. Im vergangenem Jahr war die Organisation damit beschäftigt, die vielen online verbreiteten Verschwörungsmythen zur Corona-Pandemie zu entlarven.

Die Unterzeichner des Briefs fordern die Staaten der EU auf, den kürzlich veröffentlichten Plan der Europäischen Kommission zur Sicherung der demokratischen Grundlagen der EU rasch umzusetzen.

Every child a reporter: Journalists call on EU in fight against disinformation
https://lie-detectors.org/de/every-child-a-reporter-journalists-call-on-eu-in-fight-against-disinformation/

Offener Brief an die Institutionen und Mitgliedsstaaten der Europäischen Union
https://lie-detectors.org/wp-content/uploads/2021/01/LIE-DETECTORS-Open-Letter-to-the-EU_de.pdf
(PDF-Datei, 5 S., 343 KB)

# 17: „Ich lass mir den Mund nicht verbieten!“ .

Neuerscheinung: Michael Haller und Walter Hömberg präsentieren sechzig Sternstunden des Journalismus vom 18. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts – Schlüsselmomenten, Szenen und Porträts von Wegbereitern der offenen Gesellschaft.

„Ich lass mir den Mund nicht verbieten!“ : Journalisten als Wegbereiter der Pressefreiheit und Demokratie / herausgegeben von Michael Haller und Walter Hömberg
Ditzingen : Reclam, 2020
ISBN 978-3-15-011277-9. – 24,- Euro
https://www.reclam.de/detail/978-3-15-011277-9/__Ich_lass_mir_den_Mund_nicht_verbieten___

Inhaltsverzeichnis:
https://d-nb.info/1200233816/04
(PDF-Datei, 4 S., 258 KB)

[Ende der Nachrichten].

## Abschnitt Vier: Seminare, Stipendien, Preise.

Fehlt ein Termin mit Recherchebezug? Bitte mailen Sie uns an
termine@netzwerkrecherche.de .

# 18: Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien 2021 .

Ausschreibungsende: So., 28.02.2021

Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig ehrt mit ihrem Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien seit 2001 Einzelpersonen und Institutionen, die sich in herausragender Art und Weise und oft unter Gefahr für das eigene Leben für Medienfreiheit, eine objektive Berichterstattung und Meinungspluralismus einsetzen – darunter bisher unter anderem Anna Politkowskaja, Seymour Hersh, James Nachtwey, Asli Erdogan oder auch Armin Wolf.

Noch bis zum 28. Februar können Kandidaten mit kurzer Begründung für diese mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Ehrung vorgeschlagen werden.

Alle Details:
https://www.leipziger-medienstiftung.de/de/medienpreis/

# 19: Ausschreibung: Sylke-Tempel-Fellowship 2021 .

Bewerbungsfrist: So., 28.02.2021

Die Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum vergibt sechs bis zwölf Stipendien in Höhe von jeweils 3.000 Euro an junge Menschen aus Deutschland und Israel. Diese Ausschreibung zielt auf junge Journalisten, Autoren, Blogger, Podcaster, YouTuber und andere medial Kreative sowie an Studierende und Auszubildende aus Israel und Deutschland, die sich mit den Beziehungen zwischen Deutschland, Israel und den Vereinigten Staaten von Amerika beschäftigen.

Damit verbundenen Fragen sollen die Fellows 2021 in ihren Recherchen und Ausarbeitungen nachgehen. Die Fellows werden Mitte März ausgewählt und sind aufgefordert, bis zum 31. August 2021 ihren fertig ausgearbeiteten Beitrag einzureichen. Die schriftlichen Beiträge werden zum Jahresende in einer Sonderveröffentlichung der Zeitschrift IP (Internationale Politik) auf Deutsch und Englisch publiziert.

Neben dem Stipendium von 3.000 Euro werden Reise- und Unterbringungskosten für die Reise in Israel und die Konferenz in Berlin übernommen.

Die Ausschreibung:
https://www.dizf.de/deutsch/fellowships/ausschreibung-und-bewerbung/index.html

# 20: next.media Hamburg fördert neue Content- und Technologieprojekte .

Bewerbungsende: So., 07.03.2021

nextMedia.Hamburg, die Standortinitiative für die Hamburger Medien-und Digitalszene, geht in die dritte Runde mit Ihrem Förderprogramm namens Inkubator. Damit sollen neue Geschäftsideen aus dem Bereich Content und Technologie und die kreativen Teams dahinter unterstützt werden. Bewerben können sich Teams von zwei bis fünf Personen. Ob Studierende, Gründungswillige oder Angestellte: Ziel ist es ihnen einen kreativen Raum, Finanzierung, sowie benötigte Kompetenzen und das richtige Netzwerk zu vermitteln. Pro Team werden bis zu 15.000 Euro vergeben. Hinzu kommen intensive Betreuungs- und Mentoringprogramme, sowie professionelle Coachings und individuelle Workshops.

