Rechercheure zwischen Freiheit und Gängelung

nr-konferenz-factchecking-titelbild-200927./28. März 2010
Spiegel-Redaktionshaus, Hamburg
nr-Fachkonferenz in Kooperation mit DER SPIEGEL

Die Ergebnisse der Konferenz wurden in der nr-Werkstatt Nr. 16, „Fact-Checking – Fakten finden, Fehler vermeiden” dokumentiert.

Programm

„Eine neue Validitätskultur ist nötig. (…) Neue Modelle der Faktenkontrolle sollten erprobt, neue Recherche-Berufe und Recherche-Teams etabliert werden. Die fehlende Arbeitsteilung und Spezialisierung in deutschen Redaktionen, die den Journalisten zum überforderten Allrounder macht, muss überdacht werden. Themenspezialisierung und Teamgeist müssen intensiver erprobt und redaktionell verankert werden.“ (Aus: netzwerk recherche, Leitlinien für einen wirksamen Recherche-Journalismus)

Journalismus ohne Fehler gibt es nur selten. Aber es gibt Mittel, die Zahl der Irrtümer so gering wie möglich zu halten: Fehler kann vermeiden, wer sorgfältig recherchiert. Fehler kann ver- meiden, wer im Schreibprozess aufmerksam und akkurat seine Quellen im Blick behält. Und Fehler kann vermeiden, wer nach dem Schreiben gezielt nach Unstimmigkeiten fahndet. Dieses „Fact-Checking“ gehört zur sorgfältigen Arbeit eines jeden Journalisten. Doch manche Redaktionen haben dafür eigenes Personal angestellt. Im Schatten der Autoren arbeiten jene Sekundanten unermüdlich daran, Fakten zu sammeln und Fehler aus der Berichterstattung zu sieben.

  • Was sind die Vorteile und wo liegen die Schwierigkeiten der Arbeit von Fact-Checkern?
  • Wie können Journalisten von Erfahrungen der Fehler-Profis lernen?
  • Warum brauchen wir im Wikipedia-Zeitalter professionelle Fakten-Kontrolle?

 

Pressespiegel

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