Umfassende Informationen:
https://www.nextmedia-hamburg.de/programm/media-lift-batch-3

# 21: Stipendien für grenzüberschreitende Recherchen .

Bewerbungsschluss: Do., 11.03.2021

Journalismfund.eu vergibt Stipendien für grenzüberschreitende Recherchen. Bewerben können sich Teams von Journalisten aus mindestens zwei Ländern im geografischen Europa. Wenn es für die Story relevant ist, können auch Teammitglieder aus anderen Ländern akzeptiert werden.

Im Jahr 2021 steht ein Gesamtförderbudget von 200.000 € zur Verfügung, das auf vier Bewerbungsrunden verteilt wird. Die nächste Bewerbungsfrist ist Donnerstag, der 11. März 2021 um 12 Uhr MEZ (mittags Brüsseler Zeit).

Details:
https://grants.journalismfund.eu/en/european-cross-border-grants

# 22: ProRecherche startet Webinar-Reihe .

Di.-Do., 23.-25.03.2021, 14:00-15:30 h, Webinar

Die gemeinnützige Lehrredaktion ProRecherche.org startet eine Webinar-Reihe für Aus- und Fortbildung in der Recherche. Referenten sind die Journalisten und Recherche-Trainer Wolfgang Messner, Peter Welchering und Thomas Schuler. Themen sind:
– 23.03. Grundlagen der methodischen Recherche
– 24.03. Online-Recherche: Werkzeuge und Methoden
– 25.03. Recherche im Lokaljournalismus

Kosten: 75.- Euro, ermäßigt 45,- Euro

Details unter:
https://www.prorecherche-lehrredaktion.org/werkstatt/webinar2021-1/

# 23: Seminare mit Recherchebezug .

DJV Berlin: Online Workshop: Strukturierte Internet-Recherchen: Mehr als Google und Wikipedia nutzen (Modul 1)
Di./Mi., 09./10.03.2021, Webinar
Trainer: Albrecht Ude
Preis: 49 Euro DJV-Mitglieder (Student/-innen 25 Euro). Nichtmitglieder 99 Euro.
https://www.djv-berlin.de/startseite/info/news/termine/termin/termin-online-workshop-strukturierte-internet-recherchen-mehr-als-google-und-wikipedia-nutzen-modul-1-9-3-2021

ARD.ZDF medienakademie: Online-Recherche – besser, schneller, effizienter
Do./Fr., 18./19.03.2021, Webinar
Trainer: Claus Hesseling
Preis: 500.- Euro
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51250

ARD.ZDF medienakademie: Richtig recherchieren: Recherche-Strategien für Profis
Di./Mi., 23./24.03.2021, Hannover, ARD.ZDF medienakademie
Trainer: Frank Brendel
Preis: 690.- Euro
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51210

ARD.ZDF medienakademie: Online-Recherche in Social Media
Do./Fr., 25./26.03.2021, Webinar
Trainer: Claus Hesseling
Preis: 500.- Euro
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51251

ARD.ZDF medienakademie: Online-Recherche für Profis – besser, schneller, effizienter
Mo./Di., 19./20.04.2021, Webinar
Trainer: Claus Hesseling
Preis: 690.- Euro
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51211

ARD.ZDF medienakademie: Datenjournalismus – aus Statistiken werden Stories
Mo.-Mi, 17.-19.05.2021, Hannover, ARD.ZDF medienakademie
Trainer: Claus Hesseling
Preis: 800.- Euro
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51233

ARD.ZDF medienakademie: Online-Recherche und Verifikation: Fakten finden in Zeiten von Desinformation und Fake News
Mo./Di., 25./26.05.2021, Hannover, ARD.ZDF medienakademie
Trainer: Wolfgang Wichmann
Preis: 690.- Euro
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51212

[Ende der Seminare, Stipendien, Preise].

## Abschnitt Fünf: Pressespiegel.

# 24: Empfehlung [d. Red.] .

Mehr Covid-Infektionen in US-Gebieten ohne lokale Medien
Orte ohne Lokalmedien sind abgeschnitten von wichtiger Information und demokratischer Debatte. Das hat Folgen. Brasilien sieht einen leicht positiven Trend.
Von Torge Löding. – heise Newsticker, 09.02.2021
https://www.heise.de/news/Mehr-Covid-Infektionen-in-US-Gebieten-ohne-lokale-Medien-5049254.html

Netzwerk mit Unterstützung der Industrie: Die Anti-Windkraft-Bewegung
Der Ausbau der Windenergie stockt. Einer der Hauptgründe: Klagen – nicht nur von Naturfreunden oder Anwohnern. Es ist ein verdecktes Netzwerk von Gegnern der Energiewende, unterstützt von der Industrie.
Von Nicolai Kwasniewski. – Spiegel, 11.02.2021
https://www.spiegel.de/wirtschaft/windenergie-so-verhindert-die-anti-windkraft-bewegung-neue-anlagen-a-46d88419-3b1d-427d-b6c0-cf696fec283c

Das Netz der Windkraftgegner
Greenpeace-Recherche: Lobbyisten führen Kreuzzug gegen Windkraft
Der Ausbau der Windkraft stockt. Nicht nur wegen unglücklicher Windparkanwohner – oft bremsen auch als Bürgerinitiative getarnte Industrievertreter, so eine Greenpeace Recherche.
von Manfred Redelfs. – Greenpeace, 11.02.2021
https://www.greenpeace.de/themen/klimakrise/das-netz-der-windkraftgegner

# 25: Journalismus .

Leute, wir müssen über #Ideenklau im Journalismus reden
Marlene Halser. – @mrshalser, 04.02.2021
https://twitter.com/mrshalser/status/1357326250138820608?s=21

“Panama Papers”: Bisher 72 Millionen Mehreinnahmen durch Steuern und Strafen
Hessens Steuerverwaltung hatte zusammen mit dem BKA die Auswertung für andere Bundesländer federführend übernommen. Nun meldet das Land hohe Mehreinnahmen.
Von Kristina Beer. – heise Newsticker, 16.02.2021
https://www.heise.de/news/Panama-Papers-Bisher-72-Millionen-Steuer-Mehreinnahmen-5055889.html

# 26: “Fake News” .

Soziale Medien: Deutlich weniger Falschinformationen nach Trumps Twitter-Sperre
Nachdem Trump diverse Konten in den sozialen Medien verliert, kommen Debatten über angeblichen Wahlbetrug weitgehend zum Erliegen. Das hat eine Analyse ergeben.
Von Tilman Wittenhorst. – heise Newsticker, 17.01.2021
https://www.heise.de/news/Soziale-Medien-Deutlich-weniger-Falschinformationen-nach-Trumps-Twitter-Sperre-5026701.html ,
https://www.washingtonpost.com/technology/2021/01/16/misinformation-trump-twitter/

# 27: Überwachung .

BND-Gesetz: Rundfunk, Verlage und Journalisten wollen besseren Quellenschutz
Der gegenwärtige Entwurf zum überarbeiteten BND-Gesetz reicht nach Meinung von Sendeanstalten, Verlegern und Journalistenverbänden nicht aus.
Von Andreas Wilkens. – heise Newsticker, 19.02.2021
https://www.heise.de/news/BND-Gesetz-Rundfunk-Verlage-und-Journalisten-wollen-besseren-Quellenschutz-5060331.html

Reclaim Your Face: Europaweite Unterschriftensammlung gegen Gesichtserkennung
Organisationen aus ganz Europa fordern ein Moratorium für biometrische Gesichtserkennung. Dafür brauchen sie nun Unterstützung aus der Bevölkerung.
Von Martin Holland. – heise Newsticker, 17.02.2021
https://www.heise.de/news/Reclaim-Your-Face-Europaweite-Unterschriftensammlung-gegen-Gesichtserkennung-5057588.html

[Ende des Pressespiegel]

# : Link-Index .

01: Editorial
https://netzwerkrecherche.org/ueber-uns/mitglied-werden/

02: Dritter Online-Stammtisch am 17.03.
http://nrch.de/insights

04: Fünfte Ausgabe von SEED erschienen
http://nrch.de/seed5 ,
http://nrch.de/seedabo

05: Recherchestipendiatin Petra Sorge beim Fetisov Journalism Award prämiert
https://fjawards.com/events/FJA-2020-winners-announcement ,
https://fjawards.com/finalists/47-ankush-kumar-bhavya-dore-sadaf-aman-petra-sorge/article ,
https://caravanmagazine.in/labour/industry-bodies-using-ncpcr-unicef-child-labour ,
https://www.spiegel.de/wirtschaft/wie-ausgerechnet-unicef-half-kinderarbeit-zu-verharmlosen-a-00000000-0002-0001-0000-000169240303 ,
https://netzwerkrecherche.org/stipendien-preise/recherche-stipendien/gefoerderte-beitraege/

06: Lokalblog Nürnberg: Konstruktiver Journalismus für Millenials
https://www.br.de/nachrichten/bayern/lokalblog-nuernberg-konstruktiver-journalismus-fuer-millenials,SOF0dJT ,
https://netzwerkrecherche.org/ziele/gemeinnuetziger-journalismus/grow-stipendien/die-grow-gewinner-2020/

07: Jetzt unterschreiben für EU-weites Verbot biometrischer Massenüberwachung
https://kameras-stoppen.org/jahrelange-kennzeichenerfassung-und-ueberwachung-von-eingaengen-durch-die-polizei-illegal/ ,
https://noyb.eu/de/clearview-ai-der-eu-illegal ,
https://reclaimyourface.eu/de/

08: DFN-Workshop “Sicherheit in vernetzten Systemen”
https://www.dfn-cert.de/veranstaltungen/Sicherheitskonferenz2021.html

09: LiMA21 “Virale Solidarität”
https://www.linkemedienakademie.de/

10: “Fit For News” für Schüler, Lehrer und Interessierte
http://fitfornews.de/

11: netzwerk recherche unterstützt zivilgesellschaftlichen Entwurf für ein Transparenzgesetz in Baden-Württemberg
https://www.transparency.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/2021/Transparenzgesetz-fuer-Baden-Wuerttemberg.pdf

12: Deutsche Übersetzung des Verification Handbook
https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/NeueWebsite_0120/Themen/Desinformation/Handbuch_Desinformation_deutsch_LFMNRW.pdf ,
http://verificationhandbook.com/

13: Keine Überwachung von Journalisten durch den BND
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/themen/internetfreiheit/kritik-am-bnd-gesetz ,
https://dju.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++3a2cb4c8-728a-11eb-a899-001a4a160100

14: Mitschnitt über visuelles Denken für Online-Recherchen
https://gijn.org/2021/01/26/henk-van-ess-on-visual-thinking-for-online-investigations/

15: Qapito! – Quellen sicher erschließen
https://www.telekom-stiftung.de/aktivitaeten/qapito-quellen-sicher-erschliessen ,
https://www.factsandfakes.de

16: Journalisten und Schulen schließen sich im Kampf gegen Falschmeldungen zusammen
https://lie-detectors.org/de/every-child-a-reporter-journalists-call-on-eu-in-fight-against-disinformation/ ,
https://lie-detectors.org/wp-content/uploads/2021/01/LIE-DETECTORS-Open-Letter-to-the-EU_de.pdf

17: “Ich lass mir den Mund nicht verbieten!”
https://www.reclam.de/detail/978-3-15-011277-9/__Ich_lass_mir_den_Mund_nicht_verbieten___ ,
https://d-nb.info/1200233816/04

18: Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien 2021
https://www.leipziger-medienstiftung.de/de/medienpreis/

19: Ausschreibung: Sylke-Tempel-Fellowship 2021
https://www.dizf.de/deutsch/fellowships/ausschreibung-und-bewerbung/index.html

20: next.media Hamburg fördert neue Content- und Technologieprojekte
https://www.nextmedia-hamburg.de/programm/media-lift-batch-3

21: Stipendien für grenzüberschreitende Recherchen
https://grants.journalismfund.eu/en/european-cross-border-grants

22: ProRecherche startet Webinar-Reihe
https://www.prorecherche-lehrredaktion.org/werkstatt/webinar2021-1/

23: Seminare mit Recherchebezug
https://www.djv-berlin.de/startseite/info/news/termine/termin/termin-online-workshop-strukturierte-internet-recherchen-mehr-als-google-und-wikipedia-nutzen-modul-1-9-3-2021 ,
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51250 ,
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51210 ,
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51251 ,
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51211 ,
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51233 ,
https://www.ard-zdf-medienakademie.de/mak/seminare/51212

24: Empfehlung [d. Red.]
https://www.heise.de/news/Mehr-Covid-Infektionen-in-US-Gebieten-ohne-lokale-Medien-5049254.html ,
https://www.spiegel.de/wirtschaft/windenergie-so-verhindert-die-anti-windkraft-bewegung-neue-anlagen-a-46d88419-3b1d-427d-b6c0-cf696fec283c ,
https://www.greenpeace.de/themen/klimakrise/das-netz-der-windkraftgegner

25: Journalismus
https://twitter.com/mrshalser/status/1357326250138820608?s=21 ,
https://www.heise.de/news/Panama-Papers-Bisher-72-Millionen-Steuer-Mehreinnahmen-5055889.html

26: “Fake News”
https://www.heise.de/news/Soziale-Medien-Deutlich-weniger-Falschinformationen-nach-Trumps-Twitter-Sperre-5026701.html ,
https://www.washingtonpost.com/technology/2021/01/16/misinformation-trump-twitter/

27: Überwachung
https://www.heise.de/news/BND-Gesetz-Rundfunk-Verlage-und-Journalisten-wollen-besseren-Quellenschutz-5060331.html ,
https://www.heise.de/news/Reclaim-Your-Face-Europaweite-Unterschriftensammlung-gegen-Gesichtserkennung-5057588.html

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